Zweiträger-Brückenkran Hauptträger: Import vs. EU-Norm

📋 Kernzusammenfassung

Der Hauptträger ist das Rückgrat eines Zweiträger-Brückenkrans. Tragfähigkeit, Spannweite, Steifigkeit und Lebensdauer – all das hängt letztlich von diesem Träger ab. Bei der Konstruktion von importierten und inländischen Doppelträgern nach EU-Norm liegt der Unterschied im Detail: Querschnittswahl, Steifigkeitskontrolle, Durchbiegungsnachweis und Ermüdungsbemessung. Dieser Artikel bietet eine kompakte Normenübersicht, erläutert Querschnittsformen, zulässige Durchbiegung und Ermüdungsbemessung des Hauptträgers und zeigt, welche Anforderungen die EU-Norm und die chinesische Norm an diesen Träger stellen – ein Leitfaden für Ingenieure und Einkäufer, um die Kernaussagen eines Hauptträger-Berechnungsberichts zu verstehen.

📌 Kernlogik

Der Hauptträger ist das Rückgrat des Krans. Die vier Konstruktionsaspekte Querschnitt, Steifigkeit, Durchbiegung und Ermüdung bestimmen die Präzision und Lebensdauer der Anlage. Nur wer den Hauptträger versteht, versteht den Zweiträgerkran.

Bei einem Zweiträger-Brückenkran ist das teuerste Bauteil weder das Getriebe noch der Frequenzumrichter, sondern der Hauptträger, der quer durch die Werkstatt verläuft und dabei Lasten von 30 Tonnen bewegt. Auf den ersten Blick wirkt er wie zwei einfache Kastenträger aus Stahl, doch in ihm steckt mehr als die Hälfte der gesamten Konstruktionskompetenz des Krans.

Ist der Hauptträger falsch dimensioniert, sind Präzision, Lebensdauer und Zuverlässigkeit der gesamten Anlage gefährdet. Ist er jedoch richtig ausgelegt, stehen die Chancen für einen stabilen und langlebigen Kran gut. Der Unterschied zwischen importierten und inländischen Doppelträgern nach EU-Norm liegt oft nicht in Motor oder Steuerung, sondern in den Details dieses Trägers.

Im Folgenden werden die Kernaspekte der Hauptträgerkonstruktion – Querschnitt, Steifigkeit, Durchbiegung und Ermüdung – einzeln analysiert und jeweils den relevanten Normen zugeordnet. Das Ergebnis ist eine kompakte Referenz für die tägliche Arbeit.

Querschnittswahl: Kastenträger, I-Träger oder Fachwerkträger

Bei Zweiträger-Brückenkranen sind drei Hauptträger-Querschnitte üblich: Kastenträger, I-Träger und Fachwerkträger. Der Kastenträger ist eine geschlossene Schweißkonstruktion mit hoher Torsionssteifigkeit und viel Raum im Stegblech, was ihn ideal für die Katzbahn macht. Er ist die bevorzugte Wahl für Doppelträger nach EU-Norm sowie für inländische Zweiträgerkrane. I-Träger sind einfacher zu fertigen und leichter, bieten aber weniger Torsionssteifigkeit und werden daher meist bei kleineren Tragfähigkeiten oder für hängende Krane verwendet. Fachwerkträger sind am leichtesten und bieten eine gute Belüftung, sind jedoch in der Fertigung komplex und werden heute seltener eingesetzt.

Die europäische Norm bevorzugt geschweißte Kastenträger, insbesondere solche mit außermittiger Katzbahn: Die Laufkatze läuft auf einer Seite, sodass das Stegblech direkt belastet wird und die lokale Biegung des Flansches unter der Schiene reduziert wird. Dieser Querschnitt bietet bei gleicher Querschnittsfläche eine bessere Biege- und Torsionsfestigkeit und ermöglicht zudem eine symmetrische, gut schweiß- und prüfbare Nahtanordnung.

