Lasthebemagnet: Spulendesign, Magnetkreis & Spannungsausfallschutz

Der Lasthebemagnet ist mit einem Marktanteil von ca. 65 % der am häufigsten eingesetzte Typ unter den drei Magnetkran-Varianten. Seine Kernvorteile liegen in der stufenlos einstellbaren Haltekraft (durch Regelung des Erregerstroms) und der hohen Tragfähigkeitsobergrenze (bis 50 t). Die grundlegende Schwäche – „Spannungsausfall bedeutet Magnetverlust" – muss jedoch durch drei Schutzebenen kompensiert werden: USV-Batterie, Zweikreis-Stromversorgung und regelmäßige Entladetests.

Dieser Beitrag analysiert die vier Schlüsseltechnologien des Lasthebemagneten im Detail: thermische Auslegung der Spule, Optimierung des Magnetkreises im Eisenkern, Magnet-Haltesystem mit Spannungsausfallschutz sowie mehrpolige Zonensteuerung. Von der Berechnung der Amperewindungen über die Werkstoffauswahl zwischen DT4C-Reineisen und Siliziumstahl bis hin zur USV-Kapazitätsauslegung und der SPS-Logik für die mehrpolige Zonensteuerung – der Artikel deckt den gesamten Lebenszyklus des Lasthebemagneten von der Auswahl bis zur Wartung ab.

2018 kam es auf einer Stahlblech-Vorbehandlungslinie einer großen Werft in Guangdong zu einem Zwischenfall: Ein 15-t-Lasthebemagnet transportierte einen Stapel 30 mm dicker Schiffsbaubleche, als der Haupttransformator der Werkstatt aufgrund von Überlast auslöste. Der Magnet verlor seine Haltekraft, und 12 t Stahlblech stürzten ab. Glücklicherweise befand sich niemand unter dem Lastbereich, und die Bleche fielen aus nur 1,2 m Höhe – es entstand lediglich eine Kantenverformung. Die anschließende Untersuchung ergab: Der Magnet war zwar mit einer Basis-USV ausgestattet, doch die Batterie war seit über 3 Jahren nicht ersetzt worden. Die tatsächliche Haltezeit war von nominell 20 Minuten auf unter 3 Minuten abgefallen – nach dem Auslösen konnte die USV die Zeit bis zum Start des Reservediesels nicht überbrücken. Dieser Vorfall offenbart die zentrale Schwachstelle im Sicherheitssystem von Lasthebemagneten: Ein Magnet-Haltesystem mit Spannungsausfallschutz ist nicht „einmal eingebaut, immer sicher", sondern erfordert über den gesamten Lebenszyklus strenge Wartung und regelmäßige Prüfung.

Die technischen Parameter dieses Beitrags basieren auf den Anforderungen an Lastaufnahmemittel gemäß DIN 15018 – Kernbestimmungen zur Kran-Konstruktionsnorm sowie JB/T 10560 – Lasthebemagnete für Krane. Die Bewertung des Sicherheitsintegritätslevels des Magnet-Haltesystems mit Spannungsausfallschutz erfolgt anhand der funktionalen Sicherheitsnorm IEC 61508 – Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme.

Dieser Beitrag ist Teil ② der Magnetkran-Serie. Den vollständigen Drei-Typen-Vergleich und die Auswahlhilfe finden Sie im Übersichtsartikel Magnetkran – Typenvergleich und Auswahl.

Thermische Auslegung der Spule: Warum die Temperatur über die Leistungsfähigkeit entscheidet

Das grundlegende physikalische Prinzip des Lasthebemagneten folgt dem Ampèreschen Gesetz: magnetomotorische Kraft (MMK) = Windungszahl N × Strom I. Das von der Spule erzeugte Magnetfeld wird über den Eisenkern (üblicherweise DT4C-Elektroreineisen mit einer Permeabilität μr≈4000–6000) zu den Polflächen geführt und erzeugt im Luftspalt eine magnetische Flussdichte B_gap, die auf ferromagnetische Werkstücke eine Haltekraft F = B²×A / (2μ₀) ausübt.

