Krankonfiguration für die Verpackungsindustrie

Die Kran-Konfiguration für die Wellpappen- und Kartonagenindustrie muss vier Bereiche abdecken: Rohpapierlager, Druck- und Stanzmaschinen, Klebe- und Verpackungslinien sowie den Versand fertiger Produkte. Für das Rohpapierlager empfehlen wir LD-Typ-Brückenkrane mit 5 t Tragfähigkeit (2–4 Stück) für den Papierrollentransport, für Druck- und Stanzmaschinen den LD-Typ mit 5 t (Wartungsarbeiten) und für die Verpackungslinie einen KBK-Kran mit 0,5 t (arbeitsplatzbezogen). Die Schutzlösung von Kelude gegen Papierstaub (TEFC-Motor + IP54-Steuerschrank) reduziert die Häufigkeit elektrischer Fehler deutlich.

Branchenlösung · Verpackung aus Wellpappe
Kran-Konfiguration für die Wellpappenindustrie
Vier Bereiche: Rollenlager, Druckmaschine, Stanzmaschine, Verpackungslinie
Abdeckung: Rohpapierlager · Druck & Stanzen · Kleben & Verpacken Umgebung: Papierstaub · Leichte Last 1–10 t · Mehrere Krane parallel Konfiguration: LD/KBK-Kombination · Papierstaubschutz · Wirtschaftliche Lösung

Die Herstellung von Wellpappe und Kartonagen zählt zu den Bereichen der Leichtindustrie mit dem größten Kranbedarf – vom Rohpapierlager über die Wellpappen-Produktionslinie, von Druck- und Rillmaschinen bis zu Stanzmaschinen, von Klebe- und Verpackungslinien bis zum Versandbereich: In jedem Abschnitt werden Hebegeräte benötigt. Charakteristisch für die Branche sind leichte Lasten (1–10 t), mehrere parallel arbeitende Krane (4–8 Stück pro Kranbahn), die Belastung durch Papierstaub sowie die Priorität auf Wirtschaftlichkeit. Dieser Artikel bietet eine Konfigurationslösung für Krane entlang der vier Prozessstufen Rohpapierlager, Druck & Stanzen, Kleben & Verpacken sowie Versand.

InhaltsbestimmungBremsungAbbildung
Rohpapierlager
Entladung, Einlagerung und Zuführung von Papierrollen. Empfohlen: LD-Brückenkran 5–10 t mit C-Haken und Papierrollen-Spannvorrichtung, mehrere Krane auf einer Kranbahn.
Druck & Stanzen
Wartung von Druck-, Rill- und Stanzmaschinen. Empfohlen: LD-Brückenkran 3–10 t mit TEFC-Motor (papierstaubgeschützt).
Kleben & Verpacken
Wartung von Klebe-, Verpackungs- und Stapelmaschinen. Leichte Last 1–5 t, empfohlen: Kombination aus KBK-Arbeitsplatzkran und LD-Brückenkran.
Versand
Verladung fertiger Paletten. Hohe Hubfrequenz, empfohlen: LD-Brückenkran 3–10 t mit WMS-Datenanbindung.

Konfigurationsvergleich für Krane in der Wellpappenindustrie

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VergleichskriteriumRohpapier LagerDruck und Stanzen WerkstattKleben und Verpacken WerkstattVersandbereich Fertigware
empfohlenes ModellLD-Einträger BrückenbauartLD-Einträger BrückenbauartKBK+LDBrückenbauartLD-Einträger Brückenbauart
Tragfähigkeit Einsatzbereich3~5t3~5t0.5~3t3~5t
Lastaufnahmemittel LösungskonzeptPapierrolle Greifer (Klemme)/HebebandNorm HakenVakuumhebegerätNorm Haken+Gabelstapler
SchutzschwerpunkteOhne BesonderheitenPapierstaub Schutzeinrichtungen TEFCPapierstaub SchutzeinrichtungenOhne Besonderheiten
BetriebsfrequenzHochfrequenz(Entladung+Auflegen)Niederfrequenz(Wartung)MittelfrequenzMittel-Hochfrequenz
Referenzpreis5~12Zehntausend Yuan/Stück×45~12Zehntausend Yuan/Stück×31~5Zehntausend+4~10Zehntausend4~10Zehntausend Yuan/Stück×2

Kranlösungen für die Wellpappenindustrie – vom Papierlager bis zum Versand

Im Papierlager werden die Kernrohstoffe der Wellpappenproduktion gelagert – die Papierrollen. Diese haben einen Durchmesser von 1,0–1,5 m, eine Breite von 1,2–2,5 m und ein Gewicht von 1–3 t pro Rolle. Der Lagerkran muss das Entladen, Einlagern und Zuführen der Papierrollen zum Wellpappenanleger der Fertigungslinie übernehmen:

