Hitzebeständiger Brückenkran für die Wärmebehandlung

Die Kranausstattung für Wärmebehandlungswerkstätten ist getrennt nach den vier Ofentypen Aufkohlen, Nitrieren, Abschrecken und Anlassen zu konzipieren. Im Aufkohl- und Nitrierbereich kommen LH-Typ-Hängekrane mit 10–20 t und hochtemperaturbeständigem Drahtseil zum Einsatz, im Abschreckbereich QD-Typ-Zweiträger-Brückenkrane mit 20–50 t für schnelles Heben und Senken (Bremsweg ≤ 1 mm), im Anlassbereich LD-Typ-Krane mit 5–10 t für den Mehrschichtbetrieb, und an den Beschickungsplätzen KBK-Arbeitsplatzkrane mit 1–3 t. Die Gesamtwerkslösung erfordert eine Investition von ca. 300.000–3.000.000 EUR; die Hubgeschwindigkeit ist frequenzgeregelt von 0,5–12 m/min, serienmäßig mit Doppelbremse.

Branchenlösung · Wärmebehandlung
Krankonfiguration für die Wärmebehandlungsindustrie

Aufkohlofen-Bereich: Stabiler Kranbetrieb bei 920 °C

Gasaufkohlungs- und Feststoffaufkohlungsöfen arbeiten typischerweise bei 880–940 °C, mit Aufkohlungszeiten von 6–12 Stunden. Nach dem Abschrecken weisen die Werkstücke beim Entnehmen aus dem Ofen immer noch Temperaturen über 800 °C auf. Die Kernanforderungen an den Kran im Aufkohlofen-Bereich sind Hochtemperaturbeständigkeit und stabiles Heben und Transportieren. Empfohlen wird der LH-Typ-Hängekran mit 10–20 t; das Drahtseil ist mit einer hitzebeständigen Fasereinlage ausgestattet und hält kurzfristig Strahlungswärme von 300–500 °C stand. Die elektrischen Bauteile sind in einem separaten Elektroschrank am kranfernen Ende installiert, der über eine interne Belüftung zur Wärmeableitung verfügt. Die Krane von Kelude Schwerindustrie für den Aufkohlofen-Bereich sind serienmäßig mit hitzebeständigen Hubendschaltern (Fluorkunststoff-Gehäuse) und hitzebeständigen Kabeln (Silikon-Isolation) ausgestattet und werden bereits in mehreren Fachbetrieben für Wärmebehandlung eingesetzt. Die Hubfrequenz der Beschickungskörbe für periodische und Tiefenaufkohlungsöfen liegt bei ca. 2–4 Mal pro Tag, was hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit des Krans stellt.

Die Beschickungskorb-Abmessungen für Aufkohlungsöfen liegen üblicherweise zwischen 600×400×300 mm und 1000×800×500 mm, mit Lasten von 300–1500 kg. Der LH-Typ-Kran kann in Verbindung mit einer C-Haken-Traverse ein sanftes Ein- und Ausfahren in den Ofen ermöglichen. Die empfohlene Hubgeschwindigkeit beträgt 5 m/min im Hauptbetrieb und 0,5–2 m/min im Schleichgang, um eine präzise Positionierung des Korbes auf der Führungsschiene im Ofen zu ermöglichen. Für die Bedienung vor dem Ofen ist eine Fernsteuerung erforderlich, sodass das Bedienpersonal seitlich des Ofens in sicherem Sicherheitsabstand Feinanpassungen per Funk vornehmen kann. Kelude Schwerindustrie bietet eine Elektrische Verriegelung zwischen Kran und Ofentür an – der Kran kann den Ofenmundbereich erst dann befahren, wenn die Tür vollständig geöffnet ist; ein Sicherheitsdesign mit doppelter Absicherung. Für das Kranfahren der Kranbrücke wird der Einsatz eines Frequenzumrichters empfohlen, um ein sanftes Abbremsen zu gewährleisten und ein Pendeln des Korbes mit Kollisionsgefahr an der Ofenwand zu vermeiden.

