Kranauswahl für die Schneeanlagenfertigung

Kurzfassung: Kelude liefert für Hersteller von Wintersportgeräten maßgeschneiderte Kranlösungen für die vier Produktbereiche Schneemaschinen, Pistenfahrzeuge, Seilbahnanlagen sowie Ski und Snowboards. Die Kransysteme decken Tragfähigkeiten von 1–32 t und Spannweiten von 6–30 m ab. Die Gesamtinvestition für die Werkstattkrane liegt bei ca. 25.000–180.000 €. Die Hubgeschwindigkeit beträgt 4–12 m/min (inkl. Schleichgang mit 0,8 m/min). An kritischen Arbeitsplätzen kommen Edelstahl-Elektrohubwerk-Brückenkrane (SUS304) mit vollständiger Frequenzumrichter-Drehzahlregelung zum Einsatz – für präzise Montage und schwere Lasten gleichermaßen.

Branchenlösung · Wintersportgeräte-Herstellung
Kranauswahl und Konfiguration für die Wintersportgeräte-Industrie
Schnee- und EisausrüstungFertigungBrancheKranKonfigurationslösung——Schneemaschine/Pistenfahrzeug/Seilbahn/Vier Kategorien von WintersportausrüstungFertigungslinieAnimierte Grafik

Branchenmerkmale und Anforderungen an Hebevorgänge

Die Herstellung von Wintersportgeräten ist ein Kernbereich der Wintertourismus-Wertschöpfungskette. Sie umfasst vier Hauptproduktgruppen: Schneemaschinen, Pistenfahrzeuge, Seilbahnanlagen sowie Ski und Snowboards. Die Produkte werden in über 40 Länder weltweit exportiert. Seit den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wächst der Markt für Wintersportausrüstung in China kontinuierlich – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 18 %. Für 2026 wird ein Marktvolumen von über 35 Mrd. CNY erwartet. Die Besonderheit der Branche liegt in den extrem unterschiedlichen Produktstrukturen: Schneemaschinen sind schwere Präzisionsgeräte (Einzelgewicht 3–8 t), Pistenfahrzeuge sind große Nutzfahrzeuge (Gesamtgewicht 5–15 t), Seilbahnkomponenten sind Stahlkonstruktionen (Einzelteil 1–12 t), während Ski und Snowboards überwiegend als leichte Massenprodukte gefertigt werden. Diese Vielfalt stellt sehr unterschiedliche Anforderungen an die Werkstattkrane – von einem 32-t-Zweiträger-Brückenkran in der Schneemaschinen-Montage bis zu einem 1-t-KBK-System mit flexibler Aufhängung im Ski-Verpackungsbereich.

Kelude verfügt über umfangreiche Projekterfahrung in der Wintersportgeräte-Industrie und hat bereits mehr als 20 Hersteller in China mit Kranlösungen beliefert. Vom Wintersport-Cluster im Nordosten bis zu den Ski-Ausrüstungs-Werken in Nordchina – die Krane von Kelude sind zur Standardausstattung in der Wintersportgeräte-Fertigung geworden. Im Folgenden werden die Kranauswahl und Konfigurationslösungen für die vier Produktbereiche anhand der jeweiligen Montage- und Fertigungsanforderungen erläutert.

Kranauswahl und Konfiguration für vier Produktbereiche

Die Werkstattlayout in Betrieben der Wintersportgeräte-Herstellung ist in der Regel nach Produktgruppen gegliedert: Montagebereich für Schneemaschinen, Endmontage für Pistenfahrzeuge, Fertigungsbereich für Seilbahnkomponenten, Produktionsbereich für Ski und Fertigwarenlager. Jeder Bereich stellt unterschiedliche Anforderungen an Tragfähigkeit, Triebwerksgruppe, Hubgeschwindigkeit und Funktionsausstattung der Krane. Eine sinnvolle Kranauswahl muss nicht nur die Hubevorgänge an jedem Arbeitsplatz abdecken, sondern auch die Transfereffizienz zwischen Bereichen, die Taktzeit der Fertigungslinie und die Gesamtinvestition der Anlage berücksichtigen. Nachfolgend werden die Lösungen für jeden Produktbereich im Detail erläutert.

