BZL Schwenkkran mit Doppelkragarm für industrielle Lasten

Produktbeschreibung

Der BZL-Doppelausleger-Schwenkkran (auch als Doppelauslegerkran oder Doppel-Schwenkkran bezeichnet) ist eine neu entwickelte Hebevorrichtung auf Basis des Einarm-Schwenkkrans. Dieser Schwenkkran verfügt über zwei unabhängige Kragarme an einer einzigen Säule, die jeweils separat betrieben werden können, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Dadurch wird Installationsfläche erheblich eingespart und eine Säule kann gleichzeitig zwei Arbeitsplätze mit Anschlagaufgaben versorgen. Der Schwenkwinkel der beiden Arme beträgt in der Regel 180° (jeweils 90° pro Arm), kann aber durch versetzte Montage auch größere Schwenkbereiche abdecken. Die Hubkapazität beträgt 0,125–5 t (pro Arm), die Auslegerlänge 3–5 m und die Hubhöhe 3 m.

Der BZL-Doppelausleger-Schwenkkran eignet sich vielseitig für den Lastentransport in Fabriken, Bergwerken, Werkstätten, auf Fertigungs- und Montagelinien sowie in Lagern und Häfen. Durch die Doppelarm-Konstruktion deckt eine Maschine zwei benachbarte Arbeitsplätze ab und spart gegenüber der Installation von zwei Einarm-Schwenkkranen etwa 40% Stellfläche und 30% Investitionskosten. Jeder Schwenkarm arbeitet völlig unabhängig und ohne gegenseitige Beeinflussung – auch beim gleichzeitigen Heben und Transportieren.

Produktbild

BZLSchwenkkran mit Doppelausleger, Typ

Produktmerkmale

Eine Säule, zwei Arme – platzsparend: Eine einzige Säule trägt zwei unabhängige Schwenkarme und spart gegenüber zwei Einarm-Schwenkkranen etwa 40% Installationsfläche. Ideal für Werkshallen mit begrenztem Platzbedarf, in denen zwei benachbarte Arbeitsplätze gleichzeitig mit Hebeaufgaben versorgt werden müssen.

Völlig unabhängig, keine gegenseitige Beeinflussung: Die beiden Schwenkarme arbeiten und drehen jeweils eigenständig. Jeder Arm verfügt über einen eigenen Elektrokettenzug und ein eigenes elektrisches Steuerungssystem – gleichzeitiger Betrieb ohne gegenseitige Störungen oder Beeinträchtigungen.

Flexible Montage, einstellbarer Winkel: Der Standard-Schwenkwinkel beträgt 90° pro Arm (insgesamt 180° Abdeckung). Durch versetzte Montage lässt sich der Winkel der Arme anpassen und ein größerer Arbeitsbereich abdecken, passend zu unterschiedlichen Arbeitsplatzlayouts.

Wirtschaftliche Investition – eine Maschine, doppelter Nutzen: Gegenüber zwei separaten Einarm-Schwenkkranen spart der Doppelarmkran die Herstellungskosten für eine zusätzliche Säule und Fundamentplatte – die Investition sinkt um etwa 30%. Zudem reduziert sich der Montageaufwand und die Installationszeit verkürzt sich.

Manuelle oder elektrische Drehung: Die Drehung jedes Arms ist wahlweise manuell oder elektrisch möglich. Leichte Modelle lassen sich per Handbewegung drehen, schwere Modelle sind mit einem separaten Drehmotor ausgestattet – für mühelose und komfortable Bedienung.

Funktionsprinzip

Der BZL-Doppelausleger-Schwenkkran arbeitet nach dem Prinzip Säule + Doppelarm + Doppelhubwerk. Eine Säule wird im Fundament verankert oder über eine Bodenplatte montiert. Am Säulenkopf sind zwei unabhängige Drehwerke angebracht, die jeweils einen linken und rechten Kragarm tragen. Jeder Kragarm ist mit einem eigenen Elektrokettenzug ausgestattet, der das vertikale Heben und horizontale Bewegen der Last am jeweiligen Arbeitsplatz übernimmt. Beide Schwenkarme teilen sich zwar eine Säule, die elektrischen Systeme und Steuerungen sind jedoch vollständig getrennt und können gleichzeitig oder separat bedient werden.

