LHX Elektrokettenzug-Zweiträgerkran nach EN: 50t–300t Serie 2026

Produktübersicht

Die LHX-Baureihe – Elektrokettenzug-Zweiträgerkrane nach Europäischer Norm von Kelude Schwerindustrie – wurde für das Jahr 2026 einer umfassenden Baureihenüberarbeitung unterzogen. Die Tragfähigkeiten umfassen nun 50 t bis 300 t in 8 Leistungsstufen, geeignet für Werkstattspannweiten von 18–36 m, Triebwerksgruppe A4 bis A7. Serienmäßig ausgestattet mit hartverzahntem Getriebe (Wirkungsgrad ≥ 96 %), komplettem Frequenzumrichterantrieb mit Vektorregelung und elektronischer Pendeldämpfung. Die Krane sind CE- und DIN-zertifiziert und werden bereits in Serie nach Südostasien, in den Nahen Osten und nach Zentralasien exportiert. Gegenüber vergleichbaren QD-Typ-Zweiträgerkranen nach chinesischer Norm ist der LHX um 20–25 % leichter im Eigengewicht; über den gesamten Lebenszyklus von 15 Jahren ergeben sich TCO-Einsparungen von 40–65 Mio. EUR.

LHX Elektrokettenzug-Zweiträgerkran 2026 Upgrade

Mehr als nur eine Traglast-Erweiterung

Der Kern dieser Überarbeitung: Die LHX-Baureihe wird von ihrem bisherigen Schwerpunktbereich 50 t–150 t auf bis zu 300 t nach oben erweitert, gleichzeitig werden mit 32 t und 40 t zwei leichtere Stufen ergänzt. Es entsteht eine neunstufige Abstufung: 50 t / 63 t / 80 t / 100 t / 125 t / 160 t / 200 t / 250 t / 300 t. Doch die reine Traglasterweiterung ist nur die Oberfläche – die eigentlichen Verbesserungen liegen auf drei konstruktiven Ebenen:

① Topologieoptimierung des Hauptträgers. Die FEM-Optimierung erfolgt nach Lastkombination B6 gemäß DIN 15018. Bei Maschinen ab 200 t kommt ein Hauptträger mit veränderlichem Querschnitt zum Einsatz (größte Bauhöhe in Feldmitte, zu den Enden hin kontinuierlich verjüngt) – das ergibt eine Gewichtsreduzierung von 8–12 % gegenüber einem Träger mit konstantem Querschnitt. Am Beispiel der Ausführung 200 t / 28 m Spannweite: Das Eigengewicht des Hauptträgers sinkt von ca. 65 t auf ca. 57 t – diese 12 % Gewichtsersparnis wirken sich direkt als reduzierte Radlast aus (ca. −30 kN pro Rad) und senken entsprechend die Anforderungen an Kragsteine und Kranbahnträger in der Werkshalle.

② Getriebe-Upgrade im Hubwerk. Die Hubgetriebe der gesamten Baureihe werden von der SEW-Baureihe M3 auf die verstärkte Ausführung M3+ umgestellt. Die Zahnflanken-Dauerfestigkeit steigt um ca. 15 %, die Auslegungslebensdauer erhöht sich von 10.000 auf 12.000 Betriebsstunden. In Kombination mit synthetischem Getriebeöl (Viskositätsindex > 150) und externem Luftkühler ist die Baureihe für den Dauerbetrieb mit hohen Hubfrequenzen unter den schweren Einsatzbedingungen der Triebwerksgruppen A6 bis A7 ausgelegt.

③ Elektronische Pendeldämpfung serienmäßig. Bisher war die Antischwingregelung bei mittleren und großen Traglasten eine Option (Aufpreis 3–5 Mio. EUR pro Kran). Nach dieser Überarbeitung gehört sie bei Maschinen ab 100 t zur Serienausstattung. Die adaptive Eingangsformung auf Basis des Pendellängenmodells begrenzt die Restpendelung der Last bei gleichzeitiger Bewegung von Kranbrücke und Laufkatze auf ±5 mm – eine zwingende Voraussetzung für Präzisionsmontage in der Montagehalle (z. B. Formeinsatz, Motorprüfstand).

LHX vs. QD-Typ: Wo liegen die Mehrkosten, wo die Einsparungen?

