JB/T 5315-2015 Unterflurkran Normen für Kelude
JB/T 5319-2015 „Unterflurkrane“ ist die Produktnorm für Unterflurkrane. Die Norm legt Klassifizierung, technische Anforderungen, Prüfverfahren und Prüfregeln für Unterflurkrane fest und gilt für Einträger-Unterflurkrane mit Elektrohebezeug sowie Zweiträger-Unterflurkrane, die auf I-Träger-Schienen verfahren.
JB/T 5319-2015 ist die Produktnorm für Unterflurkrane und definiert deren Klassifizierung, technische Anforderungen, Prüfverfahren und Prüfregeln. Unterflurkrane nutzen die Dachkonstruktion der Werkshalle oder spezielle Hängeschienen als Fahrbahn und zeichnen sich durch geringen Platzbedarf und flexible Bedienung aus. Sie werden häufig für den Materialtransport in Fertigungslinien und Lagern eingesetzt.
Produktklassifizierung und Konstruktionsmerkmale
JB/T 5319-2015 unterscheidet folgende Unterflurkran-Bauarten: Einträger-Unterflurkran – das Elektrohebezeug verfährt auf einer einzelnen I-Träger-Schiene; Tragfähigkeit 0,5–10 t, Spannweite 3–12 m; dies ist die am weitesten verbreitete Unterflurkran-Bauform. Zweiträger-Unterflurkran – zwei Schienen tragen jeweils einen Hauptträger, das Elektrohebezeug verfährt auf dem Hauptträger; Tragfähigkeit 5–16 t, Spannweite bis 15 m; geeignet für größere Tragfähigkeiten und Spannweiten.
Kernkonstruktion des Unterflurkrans: Aufhängungseinrichtung – verbindet Schiene und Hauptträger über Laufradkästen oder Verbindungsplatten; die Laufräder verfahren auf dem Unterflansch des I-Trägers. Hauptträger – als I-Träger oder H-Träger ausgeführt (bei großen Spannweiten als Kastenträger). Elektrohebezeug – verfährt am Unterflansch des Hauptträgers (Typ CD1 oder MD1). Bedienungsart – Bodengriff, Funkfernsteuerung oder Führerhaus.
Technische Anforderungen und Sicherheitsanforderungen
Die normativen technischen Anforderungen umfassen: Durchbiegung des Hauptträgers – unter Nennlast beträgt die Durchbiegung des Hauptträgers ≤ Spannweite/600 (entsprechend der Norm für allgemeine Brückenkrane). Die Laufräder der Aufhängungseinrichtung müssen gleichmäßig am Unterflansch des I-Trägers anliegen; der Spalt zwischen Spurkranz und Stegblech des I-Trägers darf ≤ 3 mm betragen. Das Elektrohebezeug ist fest und zuverlässig zu montieren; das Schraubendrehmoment der Verbindungsbolzen zum Hauptträger muss den Konstruktionsanforderungen entsprechen.
Sicherheitsanforderungen: Zwingend erforderlich sind ein Hubhöhenbegrenzer (automatische Abschaltung der Hubkraft bei Erreichen der oberen Hubgrenze des Hakens), ein Fahrweg-Endschalter (Stillsetzen der Laufkatze an den Schienenenden) sowie eine Überlastsicherung (Alarm und Abschaltung der Hubkraft bei Überlast). Zusätzlich ist eine Absturzsicherung vorzusehen – an beiden Hauptträgerenden sind Sicherheitsketten oder Drahtseile gegen Absturz anzubringen, um ein unerwartetes Lösen des Hauptträgers zu verhindern.
Schiene und Aufhängungseinrichtung
Anforderungen der Norm an die Hängeschiene: Die Schiene ist als I-Träger auszuführen (Auswahl nach Spannweite und Radlast). Die Geradheit der Schienenmontage darf ≤ 2 mm/2 m betragen, die kumulierte Abweichung über die gesamte Länge ≤ 10 mm. An Schienenstößen ist ein Höhenversatz von ≤ 1 mm zulässig. An beiden Schienenenden sind Endanschläge vorzusehen (Höhe ≥ 1,5-facher Radradius). Der Laufraddurchmesser der Aufhängungseinrichtung wird nach der Tragfähigkeit bestimmt; die Räder werden in der Regel aus Stahlguss oder Sphäroguss gefertigt.
Verbindung der Aufhängungseinrichtung: Die Verbindungsbolzen sind als HV-Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8 oder 10.9 auszuführen; das Anziehdrehmoment richtet sich nach der Schraubenspezifikation. Der Abstand der Befestigungspunkte der Aufhängungseinrichtung an der Dachkonstruktion beträgt in der Regel 1,5–2,5 m. Die Last an den Befestigungspunkten darf die zulässige Tragfähigkeit der Dachkonstruktion nicht überschreiten – vor der Montage ist eine Überprüfung der Tragfähigkeit der Werkshalle zwingend erforderlich. Kelude bietet Bewertungsdienstleistungen für die Werkshalle vor der Montage von Unterflurkranen an.