  • Empfohlenes Modell: LD-Einträger-Brückenkran (5–10 t), Spannweite 18–28 m, Triebwerksgruppe A5
  • Mehrfachkonfiguration: Im Papierlager werden in derselben Kranbahn in der Regel 3–6 LD-Brückenkrane mit einem Abstand von 12–18 m pro Kran eingesetzt. Benachbarte Krane sind mit Infrarot-Kollisionsschutz ausgestattet.
  • Lastaufnahmemittel für Papierrollen: C-Haken (Einführen in die Kernbohrung der Papierrolle, Aufnahme über das untere Seitenblech) oder pneumatische Kernspannzange (Einführen in die Kernbohrung, anschließendes Aufweiten und Verriegeln; geeignet für Papierrollen mit Kernhülse). Die Kontaktflächen des Lastaufnahmemittels sind mit Polyurethan zum Schutz vor Beschädigungen überzogen.
  • Steuerungsart: Funkfernsteuerung (der Bediener folgt der Papierrolle am Boden) + schnelles Kranfahren (25–35 m/min) für hohe Effizienz bei der Papierzuführung.
  • Referenzpreis: LD-Typ 5 t/20 m + C-Haken ca. 80.000–140.000 EUR

Krane für Druck- und Stanzmaschinen – Wartung und Rüstwechsel

Druck-Rillmaschinen, Stanzmaschinen und Kaschiermaschinen erfordern regelmäßige Wechsel von Druckwalzen, Stanzwerkzeugen und Messerformen. In der Druck- und Stanzabteilung ist die Papierstaubkonzentration hoch (bedingt durch Schneid- und Druckprozesse); der elektrische Schutz der Krane ist daher entscheidend:

  • Empfohlenes Modell: LD-Einträger-Brückenkran (3–10 t), Triebwerksgruppe A4 bis A5, Spannweite 18–24 m
  • Papierstaubschutz: Motoren in vollständig geschlossener, selbstbelüfteter Bauweise (TEFC), um das Eindringen von Papierstaub in die Kühlkanäle zu verhindern; elektrischer Schaltschrank mit IP54 + Filtersieb für Papierstaub (Maschenweite ≥ 100 Mesh, monatliche Reinigung bzw. Austausch); empfohlene Konfiguration mit Überdruck-Staubschutzhaube (leichter Überdruck verhindert das Eindringen von Papierstaub in den Schaltschrank).
  • Steuerungsart: Funkfernsteuerung (staubdichte Abdichtung, IP65)
  • Mehrere Krane in derselben Kranbahn: In der Druck- und Stanzabteilung werden in der Regel 3–5 Brückenkrane pro Kranbahn eingesetzt, die den Formenwechsel und die Wartung aller Maschinen abdecken.

Krane für Klebe- und Verpackungslinien – KBK-Arbeitsplatzlösung

Im Bereich von Klebemaschinen, Ballenpressen und Stapelmaschinen überwiegen leichte Lasten (einzelne Stapel 5–50 kg), sodass keine schweren Krane erforderlich sind. Für bestimmte Arbeitsgänge – wie den Wechsel von Klebstoffbehältern an halbautomatischen Klebemaschinen oder den Transport von Umreifungsbandrollen an Ballenpressen – wird jedoch weiterhin eine Hilfshubvorrichtung benötigt:

  • Empfohlene Lösung: KBK-flexibles Kombinations-Hängekransystem (0,25–1 t) mit Aluminiumlegierungs-Schiene, abdeckend den Arbeitsbereich von 2–4 Klebe- bzw. Ballenpressen.
  • Abdeckung auf Werkstattebene: Darüber hinaus werden 1–2 LD-Brückenkrane (3–5 t) für den Transport ganzer Stapel über Abteilungsgrenzen hinweg sowie für Wartungsarbeiten an Großanlagen eingesetzt.
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Das Investitionsbudget für Klebe- und Verpackungsabteilungen ist begrenzt. Die KBK-Lösung (einzelnes System 20.000–50.000 EUR) ist für das Anschlagen am Arbeitsplatz besser geeignet als ein Brückenkran (80.000–120.000 EUR pro Kran).