Montagebereich Schneemaschinen – Schwerlast-Präzisionsheben

Eine Schneemaschine besteht aus fünf Hauptkomponenten: Kompressor, Pumpe, Düsengruppe, elektrischem Schaltschrank und Rahmen. Das Gesamtgewicht liegt zwischen 3 und 8 t, große Modelle erreichen bis zu 12 t. Die zentralen Hubevorgänge in der Montage umfassen: Kompressor-Aufsetzen (3–5 t), Pumpen- und Hydraulikleitungs-Montage (1–2 t), präzise Installation der Düsengruppe (0,5–1 t) sowie die Wende- und Testprüfung des kompletten Geräts. Da Schneemaschinen bei Minusgraden arbeiten, sind die Dichtheitsprüfung und die Ausrichtgenauigkeit der Düsen von höchster Bedeutung. Stöße und Vibrationen während des Hebens müssen streng kontrolliert werden. Empfohlen wird ein 32/5-t- oder 20/5-t-Zweiträger-Brückenkran im Hauptmontagebereich mit einer Spannweite von 18–30 m, Triebwerksgruppe A5, ausgestattet mit Frequenzumrichter-Antriebssystem. Die Hubgeschwindigkeit bei voller Last beträgt 4 m/min, im Leerlauf 12 m/min, der Schleichgang mit 0,8 m/min ermöglicht präzises Ausrichten und die Installation der Düsengruppe. Die Kranbrücke ist aus SUS304-Edelstahl gefertigt (Schutz vor Kondenswasser-Korrosion), der elektrische Steuerkasten hat die Schutzart IP55, der Hängetaster ist wasserdicht ausgeführt. Als Elektrohebezeug empfiehlt sich ein MD1-Zweigeschwindigkeits-Elektroseilzug oder ein Kettenzug eines Markenherstellers für einen ruhigen Schleichgang.

Für den Materialfluss von Halbfertigteilen und die Teileanlieferung kann ein 10-t-LD-Einträgerkran mit elektrischem Antrieb konfiguriert werden. Die Spannweite entspricht dem Hauptmontagebereich, die Triebwerksgruppe ist A4. Eine Frequenzumrichter-Steuerung ist hier nicht erforderlich, jedoch sollte eine Fernbedienung vorgesehen werden. In den von Kelude für mehrere Schneemaschinen-Hersteller umgesetzten Lösungen hat sich die Kombination aus 32-t-Edelstahl-Zweiträger-Brückenkran im Hauptmontagebereich und 10-t-LD-Einträgerkran im Komponentenbereich bewährt. Damit können täglich 3–4 Schneemaschinen montiert werden. Die Gesamtinvestition für die Hebeausrüstung liegt bei ca. 35.000–55.000 €.

Endmontage Pistenfahrzeuge – Schwerlast-Kransystem für Fahrzeugmontage

Pistenfahrzeuge gehören zu den schwersten Produkten der Wintersportgeräte-Branche. Das Gesamtgewicht liegt bei 5–15 t und umfasst sechs Module: Fahrgestell, Motor, hydraulisches System, Kettenfahrwerk, Führerhaus und Räumschild. Die Besonderheit der Endmontagelinie liegt darin, dass zunächst Fahrgestell und Antriebssystem zusammengeführt werden müssen (schwerster Arbeitsgang, ca. 8–12 t), anschließend Hydraulikschläuche, Führerhaus und Räumwerkzeug montiert werden, bevor die Gesamtinbetriebnahme erfolgt. Die Endmontagelinie ist in der Regel als Fließband mit festen Arbeitsstationen organisiert, wobei jede Station über eigene Hebevorrichtungen verfügt. Empfohlen wird ein 20/5-t-Zweiträger-Brückenkran als Hauptkran für die Endmontage, der die drei Kernarbeitsplätze – Fahrgestell-Aufsetzen, Motor-Montage und Fahrzeug-Abnahme – abdeckt. Die Spannweite beträgt 24–30 m, die Triebwerksgruppe A5, ausgestattet mit Zweigeschwindigkeitshub und frequenzgesteuerter Drehzahlregelung für Kran- und Katzfahren. Da bei der Montage zahlreiche Hydraulikleitungen verbunden werden müssen, sind häufige Feinpositionierungen mit kleinen Bewegungen erforderlich – ein Schleichgang mit 0,5 m/min ist daher unverzichtbar. Zusätzlich wird ein 5-t-LD-Einträgerkran als Nebenkran empfohlen, der die Montage von Führerhaus und Räumschild sowie mittelschweren Bauteilen abdeckt.