Prüfung und Inspektion
Werksabnahme: Leerlaufprüfung (alle Antriebe funktionieren einwandfrei, kein Klemmen), Statische Belastungsprüfung (Belastung mit 1,25-facher Nennlast über 10 Minuten; Kontrolle der Durchbiegung des Hauptträgers und auf bleibende Verformung), Dynamische Belastungsprüfung (Dauerbetrieb aller Antriebe unter 1,1-facher Nennlast). Die Typprüfung erfolgt alle 5 Jahre und umfasst zusätzlich Ermüdungslebensdauer- und Dauerprüfungen.
Inspektion im Betrieb: Tägliche Kontrolle der Verbindungsbolzen der Schiene auf Lockerung, des Verschleißes der Laufräder und der Funktion der Bremse. Monatliche Prüfung der Durchbiegung des Hauptträgers (Messung im Leerlauf) sowie der Funktion aller Sicherheitseinrichtungen. Jährlich ist eine umfassende Inspektion (Statische Belastungsprüfung) durchzuführen. Bei Unterflurkranen mit einer Nutzungsdauer von mehr als 15 Jahren ist eine Sicherheitsbewertung erforderlich.
Nenntragfähigkeit
0,5–16 t
Spannweite
3–15 m
Triebwerksgruppe
A3~A6
Fahrgeschwindigkeit
10–30 m/min
Hubgeschwindigkeit
4–8 m/min
Bedienungsart
Hängetaster/Funk/Führerhaus
Kelude Industrieausrüstung
Kelude ist ein führender Hersteller von Industrieausrüstung mit Fokus auf Entwicklung, Fertigung und Service von Hochleistungskränen und Hebezeugen. Unsere Produkte werden weltweit in anspruchsvollen Branchen wie Stahl, Metallurgie, Energieerzeugung, Schiffbau und Maschinenbau eingesetzt. Mit über 20 Jahren Erfahrung bieten wir maßgeschneiderte Hebelösungen, die höchsten Ansprüchen an Sicherheit, Effizienz und Langlebigkeit gerecht werden.
Maßgeschneiderte Kransysteme für die Industrie
Unser Portfolio umfasst eine breite Palette an Industriekranen, darunter Brückenkrane, Portalkrane, Säulenschwenkkrane und Elektroseilzüge. Jedes System wird gemäß den spezifischen Anforderungen Ihrer Anwendung konstruiert – von der Lastaufnahme über die Spannweite bis hin zur Steuerungstechnik. Wir kombinieren modulare Bauweisen mit modernster Antriebs- und Regelungstechnik, um eine optimale Performance bei minimalem Wartungsaufwand zu gewährleisten.
Besonderen Wert legen wir auf die Einhaltung internationaler Normen wie DIN 15018, EN 13000 und ISO 4306. Unsere Krane werden unter Berücksichtigung der neuesten Sicherheitsvorschriften (EN 60204-32) entwickelt und mit hochwertigen Komponenten gefertigt. Dies garantiert nicht nur eine hohe Betriebssicherheit, sondern auch eine lange Lebensdauer – auch unter extremen Bedingungen.
Robuste Elektroseilzüge und Hebezeuge
Unsere Elektroseilzüge zeichnen sich durch kompakte Bauweise, hohe Hubgeschwindigkeiten und präzise Positionierung aus. Sie sind in verschiedenen Traglastklassen verfügbar und eignen sich für den Einsatz in Werkstätten, Lagerhallen und Produktionslinien. Optional bieten wir Frequenzumrichtersteuerung für sanftes Anfahren und Stoppen sowie funkferngesteuerte Bedienung für mehr Flexibilität im Betrieb.
Alle Hebezeuge werden vor Auslieferung umfassenden Funktionstests unterzogen. Die Qualitätssicherung erfolgt nach ISO 9001, und jede Komponente ist rückverfolgbar. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden zuverlässige und sichere Produkte erhalten, die den täglichen Belastungen standhalten.
Technische Unterstützung und weltweiter Service
Unser Engagement endet nicht mit der Lieferung. Wir bieten umfassende technische Unterstützung – von der Projektplanung über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme. Unser internationales Servicenetz gewährleistet schnelle Reaktionszeiten und kompetente Hilfe vor Ort. Darüber hinaus liefern wir Ersatzteile und führen regelmäßige Wartungsarbeiten durch, um die Verfügbarkeit Ihrer Anlagen zu maximieren.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung oder fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Unser Team freut sich darauf, Ihre Anforderungen zu analysieren und die optimale Kranlösung für Ihren Betrieb zu entwickeln.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F:
Welche Traglasten können Ihre Krane abdecken?A: Unsere Standardkrane decken einen Bereich von 1 t bis 150 t ab. Für spezielle Anforderungen entwickeln wir kundenspezifische Lösungen bis zu 300 t.