Krane für den Fertigwarenversand – Hochfrequente Ein- und Auslagerung

Die Aufgabe der Krane im Fertigwarenversand besteht darin, verpackte Kartons und Wellpappe (auf Paletten gestapelt, 0,5–2 t pro Palette) vom Zwischenlager zur Verladerampe zu transportieren. Aufgrund der hohen Umschlagsfrequenz (10–30 LKW-Auslieferungen pro Tag) sind schnelles Kranfahren und die Anbindung an das WMS erforderlich:

  • Empfohlenes Modell: LD-Einträger-Brückenkran (3–10 t), Triebwerksgruppe A5 bis A6 (hohe Umschlagsfrequenz), Spannweite 22–30 m
  • Schnelles Kranfahren: Fahrgeschwindigkeit der Kranbrücke 30–40 m/min (schnelle Hin- und Rückfahrten verkürzen die Ladezeiten), frequenzgesteuerte Drehzahlregelung mit sanftem An- und Auslauf.
  • WMS-Anbindung: Ausstattung mit drahtlosem Datenterminal + Barcode-Scanner. Bei jedem Hubvorgang zur Verladerampe wird der Paletten-Barcode gescannt; das System erfasst automatisch Artikel, Menge, Zeit und Fahrzeugdaten und überträgt die Daten in Echtzeit.
  • Referenzpreis: LD-Typ 5 t/22 m + Frequenzumrichter + WMS-Schnittstelle ca. 100.000–160.000 EUR

Servicevorteile von Kelude für die Kartonagenindustrie

  • Papierstaubschutz: Das Konzept von Kelude Schwerindustrie mit TEFC-Motoren + IP54 + Filtersieb für Papierstaub hat sich in mehreren Kartonagenbetrieben bewährt – nach zwei Jahren Dauerbetrieb keine nennenswerte Papierstaubablagerung im elektrischen Schaltschrank; die Rate elektrischer Fehler ist im Vergleich zu Standardkonstruktionen um ca. 60 % reduziert.
  • Kosteneffiziente Gesamtwerkslösung: Die Gewinnmargen in der Kartonagenindustrie sind gering; die Kraninvestition muss daher sorgfältig kalkuliert sein. Kelude Schwerindustrie bietet Mengenrabatte für Standard-LD-Brückenkrane (5–10 t): 3–6 Krane für das Papierlager + 3–5 für Druck/Stanzung + 2–3 für den Fertigwarenversand. Der Gesamtpreis für die Gesamtwerkslösung liegt bei ca. 800.000–2.000.000 EUR, die Amortisationszeit beträgt ca. 12–18 Monate.
  • Spezialisierte Papierrollen-Lastaufnahmemittel: Die C-Haken und pneumatischen Kernspannzangen von Kelude Schwerindustrie sind für Papierrollen aller gängigen Abmessungen geeignet (Durchmesser 1,0–1,8 m, Breite 1,0–2,8 m, Gewicht 0,5–5 t). Alle Kontaktflächen der Lastaufnahmemittel sind mit einer Polyurethan-Schutzschicht überzogen.
5t
Tragfähigkeit LD-Brückenkran
Standard für Papierrollen-Handling
4–8 Stück
Empfohlene Krananzahl Lager
Bei Jahresproduktion 50 Mio. m²
320.000–560.000 EUR
Investition Lagerkrane
4 Stück LD 5t
780.000–1.420.000 EUR
Gesamtinvestition Werkskrane
Gesamtwerkslösung
14–20 Personen
Reduzierung Personalbedarf
Durch Automatisierung
700.000–1.200.000 €
Jährliche Einsparung an Personalkosten
Kapitalrendite durch Automatisierung

Häufige Fragen

F: Wie viele Brückenkrane werden für das Papierlager einer Wellpappenfabrik benötigt?

A: Die Anzahl der Krane im Papierlager hängt von der Lagergröße und dem täglichen Papierverbrauch ab. Am Beispiel einer mittelgroßen Wellpappenfabrik mit einer Jahresproduktion von 50 Millionen m²: Die Lagerfläche beträgt etwa 2.000–3.000 m², der tägliche Verbrauch liegt bei ca. 80–120 t (etwa 30–50 Rollen), und der normale Lagerbestand umfasst ungefähr 500–800 Rollen. Die empfohlene Konfiguration sind vier LD-Typ Brückenkrane mit 5 t Tragfähigkeit, die jeweils eine Fläche von ca. 500–700 m² abdecken: Zwei Krane sind für die Entladung zuständig (Transport der Papierrollen vom LKW ins Lager), zwei für den Maschinenbereich (Zuführung der Rollen zu den Abrollständen der Wellpappenanlage). Jeder Kran ist mit einem Infrarot-Kollisionsschutz ausgestattet, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Die Gesamtinvestition für vier Krane beträgt ca. 320.000–560.000 €. Für große Fabriken mit einem Jahresverbrauch von über 100 Millionen m² werden 6–8 Krane benötigt.

