BZS Schwenkkran mit Kragarm für industrielle Lasten

Produktbeschreibung

Der BZS-Schwenkkran mit Knickarm (auch als Gelenkkran, Knickarmkran oder Klapparmkran bezeichnet) ist eine leichte Hebevorrichtung mit abwinkelbarem Ausleger. Im Gegensatz zu herkömmlichen geraden Auslegern verfügt der Knickarmkran über eine abwinkelbare Querträgerkonstruktion, die es ermöglicht, Hindernisse im kontrollierten Arbeitsbereich flexibel zu umfahren und so die Arbeitsfläche optimal zu nutzen. Beim Betrieb wird die Last per Taster gehoben und kann durch leichtes Ziehen oder Schieben des geknickten und drehenden Auslegers an jede beliebige Position im Arbeitsbereich gebracht werden. Die Hubkapazität beträgt 0,125–0,5 t, die Auslegerlänge 3–4 m, die Hubhöhe 3 m, mit 360°-Drehung in alle Richtungen.

Der BZS-Knickarmkran zeichnet sich durch eine neuartige Konstruktion, flexible Beweglichkeit, einfache Bedienung sowie hohe Effizienz und Energieeinsparung aus. Er eignet sich für Produktions- und Wartungsanwendungen in den Bereichen Maschinenbau, Eisenbahn, Chemie und Leichtindustrie. Besonders auf Fertigungslinien mit dichter Maschinenanordnung, kurzen Transportwegen und häufigen Hebevorgängen steigert er die Produktivität. Die Baureihe umfasst die Modelle BZS0.125 (125 kg), BZS0.25 (250 kg) und BZS0.5 (500 kg).

Produktbild

BZS Typ Drehkran mit Gelenkausleger

Produktmerkmale

Knickarm-Konstruktion, flexible Hindernisumfahrung: Der Ausleger ist abwinkelbar gestaltet und kann Hindernisse in dichter Maschinenumgebung flexibel umfahren. Rohrleitungen, Anlagen und andere Hindernisse werden mühelos umgangen, um die Last an den Zielort zu bringen – die Arbeitsfläche wird optimal genutzt.

360°-Drehung in alle Richtungen: Der Knickarmkran dreht sich um die Säulenachse um 360° und deckt damit den gesamten kreisförmigen Arbeitsbereich ab. Anders als herkömmliche Schwenkkrane, die durch Wände oder umliegende Hindernisse eingeschränkt werden, ermöglicht die Knickarmkonstruktion auch in beengten Räumen eine flexible Bedienung.

Flexible Bewegung, einfache Bedienung: Das Aus- und Einfahren des Knickarms erfolgt gleichmäßig; durch leichtes Ziehen oder Schieben lässt sich die Last an jede Position im Arbeitsbereich bringen. Der Bediener muss sich nicht weit bewegen – eine Einmann-Bedienung ist problemlos möglich.

Kompakte Bauweise, geringer Platzbedarf: Die kompakte Säulenbasis beansprucht nur wenig Bodenfläche. Ideal für Fertigungslinien und Wartungsbereiche mit dichter Maschinenanordnung und begrenztem Raumangebot.

Funktionsprinzip

Der BZS-Knickarmkran arbeitet nach dem Prinzip Säule + abwinkelbarer Knickarm + Elektrokettenzug. Die feststehende Säule wird auf einer Bodenplatte oder einem einbetonierten Fundament montiert. Der Knickarm ist über das Drehwerk mit der Säule verbunden und kann horizontal um 360° gedreht werden. Der Knickarm besteht aus mehreren gelenkig verbundenen Gliedern/Armsegmenten, die über Gelenkstrukturen ein Abwinkeln und Ausfahren ermöglichen. Dadurch lässt sich das Auslegerende im dreidimensionalen Raum flexibel positionieren und Hindernisse entlang des Wegs umgehen.