Die Wahl des Querschnitts ist im Kern ein Abwägen zwischen Eigengewicht, Steifigkeit und Fertigungsfreundlichkeit. Ein größerer Querschnitt erhöht die Steifigkeit, aber auch das Eigengewicht. Ein kleinerer Querschnitt reduziert das Gewicht, kann jedoch zu unzulässiger Durchbiegung und Vibrationen führen. Den optimalen Kompromiss zu finden, ist die zentrale Rechenaufgabe der Hauptträgerkonstruktion.

Steifigkeit als hartes Kriterium: Statische und dynamische Steifigkeit

Die Steifigkeit bestimmt maßgeblich, ob ein Kran „schwingt“ oder stabil steht. Die statische Steifigkeit bezieht sich auf die Durchbiegung des Hauptträgers unter Volllast, während die dynamische Steifigkeit das Schwingungsverhalten beim Heben und Bremsen beschreibt. Wenn Nutzer über ein starkes Schwingen des Krans klagen, liegt die Ursache meist in der Steifigkeit – nicht im Motor.

Die statische Steifigkeit wird über die Durchbiegung bewertet, die dynamische Steifigkeit über die Eigenfrequenz. Sowohl die EU-Norm als auch die chinesische Norm legen klare Grenzwerte für die zulässige Durchbiegung (statische Steifigkeit) fest. Die dynamische Steifigkeit wird über die Eigenfrequenz sichergestellt. Eine unzureichende Steifigkeit führt nicht nur zu sichtbarem Schwingen, sondern beschleunigt auch die Ermüdung, beeinträchtigt die Positioniergenauigkeit und verstärkt den Verschleiß an Kranbahn und Kopfträgern.

Importierte Anlagen sind in der Regel großzügiger dimensioniert, was Steifigkeit und Querschnitt betrifft – ein Vorteil, der jedoch mit höherem Eigengewicht und höheren Kosten erkauft wird. Inländische Hersteller von Doppelträgern nach EU-Norm haben ihre Querschnittsoptimierung in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und erzielen die erforderliche Steifigkeit mit weniger Material. Dies ist einer der sichtbarsten Fortschritte in der inländischen Konstruktionskompetenz.

Import- und Inlands-Doppelträger nach EU-Norm: Hauptträger-Konstruktion – 6 Kernpunkte im Schnellüberblick

Durchbiegungsnachweis: Die kritischste Berechnung im Hauptträgerdesign

Die zulässige Durchbiegung des Hauptträgers ist das zentrale Abnahmekriterium der gesamten Konstruktion. Die gängige Praxis: Befindet sich die Laufkatze mit Volllast in der Mitte der Spannweite, darf die elastische Durchbiegung des Hauptträgers an dieser Stelle einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Dieser Grenzwert wird in der Regel als Bruchteil der Spannweite L angegeben, üblich sind Werte zwischen L/700 und L/1000. Je höher die Triebwerksgruppe und je strenger die Genauigkeitsanforderungen, desto geringer ist die zulässige Durchbiegung.

Ein Beispiel: Bei einem Brückenkran mit einer Spannweite von 22,5 m und einer Anforderung von L/800 liegt die zulässige Durchbiegung in der Mitte bei etwa 28 mm. Wird L/1000 gefordert, reduziert sich der Wert auf ca. 22,5 mm. Diese wenigen Millimeter Unterschied erfordern eine signifikante Erhöhung des Flächenträgheitsmoments und führen entsprechend zu höheren Kosten.

Die Grundlage für den Durchbiegungsnachweis ist in der Norm DIN 15018 – Krandimensionierungsnorm festgelegt. Zusammen mit dem Festigkeits- und Stabilitätsnachweis bildet der Steifigkeitsnachweis die drei Säulen der Hauptträgerberechnung. Bei den zulässigen Durchbiegungswerten stimmen importierte und inländische Doppelträger nach EU-Norm weitgehend überein; die Unterschiede liegen eher in der konstruktiven Umsetzung und den Fertigungsdetails.

Ermüdungsbemessung: Der eigentliche Lebensdauerfaktor des Hauptträgers

Der Hauptträger ist eine Schweißkonstruktion, und Ermüdungsversagen ist seine häufigste Schadensart. Unter Wechsellast können an Schweißfehlern Risse entstehen und sich ausbreiten, selbst wenn die Spannungen weit unterhalb der Streckgrenze liegen. Die Lebensdauer des Hauptträgers ist daher im Wesentlichen die Ermüdungslebensdauer seiner Schweißnähte.