Im Betrieb werden die beiden Arme unabhängig voneinander gesteuert. Der Bediener am linken Arbeitsplatz positioniert den linken Elektrokettenzug per Fernsteuerung über der Last, hebt sie an und schwenkt den linken Arm zum Zielort zum Absetzen. Gleichzeitig kann der Bediener am rechten Arbeitsplatz den rechten Arm für eine völlig andere Hebeaufgabe bedienen. Der Schwenkbereich jedes Arms beträgt üblicherweise 90°, sodass beide Arme gemeinsam die halbkreisförmige Fläche beidseitig der Säule abdecken. Bei versetzter Montage lässt sich ein größerer kombinierter Schwenkbereich erzielen.

Konstruktiver Aufbau

Der Kran besteht aus folgenden Kernkomponenten:

Säule und Fundamentplatte: Eine Stahlrohrsäule wird auf einer Bodenplatte oder in einem Fundament befestigt und trägt die gesamte Last beider Schwenkarme. Die Festigkeit der Säule ist für die doppelte Last ausgelegt, um einen sicheren Betrieb auch bei gleichzeitiger Volllast beider Arme zu gewährleisten.

Doppel-Kragarme: Zwei unabhängige Kragarme sind jeweils an den Drehwerken beidseitig der Säule montiert. Die Auslegerlänge beträgt 3–5 m, als Querschnitt kommen I-Träger oder H-Träger zum Einsatz. Die Unterflansche der Arme dienen als Fahrschiene für den Elektrokettenzug.

Doppelte Drehwerke: Am Säulenkopf sind zwei unabhängige Drehlager und Antriebseinheiten montiert, die die Drehung der beiden Arme um jeweils 180° (90° pro Arm) ermöglichen. Wahlweise mit manueller oder elektrischer Drehung.

Doppelte Elektrokettenzüge: Jeder Arm ist mit einem eigenen Elektrokettenzug ausgestattet, der entlang des Kragarms verfährt und die Last vertikal hebt. Die beiden Lastaufnahmemittel sind elektrisch getrennt und können gleichzeitig betrieben werden.

Doppelte elektrische Steuerungssysteme: Zwei unabhängige Fernsteuerungen oder Hängetaster steuern jeweils das Heben, die horizontale Verfahrbewegung und die Drehung des linken bzw. rechten Arms. Die elektrischen Systeme sind getrennt verlegt und stören sich gegenseitig nicht.

Technische Parameter

Typ Nenntragfähigkeit pro Arm
Tragfähigkeit(t)
Gesamttragfähigkeit beider Arme
Gesamtnenntragfähigkeit beider Arme Tragfähigkeit(t)
Auslegerlänge Kann der Winkel vergrößert werden
L(m)
Hubhöhe
h(m)
Einzelarm Drehen
Winkel(°)
Hubgeschwindigkeit
(m/min)
BZL0.1250.1250.253~43908/2
BZL0.250.250.53~53908/2
BZL0.50.513~53908/2
BZL1123~53908/2
BZL2243~43904/1
BZL3363~43904
BZL551033904

Hinweis: Die Gesamttragfähigkeit des Doppelauslegers entspricht der Nenntragfähigkeit eines einzelnen Auslegers × 2. Im praktischen Betrieb dürfen beide Ausleger nicht gleichzeitig Lasten über ihrer jeweiligen Nenntragfähigkeit heben. Die Hubgeschwindigkeit vor und nach dem Schrägstrich steht jeweils für den schnellen/langsamen Zweigang.