Der ohmsche Widerstand der Spulenwicklung steigt jedoch mit der Temperatur (Temperaturkoeffizient von Kupfer α≈0,00393/°C – pro 10 °C Temperaturerhöhung wächst der Widerstand um ca. 4 %). Bei konstanter Versorgungsspannung führt der höhere Widerstand zu einem geringeren Strom, damit zu einer reduzierten MMK und folglich zu einer sinkenden Haltekraft. Schwerwiegender ist die beschleunigte Alterung der Isolierung durch Erwärmung: Bei Klasse-F-Isolierung (155 °C) halbiert sich die Lebensdauer pro 10 °C Temperaturerhöhung (Arrhenius-Gleichung). Die thermische Auslegung der Spule ist daher das Fundament der Zuverlässigkeit eines Lasthebemagneten.

Auslegungsbeispiel Spule: Ein Lasthebemagnet mit einer Nenntragfähigkeit von 10 t, Polflächen-Flussdichte B=1,2 T, Polfläche A=4×200×150 mm=0,12 m². Die theoretische Haltekraft beträgt F=1,2²×0,12/(2×4π×10⁻⁷)≈68,8 kN≈7 t – nur ca. 70 % der Nenntragfähigkeit, da Luftspalt-Reluktanzverluste und inhomogene Feldverteilung berücksichtigt werden müssen (Sicherheitsfaktor ≥2). Spulenparameter: Kupferdraht φ2,0 mm, Windungszahl N=1200, Widerstand R=8,5 Ω bei 20 °C, Gleichspannung DC 220 V, stationärer Strom I=25,9 A, Leistung P=5,7 kW. Temperaturerhöhung ΔT≈80 °C (Umgebung 40 °C, Spule 120 °C). Bei dieser Temperatur: R≈12,2 Ω, I≈18 A, P≈3,96 kW – die Haltekraft sinkt um ca. 15–20 %. Genau deshalb ist in den vom Hersteller angegebenen Tragfähigkeiten bereits eine thermische Derating-Reserve eingerechnet.

Optimierung des Magnetkreises: DT4C-Elektroreineisen vs. Siliziumstahl

Der Eisenkern bildet das „Skelett" des Lasthebemagneten – die Werkstoffwahl beeinflusst direkt die Effizienz des Magnetkreises und die Wärmeentwicklung.

DT4C-Elektroreineisen (Kohlenstoffgehalt ≤0,025 %) ist der am häufigsten verwendete Kernwerkstoff für Lasthebemagnete: Sättigungsflussdichte Bs≈2,15 T (deutlich höher als die Remanenz von NdFeB mit 1,4 T), Koerzitivfeldstärke Hc≤80 A/m (sehr geringe Remanenz nach der Entmagnetisierung – ideal für das Ein-/Ausschalten der Magnetkraft) und kostengünstig (ca. 8–15 ¥/kg). Der Nachteil: DT4C hat einen niedrigen spezifischen Widerstand (ρ≈0,13 μΩ·m), was bei Wechselstrom oder pulsierendem Gleichstrom zu erheblichen Wirbelstromverlusten und Erwärmung führt.

Siliziumstahl (Si-Gehalt 3–4,5 %) erhöht durch die Siliziumzugabe den spezifischen Widerstand (ρ≈0,48 μΩ·m – etwa das 3,7-Fache von Reineisen) und reduziert damit die Wirbelstromverluste deutlich. Die Sättigungsflussdichte liegt jedoch etwas niedriger (Bs≈2,0 T), und das Material ist härter und schwieriger zu bearbeiten. Bei Hochleistungsmagneten (>10 kW) oder hochfrequentem Schalten (z. B. EPM-Impulssteuerung) kommen daher bevorzugt komorientierte Siliziumstahlbleche (z. B. B30P105) in lamellierter Bauweise zum Einsatz – die Bleche sind durch Isolierlack voneinander getrennt, jede Lage 0,3–0,5 mm dick. Die Wirbelstromverluste lassen sich so auf 1/5 bis 1/10 des Werts von DT4C reduzieren.

Faustregel für die Werkstoffauswahl: Bei kleiner Leistung (<5 kW) mit Gleichstromversorgung ist DT4C wirtschaftlich und praktisch; bei großer Leistung (>10 kW) oder Wechselstromversorgung reduziert Siliziumstahl in Lamellenbauweise die Wirbelstromverluste; für EPM-Impulsbetrieb (Hochfrequenz-Magnetisierung unter 1 s) ist Siliziumstahl zwingend erforderlich, da sonst Wirbelströme den Impulsspitzenstrom absenken und die Magnetisierung fehlschlägt.