Drei Faktoren sind für die Ermüdungsbemessung entscheidend: die Reduzierung der Spannungsamplitude, die Vermeidung von Spannungskonzentrationen und die Kontrolle von Schweißfehlern. Die Reduzierung der Spannungsamplitude wird durch eine optimierte Querschnittsauslegung und eine präzise Berechnung des Lastkollektivs erreicht. Spannungskonzentrationen lassen sich durch konstruktive Details vermeiden, wie z. B. das Vermeiden von Nahtkreuzungen, durchgehende Schweißnähte zwischen Flansch und Stegblech sowie Übergänge mit großen Radien. Die Kontrolle von Schweißfehlern erfolgt durch qualifizierte Schweißverfahren und entsprechende Fehlerprüfungen.

Importierte Hersteller verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Ermüdungsbemessung. Sie wählen konservative Werte für die Nahtdetails und Ermüdungsreserven, was den hervorragenden Ruf ihrer Hauptträger in Bezug auf die Lebensdauer erklärt. Auch inländische Hersteller von Doppelträgern nach EU-Norm beherrschen die Ermüdungsnachweisverfahren inzwischen. Die entscheidende Frage ist, ob es in der Fertigung gelingt, die konstruktiven Vorgaben konsistent und zuverlässig in jeder einzelnen Schweißnaht umzusetzen.

Stegblechstabilität und Steifen: Kritische Details, die oft übersehen werden

Die Stegbleche von Kastenträgern sind hoch und dünn. Unter Druck- und Schubbelastung besteht die Gefahr des lokalen Beulens. Ein Beulen des Stegblechs führt nicht sofort zum Versagen des Hauptträgers, reduziert aber die Tragfähigkeit, verstärkt Verformungen und kann langfristig ebenfalls kritisch werden. Zwei Maßnahmen sind entscheidend: die Einhaltung eines angemessenen Höhen-Dicken-Verhältnisses und die Anordnung von Quer- und Längssteifen.

Die Anordnung der Steifen ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der Hauptträgerkonstruktion. Zu viele Steifen erhöhen das Eigengewicht und den Schweißaufwand; zu wenige lassen die Stabilitätsreserven schmelzen. Sowohl die EU-Norm als auch die chinesische Norm legen konkrete Anforderungen an das Höhen-Dicken-Verhältnis des Stegblechs und die Abstände der Steifen fest. Diese Vorgaben definieren die Grenzen für die Auslegung des Stegblechs.

Die Schweißnähte zwischen Steifen und Stegblech sind selbst ermüdungskritische Punkte. Daher sind die Endenbearbeitung der Steifen, die Nahtform und die Vermeidung von Kreuzungen mit den Haupttragnähten entscheidende Details. Die Qualität dieser Ausführungen hat direkten Einfluss auf das Langzeitverhalten des Hauptträgers.

Schweißqualität: Die letzte Etappe, um die Konstruktionsabsicht umzusetzen

Ein noch so gut konstruierter Hauptträger wird durch das Schweißen realisiert. Die Qualitätsstufe der tragenden Schweißnähte – die durchgehenden Kehlnähte zwischen Flansch und Stegblech sowie die Nähte zwischen Schottblech und Stegblech – steht in direktem Zusammenhang mit der Festigkeit und der Ermüdungslebensdauer. Fehler wie Poren, mangelnde Durchschweißung oder Einbrandkerben in der Schweißnaht können unter Wechsellast zu Rissquellen werden.

Daher konzentriert sich die Qualitätskontrolle bei der Hauptträgerfertigung auf drei wesentliche Schritte: die Schweißverfahrensprüfung (WPQR), die Zertifizierung der Schweißer und die prozessbegleitende Fehlerprüfung. Je höher die Prüfstufe, desto früher werden Fehler entdeckt und desto zuverlässiger ist die Lebensdauer des Hauptträgers. Importierte Hersteller arbeiten bei den Schweißnähten des Hauptträgers nach strengen Spezifikationen. Sowohl das Erscheinungsbild der Nähte als auch die Abdeckung durch die Fehlerprüfung unterliegen strengen Kontrollen – die Basis für die hohe Qualität ihrer Hauptträger.