Anwendungsbereiche

Anschlagen an beidseitigen Arbeitsplätzen der Fertigungslinie: Befinden sich auf beiden Seiten einer Fertigungslinie jeweils ein Arbeitsplatz mit Anschlaganforderung, wird der BZL-Doppelauslegerkran an der mittleren Säule montiert und bedient links und rechts je einen Arbeitsplatz. Eine Maschine, doppelter Nutzen – die Raumausnutzung ist äußerst hoch.

Aufeinanderfolgende Arbeitsgänge an der Montagelinie: Sind zwei aufeinanderfolgende Arbeitsgänge der Montagelinie eng benachbart, kann der Doppelauslegerkran jeweils die vor- und nachgelagerten Arbeitsgänge bedienen – der linke Ausleger entlädt den vorherigen Arbeitsplatz, der rechte Ausleger beschickt den nächsten. Das Fließband läuft kontinuierlich.

Be- und Entladen auf beiden Seiten des Lagergangs: Der Doppelauslegerkran wird in der Mitte des Lagergangs installiert und deckt links und rechts je einen Regalbereich ab. Eine Anlage bedient gleichzeitig die Ein- und Auslagerung auf beiden Seiten des Gangs und reduziert so Doppelinvestitionen in Ausrüstung.

Benachbarte Arbeitsplätze im Wartungsbereich: Für das Anschlagen schwerer Bauteile an zwei benachbarten Wartungsplätzen teilen sich beide Ausleger eine gemeinsame Säule und sparen so Platz. Zwei Personen können unabhängig voneinander arbeiten, ohne sich gegenseitig zu stören.

Auswahlhilfe

Auswahl nach Einzelausleger-Tragfähigkeit: Die Nenntragfähigkeit des Doppelauslegers entspricht der Nenntragfähigkeit eines einzelnen Auslegers × 2. Bei der Auswahl ist zunächst das maximale Anschlaggewicht des einseitigen Arbeitsplatzes zu ermitteln und das entsprechende Modell zu wählen. Beispiel: Bei maximal 0,5 t einseitigem Anschlaggewicht wird das Modell BZL0.5 gewählt (Gesamttragfähigkeit des Doppelauslegers 1 t, jedoch dürfen beide Ausleger nicht gleichzeitig voll belastet werden).

Nach Arbeitsbereich: Die Auslegerlänge ist von 3 bis 5 m wählbar. Der Standard-Arbeitsbereich des Doppelauslegers umfasst einen 90°-Sektor auf jeder Seite der Säule. Ist ein größerer Abdeckungswinkel erforderlich, kann eine versetzte Montage gewählt werden, bei der die beiden Ausleger um einen bestimmten Winkel zueinander versetzt montiert werden.

Montageart der Säule: Die Säule des BZL-Doppelauslegerkrans kann wahlweise mit Bodenplatte aufgestellt oder mit Ankerbolzen im Fundament befestigt werden. Die Bodenmontage ermöglicht eine einfache Standortverlagerung, die Einbettung im Fundament bietet höhere Stabilität. Für Modelle mit großer Tragfähigkeit (BZL3~BZL5) wird die Fundamentmontage empfohlen, um die Stabilität zu gewährleisten.

Herstellerservice

Kelude Schwerindustrie (Henan) GmbH bietet den kompletten Service für BZL-Doppelauslegerkrane – von Fertigung und Montage bis zum Kundendienst.

Qualitätsprüfung: Vor Auslieferung wird eine statische Belastungsprüfung der Säule mit dem Zweifachen der Nennlast durchgeführt (Simulation des gleichzeitigen Volllastbetriebs beider Ausleger). Jeder Ausleger wird separat einer Prüfung mit dem 1,25-fachen der Nennlast unterzogen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der gesamten Maschine zu gewährleisten.

Montageservice: Wir bieten Unterstützung bei der Fundamenterstellung oder Bodenmontage. Beide Ausleger werden separat auf Ebenheit und Drehbeweglichkeit eingestellt, die beiden elektrischen Systeme werden unabhängig voneinander in Betrieb genommen.

