Metallurgischer Elektro-Einträgerkran LDY-Typ
1. Produktübersicht
Der LDY-Typ Metallurgischer Elektro-Einträgerkran ist ein Spezial-Hebegerät, das nach JB/T1306-2008 konstruiert und für den Einsatz mit dem YHII-Typ Hüttenwerks-Elektroseilzug ausgelegt ist. Die Tragfähigkeit beträgt 1 bis 20 Tonnen. Der entscheidende Unterschied zum Standard-LDA-Einträgerkran: Der Metallurgiekran ist für den Dauerbetrieb in Hochtemperaturumgebungen (≤60℃) ausgelegt, mit Triebwerksgruppe A5~A7 (Standardkrane nur A3), Doppelbremse, H-Klasse-Isolationsmotor und Hitzeschutz an der Hauptträgerunterseite. Kurz gesagt: Ein Standardkran hält den Temperaturen in einer Schmelzwerkstatt nicht stand – der Metallurgiekran wurde genau für diesen Einsatz konstruiert. Dieser Artikel erläutert technische Daten, Sicherheitsauslegung und Kaufkriterien im Detail.
2. Technische Daten & Typen
- Typ: LDY-Typ
- Spezifikation: 1 t, 2 t, 3 t, 5 t, 8 t, 10 t, 15 t, 16 t, 20 t
- Spannweite: 7,5 m, 8 m, 9 m, 10 m, 12 m, 15 m, 16 m, 19 m, 22,5 m, 35 m, Sonderanfertigung auf Anfrage
- Triebwerksgruppe: A5, A6, A7
Produktbild

3. Einsatzbereiche & Umgebungsanforderungen
Der LDY-Typ Metallurgischer Elektro-Einträgerkran ist für den Einsatz in nicht geschlossenen Werkshallen ohne korrosive Medien sowie ohne Feuer- oder Explosionsgefahr ausgelegt. Die Arbeitsumgebung muss folgende Bedingungen erfüllen: Triebwerksgruppe A6, Umgebungstemperatur ≤60℃, Relative Luftfeuchtigkeit ≤85 %, Einsatzhöhe bis 2000 m über NN.
Umgebungsbedingungen: 1. Die Stromversorgung des Elektro-Einträgerkrans ist Drehstrom mit einer Nennfrequenz von 50 Hz und einer Nennspannung von 380 V (bei abweichender Netzspannung oder -frequenz bitte bei Bestellung die örtlichen Werte angeben). Die zulässige Spannungstoleranz für Motoren und elektrische Steuergeräte beträgt +10 % der Nennspannung (obere Grenze) und -15 % der Nennspannung (untere Grenze, bei Spitzenstrom). Der interne Spannungsabfall des Krans beträgt 5 %.
2. Arbeitsumgebung des Einträgerkrans: Bei Messung am Boden, ohne weitere Lärmquellen und bei einer Hubhöhe von mindestens 5 m, beträgt der Geräuschpegel des gesamten Krans bei einer Tragfähigkeit Q≤5 t nicht mehr als 85 dB (A), bei Q≥5 t nicht mehr als 90 dB (A).
Drei zentrale Sicherheitsmerkmale für den Metallurgie-Einsatz
Der entscheidende Unterschied zwischen einem Metallurgiekran und einem Standardkran liegt nicht in der Tragfähigkeit, sondern in der Beständigkeit gegen hohe Temperaturen. Der LDY-Typ unterscheidet sich in drei wesentlichen Punkten von einem Standardkran:
▎Doppelbremse – sicherer Halt auch bei Stromausfall
Der Metallurgische Elektroseilzug ist mit drei unabhängigen Bremssystemen ausgestattet: Fahrwerkbremse, Sicherheitsbremse (Doppelbremse) und Überlastsicherung. Standardkrane haben nur eine Bremse – fällt diese aus, droht die Last ungebremst abzustürzen. Die Doppelbremse des Metallurgiekrans bedeutet: Selbst wenn eine Bremse versagt, hält die zweite die Last sicher. Dies ist eine zwingende Sicherheitsanforderung beim Transport von Stahl- und Eisenschmelztiegeln in der Schmelzwerkstatt.