Der technische Leiter von Kelude Schwerindustrie wies darauf hin: „Beim Hauptträger zählt die Konstruktion die eine Hälfte, das Schweißen die andere. Wenn die Konstruktion Querschnitt, Steifigkeit und Ermüdung präzise berechnet und das Schweißen jede Naht fehlerfrei und ohne versteckte Mängel ausführt, dann steht der Träger. Der Unterschied zwischen inländischen Doppelträgern nach EU-Norm und importierten Modellen liegt weniger in den Zeichnungen, sondern vielmehr darin, ob es die Fertigung schafft, die Anforderungen der Zeichnung hundertmal ohne Abweichung umzusetzen.“

Die Umsetzungslogik von Kelude Schwerindustrie beim Hauptträgerbau

Kelude Schwerindustrie geht beim Hauptträgerbau systematisch vor: Zuerst werden die Berechnungen für Querschnittswahl, Durchbiegungsnachweis und Ermüdungsbemessung präzise erstellt. Anschließend werden in der Fertigung die Schweißverfahrensprüfung, die prozessbegleitende Fehlerprüfung und die Stückprüfung konsequent umgesetzt. Vor Auslieferung wird der Hauptträger gemäß der Norm ISO 4310 – Kranprüfvorschrift einer statischen und dynamischen Belastungsprüfung unterzogen. Erst wenn die Durchbiegung und die Tragfähigkeit die Norm erfüllen, erfolgt die Lieferung an den Einsatzort.

Nach der Inbetriebnahme werden die Durchbiegung des Hauptträgers und der Zustand der Schweißnähte in die wiederkehrende Prüfung aufgenommen. In Verbindung mit der Betriebsprotokollierung gemäß GB/T 28264-2017 – Sicherheitsüberwachungs- und Managementsystem für Hebezeuge lässt sich der Langzeitzustand des Hauptträgers lückenlos nachvollziehen – statt erst bei Problemen nach den Ursachen zu suchen.

Die Logik dahinter ist klar: Der Hauptträger ist das Rückgrat der Anlage. Nur wenn dieses Rückgrat korrekt ausgelegt, präzise berechnet und zuverlässig geschweißt ist, haben Präzision und Lebensdauer des gesamten Krans ein solides Fundament.

Design-Highlights für Hauptträger von Doppelträgern nach EU-Norm

Industriekrane: Maßgeschneiderte Lösungen für höchste Ansprüche

Die Kelude Heavy Industry ist ein auf die Entwicklung und Fertigung von Industriekranen spezialisiertes Unternehmen. Wir bieten umfassende Lösungen für Kunden im In- und Ausland, die auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Branche zugeschnitten sind. Unser Sortiment umfasst eine breite Palette an Kranen, die für verschiedenste Einsatzgebiete konzipiert sind.

Individuelle Kranlösungen für Ihre Anforderungen

Ob Standardanwendung oder spezielle Herausforderung – bei uns erhalten Sie den passenden Kran. Unser Team berät Sie umfassend und findet die optimale, auf Ihren Einsatzzweck zugeschnittene Lösung. Dabei greifen wir auf ein umfangreiches Sortiment an Komponenten und Konfigurationen zurück.

Technische Details und Ausstattungsmerkmale im Überblick

Die Krane von Kelude zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise und die Verwendung hochwertiger Materialien aus. Sie sind für den Dauereinsatz in anspruchsvollen Umgebungen ausgelegt. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten technischen Merkmale und Optionen, die je nach Modell und Kundenwunsch variieren können.