Kundendienstgarantie: Vollgarantie auf die gesamte Maschine für 12 Monate, auf Elektrokettenzug und Drehwerk 24 Monate. Reaktionszeit auf Kundendienstanfragen innerhalb von 48 Stunden.

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Geben Sie uns Angaben zu Einzelausleger-Tragfähigkeit, Auslegerlänge, Abstand der beiden Arbeitsplätze sowie ob ein elektrisches Drehen erforderlich ist – wir erstellen Ihnen innerhalb von 2 Stunden ein individuelles Konzept.

Beratungshotline: 13903802779

Häufige Fragen

F: Können die beiden Ausleger des BZL-Doppelauslegerkrans gleichzeitig arbeiten? Stören sie sich gegenseitig?

Die beiden Ausleger können gleichzeitig und unabhängig voneinander arbeiten, ohne sich gegenseitig zu stören. Jeder Kragarm verfügt über ein eigenes Drehwerk, einen eigenen Elektrokettenzug und ein eigenes elektrisches Steuerungssystem. Es ist jedoch zu beachten, dass beide Ausleger nicht gleichzeitig Lasten über ihrer jeweiligen Nenntragfähigkeit heben dürfen und beim Betrieb auf ausreichenden Abstand zwischen den Auslegern zu achten ist. Konstruktionsbedingt ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen den beiden Auslegern gewährleistet.

F: Welcher ist wirtschaftlicher: ein Doppelauslegerkran oder zwei separate Einhängekrane?

Der Doppelauslegerkran ist wirtschaftlicher. Ein BZL-Doppelauslegerkran spart im Vergleich zu zwei separaten Einhängekranen etwa 40% Stellfläche, 30% Investitionskosten und 50% Montageaufwand. Allerdings müssen die beiden Arbeitspositionen des Doppelauslegerkrans innerhalb eines relativ festen Bereichs auf beiden Seiten der Säule liegen, während zwei separate Einhängekrane an verschiedenen Positionen aufgestellt werden können.

F: Reicht eine 90°-Drehung pro Ausleger aus? Kann der Winkel vergrößert werden?

Die Standardausführung sieht 90° pro Ausleger vor (insgesamt 180° auf beiden Seiten), wodurch der halbkreisförmige Bereich auf beiden Seiten der Säule abgedeckt wird. Für einen größeren Abdeckungsbereich können die beiden Ausleger in versetzter Anordnung an der Säule montiert werden, sodass der gesamte Abdeckungswinkel auf 270° oder sogar 360° vergrößert werden kann. Die konkrete Lösung wird anhand der Arbeitsplatzanordnung vor Ort ausgelegt.

F: Kann der BZL-Doppelauslegerkran mit elektrischem Drehen nachgerüstet werden?

Ja. Jeder Ausleger kann optional mit einem elektrischen Drehwerk ausgestattet werden, mit einer Motorleistung von 0,37~1,1kW. Für BZL1 und darunter wird manuelles Drehen empfohlen (einfaches Schieben und Ziehen bei leichter Last), für BZL2 und darüber wird elektrisches Drehen empfohlen. Die beiden elektrischen Drehsysteme werden jeweils unabhängig gesteuert.

F: Wie werden Fundament und Säule des Doppelauslegerkrans konstruiert?

Die Säule besteht aus einem dickwandigen Stahlrohr. Bei BZL0.125~BZL0.5 beträgt der Säulendurchmesser ca. 219mm, bei BZL1~BZL3 ca. 273mm und bei BZL5 ca. 325mm. Das Fundament bzw. die Ankerbolzen werden auf Basis der Gesamtlast ausgelegt, um sicherzustellen, dass die Säule auch bei gleichzeitiger Volllast beider Ausleger keine Kippgefahr aufweist. Fundamentpläne werden für die bauseitige Ausführung zur Verfügung gestellt.

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