F: Wie schädlich ist Papierstaub für den Kran und wie schützt man ihn?

A: Papierstaub (Faserstaub, der beim Schneiden, Drucken oder Stanzen entsteht) darf nicht unterschätzt werden: ① Der Staub wird vom Motorventilator angesaugt, setzt sich an den Motorhauben und Kühlrippen ab, behindert die Wärmeabfuhr und führt zu Übertemperatur oder sogar zum Motorschaden. ② Staub dringt in den elektrischen Schaltschrank ein, bedeckt die Komponenten und beeinträchtigt die Kühlung sowie die Isolation. ③ Staub vermischt sich mit Fett zu einer pastösen Masse, was den Verschleiß von Radlagern und Rollenblöcken beschleunigt. Die Schutzlösung von Kelude Schwerindustrie: Verwendung von vollständig geschlossenen, selbstgekühlten Motoren (TEFC, ohne externen Ventilator, dadurch keine Staubansaugung); Schaltschrank mit IP54-Schutzart und Filtersieb (100 Maschen, Edelstahl) am Lufteinlass, monatliche Reinigung; Stromkabel mit staubresistenter Außenmantel. Für Krane in Druck- und Stanzhallen wird eine vierteljährliche Reinigung von Papierstaub empfohlen.

F: Welche Vorteile bietet ein Brückenkran gegenüber manuellem Gabelstaplerbetrieb im Versandbereich?

A: Traditionell wird der Versandbereich mit Gabelstaplern abgewickelt – der Stapler nimmt die Palette aus dem Fertigwarenlager, fährt zur Verladerampe und hebt die Palette auf LKW-Ladeflächenhöhe. Die Grenzen des Staplerkonzepts: ① Für die Beladung eines LKWs sind oft 2–3 Stapler gleichzeitig im Einsatz (einer im Lager, einer zur Rampe, einer am LKW), was bei hoher Staplerdichte ein Kollisionsrisiko birgt. ② Nach 4–6 Stunden Dauerbetrieb müssen die Batterien geladen oder gewechselt werden, was die Effizienz beeinträchtigt. ③ Bei Regen oder Schnee ist die Rampe rutschig und der Staplerbetrieb unsicher. Vorteile des Brückenkrans: ① Ein einziger Kran deckt den gesamten Versandbereich ab und kann Lasten direkt über Hindernisse am Boden hinweg heben und transportieren. ② Frequenzumrichter-gesteuertes Fahren mit hoher Geschwindigkeit (30–40 m/min) und Funkfernsteuerung ermöglichen eine Ladeleistung, die der von Staplern entspricht. ③ Kein Aufladen oder Batteriewechsel nötig – durchgehender Betrieb. ④ Der Bediener folgt der Palette am Boden mit der Fernsteuerung und erreicht eine hohe Präzision beim Verladen. Eine Hybridlösung mit einem Kran und zwei Staplern (für den internen Transport im Lager) bietet die höchste Effizienz.

F: Wie hoch ist die Gesamtinvestition für die Krananlagen einer gesamten Fabrik und wann amortisiert sich diese?

A: Am Beispiel einer mittelgroßen Wellpappenfabrik mit 50 Millionen m² Jahresproduktion ergibt sich folgende empfohlene Konfiguration für die Gesamtanlage: 4 LD-Typ Krane mit 5 t im Papierlager (320.000–560.000 €), 3 LD-Typ Krane mit 5 t im Druck- und Stanzbereich (240.000–420.000 €), 2 KBK-Krane mit 0,5 t und 1 LD-Typ Kran mit 3 t für Klebe- und Verpackungslinien (60.000–160.000 €), sowie 2 LD-Typ Krane mit 5 t im Versandbereich (160.000–280.000 €). Die Gesamtinvestition für die gesamte Fabrik beläuft sich auf ca. 780.000–1.420.000 €. Nach der Inbetriebnahme reduziert sich der Personalbedarf um 14–20 Mitarbeiter (6–8 im Papierlager, 4–6 als Hilfskräfte im Druck-/Stanzbereich, 4–6 im Versand), was jährliche Einsparungen von ca. 700.000–1.200.000 € bedeutet. Zusammen mit der Reduzierung von Papierverlusten (Senken der Schäden beim Heben und Transportieren von Rollen von 0,5 % auf 0,05 %), der Effizienzsteigerung beim Verladen (20–30 % höheres tägliches Versandvolumen) und der verbesserten Lagerverwaltung (weniger Inventurdifferenzen durch WMS-Anbindung) ergibt sich eine Amortisationszeit von etwa 12–18 Monaten.

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