MerkmalBeschreibung / Optionen
BauartEin- oder Zweiträger-Laufkrane, Brückenkrane, Portalkrane, Halbportalkrane, Drehkrane, Säulenschwenkkrane, Wandschwenkkrane
TragfähigkeitIndividuell nach Kundenanforderung, von leichten Lasten bis zu Schwerlastanwendungen
SpannweiteAnpassbar an die jeweilige Hallen- oder Arbeitsbereichsgeometrie
HubwerkElektroseilzüge, Kettenzüge oder spezielle Hubwerke für besondere Anforderungen
SteuerungHängebodensteuerung, Funkfernsteuerung, Steuerung aus einer Kabine oder automatische Steuerungssysteme
SicherheitsausstattungLastbegrenzer, Endschalter, Not-Aus-Einrichtungen, Kollisionsschutzsysteme, Windsensoren (für Außenanlagen)
Besondere OptionenExplosionsgeschützte Ausführung, Frequenzumrichter für sanftes Anfahren und präzises Positionieren, spezielle Lackierung, Kranbahnen und Stromzuführungssysteme

Die Auswahl der Komponenten erfolgt stets unter dem Gesichtspunkt der Langlebigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Wir legen großen Wert auf die Einhaltung internationaler und nationaler Normen und Richtlinien.

Engineering, Fertigung und Qualitätssicherung nach DIN-Normen

Unsere Konstruktions- und Fertigungsprozesse folgen strengen Qualitätsstandards. Die Berechnung und Auslegung der Krane erfolgt nach anerkannten Regeln der Technik, wie sie in den einschlägigen DIN- und EN-Normen festgelegt sind. Dazu gehören unter anderem die DIN 15018 für Krane, die EN 13000 für mobile Krane sowie die ISO 4301-1 für die Klassierung. Durch den Einsatz moderner Fertigungsmethoden und kontinuierlicher Qualitätskontrollen gewährleisten wir ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit.

Jeder Kran durchläuft vor der Auslieferung eine umfassende Funktions- und Sicherheitsprüfung. Unser Ziel ist es, Ihnen ein Produkt zu liefern, das nicht nur alle Anforderungen erfüllt, sondern auch über viele Jahre hinweg einen wartungsarmen und effizienten Betrieb gewährleistet.

Projektabwicklung und weltweiter Service

Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme begleiten wir Sie als zuverlässiger Partner. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie bei der Planung, Projektierung und Installation. Auch nach der Inbetriebnahme stehen wir Ihnen mit einem schnellen und kompetenten Service zur Seite, um eine hohe Verfügbarkeit Ihrer Anlage sicherzustellen.

Dank unserer internationalen Ausrichtung und unseres umfangreichen Partnernetzwerks können wir Projekte weltweit effizient umsetzen und unseren Kunden vor Ort technischen Support und Ersatzteilversorgung bieten.

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← Tabelle seitlich wischen →
KonstruktionPunkt Übliche Praxis und Grenzwerte VersagenFolgen
QuerschnittBauformSchweißenKastenbauweise/Kastenbauweise mit außermittiger SchieneUnzureichende Torsionssteifigkeit、Verformung
statische SteifigkeitzulässigDurchbiegungL/700bisL/1000übermäßiger Durchhang、Schwingen
dynamische SteifigkeitSteuerungEigenfrequenzuntere GrenzeVibration、PositionierungGenauigkeitsabweichung
ErmüdungsbemessungAbsenkungSpannungAmplitude、DämpfungSpannungskonzentrationSchweißriss、Lebensdauerverkürzung
StegblechStabilitätHöhen-Dicken-VerhältnisÜbliche Praxis und Grenzwerte+Steifelokales Beulen
SchweißqualitätVerfahrensprüfung+ProzessFehlerprüfungFehlerBildungRissQuelle

Schnellreferenz der Normenklauseln für die Hauptträgerkonstruktion

← Tabelle seitlich wischen →
Norm Klauselkernpunkte im Verhältnis zuHauptträgerBeziehung
Norm DIN 15018Festigkeit、Steifigkeit、StabilitätsnachweisHauptträgerkonstruktionBezugsbasis
GB/T 28264 — Sicherheitsüberwachungs- und Managementsystem-2017BetriebszustandÜberwachung und NachverfolgbarkeitHauptträgerLangzeitzustandsüberwachung
ISO 4310SchwingenStatische Belastungsprüfungim Verhältnis zuAbnahmeDurchbiegung des Hauptträgersmesstechnische Verifizierung

Häufige Fragen zur Hauptträgerkonstruktion von Doppelträger-Brückenkranen nach EU-Norm

F: Welche zulässige Durchbiegung wird für den Hauptträger üblicherweise angesetzt?

