Brückenkran IoT-Plattform: Multiprotokoll-Anbindung
Die Plattform für das industrielle Internet für Brückenkrane bindet sämtliche Brückenkrane des Werks in einen einheitlichen digitalen Raum ein und löst damit das Problem der Informationsinseln bei Geräten unterschiedlicher Hersteller und Protokolle. Die Plattform unterstützt den Zugang über OPC UA/Modbus/MQTT und bietet intelligente Anwendungen wie Datenerfassung und -speicherung, intelligente Fehlerdiagnose sowie Energieverbrauchsoptimierung – mit einer einzigen Plattform lassen sich über 1.000 Brückenkrane verwalten.
Ab einer Anzahl von mehr als 10 Brückenkranen im Werk wird ohne eine einheitliche Verwaltungsplattform jeder einzelne Kran zur Informationsinsel. Die Plattform für das industrielle Internet führt alle Brückenkrane des gesamten Werks in einem einheitlichen digitalen Raum zusammen – unabhängig davon, ob die SPS von Siemens oder Mitsubishi stammt, die Kommunikation über OPC UA oder Modbus läuft oder die Daten in InfluxDB oder SQL Server gespeichert werden: Auf der Plattform erscheinen alle Daten in einem einheitlichen Format.
| Plattformebene | Funktionen | technische Umsetzung |
|---|---|---|
| Geräteanbindungsebene | Multiprotokoll-Gateway,Edge-Datenerfassung,Protokollumsetzung | OPC UA/Modbus/MQTTGateway |
| Datenspeicherebene | Zeitreihendaten+Geschäftsdaten+Dateispeicher | InfluxDB+PostgreSQL+MinIO |
| Analyse-Serviceebene | FehlerdiagnoseAI,Energieverbrauchsoptimierung,Berichte | Python/MLModelleMikroservice |
| Anwendungs- und Anzeigeebene | Gerätekarte,Überwachungsbildschirm,Mobile Endgeräte | React+Three.js+Grafana |
Anbindung der Plattform an bestehende Brückenkrane: Neue Brückenkrane werden ab Werk mit einem Datenerfassungsmodul und einem 5G-Kommunikationsmodul ausgestattet und sind nach dem Einschalten sofort angebunden. Bei Bestandskranen wird ein Edge-Gateway (OPC UA/Modbus-Protokollkonverter) nachgerüstet, ohne das bestehende Steuerungssystem zu verändern. Ein Gateway kostet ca. 380–640 EUR, die Montage & Inbetriebnahme dauert etwa 2 Stunden.

Vier-Schichten-Architektur der Kran-Plattform
Die Plattform für das industrielle Internet für Brückenkrane basiert auf einer Vier-Schichten-Architektur. Von unten nach oben gliedert sie sich in die Schichten Geräteanbindung, Datenspeicherung, Analysedienste und Anwendungsdarstellung. Jede Schicht hat klare Aufgaben und standardisierte Schnittstellen, was eine horizontale Skalierung und unabhängige Aufrüstung ermöglicht.
Die Geräteanbindungsschicht bildet das Fundament der Plattform. Jeder Brückenkran ist mit einem Edge-Industrie-Gateway (z. B. Siemens IoT2050, Huawei AR-Serie) ausgestattet, das für die Echtzeit-Datenerfassung von der SPS und die Protokollumsetzung zuständig ist. Das Gateway liest über einen OPC UA Client die Variablen der Kran-SPS (Siemens S7-1200/1500, Mitsubishi FX5U etc.), bildet Modbus-RTU/TCP-Daten einheitlich auf das OPC-UA-Informationsmodell ab und überträgt sie per MQTT an die Plattform. Eine weitere Kernaufgabe des Edge-Gateways ist die Offline-Pufferung und Nachübertragung – bei Netzwerkunterbrechung puffert das Gateway Daten lokal und überträgt sie nach Wiederherstellung der Verbindung automatisch nach, um Datenverlust zu vermeiden. Die Kommunikation zwischen Gateway und Plattform ist per TLS verschlüsselt, das standardisierte Protokoll ist MQTT over TCP, und die Datenpakete werden mit Protobuf serialisiert, um den Bandbreitenverbrauch zu senken.
Die Datenspeicherschicht verwendet eine Hybrid-Speicherarchitektur. Zeitreihendaten (kontinuierlich erfasste Daten wie Vibration, Strom, Temperatur) werden in InfluxDB gespeichert, täglich partitioniert und automatisch heruntergesampelt (Aufbewahrungsrichtlinie: Rohdaten 30 Tage, aggregierte Daten 1 Jahr, statistische Zusammenfassungen 3 Jahre). Geschäftsdaten (Kran-Stammdaten, Wartungsprotokolle, Konfigurationsinformationen) werden strukturiert in PostgreSQL abgelegt. Unstrukturierte Daten (Scan-Logs, Fehler-Screenshots, Wartungsvideos) werden im MinIO-Objektspeicher gesichert. Die Datenspeicherschicht bietet nach außen einheitliche REST-API- und WebSocket-Schnittstellen; übergeordnete Dienste müssen sich nicht um die Details der zugrunde liegenden Speicherung kümmern. Sharding-Strategie: Die Daten werden per Hash auf die Kran-ID auf verschiedene Speicherknoten verteilt, sodass der Lese-/Schreibzugriff einzelner Krane keinen Engpass darstellt.