F:
Bieten Sie auch Wartungsverträge an?A: Ja, wir bieten flexible Wartungsverträge an, die regelmäßige Inspektionen, vorbeugende Wartung und bevorzugten technischen Support umfassen.
F:
Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standardkran?A: Die Lieferzeit beträgt in der Regel 8 bis 12 Wochen, abhängig von der Konfiguration und der aktuellen Auftragslage.
F:
Können Ihre Krane an bestehende Hallenstrukturen angepasst werden?A: Ja, wir führen vor Ort Messungen durch und passen die Kranbahn und die Stützstruktur entsprechend an, um eine sichere und effiziente Integration zu gewährleisten.
F:
Welche Steuerungsoptionen sind verfügbar?A: Wir bieten Pendelsteuerung, Funkfernsteuerung und optionale Automatisierungslösungen an, die sich nahtlos in Ihre bestehende Produktionssteuerung integrieren lassen.
| Parameter | Unterflurkran | allgemeiner Brückenkran |
|---|---|---|
| SchieneStützung | WerkshalleTrägerkonstruktion oderHängeschiene | BodenSchieneoder Tragbalken |
| Platzbedarf | gering(bodenfrei) | groß(separat erforderlichSchienenfundament) |
| Spannweite | ≤15m | ≤35m(Norm) |
| Tragfähigkeit | 0.5~16t | 5~500t |
| Bedienungsart | Hängetastersteuerungüberwiegend | Kranführerhaus-Steuerung/Funkfernsteuerung |
| Einsatzbereiche | WerkstattFertigungslinie,Lager | Werkstatt,Lagerplatz,Lager |
Häufige Fragen
F: Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Unterflurkran und einem Brückenkran?
A: Beim Unterflurkran wird die Kranschiene an der Dachkonstruktion der Werkshalle oder auf einer speziellen Hängeschiene montiert. Dadurch bleibt der Bodenfläche vollständig nutzbar, allerdings sind Tragfähigkeit und Spannweite begrenzt (≤16 t / ≤15 m). Der Brückenkran hingegen läuft auf tragenden Trägern oder einem Schienenfundament und erreicht Tragfähigkeiten bis 500 t. Da die Radlast des Unterflurkrans direkt in die Hallenkonstruktion eingeleitet wird, muss die Tragfähigkeit des Gebäudes vor der Montage unbedingt überprüft werden.
F: Welche Montageanforderungen gelten für die Schiene eines Unterflurkrans?
A: Die Norm schreibt für die Hängeschiene die Verwendung eines I-Trägers oder H-Trägers vor, dessen Dimensionierung nach Spannweite und Belastung erfolgt. Die Geradheit der Schiene darf bei der Montage eine Abweichung von ≤2 mm pro 2 m nicht überschreiten. An den Schienenstößen ist ein Höhenversatz von maximal 1 mm zulässig. Die Verbindungsbolzen zwischen Schiene und Hallenkonstruktion müssen als HV-Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8 ausgeführt sein. An beiden Schienenenden sind Endanschläge und Puffer vorzusehen.
F: Welche Sicherheitseinrichtungen sind bei einem Unterflurkran erforderlich?
A: Vorgeschrieben sind: Hubhöhenbegrenzer, Fahrweg-Endschalter, Überlastsicherung, Puffer sowie ein Entgleisungsschutz in Form von Endanschlägen am Schienenende. Zusätzlich muss der Unterflurkran über eine sekundäre Absturzsicherung verfügen – hierfür wird zwischen Hauptträger und Schiene eine Sicherheitskette oder ein Drahtseil als Fangvorrichtung montiert, um ein unkontrolliertes Abheben im Störungsfall zu verhindern.
F: Worauf ist bei der täglichen Prüfung eines Unterflurkrans zu achten?
A: Tägliche Inspektion: Kontrolle der Verbindungsbolzen an der Schiene auf festen Sitz, Prüfung der Laufräder auf ungewöhnlichen Verschleiß sowie Funktionskontrolle der Bremse am Hubwerk. Wöchentliche Prüfung: Überprüfung der Geradheit der Fahrschiene und des Zustands der Schienenstöße sowie der Verbindungselemente zwischen Hängeschiene und Träger. Monatliche Prüfung: Funktionstest aller Endschalter, Prüfung der Ansprechempfindlichkeit der Überlastsicherung sowie Kontrolle der Schiene auf Verschleiß und Verformung.