Magnet-Haltesystem mit Spannungsausfallschutz: Eine USV ist kein Garant für Sicherheit

Das Magnet-Haltesystem mit Spannungsausfallschutz ist die letzte Verteidigungslinie im Sicherheitssystem des Lasthebemagneten. Die Anforderungen sind anspruchsvoller als bei einer gewöhnlichen Industrie-USV – denn es geht nicht um den Schutz von Daten, sondern um das Risiko mehrerer Tonnen Stahlblech, die herabfallen können.

Berechnung der USV-Batteriekapazität: Am Beispiel eines 10-t-Lasthebemagneten (Leistung 5,7 kW) mit einer geforderten Haltezeit von ≥20 Minuten (Abdeckung von Generatorstart plus sicherer Handhabung durch den Bediener). Batteriekapazität C = P×t/(η×V_dc), mit P=5,7 kW, t=20 min=0,333 h, Wechselrichterwirkungsgrad η=0,85, Gleichspannung V_dc=220 V: C=5700×0,333/(0,85×220)≈10,2 Ah. Gewählt wird eine 12-V-100-Ah-Blei-Säure-Batteriebank (18 Zellen in Reihe = 216 V). Die tatsächlich nutzbare Kapazität beträgt ca. 80 % des Nennwerts (Alterungsreserve), was eine Haltezeit von ca. 25 Minuten ermöglicht (inkl. Sicherheitsmarge).

Batterie-Gesundheitsmanagement: Die Kapazität von Blei-Säure-Batterien nimmt mit Lade-/Entladezyklen und Betriebsjahren ab – typische Werte: nach 3 Jahren ca. 70 %, nach 5 Jahren ca. 50 % der Nennkapazität. Daher muss alle 6 Monate ein realer Last-Entladetest durchgeführt werden (Simulation eines Stromausfalls, Aufzeichnung der tatsächlichen Haltezeit, Vergleich mit dem Ausgangswert; bei einer Abnahme >20 % wird die Batteriebank ersetzt). Dies ist der am häufigsten vernachlässigte, aber kritischste Wartungspunkt – die direkte Ursache des Werft-Zwischenfalls in Guangdong war eine seit 3 Jahren nicht getauschte Batterie.

Zweikreis-Stromversorgung: Für Anwendungen mit höheren Anforderungen an die Sicherheitsintegrität (z. B. Heben über Personen) wird empfohlen, zusätzlich zur Netz-USV eine zweite unabhängige Stromversorgung (Dieselgenerator oder separater Transformator) vorzusehen. Bei Netzausfall übernimmt die USV nahtlos (Umschaltzeit <10 ms), der Generator startet (üblicherweise 30–60 s), und nach Stabilisierung wird automatisch auf Generatorbetrieb mit gleichzeitigem USV-Laden umgeschaltet. Die Haltekraft bleibt während des gesamten Vorgangs unterbrechungsfrei erhalten. Aus Sicht der funktionalen Sicherheit nach IEC 61508 erreicht eine Einfach-USV-Konfiguration etwa SIL 1 (PFDavg≈10⁻²–10⁻¹), während die redundante Zweikreis-Versorgung mit USV SIL 2 erreicht (PFDavg≈10⁻³–10⁻²). Dies korrespondiert mit den differenzierten Sicherheitsfaktor-Anforderungen für Lastaufnahmemittel nach DIN 15018 (elektromagnetisch ≥2, permanentmagnetisch ≥3,5): Der niedrigere Sicherheitsfaktor des Elektromagneten wird durch ein redundanteres Stromversorgungssystem kompensiert.

Mehrpolige Zonensteuerung: Flexible Anpassung an unterschiedliche Blechformate

Große Lasthebemagnete (>5 t) verwenden üblicherweise eine mehrpolige Zonensteuerung: Die Magnetunterseite ist in 2–4 unabhängig versorgte Zonen unterteilt, die über eine SPS-Steuerung einzeln ein- und ausgeschaltet werden können. Dadurch lässt sich der Magnet flexibel an unterschiedliche Blechformate anpassen:

Am Beispiel eines Magneten mit 12 Polen und 4 Zonen: Jede Zone umfasst 3 Pole (in Reihe geschaltete Spulen). Zone 1+2 deckt den vorderen Bereich ab (geeignet für 3 m lange Bleche), Zone 3+4 den hinteren Bereich (für 6 m lange Bleche), alle Zonen gemeinsam für 10 m lange Bleche, oder nur Zone 1 für kurze 1,5 m-Stücke. Die zentrale Herausforderung der Zonensteuerung ist die Streufeldkopplung zwischen benachbarten Zonen: Ist Zone 1 aktiv und Zone 2 abgeschaltet, kann das Feld von Zone 1 über den Eisenkern in die Polflächen von Zone 2 eindringen und dort ein Restfeld erzeugen (sogenanntes „magnetisches Übersprechen"), das unerwünscht kleine Fremdteile anziehen kann.