Nitrierofen-Bereich: Langsames Heben und Schutz vor Ammoniak

Zu den Nitrierverfahren zählen das Gasnitrieren (500–570 °C) und das Ionennitrieren (400–560 °C), mit Nitrierzeiten von 20–80 Stunden. Im Nitrierofen-Bereich entsteht als besondere Umgebungsbedingung Ammoniak-Zersetzungsgas. Der Korrosionsschutz der elektrischen Bauteile des Krans ist daher unerlässlich. Empfohlen wird der LH-Typ mit 10–20 t; die Hubgeschwindigkeit wird auf 0,5–3 m/min im Schleichgang reduziert. Wichtig: Nitrieröfen weisen eine gute Abdichtung auf, die Ofenabdeckung ist relativ schwer (500–2000 kg); der Kran muss über einen speziellen Wirbelhaken für das Lastaufnahmemittel der Ofenabdeckung verfügen. Bei Kelude Schwerindustrie ist für den Nitrierofen-Bereich optional ein Edelstahlhaken (Werkstoff 304) erhältlich, um Korrosion des standardmäßig verzinkten Hakens durch Ammoniak und die daraus resultierende Kontamination des Ofenraums durch Rost zu vermeiden. Die Schutzart des Elektroschranks beträgt mindestens IP54, um die Kontakte der Schütze vor Ammoniak-Korrosion zu schützen.

Ein weiteres Merkmal der Be- und Entladung von Nitrieröfen ist die hohe Anzahl kleiner Chargen. Ein einzelner Nitrierofen kann mehrere Be- und Entladevorgänge pro Tag erfordern. Der Frequenzumrichterhub des LH-Typ-Krans reduziert effektiv die Stoßbelastung von Anlage und Werkstücken bei häufigen Start-Stopp-Vorgängen. Die Abkühlung nitrierter Werkstücke erfolgt in der Regel im Ofen bei langsamer Abkühlung oder in einer separaten Kühlkammer; die Effizienz des Transfers zwischen Kühlplatz und Nitrierplatz durch den Kran wirkt sich direkt auf die Produktionskapazität aus. Kelude Schwerindustrie empfiehlt, den Hubbereich des Krans im Nitrierofen-Bereich nach dem Abdeckungsradius der Arbeitsplätze auszulegen, sodass die Dreiecksroute vom Beschickungsplatz über den Nitrierofen zum Kühlplatz lückenlos abgedeckt ist und kein zweiter Umschlag erforderlich wird. Bei mehreren Nitrieröfen in Reihe empfiehlt sich entweder ein einziger Kran mit großer Spannweite zur Abdeckung aller Ofenöffnungen oder die gemeinsame Nutzung eines Krans für jeweils zwei Öfen.

Abschreckbereich: Schnelles Eintauchen und zuverlässiges Bremsen

Das Abschrecken ist der Prozessschritt in der Wärmebehandlung, der die höchsten Anforderungen an die Kranleistung stellt. Nach der Entnahme aus dem Heizofen muss das Werkstück in kürzester Zeit in das Abschreckmedium (Wasser, Öl oder Salzbad) getaucht werden; die typische Zeitvorgabe vom Ofenmund bis zum Abschreckbehälter beträgt 15–30 Sekunden. Der QD-Typ-Zweiträger-Brückenkran ist die optimale Wahl, mit Tragfähigkeiten von 20–50 t. Kernkonfiguration: Hubgeschwindigkeit 10–20 m/min im Schnellgang und 2–5 m/min im Langsamgang mit Zweigang-Umschaltung, Doppelbremse (1 Hauptbremse + 1 Hilfsbremse), Bremsweg ≤ 1 mm bei 100 % Volllast (nach nationaler Norm S ≤ v/100 mm). Die Abschreckkrane von Kelude Schwerindustrie sind serienmäßig mit Doppelbremse und einem Notbrems-Steuerstromkreis ausgestattet: Selbst bei Versagen der Hauptbremse bringt die Hilfsbremse den Kran innerhalb von 0,5 Sekunden zum Stillstand.