In den von Kelude umgesetzten Projekten für Pistenfahrzeug-Hersteller verkürzt die Kombination aus 20-t- und 5-t-Kran die Montagezeit pro Fahrzeug um 25–35 %. Die Jahresproduktionskapazität der Endmontagelinie erreicht damit 120–180 Einheiten. Die Kranfahrschiene wird als Schwerlastschiene (QU80) ausgeführt, die Fundamentbelastung ist mit 15 t/m ausgelegt, um die langfristige Sicherheit bei schweren Lasten zu gewährleisten. Im Fahrzeug-Übergabebereich und im Fertigwarenlager kann ein 3-t-Auslegerkran oder ein KBK-Schwenkkran installiert werden, der lokale Hubeinsätze bei der Inbetriebnahme sowie den Rad- bzw. Kettenwechsel erleichtert. Die Gesamtinvestition für diese Lösung liegt bei ca. 45.000–70.000 €.

Fertigungsbereich Seilbahnanlagen – Hebelösungen für lange Stahlbauteile

Seilbahnanlagen umfassen hauptsächlich Turmsegmente, Kranbahnträger, Seilrollen-Gruppen, Kabinen und Antriebseinheiten. Charakteristisch sind die großen Abmessungen der Stahlbauteile und die stark ungleichmäßige Gewichtsverteilung der Einzelteile. Die Turmsegmente sind 6–18 m lang und wiegen 1–8 t, die Seilrollen-Gruppen haben einen Durchmesser von 0,8–3 m und wiegen 0,5–3 t, die Antriebseinheiten (Motor + Getriebe) wiegen 2–5 t. Die Fertigung von Seilbahnkomponenten ist überwiegend durch Schweißen und Montage geprägt. Die Werkstatt benötigt daher eine große Hubhöhe und Spannweite, um lange Bauteile aufnehmen zu können. Empfohlen wird die Ausstattung sowohl des Schweißbereichs als auch des Montagebereichs mit je einem 16/3,2-t- oder 20/5-t-Zweiträger-Brückenkran. Die Spannweite beträgt 24–30 m, die Hubhöhe 12–16 m, die Triebwerksgruppe A5. Die Krane sind mit Doppelhaken (Haupthaken + Hilfshaken) und Funkfernsteuerung ausgestattet. Der Haupthaken dient dem Heben von Turmsegmenten und Antriebseinheiten, der Hilfshaken für leichtere Komponenten wie Seilrollen-Gruppen und Kabinen – das erhöht die Effizienz der Hubevorgänge. Die Kranbahnträger werden als Schwerlastschiene QU70 ausgeführt, die Kranfahrgeschwindigkeit beträgt 20–40 m/min mit Frequenzumrichter-Steuerung.

Für die Sandstrahl- und Beschichtungsarbeiten an Seilbahnanlagen müssen die Werkstücke in die Spritzkabine transportiert werden. Wir empfehlen, am Eingang der Spritzkabine einen Elektro-Plattformwagen (Tragfähigkeit 10 t) zu positionieren, der in Verbindung mit dem vorhandenen Zweiträger-Brückenkran (16 t) in der Werkstatt einen reibungslosen Werkstückfluss gewährleistet. Das von Kelude Schwerindustrie angebotene Konzept ermöglicht eine durchgängige Abdeckung aller Hebearbeiten im Fertigungsbereich für Seilbahnanlagen – vom Stahlblechzuschnitt über Schweißen und Formgebung bis hin zu Sandstrahlen, Beschichtung, Endmontage und Inbetriebnahme. Für Unternehmen, die sowohl Personen- als auch Materialseilbahnen produzieren, empfehlen wir, im Endmontagebereich Erweiterungsflächen vorzusehen. Die Gesamtinvestition für die Hebegeräte liegt bei ca. 55.000–85.000 €.