VergleichsmerkmalNationale Norm QD-Typ 50tEuropäische Norm (EN) LHX Typ 50t
Konstruktion NormNorm DIN 15018FEM 1.001 / DIN 15018
Gesamtmaschine Eigengewicht48~52t37~40t(Leicht20~25%)
Getriebeweiche Zahnflanke(HB280~350)Lebensdauer3~5Jahregehärtete Zahnflanke(HRC58~62)Lebensdauer10Jahre+
Drehzahlregelung ArtSchleifringläufermotor+Serie Widerstandvollständige Frequenzumrichter-Vektorregelung
Jahresstromverbrauch(4000h)≈8.010.000kWh≈6.510.000kWh(-19%)
PendeldämpfungOhne(oder Maschinen Führungsstange)Elektronik Pendeldämpfung ±5mm
Export Zertifizierungnur GBCE + DIN Doppel Zertifizierung
Referenzpreis(50t/28m/A5)45~5510.00055~6510.000

Auf den ersten Blick ist der LHX 10.000–20.000 EUR teurer als der QD. Doch das hartverzahnte Getriebe spart über 10 Jahre hinweg 12.000–22.000 EUR an Wartungskosten, die jährliche Stromersparnis liegt bei 1.200–2.000 EUR (über 15 Jahre kumuliert 18.000–30.000 EUR), und das um 12 t geringere Eigengewicht reduziert die Kosten für die Stahlkonstruktion der Werkshalle um 15.000–25.000 EUR. Unterm Strich ergibt sich über 15 Jahre eine TCO-Ersparnis von 45.000–77.000 EUR bei einer Amortisationszeit von nur 2–3 Jahren.

Typische Einsatzbereiche und Triebwerksgruppen

Klasse 50–80 t: Allgemeine Fertigungsindustrie (Automobilteile, Präzisionsbearbeitung, Lager- und Logistikbetriebe). Triebwerksgruppe A4 bis A5, vollständige Frequenzumrichter-Drehzahlregelung und elektronische Pendeldämpfung gewährleisten eine Positioniergenauigkeit von ±5 mm beim Formenumschlag und bei der Präzisionsmontage.

Klasse 100–160 t: Schwerindustrie (Schiffssektions-Endmontage, Heftung von Windkraftturm-Ringnähten, Transformatormontage). Triebwerksgruppe A5 bis A6, Synchronsteuerung für den Doppelhubwerk-Einsatz ermöglicht das balancierte Heben und Senken großer, unregelmäßig geformter Bauteile.

Klasse 200–300 t: Extremlasten (Wasserkraftwerk-Turbinenrevision, Großguss, Kernkraft-Hilfsbetriebe). Triebwerksgruppe A6 bis A7, Hauptträger mit veränderlichem Querschnitt und doppelte Bremsredundanz erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen.

Häufige Fragen zu LHX und QDX

F: Worin unterscheiden sich LHX und QDX? Wann ist der LHX die richtige Wahl?

A: Der LHX verwendet ein Elektrohebezeug als Hubwerk (kompakte Bauweise, geringeres Eigengewicht), während der QDX mit einer Seilwinde ausgestattet ist (ideal für sehr große Hubhöhen und häufige Schwerlast-Einsätze). Bis 50 t Tragfähigkeit bietet der LHX das beste Preis-Leistungs-Verhältnis; ab 100 t oder bei Hubhöhen über 20 m empfehlen wir den QDX.

F: Welchen praktischen Nutzen bringt die CE- und DIN-Zertifizierung für Kunden im Inland?

A: Für den reinen Inlandsverkauf ist die CE-Zertifizierung nicht verpflichtend. Der Zertifizierungsprozess selbst bedeutet jedoch, dass der Kran strengere Typprüfungen bestanden hat (1,25-fache dynamische Last und 1,5-fache statische Last) – die Qualitätsuntergrenze liegt also deutlich höher. Werkshallen mit Exportplänen sparen sich durch die Zertifizierung spätere Nachrüstkosten.

F: Muss das Schienenfundament angepasst werden, wenn ein alter QD-Kran durch den LHX ersetzt wird?

A: Gute Nachricht: Der LHX ist 20–25 % leichter als ein QD gleicher Tragfähigkeit, die Radlast ist entsprechend geringer und die Anforderungen an bestehende Schienen und Kragsteine sinken. Eine Verstärkung ist in der Regel nicht erforderlich. Allerdings sollten Schienenmittenabstand und Parallelität vermessen werden; bei Abweichungen über ±3 mm/m ist eine Einstellung notwendig.

F: Wie lange ist die Lieferzeit und wie ist der Kundendienst abgedeckt?

A: Standardmodelle werden in 3–4 Monaten geliefert (inklusive Typprüfung), Sonderkonstruktionen in 5–6 Monaten. Kelude gewährt 18 Monate Garantie auf den kompletten Kran und 5 Jahre auf die Stahlkonstruktion. Während der Garantiezeit ist alle sechs Monate eine kostenlose Inspektion inbegriffen. Für Exportprojekte wird ein Remote-CMS-Diagnosesystem mitgeliefert.

Referenznormen: FEM 1.001 · DIN 15018 · DIN 15018

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