Die Anforderungen an die Regelgenauigkeit des Krans beim Abschrecken konzentrieren sich auf mehrere Aspekte: ① Nach dem Verlassen des Ofenmunds senkt sich das Werkstück im Schnellgang bis 100 mm über der Abschreckflüssigkeit und schaltet dann auf Schleichgang um; ② nach dem Eintauchen des Werkstücks darf die Bremse nicht durchrutschen, um das Werkstück stabil unter der Flüssigkeitsoberfläche zu halten; ③ nach Abschluss des Abschreckens wird das Werkstück zügig auf Ausfahrhöhe angehoben. Das von Kelude Schwerindustrie entwickelte spezifische Steuerprogramm für das Abschrecken ermöglicht einen Ein-Tasten-Abschreckvorgang: Nach Betätigen der Senken-Taste führt der Kran automatisch die vollständige Abschrecksequenz aus – Schnellgang, Schleichgang, Eintauchen, Halten, Anheben – und kehrt bei manuellem Eingriff automatisch in eine sichere Logik zurück. Der Frequenzumrichter des Krans muss mit Bremswiderstand und Gleichspannungszwischenkreis-Erfassung ausgestattet sein, um Störungen durch Zwischenkreis-Überspannung bei Not-Stopp unter Volllast zu vermeiden. Der Seilsicherheitsfaktor beträgt ≥ 9 (Abschreck-Betriebsbedingungen).

Anlassbereich und Beschickungsplatz: Umschlageffizienz und flexible Kombination

Das Anlassen ist der letzte temperaturgeführte Prozessschritt der Wärmebehandlung, mit Anlasstemperaturen von 150–650 °C und Anlasszeiten von 1–4 Stunden. Der Kran im Anlassofen-Bereich dient hauptsächlich der Be- und Entladung der Beschickungskörbe sowie dem Transport zwischen den Arbeitsgängen. Empfohlen wird der LD-Typ mit 5–10 t, Hubgeschwindigkeit 4–8 m/min, Arbeitsweise A5. Die Temperatur am Ofenmund des Anlassofens beträgt ca. 100–200 °C; eine spezielle Hitzebeständigkeit ist nicht erforderlich. Der Kran arbeitet mit dem Anlass-Transportwagen zusammen: Die Körbe werden aus dem Abschreckbereich in den Anlassbereich transportiert und vom Kran in den Anlassofen gehoben. Kelude Schwerindustrie empfiehlt, im Anlassbereich einen zusätzlichen Elektro-Plattformwagen einzusetzen, um den Massentransport vom Abschreck- zum Anlassbereich zu bewältigen und lange Kranfahrten mit mehreren Hin- und Rückwegen zu reduzieren. Im Anlassofen-Bereich kann optional ein KBK-Arbeitsplatzkran (1–3 t) für das schnelle Be- und Entladen sowie die Inspektion kleiner Chargen installiert werden.

Der Beschickungsplatz (Be- und Entladezone) ist der Bereich mit der höchsten Nutzungshäufigkeit des Krans in einer Wärmebehandlungswerkstatt. Auf dem Beschickungsplatz wird ein KBK-Arbeitsplatzkran (0,5–3 t) mit Kettenzug installiert, der in Verbindung mit dem Elektro-Plattformwagen die Be- und Entladung sowie die Zwischenlagerung der Prozesskörbe übernimmt. Der Beschickungsplatz kann in vier separate Zonen – Aufkohlen, Nitrieren, Abschrecken, Anlassen – mit jeweils eigener KBK-Schiene unterteilt werden. Die von Kelude Schwerindustrie angebotene Kombinationslösung für den Beschickungsplatz steigert die Umschlageffizienz der Körbe um ca. 35 % und reduziert die benötigte Stellfläche um ca. 20 %. Für größere Wärmebehandlungswerkstätten (Monatskapazität über 500 t) wird empfohlen, am Beschickungsplatz ein WMS-Materialverwaltungssystem einzurichten; jeder Beschickungskorb erhält einen RFID-Tag, der beim Kranhub automatisch gescannt wird, um die Prozessschritte zu erfassen und den Gesamtprozess der Wärmebehandlung rückverfolgbar zu machen.