Technische Lösung: Zwischen den Zonen wird eine 3–5 mm dicke nichtmagnetische Trennschicht (z. B. austenitische Edelstahl-Separationsbleche oder Epoxidharz-Nuten) eingebracht, die den Magnetkreis des Eisenkerns zwischen benachbarten Zonen unterbricht. Die Dicke der Trennschicht wird per 2D/3D-Finite-Elemente-Simulation (z. B. ANSYS Maxwell) optimiert, um den Streufluss auf <5 % zu begrenzen.

Technische Analyse des Lasthebemagneten

Auswahlparameter für Lasthebemagnete im Überblick

Industriekrane für höchste Ansprüche: Maßgeschneiderte Lösungen von Kelude

Kelude Heavy Industry ist ein professioneller Hersteller von Industriekranen mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung. Unser Sortiment umfasst Brückenkrane, Portalkrane, Auslegerkrane sowie elektrische Seilzüge und Kettenzüge. Wir liefern standardisierte Serienprodukte ebenso wie komplexe Sonderanfertigungen – stets abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen Ihres Einsatzbereichs.

Unsere Krane zeichnen sich durch hohe Tragfähigkeit, präzise Steuerung und robuste Konstruktionen aus. Sie eignen sich für den Dauerbetrieb in Werkhallen, Lagerhallen, Werften und Kraftwerken. Jede Anlage wird nach strengen Qualitätsstandards gefertigt und vor Auslieferung umfassend geprüft.

Doppelträger-Brückenkrane: Effiziente Lastaufnahme für schwere Lasten

Unsere Doppelträger-Brückenkrane sind für anspruchsvolle Hebeaufgaben bis zu 80 t ausgelegt. Die stabile Kastenkonstruktion gewährleistet eine hohe Steifigkeit und ermöglicht große Spannweiten. Je nach Anforderung liefern wir die Krane mit Laufkatze, Drehwerk oder speziellen Lastaufnahmemitteln.

Die Steuerung erfolgt wahlweise über Funkfernbedienung, Steuerkabine oder hängendes Steuerpult. Optional integrieren wir Frequenzumrichter für sanftes Anfahren und präzises Positionieren der Last. Alle Komponenten entsprechen den gängigen DIN- und EN-Normen.

TypTragfähigkeitSpannweiteHubhöhe
QD32/5t32 t / 5 t22,5 m16 m
QE50/10t50 t / 10 t28,5 m18 m

Die angegebenen Werte sind Beispiele aus unserem Standardprogramm. Individuelle Anpassungen an Spannweite, Hubhöhe und Tragfähigkeit sind auf Anfrage möglich.

Einzelträger-Brückenkrane: Wirtschaftliche Lösung für mittlere Lasten

Einzelträger-Brückenkrane von Kelude sind die ideale Wahl für Lasten bis 20 t. Sie überzeugen durch ein geringes Eigengewicht, eine kompakte Bauweise und einen niedrigen Anschaffungspreis. Die Krane eignen sich besonders für Hallen mit begrenzter Stützlast oder geringer Bauhöhe.

Dank des modularen Aufbaus lassen sich die Krane schnell montieren und bei Bedarf einfach erweitern. Die Wartung gestaltet sich unkompliziert, da alle Verschleißteile leicht zugänglich sind. Optional liefern wir die Krane mit Unterflurkatze für niedrige Bauhöhen.

Portalkrane: Flexibel einsetzbar im Freien und in der Halle

Portalkrane von Kelude sind die erste Wahl für den Umschlag von Gütern im Freien, auf Lagerplätzen oder in Produktionsbereichen. Sie sind als Vollportal- oder Halbportalvariante erhältlich und werden je nach Einsatzort mit Fahrbahn oder auf Schienen betrieben.

Die Krane sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar, darunter Modelle mit Ausleger, mit verfahrbarer Laufkatze oder mit speziellen Greifern. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen bieten wir zertifizierte Ausführungen gemäß ATEX-Richtlinie an.