▎Hitzeschutz an der Hauptträgerunterseite – Schutz vor Verformung durch Wärmestrahlung
Die Unterseite des Hauptträgers des LDY-Typs ist mit speziellem Hitzeschutzmaterial ausgelegt. U-Stahl und I-Träger werden zu einem Vollwandträger verschweißt. Der Kopfträger ist als Kastenprofil ausgeführt; die Verbindung zwischen Haupt- und Kopfträger erfolgt über Schrauben mit Schubnocken. Der Zweck der Isolierschicht ist es, die Hauptträger-Stahlbleche vor direkter Wärmestrahlung des Schmelzofens zu schützen – Stahl beginnt bei dauerhaft über 300°C zu glühen und verliert an Festigkeit. Die Isolierschicht hält die Hauptträgertemperatur im Auslegungsbereich und gewährleistet so eine jahrzehntelange Verformungsfreiheit.
▎H-Klasse-Isolationsmotor + Hochtemperaturkabel – das elektrische System hält stand
Der Hubmotor des Metallurgischen Elektroseilzugs ist ein Konusläufermotor mit H-Klasse-Isolation (Standardmotoren: Klasse B oder F) – zwei Isolationsklassen höher als üblich. In Kombination mit Hochtemperaturkabeln und Hitzeschutzabdeckungen für Motoren und elektrische Geräte bietet das System ausreichende Sicherheitsreserven. Bei Umgebungstemperaturen über 40°C altert die Isolierung von Standardmotoren beschleunigt; die H-Klasse-Isolation bietet auch bei 60°C Umgebungstemperatur noch ausreichende Sicherheitsmargen. Haupt- und Steuerkreis sind bewusst mit wenigen, einfachen Komponenten aufgebaut – das erleichtert die Wartung.
Konstruktionszeichnung

4. Aufbau & Komponenten
Der LDY-Typ Metallurgischer Elektro-Einträgerkran besteht aus drei Hauptbaugruppen: der Kranbrücke, dem Metallurgischen Elektroseilzug und dem elektrischen System. Die Kranbrücke trägt die Last und ermöglicht die Längsbewegung; sie besteht aus der Metallkonstruktion und dem Fahrwerk. Die Metallkonstruktion umfasst Hauptträger, Kopfträger und deren Verbindung. Das Fahrwerk setzt sich aus Antriebseinheit, Getriebe, Bremse und Radblock zusammen. Der Metallurgische Elektroseilzug übernimmt das Heben, Senken und die Querbewegung der Last. Das elektrische System besteht aus Haupt- und Steuerkreis.
5. Kundendienst
Für den LDY-Typ Metallurgischer Elektro-Einträgerkran gilt: Innerhalb eines Jahres ab Verkaufsdatum werden alle Qualitätsmängel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch im Rahmen der Garantie behoben. Für Produkte außerhalb der Garantiezeit (mit Ausnahme nicht reparierbarer Produkte) übernimmt unser Unternehmen die Reparatur; berechnet werden lediglich die Kosten für Ersatzteile.
Preisindikation (für Ihre Planung): Der Preis für den LDY-Typ Metallurgischer Elektro-Einträgerkran richtet sich nach Tragfähigkeit und Spannweite. Ein 10-t-Kran mit 16 m Spannweite kostet ca. 80.000–120.000 CNY; ein Standard-LDA-Typ gleicher Spezifikation liegt bei ca. 50.000–70.000 CNY. Als Direktvertrieb ab Werk von Kelude Schwerindustrie erhalten Sie auch bei Einzelstücken Großhandelskonditionen. Optionale Ausstattungen werden separat berechnet – die Preisunterschiede sind transparent.
Verfügbarkeit & Lieferzeit: Metallurgischer Elektroseilzug und Hitzeschutzplatten für den Hauptträger sind auf Lager. Nach Bestätigung der Parameter erfolgt der Versand innerhalb von 7–10 Tagen. Bei Sonderanfertigungen beträgt die Lieferzeit 15–20 Tage ab Werk. Jeder Kran wird vor Auslieferung einer Lastprüfung unterzogen; Konformitätsbescheinigung und Prüfbericht liegen bei.

Worauf Sie beim Kauf eines Metallurgiekrans achten sollten
Die Auswahlkriterien für einen Metallurgiekran unterscheiden sich grundlegend von denen eines Standard-Brückenkrans. Hier sind die häufigsten Fehlerquellen:
1⃣ Die Triebwerksgruppe nicht zu niedrig wählen – mindestens A5
Die Triebwerksgruppe eines Standard-LDA-Typ Krans ist A3, was für ein Dutzend Fahrten pro Tag ausreicht. In einer Schmelzerei sind die Hubfrequenz hoch, die Lasten schwer und die Umgebungstemperatur hoch – hier ist A5 die absolute Untergrenze. Bei einer täglichen Betriebszeit von über 8 Stunden empfehlen wir A6 oder sogar A7. Eine zu niedrig gewählte Triebwerksgruppe führt innerhalb von zwei Jahren zu Ermüdungsrissen an Hauptträger und Fahrwerk – die anschließende Komplettsanierung kostet dann mehr als das Doppelte der ursprünglichen Ersparnis.