Ski- und Snowboardfertigung – Leichtlast-Hebekonzept für effiziente Produktion

Die Fertigung von Skiern und Snowboards unterscheidet sich grundlegend von den drei zuvor genannten Anlagenbereichen: Es handelt sich um eine großserielle Leichtbaufertigung mit einem Stückgewicht von nur 0,5–5 kg pro Produkt. Das Rohmaterial (Holzplatten, Verbundwerkstoffplatten, Metallkanten) wiegt je Einheit 10–50 kg, und die Produktion läuft über ein Fließband. Der Kranbedarf in dieser Werkstatt konzentriert sich auf drei Arbeitsstationen: Rohmaterialentladung, Werkzeugwechsel und Fertigprodukt-Palettierung. Die erforderliche Tragfähigkeit liegt üblicherweise bei 0,5–3 t, die Triebwerksgruppe bei A3 bis A4. Als empfohlene Lösung kommt ein flexibles KBK-Kombinations-Hängekransystem zum Einsatz, bei dem an jeder Station ein unabhängiger KBK-Einschienen- oder Zweischienen-Hängekran mit einer Tragfähigkeit von 0,5–2 t installiert wird. Die Schienenlänge überdeckt dabei die Bereiche Rohmateriallager, Heißpressformung, Kantenbearbeitung und Fertigproduktverpackung. Der Vorteil des KBK-Systems liegt in der flexiblen Montage, dem geringen Platzbedarf und der leichten Bedienbarkeit: Die Werker können den Kran manuell entlang der Schiene bewegen – ganz ohne elektrischen Antrieb. Der Betrieb ist geräuscharm und eignet sich daher ideal für die saubere Werkstattumgebung einer Skifabrik.

Für den Werkzeugwechsel (eine Heißpressform für Ski wiegt 200–500 kg) empfehlen wir im Pressbereich einen Schwenkkran mit 0,5 t oder einen Wandschwenkkran mit 1 t Tragfähigkeit, um einen schnellen und komfortablen Formenwechsel sowie die Wartung zu ermöglichen. Im Rohmateriallager kann ein Elektro-Einträgerkran vom LD-Typ mit 2 t Tragfähigkeit oder ein manueller Einträgerkran mit einer Spannweite von 10–18 m eingesetzt werden, um die Entladung und Beschickung von Platten und Verbundwerkstoffen zu bewältigen. Die Investition für das von Kelude Schwerindustrie angebotene Hebekonzept für die Skiwerkstatt liegt üblicherweise zwischen 8.000 und 20.000 € – das ist die geringste Investition unter den vier Produktkategorien, zugleich aber das Konzept mit dem höchsten Anspruch an Bedienkomfort und Raumausnutzung.

Konfigurationslösungen der vier Kransysteme im Vergleich

Produktkategorie empfohlenes Modell Tragfähigkeit Spannweite Triebwerksgruppe Schlüsselkonfiguration Budget(10.000 CNY)
Schneemaschine Montage 32/5tZweiträger-Brückenkran 5~32t 18~30m A5 Edelstahl Hauptstruktur/Frequenzumrichter/Wasserdicht IP55 35~55
Pistenraupe Endmontage 20/5tZweiträger+5tEinzelträger 5~20t 24~30m A5 Zweigang/Schleichgang0.5/Schwerlastschiene QU80 45~70
Seilbahnanlagenfertigung 16/3.2tZweiträger-Brückenkran×2 3.2~20t 24~30m A5 Doppelhaken/Heben / Anheben16m/Funkfernsteuerung 55~85
Skiausrüstungsproduktion KBKHängekran+2tEinzelträger 0.5~3t 10~18m A3~A4 Flexibel Montage/Manuell/Geräuscharm 8~20

Kennzahlen für Krane in der Schneesportgeräte-Industrie

250.000 – 1,8 Mio. €
Investition für die Kranausstattung des Gesamtwerks
1 – 32 t
Passender Tragfähigkeitsbereich
6 – 30 m
Passende Kran-Spannweite
4 – 12 m/min
Hubgeschwindigkeit (Volllast)
20+
Betreute Unternehmen der Schneesportbranche
18 %
Jährliches Wachstum der Schneesportgeräte-Branche

Vier Kernpunkte der Kranauswahl für die Schneesportgeräte-Fertigung

Erstens: Differenzierte Konfiguration nach Produktkategorie. Die vier Hauptkategorien von Schneesportgeräten reichen von schweren 32-t-Maschinen bis hin zu leichten 0,5-t-Geräten. Eine einheitliche Kran-Konfiguration für alle Bereiche ist daher nicht sinnvoll. Für die Produktion von Schneeerzeugern und Pistenwalzen sind Zweiträger-Brückenkrane mit großer Tragfähigkeit und Frequenzumrichter-Feinfahrt erforderlich. Seilbahnanlagen benötigen Doppelhaken-Krane mit großer Spannweite und hoher Hubgeschwindigkeit. Die Skigeräte-Herstellung hingegen profitiert von einem leichten KBK-Flexsystem. Eine sinnvolle Lösung ist die bereichsspezifische Konfiguration nach Werkstattbereichen anstelle eines einheitlichen Standards für das gesamte Werk.