Auslegerkrane: Präzises Handling am Arbeitsplatz

Auslegerkrane von Kelude ermöglichen das effiziente Be- und Entladen von Maschinen, das Positionieren von Werkstücken und den innerbetrieblichen Transport. Sie werden fest an Säulen, Wänden oder auf mobilen Plattformen montiert und sind in verschiedenen Tragfähigkeitsklassen erhältlich.

Die Krane zeichnen sich durch eine hohe Drehgeschwindigkeit und eine feinfühlige Steuerung aus. Je nach Modell ist der Ausleger schwenkbar oder fest montiert. Auf Wunsch integrieren wir elektrische oder pneumatische Steuerungen für den Einsatz in speziellen Umgebungen.

Elektrische Seilzüge und Kettenzüge: Zuverlässige Antriebe für jeden Einsatz

Ergänzend zu unseren Krananlagen liefern wir hochwertige elektrische Seilzüge und Kettenzüge. Die Seilzüge sind für Lasten bis 50 t ausgelegt und eignen sich für den Einzel- oder Gruppenbetrieb. Die Kettenzüge überzeugen durch ihre kompakte Bauweise und ihre Robustheit.

Alle Antriebe sind mit einem thermischen Überlastschutz ausgestattet und entsprechen der Schutzart IP55. Die Steuerung erfolgt über ein ergonomisches Hängepult oder eine Funkfernbedienung. Für den Einsatz in staubigen oder feuchten Umgebungen bieten wir Sonderausführungen an.

Steuerungssysteme und Sicherheitstechnik nach DIN- und EN-Normen

Die Steuerungssysteme unserer Krane werden nach den aktuellen Sicherheitsvorschriften der EN 60204-32 gefertigt. Je nach Anforderung realisieren wir schlaffseilabhängige oder frequenzumrichtergesteuerte Antriebe. Die Sicherheitsausstattung umfasst unter anderem Lastbegrenzer, Endschalter und Not-Halt-Einrichtungen.

Auf Wunsch rüsten wir Ihre Krananlage mit modernen Diagnosesystemen aus, die eine vorausschauende Wartung ermöglichen. Die Dokumentation erfolgt in deutscher Sprache und entspricht den Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.

Wartung, Inspektion und Ersatzteile – alles aus einer Hand

Kelude bietet nicht nur die Lieferung und Montage von Krananlagen, sondern auch einen umfassenden Service. Unser Team führt regelmäßige Inspektionen gemäß DIN 15018 durch und erstellt Prüfberichte. Bei Bedarf liefern wir schnell und zuverlässig Original-Ersatzteile.

Durch unsere langjährige Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit namhaften Komponentenherstellern können wir kurze Lieferzeiten und eine hohe Verfügbarkeit gewährleisten. Wir unterstützen Sie auch bei der Nachrüstung von Sicherheitskomponenten oder der Modernisierung bestehender Anlagen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?
A: Die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran aus unserem Programm beträgt in der Regel 6 bis 8 Wochen nach Auftragsbestätigung. Individuelle Sonderanfertigungen können je nach Komplexität eine längere Vorlaufzeit erfordern.

F: Bieten Sie auch Krananlagen für explosionsgefährdete Bereiche an?
A: Ja, wir liefern Krane und Komponenten in explosionsgeschützter Ausführung gemäß ATEX-Richtlinie. Diese sind speziell für den Einsatz in Bereichen mit potenziell explosiver Atmosphäre zertifiziert.

F: Übernehmen Sie die Montage und Inbetriebnahme vor Ort?
A: Ja, unser Montageteam übernimmt die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme Ihrer Krananlage. Wir schulen Ihr Bedienpersonal und stellen die Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften sicher.

F: Können bestehende Krane nachgerüstet oder modernisiert werden?
A: Selbstverständlich. Wir bieten Nachrüstungen für Sicherheitskomponenten, Steuerungssysteme und Antriebe an. Auch die Erweiterung von Spannweite oder Tragfähigkeit ist in vielen Fällen möglich.

F: Welche Normen liegen Ihren Kranen zugrunde?
A: Unsere Krane werden nach den einschlägigen DIN- und EN-Normen konstruiert und gefertigt, insbesondere nach DIN 15018 für die Tragwerksberechnung und EN 13000 für die Sicherheit von Fahrzeugkranen. Die elektrische Ausrüstung entspricht der EN 60204-32.