2⃣ Die Umgebungstemperatur prüfen – über 60 °C ist Sonderanfertigung erforderlich
Die Standardausführung des LDY-Typs ist für eine Umgebungstemperatur von ≤60 °C ausgelegt. Hauptträger-Isolation und H-Klasse-Motor sind in diesem Bereich unkritisch. Liegt Ihr Arbeitsplatz jedoch näher als 5 m an der Schmelzwanne, kann die Umgebungstemperatur 60 °C übersteigen. In diesem Fall sind zusätzliche Hitzeschilde oder Strahlungsschutzbleche erforderlich. Geben Sie die genaue Standorttemperatur und den Abstand zur Ofenöffnung vor der Bestellung an – raten Sie nicht.
3⃣ Doppelbremse ist keine Option – sondern Standard
Die Doppelbremse (Betriebsbremse + Sicherheitsbremse) ist bei unserem LDY-Typ Metallurgischer Elektroseilzug serienmäßig. Einige Hersteller bieten aus Preisgründen Standard-Elektroseilzüge als Metallurgiezüge an. Achten Sie auf die Zugtyp-Bezeichnung im Angebot: Es muss der Typ YHII sein, nicht CD1 oder MD1. Der YHII-Zug verfügt serienmäßig über Doppelbremse und Überlastsicherung – das ist die Sicherheitsuntergrenze.
4⃣ Als Stromversorgung empfehlen wir eine Winkeleisen-Schleppleitung
In der Schmelzerei herrschen hohe Temperaturen und starker Staubanfall. Kabeltrommeln haben in dieser Umgebung eine hohe Ausfallrate (Kabelmantel versprödet, Feder bricht). Die Winkeleisen-Schleppleitung ist hitzebeständig, staubunempfindlich und bietet eine gute Leitfähigkeit – sie ist der Standard für Metallurgiekrane. Bei hohen Temperaturen verformt sich das Kunststoffgehäuse einer geschlossenen Schleppleitung. Die Winkeleisen-Schleppleitung besteht dagegen komplett aus Metall und ist unempfindlich gegen Hitze. Die anfängliche Investition ist etwas höher, aber Sie sparen sich den Austausch für ein Jahrzehnt.
Häufige Fragen
F: Wie viel teurer ist ein LDY-Typ Metallurgiekran als ein Standard-LD-Typ Einträgerkran?
A: 30 % bis 60 %, je nach Ausstattung. Die Preisunterschiede liegen hauptsächlich in drei Komponenten: dem Metallurgischer Elektroseilzug (YHII-Typ kostet etwa doppelt so viel wie CD1), dem H-Klasse-Isolationsmotor und der Hauptträger-Isolation. Ein LDY-Typ mit 10 t Tragfähigkeit und 16 m Spannweite kostet etwa 80.000 bis 120.000 RMB (inkl. Elektroseilzug), ein vergleichbarer Standard-LDA-Typ liegt bei 50.000 bis 70.000 RMB. Der Aufpreis ist eine Investition in die Sicherheit – in einer Schmelzerei sollte man hier nicht sparen.
F: Kann ein LDY-Typ Metallurgiekran auch in einer normalen Werkshalle eingesetzt werden?
A: Technisch ja, aber es ist unnötig. Die Triebwerksgruppe A5~A7, die Doppelbremse und der H-Klasse-Motor des LDY sind für eine normale Umgebung überdimensioniert. Zudem ist der LDY-Typ über 30 % teurer als ein LDA-Typ gleicher Tragfähigkeit. Für Standard-Zerspanung oder Lagerarbeiten ist der LDA-Typ die richtige Wahl. Der Metallurgiekran ist speziell für hohe Temperaturen, häufige Einsätze und schwere Lasten konstruiert.
F: Welche besonderen Bedingungen sind für die Installation eines Metallurgiekrans erforderlich?
A: Grundsätzlich wie bei einem Standard-Einträgerkran – Sie benötigen Konsolen und Schienen in der Werkshalle. In einer Schmelzerei sind jedoch zwei Punkte zu beachten: Erstens muss der I-Träger der Schiene verstärkt sein (I45c oder größer), da ein Metallurgiekran ein höheres Eigengewicht hat. Zweitens müssen die elektrischen Leitungen hitzeisoliert sein, und der Steuerkasten sollte möglichst weit von der Wärmequelle entfernt montiert werden. Unser Techniker prüft die Gegebenheiten vor Ort bei der Installation.