Beim Betrieb steuert der Bediener das Heben und Senken der Last per Fernsteuerung am Elektrokettenzug. Gleichzeitig wird der Knickarm am Endgriff leicht gezogen oder geschoben (oder elektrisch gedreht); der Arm winkelt an den Gelenken ab oder fährt aus und führt die Last so um Hindernisse herum zum Zielpunkt. Der Abwinkelwinkel und die Richtung des Knickarms lassen sich je nach Hindernislayout vor Ort flexibel einstellen – ideal für komplexe Einsatzbedingungen mit dichter Maschinenanordnung, bei denen ein gerader Ausleger nicht eingesetzt werden kann.

Konstruktiver Aufbau

Der Kran besteht aus folgenden Kernkomponenten:

Säule und Basis: Die Stahlsäule wird auf einer Bodenplatte oder einem einbetonierten Fundament befestigt und trägt die gesamte Last. Die Basis ist kompakt und platzsparend.

Knickarm-Ausleger: Ein abwinkelbarer Ausleger aus mehreren gelenkig verbundenen Armsegmenten; an den Gelenken sind Lager und Arretiermechanismen verbaut. Die Auslegerlänge beträgt 3–4 m, der Abwinkelwinkel je nach Ausführung 30°–90°.

Drehwerk: Die Drehvorrichtung an der Säulenspitze ermöglicht die 360°-Horizontaldrehung des Knickarms. Wahlweise manuell per Zug oder elektrisch angetrieben.

Elektrokettenzug: Der Elektrokettenzug verfährt auf einer Schiene am Ende des Knickarms und übernimmt das vertikale Heben der Last. Zweigang-Steuerung (schnell/langsam), Hubgeschwindigkeit 2–10 m/min.

Elektrisches Steuerungssystem: Bedienung per Funkfernsteuerung zur Steuerung von Hub und Drehung (bei elektrischer Drehvariante), inklusive Endschalter und Not-Aus-Schutz.

Technische Parameter

Typ BZS0.125 BZS0.25 BZS0.5
Nenntragfähigkeit (kg)125250500
Drehen Winkel (°)0~360
Hubgeschwindigkeit (m/min)8/24/1
1.25/5
10/2.5
1.25/5
Auslegerlänge Grad (m)3~4
Hubhöhe (m)3

Anwendungsbereiche

Dicht bestückte Fertigungslinien: Über Fertigungslinien mit dicht angeordneten Maschinen können herkömmliche gerade Auslegerkrane benachbarte Anlagen nicht umfahren. Der Gelenkauslegerkran kann Hindernisse umgehen und den Zielarbeitsplatz erreichen – die ideale Hebelösung für dicht bestückte Maschinenbereiche.

Rohrleitungsbereiche in der Chemieindustrie: In Chemiewerken verlaufen Rohrleitungen kreuz und quer. Der gebogene Ausleger des Gelenkauslegerkrans kann zwischen den Rohrleitungen hindurchfahren und Lasten heben, ohne Rohrleitungen, Anlagen oder Dämmungen zu berühren.

Lokomotivinstandhaltung im Bahnbetrieb: In Bahnbetriebswerken ist die Gerätedisposition im Lokomotivwartungsbereich häufig. Der Gelenkauslegerkran kann Bauteile flexibel zwischen engen Wartungsgruben und Anlagen heben und bewegen.

Montagelinien der Leichtindustrie: Auf Montagelinien für Elektronik, Kleingeräte und andere Leichtprodukte dient der Gelenkauslegerkran zum Heben kleiner Materialien sowie Spannvorrichtungen zwischen Arbeitsplätzen – flexibel und kraftsparend in der Bedienung.

Auswahlhilfe

Auswahl nach Tragfähigkeit: 125 kg → BZS0.125, 250 kg → BZS0.25, 500 kg → BZS0.5. Die Tragfähigkeit der Gelenkauslegerkonstruktion ist etwas geringer als die eines geraden Auslegers. Für höhere Traglasten ist der BZ-Typ als Säulenauslegerkran mit geradem Ausleger und höherer Tragfähigkeit zu empfehlen.

Auswahl nach räumlicher Komplexität: Bei vielen Hindernissen im Arbeitsbereich und häufiger Ausweichnotwendigkeit den Gelenkauslegerkran (BZS) wählen; bei wenigen Hindernissen und geradliniger Erreichbarkeit den Standard-Auslegerkran (BZ-Typ) – kostengünstiger.