F: Wie kann ich ein Angebot für einen Kran erhalten?
A: Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage mit den relevanten technischen Daten (Tragfähigkeit, Spannweite, Hubhöhe, Einsatzort) über das Kontaktformular oder per E-Mail. Wir erstellen Ihnen zeitnah ein unverbindliches Angebot.

Parameter Klein Mittel Groß Schwerlast
Haltekraft 0.5~3t 3~10t 10~30t 30~50t
Nennleistung 1~3kW 3~8kW 8~15kW 15~25kW
SpuleIsolationsklasse FStufe(155°C) F/HStufe HStufe(180°C) HStufe+Wasserkühlung
Kernmaterial DT4CReineisen DT4C DT4C/Elektroblech Blechpaket
UPSRemanenzzeit 15~20min 20~30min 30min 30min+DoppelUPS
Polsegmentierung 1~2Polsegmentierung 2~4Polsegmentierung 4~6Polsegmentierung 6~8Polsegmentierung
Richtpreis(inkl.UPS) ¥5,000~12,000 ¥12,000~25,000 ¥25,000~60,000 ¥60,000~120,000

Häufige Fragen

F: Lasthebemagnet oder Permanentmagnet-Hebegerät – was ist die bessere Wahl?

A: Es gibt kein pauschales „besser" – entscheidend ist allein der Einsatzzweck. Für Dauerbetrieb mit wechselnden Stahlblechformaten ist der Lasthebemagnet die erste Wahl (einstellbare Haftkraft, hohe Traglasten). Bei intermittierendem Betrieb und Stromausfallrisiko punktet das Permanentmagnet-Hebegerät (kein Stromverbrauch, kein Haftkraftverlust bei Netzausfall). Für automatisierte Fertigungslinien mit unbemanntem Brückenkran empfiehlt sich der elektrisch gesteuerte Permanentmagnet (EPM) – er vereint die Vorteile beider Systeme, ist jedoch in der Anschaffung am teuersten. Eine detaillierte Gegenüberstellung aller drei Bauarten finden Sie auf der Übersichtsseite.

F: Erhitzt sich der Lasthebemagnet im Betrieb stark? Ist das sicher?

A: Ja, das ist normal. Die Spule eines Lasthebemagneten erwärmt sich bei Stromdurchfluss zwangsläufig; die stationäre Betriebstemperatur liegt typischerweise bei Umgebungstemperatur plus 60–80 °C (in einer heißen Werkstatt im Sommer also bei 100–120 °C). Dies ist die Auslegungstemperatur – die Spulenisolierung ist in der Regel in Klasse H (180 °C) ausgeführt, die Sicherheitsmarge ist also ausreichend dimensioniert. Überschreitet die Spulentemperatur jedoch 150 °C (das Gehäuse ist dann so heiß, dass man es nicht mehr anfassen kann), sofort den Betrieb stoppen und prüfen: Ist der Kühlluftkanal verstopft? Läuft das Gerät im Überlast? Liegt ein Windungsschluss vor (ein Windungsschluss führt zu lokal extrem hohen Temperaturen, die die Isolierung zerstören und das gesamte Gerät unbrauchbar machen)?

F: In welchen Intervallen muss die USV-Batterie getauscht werden? Wie testet man sie?

A: Blei-Säure-Batterien sollten alle 2–3 Jahre ersetzt werden – auch wenn sie scheinbar noch funktionieren, da die chemische Alterung irreversibel ist. Testmethode: Alle 6 Monate einen realen Entladetest unter Last durchführen – dazu bei sicherer Leerlast bzw. geringer Last die Netzversorgung manuell trennen und die Überbrückungszeit der USV mit der Stoppuhr messen. Den Messwert mit dem Kalibrierungswert aus der Inbetriebnahme vergleichen. Liegt die Abweichung bei mehr als 20 %, muss der komplette Batteriesatz getauscht werden (niemals nur einzelne Zellen ersetzen – die Mischung aus alten und neuen Zellen beschleunigt die Alterung der neuen Zellen). Diese Angaben sind allgemeine Empfehlungen; maßgeblich ist das Wartungshandbuch des Geräteherstellers.

Normative Grundlage: DIN 15018, JB/T 10560, IEC 61508

Verwandte Beiträge

contact

contact us

phone:
+86 13903802779

mail:3915269@qq.com

Working hours: Monday to Friday

Wechat
Wechat
SHARE
TOP