Zweitens: Fokus auf den Umgebungsschutz in der Werkstatt. Kondenswasser in der Montagehalle für Schneeerzeuger, Ölverschmutzung in der Endmontagezone für Pistenwalzen sowie Staub und Spritzlackierdämpfe im Verarbeitungsbereich für Seilbahnkomponenten stellen unterschiedliche Anforderungen an den elektrischen Schutz (Schutzart) und die Materialwahl der Krane. Kelude Schwerindustrie bietet kundenspezifische Lösungen wie Edelstahl-Komponenten, feuerverzinkte Stahlkonstruktionen, IP55/IP65-Schutzarten und Korrosionsschutzbeschichtungen, um die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.

Drittens: Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung ist unverzichtbar. Die Kernmontage in der Schneesportgeräte-Produktion umfasst zahlreiche Präzisionsausrichtungsarbeiten (z. B. Düsenmontage an Schneeerzeugern, Hydraulikschlauchverbindungen an Pistenwalzen, Montage von Seilrollen an Seilbahnen). Standardkrane mit nur einer Geschwindigkeit können die geforderte Feinpositioniergenauigkeit nicht erfüllen. Kelude Schwerindustrie empfiehlt den Einsatz von Frequenzumrichter-Antriebssystemen an kritischen Arbeitsplätzen. Die Hubgeschwindigkeit kann auf einen Schleichgang von 0,5 – 0,8 m/min reduziert werden. In Kombination mit der Tippbetrieb-Funktion der Fernsteuerung ist eine Millimeter-genaue Positioniergenauigkeit beim Anschlagen möglich.

Viertens: Planung von Erweiterungsreserven für die Fertigungslinie. Der Markt für Schneesportgeräte wächst schnell, und viele Unternehmen planen Kapazitätserweiterungen. Bei der Werkstattplanung und Kranauswahl empfiehlt es sich, das Schienenfundament für eine höhere Lastklasse auszulegen, die Stromversorgung des Krans mit mehr als 30 % Reserve zu dimensionieren und bei Stützenabständen und Kragstein-Höhenkoten die Möglichkeit einer späteren Installation eines Krans mit größerer Tragfähigkeit zu berücksichtigen. Kelude Schwerindustrie bietet phasenweise Umsetzungskonzepte an: Zuerst werden die Krane an den Kernarbeitsplätzen installiert, später kann auf den vorhandenen Schienen ein zweiter Kran nachgerüstet werden.

Kelude Schwerindustrie – Ihr Spezialist für Kranlösungen in der Schneesportgeräte-Fertigung

Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren auf Kranlösungen für die Schneesportgeräte-Industrie spezialisiert. Wir haben über 20 Unternehmen der Branche im In- und Ausland ausgestattet. Unser Produktportfolio deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von Schneeerzeugern über Pistenwalzen und Seilbahnanlagen bis hin zur Skigeräte-Herstellung. Von der Konzeptplanung über die Fertigung bis hin zu Montage & Inbetriebnahme und Kundendienst bieten wir Herstellern von Schneesportgeräten Kranlösungen für den gesamten Lebenszyklus.