Die Kelude Industriekrane sind speziell für anspruchsvolle Einsatzbereiche in der Metallurgie, im Maschinenbau und in der Logistik konzipiert. Sie bieten eine hohe Tragfähigkeit, präzise Steuerung und eine lange Lebensdauer – auch unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen, Staub oder Dauerlast.

Auslegung nach DIN-Normen und EN-Standards

Die Konstruktion der Krane erfolgt nach den relevanten Industrienormen, darunter DIN 15018 (Kranbau) und EN 13000 (Sicherheit). Die Berechnung der Tragwerke und Komponenten orientiert sich an den in Europa gültigen Lastannahmen und Sicherheitsfaktoren. Dies gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit und eine zuverlässige Performance über viele Jahre.

Robuste Brückenkrane für den Dauerbetrieb

Die Brückenkrane von Kelude zeichnen sich durch eine massive Kastenbauweise und eine hochwertige Antriebstechnik aus. Sie sind für den häufigen Einsatz mit hohen Hubgeschwindigkeiten optimiert. Die Laufkatzen laufen ruhig und präzise auf den Kranbahnen, was eine exakte Positionierung der Last ermöglicht. Optionale Ausstattungen wie Frequenzumrichter oder Funkfernsteuerungen erhöhen den Bedienkomfort und die Effizienz.

F: Welche Traglasten sind mit Kelude-Kranen möglich?
A: Die Krane werden projektbezogen ausgelegt. Typische Traglasten liegen im Bereich von 5 t bis 150 t, Sonderausführungen sind auf Anfrage möglich.

F: Sind die Krane für den Außeneinsatz geeignet?
A: Ja, mit entsprechender Schutzart (z. B. IP55) und Korrosionsschutz sind die Krane auch für den Einsatz im Freien oder in aggressiven Umgebungen geeignet.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standardkran?
A: Die Lieferzeit richtet sich nach der Komplexität und der Auslastung. In der Regel liegt sie zwischen 12 und 20 Wochen nach Auftragsbestätigung.

F: Bieten Sie auch Wartungsverträge an?
A: Ja, wir bieten maßgeschneiderte Wartungsverträge an, die regelmäßige Inspektionen, Wartungsarbeiten und die Lieferung von Verschleißteilen umfassen.

A: Temperaturbeständigkeit Klasse

Standard Temperaturbeständigkeit≤200℃, Sonderanfertigung Temperaturbeständigkeit≤400℃

Bremsung Absicherung

Abschrecken Zone Doppelbremse Konfiguration, Lastabsenkung≤1mm

Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung

0.5-20m/min Gesamtbereich Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung Abdeckung

Drahtseil Sicherheit

Hochtemperatureinsatz Seilsicherheitsfaktor≥9

Korrosionsbeständig Konstruktion

Nitrierzone Edelstahlhaken+IP54Elektroschrank

Betriebsart

Funkfernsteuerung+Führerhaus Wahlweise Dualmodus

Konfigurationsvergleich für Werkstattkrane in der Wärmebehandlung

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Arbeitsabschnittempfohlenes ModellTragfähigkeitSpezial KonfigurationHubgeschwindigkeitLösung Investition
Aufkohlen OfenzoneLH-Typ Hebezeug Brückenbauart10-20thochtemperaturbeständiges Drahtseil+Wärmedämmung0.5-5m/min Frequenzumrichter20-6010.000
NitrierofenzoneLH-Typ Hebezeug Brückenbauart10-20tEdelstahlhaken+Korrosionsbeständig0.5-3m/min Schleichgang20-6010.000
Abschrecken ZoneQD-Typ Zweiträger20-50tDoppelbremse+Ein-Tasten-Bedienung Abschrecken Programm10-20m/min Zweigang40-12010.000
Anlassen ZoneLD-Einträger5-10tStandard Konfiguration+Materialwagenkopplung4-8m/min10-2510.000
Materialbühne/Be- und EntladenKBK+Kettenzug0.5-3tMehrstationen Abdeckung+RFID2-8m/min5-2010.000
GesamtwerkslösungKombination Konfiguration0.5-50tSicherheit Abdeckung+SPS-VerriegelungAbschnittsspezifisch konfiguriert50-30010.000