A: Bezogen auf die Spannweite liegt der übliche Bereich zwischen L/700 und L/1000. Je höher die Triebwerksgruppe und je strenger die Positionierungsanforderungen, desto enger wird der Wert gefasst. Beispiel: Bei einem Brückenkran mit 22,5 m Spannweite ergibt sich nach L/800 eine zulässige Durchbiegung von ca. 28 mm; nach L/1000 müsste der Wert auf etwa 22,5 mm begrenzt werden – entsprechend steigen Querschnittsaufwand und Kosten.

F: Unterscheiden sich importierte und inländische Doppelträger nach EU-Norm beim Hauptträger stark?

A: Bei den Bemessungsgrundlagen – etwa der zulässigen Durchbiegung und der Querschnittsform – sind beide weitgehend deckungsgleich; dominierend ist jeweils die geschweißte Kastenträgerbauweise. Die Unterschiede liegen eher in der Fertigung: Importierte Hersteller bieten eine stabilere Schweißverfahrenskontrolle und eine durchgängigere Fehlerprüfung, zudem fallen die Ermüdungsreserven konservativer aus. Inländische EU-Norm-Bauweisen punkten dagegen bei der Querschnittsoptimierung und der Nähe zum Kunden. Die Kluft schrumpft – sie zeigt sich heute vor allem in der Fertigungskonsistenz.

F: Warum ist Ermüdung die größte Belastung für den Hauptträger?

A: Weil der Hauptträger eine Schweißkonstruktion ist: Selbst wenn die Spannungsniveaus weit unter der Streckgrenze liegen, können unter Schwellbelastung aus Poren, mangelnder Durchschweißung oder Einbrandkerben Risse entstehen und fortschreiten. Die Lebensdauer des Hauptträgers ist also im Kern die Ermüdungslebensdauer der Schweißnähte. Drei Faktoren entscheiden darüber, wie lange der Träger hält: niedrige Spannungsamplituden, Vermeidung von Spannungskonzentrationen und Kontrolle der Schweißfehler.

F: Worauf sollte man bei der Prüfung eines Hauptträger-Berechnungsberichts besonders achten?

A: Auf vier Punkte: ob das Flächenträgheitsmoment des Querschnitts die Durchbiegungsanforderungen erfüllt, ob der Spannungsauslastungsgrad beim Festigkeitsnachweis eine angemessene Reserve aufweist, ob der Ermüdungsnachweis das tatsächliche Lastkollektiv abdeckt und ob das Höhen-Dicken-Verhältnis des Stegblechs sowie die Anordnung der Steifen den Vorschriften entsprechen. Wenn diese vier Punkte mit den Anforderungen der Norm DIN 15018 (Krandimensionierungsnorm) übereinstimmen, ist die Bemessungsgrundlage des Hauptträgers solide.

Die Konstruktionsdetails des Hauptträgers bei Doppelträger-Brückenkranen nach EU-Norm lassen sich gut im Zusammenhang mit den Berechnungsansätzen aus den technischen Berechnungsunterlagen zu Querschnittsparametern und Durchbiegungsnachweis des Hauptträgers für den QD-Typ Zweiträger-Brückenkran verstehen – dort wird Schritt für Schritt gezeigt, wie Querschnittskennwerte ermittelt und die Durchbiegung rechnerisch nachgewiesen wird.

Der Hauptträger ist das Rückgrat eines Krans: Querschnitt, Steifigkeit, Durchbiegung und Ermüdung – diese vier Aspekte entscheiden darüber, ob die Konstruktion stabil steht und dauerhaft trägt. Kelude Schwerindustrie legt gleichermaßen Wert auf die Berechnungsgrundlagen und die Fertigungsverfahren, damit jeder Hauptträger den Durchbiegungs- und Ermüdungsnachweis zuverlässig erfüllt – und die Konstruktionsunterschiede zwischen importierten und inländischen EU-Norm-Ausführungen nachvollziehbar und rechnerisch belegbar bleiben.

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