Kundenspezifische Konzeptplanung
Basierend auf den Fertigungsprozessen und dem Werkstattlayout der vier Hauptproduktkategorien erstellen wir maßgeschneiderte Kran-Konfigurationen. So stellen wir sicher, dass Tragfähigkeit, Spannweite und Geschwindigkeiten jedes Krans exakt auf den Takt der Fertigungslinie abgestimmt sind. Kostenlose Besichtigung vor Ort und Konzeptplanung inklusive.
Komplette Fertigung & Lieferung
Von der Stahlkonstruktion über die Endmontage des Elektrohebezeugs bis hin zur Integration des elektrischen Steuerungssystems – die gesamte Fertigung erfolgt im eigenen Werk von Kelude. Das gewährleistet planbare Lieferzeiten und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Qualität. Die Lieferzeit für Brückenkrane aus Edelstahl beträgt 35–50 Arbeitstage, für KBK-Systeme 15–25 Arbeitstage.
Lebenslanger technischer Support
Unser Kundendienst garantiert eine Reaktionszeit von 12 Stunden und einen Vor-Ort-Service innerhalb von 48 Stunden. Für jede Anlage wird eine lebenslange Dokumentation geführt, inklusive regelmäßiger Nachfassaktionen und Wartungserinnerungen. Unser Lager für Ersatzteile ist kontinuierlich mit den wichtigsten Verschleißteilen bestückt, um die Verfügbarkeit von Komponenten über den gesamten Lebenszyklus der Anlage sicherzustellen.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Tragfähigkeit ist in einer Fertigungshalle für Wintersportgeräte erforderlich?
Die Anforderungen an die Tragfähigkeit variieren stark zwischen den vier Hauptproduktkategorien: Im Montagebereich für Schneemaschinen sind 20–32 t erforderlich, in der Endmontagelinie für Pistenfahrzeuge 16–20 t, im Bearbeitungsbereich für Seilbahnanlagen 10–20 t und in der Produktion für Skiausrüstung lediglich 0,5–5 t. Wir empfehlen eine bereichsspezifische Auslegung anstelle einer einheitlichen Spezifikation. Kelude empfiehlt, für die Investition in die gesamten Hebegeräte des Werks einen Rahmen von ca. 25.000–180.000 EUR einzuplanen, wobei der Bereich für Skiausrüstung nur 10 %–15 % ausmacht, während der größte Anteil auf Schneemaschinen und Pistenfahrzeuge entfällt.
Warum wird für die Schneemaschinenmontage ein Kran aus Edelstahl benötigt?
In der Montagehalle für Schneemaschinen ist die Luftfeuchtigkeit aufgrund der Wasserzirkulationstests in der Regel hoch. Zudem sind die Temperaturen im Winter niedrig (10–15 °C), was zu Kondenswasserbildung auf Metalloberflächen führt und die Korrosion von Kränen aus Kohlenstoffstahl beschleunigt. Edelstahl SUS304 bietet einen wirksamen Schutz gegen Kondenswasserkorrosion. Darüber hinaus haften Staubpartikel weniger leicht an der Edelstahloberfläche, was die erforderliche Reinheit in der Montage unterstützt. Bei begrenztem Budget bietet sich alternativ eine Korrosionsschutzlösung mit Feuerverzinkung und Epoxid-Zinkgrundierung an, die etwa 20 %–30 % günstiger ist und eine Korrosionsschutzlebensdauer von 8–10 Jahren erreicht.
Welchen Nutzen bietet die Frequenzumrichter-Feinfahrt an der Endmontagelinie für Pistenfahrzeuge?
Bei der Endmontage von Pistenfahrzeugen erfordern Prozesse wie das Einlegen des Motors (Gewicht 3–8 t), das Verbinden der Hydraulikleitungen und die präzise Installation des Führerhauses eine millimetergenaue Feinpositionierung der Last. Die Frequenzumrichter-Feinfahrt reduziert die Hubgeschwindigkeit auf bis zu 0,5 m/min. In Kombination mit dem Tippbetrieb über die Funkfernsteuerung kann das Bedienpersonal die Absetzposition des Werkstücks präzise steuern und Beschädigungen durch Anstoßen vermeiden. Statistiken zeigen, dass der Einsatz dieser Technologie die Nacharbeitsquote aufgrund von Positionierungsfehlern beim Anschlagen in der Pistenfahrzeugmontage um 60 %–80 % senken kann.
Wie wählt man Hubhöhe und Spannweite für die Bearbeitungswerkstatt von Seilbahnanlagen?
Die Kernparameter für die Werkstatt zur Bearbeitung von Seilbahnanlagen sind die Hubhöhe (12–16 m) und die Spannweite (24–30 m). Die Hubhöhe wird durch die Länge der Turmsegmente bestimmt – diese sind maximal 18 m lang, werden aber in der Regel schräg angehoben, wodurch eine tatsächliche Hubhöhe von 12–14 m erforderlich ist. Die Spannweite richtet sich nach der Hallenbreite und dem Layout der Arbeitsplätze; eine Spannweite von 24–30 m deckt die Bereiche Schweißen, Montage und Fertigwarenlager ab. Kelude weist darauf hin: Bei der Höhenplanung der Halle für Seilbahnanlagen ist der Bedarf für das vertikale Heften der Turmsegmente zu berücksichtigen. Wir empfehlen eine lichte Höhe unter der Kranbahn von mindestens 14 m und eine lichte Höhe über der Kranbahn von mindestens 6 m.

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