Kelude Schwerindustrie verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich von Kränen für die Wärmebehandlung. Für die Segmente Zahnrad-, Lager- und Werkzeugwärmebehandlung wurden mehr als 100 spezialisierte Hebegeräte geliefert. Von der hochtemperaturbeständigen Konstruktion an Aufkohlungsöfen über die Doppelbremse für schnelles Heben und Senken im Abschreckbereich bis hin zur korrosionsbeständigen Ausführung an Nitrierstationen und der Anbindung an die intelligente Lagerhaltung im Anlassbereich – Kelude Schwerindustrie beherrscht ausgereifte technische Lösungen für jede dieser Anwendungen.

Hochtemperaturbeständig Kernkompetenz

Asbest Seilkern Drahtseil+Wärmedämmung Elektroschrank+Klimatisierung Führerhaus, Schmiedenseit über 10 Jahren Wärmebehandlung Hochtemperatur Anschlagen Erfahrung

Abschrecken Schnellsystem

Doppelbremse+Ein-Tasten-Bedienung Abschrecken Programm+Frequenzumrichter mit zwei Geschwindigkeiten, Bremsweg≤1mm Bewährt unter Dauerbelastung

Gesamtanlage Verriegelung Lösung

Ofentür-Kran-Materialwagen 3-stufig Verriegelung Steuerung, Wärmebehandlung Werkstatt Vollautomatischsicherer Betrieb

Häufige Fragen zur Wärmebehandlung

F: Warum ist im Abschreckbereich eine Doppelbremse erforderlich?

A: Beim Abschrecken muss das Werkstück innerhalb von 15–30 Sekunden vom Ofenmund in das Abschreckbad gelangen. Ein Versagen der Bremse würde die Abschreckung verzögern und die Härte negativ beeinflussen. Bei der Doppelbremse übernimmt die Hauptbremse den Normalbetrieb; die Hilfsbremse greift automatisch ein, sobald eine Lastabsenkung der Hauptbremse von mehr als 0,5 mm erkannt wird. Die Doppelbremse ist bei den Werkstattkranen von Kelude im Abschreckbereich Standardausführung.

F: Ist ein Edelstahlhaken im Nitrierbereich wirklich notwendig?

A: Ja, unbedingt. Das Ammoniakgas im Nitrierofenbergreich greift die Zinkschicht verzinkter Haken an. Bereits nach 3–6 Monaten bilden sich Rostflecken auf der Oberfläche. Korrosionsprodukte können in den Ofen gelangen und die Nitrierqualität beeinträchtigen. Ein Haken aus Edelstahl 304 ist zwar rund 60 % teurer, bietet aber eine 3- bis 5-fach längere Lebensdauer – unterm Strich also das wirtschaftlichere Gesamtpaket.

F: Welcher Sicherheitsschutz ist bei Kränen in der Wärmebehandlung gefordert?

A: Über die übliche Überlastsicherung, die oberen und unteren Endschalter sowie den Not-Aus-Taster hinaus sind im Wärmebehandlungsbetrieb folgende Maßnahmen zu empfehlen: ① Doppelbremse beim Heben (Abschreckbereich); ② Türverriegelung als Verriegelungsschutz am Ofen; ③ Wärmeschutzschild; ④ Seilabspringschutz für das Drahtseil; ⑤ Temperaturüberwachung mit Frühwarnung; ⑥ regelmäßige Inspektion des Bremswegs. Kelude bietet hierfür eine komplette Sicherheitsausstattung als Konfigurationslösung an.

F: Wie lange dauert die Konzeptplanung für eine Gesamtanlage in der Wärmebehandlung?

A: Vom Vor-Ort-Termin mit Aufmaß der Ofenöffnungen und Ermittlung der Tragfähigkeit über die Konzeptplanung bis zum abgestimmten 3D-Modell rechnen Sie mit typischerweise 10–15 Tagen. Inklusive Fertigung und Montage liegt die Projektlaufzeit bei etwa 45–90 Tagen, abhängig von Tragfähigkeit und Stückzahl. Kelude bietet die Vor-Ort-Aufnahme und die Konzeptplanung kostenlos an.

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