Drehwerk: Elektrisches Drehen eignet sich für häufige Nutzung, manuelles Drehen für gelegentliche Anwendungen. Beim Gelenkauslegerkran wird in der Regel elektrisches Drehen empfohlen, um den Vorteil der flexiblen Hindernisumgehung voll auszuschöpfen.

Herstellerservice

Kelude Schwerindustrie (Henan) GmbH bietet den kompletten Service für BZS-Gelenkauslegerkrane – von Fertigung und Montage bis zum Kundendienst.

Qualitätsprüfung: Vor Auslieferung wird eine Nennlastprüfung mit dem 1,25-fachen der Nennlast durchgeführt. Alle Gelenke des Auslegers werden wiederholten Biegetests unterzogen, um Flexibilität und Dauerhaftigkeit der Gelenke sicherzustellen.

Kundendienstgarantie: Vollgarantie 12 Monate auf den gesamten Kran, 24 Monate auf Elektrokettenzug und Drehwerk. Reaktionszeit auf Kundendienstanfragen innerhalb von 48 Stunden.

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Beratungshotline: 13903802779

Häufige Fragen

F: Was ist der Unterschied zwischen einem Gelenkauslegerkran und einem Standard-Auslegerkran?

Der Ausleger eines Standard-Auslegerkrans ist gerade ausgeführt und eignet sich für offene Bereiche ohne Hindernisse zum punktgenauen Heben. Der Ausleger des Gelenkauslegerkrans ist abwinkelbar und kann in komplexen Umgebungen mit dicht stehenden Maschinen oder kreuzenden Rohrleitungen Hindernisse flexibel umfahren, um die Lastposition zu erreichen. Die Tragfähigkeit des Gelenkauslegerkrans ist geringer (≤0,5 t), während der Standard-Auslegerkran über 5 t erreichen kann.

F: Benötigen die Gelenke des Gelenkauslegerkrans besondere Wartung?

Ja. Die Lager und Gelenkbolzen in den Ausleger-Gelenken sind zentrale Bewegungskomponenten. Es wird empfohlen, einmal pro Quartal Fett nachzuschmieren und halbjährlich Spiel und Verschleiß der Gelenke zu prüfen. Bei erhöhtem Drehwiderstand oder ungewöhnlichen Geräuschen sollten die Lager umgehend geprüft und ausgetauscht werden.

F: Kann der BZS-Auslegerkran im Freien installiert werden?

Ja, jedoch müssen die Gelenke des Kragarms und das Drehwerk rostgeschützt ausgeführt werden, und der Elektrokettenzug benötigt einen Regenschutz. Bei längerem Einsatz im Freien beschleunigen Regen, Schnee und Sand die Abnutzung der Gelenke. Wir empfehlen regelmäßige Kontrolle und Schmierung. Bei Windstärke ≥6 ist der Betrieb untersagt.

F: Kann die Auslegerlänge des Auslegerkrans individuell angepasst werden?

Die Standard-Auslegerlänge beträgt 3–4 m. Eine Verlängerung ist auf Anfrage möglich, jedoch reduziert eine größere Kragarmlänge die Nenntragfähigkeit und erhöht die Belastung der Gelenke. Bei einem verlängerten Kragarm empfehlen wir, ein nächstgrößeres Modell zu wählen (z. B. BZS0.5 anstelle von BZS0.25, um eine Tragfähigkeitsreserve zu schaffen).

F: Ist der Auslegerkran schwierig zu bedienen? Ist eine Schulung erforderlich?

Die Bedienung ist sehr einfach. Das Beugen und Drehen des Kragarms erfolgt per Hand, in Kombination mit der Funkfernbedienung des Elektrokettenzugs für das Heben und Senken ist eine Einzelperson in wenigen Minuten eingearbeitet. Dennoch empfehlen wir eine Sicherheitsschulung für das Bedienpersonal, um die Tragfähigkeitsgrenzen des Kragarms und die Hinweise zur Hindernisvermeidung zu verstehen.

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