Die Analysedienstschicht ist als Kubernetes-Mikroservice-Cluster implementiert. Dazu gehören eine Fehlerdiagnose-Engine (LSTM-basierte Vibrationsanomalie-Erkennung), ein Energieverbrauchs-Analysemodul (Statistik des spezifischen Verbrauchs nach Tonnage und Kilometer), ein Lebensdauerprognose-Service (Schätzung der Restlebensdauer von Radsätzen basierend auf Monte-Carlo-Simulation) und eine Regel-Engine (Drools-basierte Alarmregelkonfiguration). Die Mikroservices sind über eine Nachrichtenwarteschlange (Kafka) entkoppelt – die von der Geräteanbindungsschicht veröffentlichten Rohdaten gehen in ein Kafka-Topic, die Analysedienste verarbeiten sie und schreiben die Ergebnisse in die Datenspeicherschicht. Diese asynchrone Architektur verhindert Blockaden der Plattform unter hoher Last.
Die Anwendungsdarstellungsschicht bietet drei Interaktions-Endgeräte. Das Web-Administrationsportal basiert auf React + Ant Design und unterstützt eine Gerätekarte für Krane (3D-Szenendarstellung mit Three.js), ein Echtzeit-Dashboard und ein Berichtszentrum. Der Grafana-Überwachungsbildschirm dient als großer Monitor in der Werkstatt, bindet direkt die InfluxDB-Datenquelle an und aktualisiert in Echtzeit. Die mobile Anwendung nutzt Flutter oder ein Mini-Programm (z. B. WeChat) und ermöglicht das Scannen von Geräte-QR-Codes, die Bearbeitung von Arbeitsaufträgen und den Empfang von Alarmmeldungen. Alle Endgeräte greifen über ein einheitliches API-Gateway (Kong) auf die Backend-Dienste zu; Authentifizierung und Ratenbegrenzung werden zentral vom Gateway verwaltet.
Multi-Protokoll-Zugang für Kran-Steuerungen
Die SPS-Steuerungen von Brückenkranen sind vielfältig; Produkte aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Herstellern unterstützen unterschiedliche Kommunikationsprotokolle. Die Plattform muss daher einen einheitlichen Zugang für mehrere Protokolle ermöglichen. Im Folgenden werden die Anbindungslösungen und Einsatzbereiche für die drei gängigsten Protokolle beschrieben.
OPC UA (Unified Architecture) ist das bevorzugte Protokoll, besonders geeignet für Siemens-SPS-Steuerungen (S7-1200/1500). Es bietet drei wesentliche Vorteile: Standardisierung – OPC UA ist der internationale Standard IEC 62541, der einen einheitlichen Zugang für Geräte verschiedener Hersteller ermöglicht; Sicherheit – Unterstützung für X.509-Zertifikatsauthentifizierung, AES-256-Verschlüsselung und Sitzungsauthentifizierung erfüllt die Anforderungen an die Informationssicherheit in industriellen Netzen; Informationsmodell – SPS-Variablen können in semantisch strukturierte Objekte organisiert werden (z. B. „Kran 1 / Hauptmotor / Strom“), wodurch die Datenbedeutung ohne Blick in eine Referenztabelle verständlich wird. Die Siemens S7-1500 unterstützt nativ einen OPC-UA-Server; bei der S7-1200 ist Firmware V4.4 oder höher erforderlich. Konfigurationsschritte: Aktivieren Sie den OPC-UA-Server im TIA Portal, legen Sie die zugreifbaren Variablenlisten fest (strukturierte Variablengruppen werden empfohlen), und das Edge-Gateway verbindet sich als OPC-UA-Client zum Lesen der Daten.
Modbus TCP/RTU eignet sich für SPS-Steuerungen von Mitsubishi, Delta Electronics, Xinje sowie für die meisten älteren Kransteuerungen. Der Vorteil von Modbus liegt in seiner Einfachheit – der Protokollstack ist leichtgewichtig, die Implementierung nahezu kostenlos, und alle SPS-Hersteller unterstützen es. Umsetzungshinweise: Die Modbus-RTU-Schnittstelle (RS485) des Edge-Gateways wird mit der SPS-Kommunikationsschnittstelle im Kransteuerschrank verbunden. Die Parameter sind: Baudrate 9600–115200 bps, 8 Datenbits, keine Parität/ungerade Parität, 1 Stoppbit. Die Modbus-Adresstabelle (z. B. Holding-Register 40001–4xxxx) muss bei der Inbetriebnahme Punkt für Punkt kalibriert und in der Gateway-Konfiguration dokumentiert werden. Zu beachten ist, dass das Modbus-Protokoll nicht verschlüsselt ist; bei Datenübertragung über öffentliche Netze muss auf der Gateway-Seite ein VPN- oder TLS-Tunnel eingerichtet werden.
MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) ist für IoT-Szenarien und den Upload von Edge-Knoten-Daten geeignet. Das Gateway fungiert als MQTT-Publisher und veröffentlicht die erfassten Daten im JSON- oder Protobuf-Format an den MQTT-Broker der Plattform (z. B. EMQX oder Mosquitto). Die Vorteile von MQTT liegen in seiner Leichtgewichtigkeit – der Nachrichtenkopf ist nur 2 Bytes groß, was den Bandbreitenverbrauch minimiert und ideal für bandbreitenbeschränkte 4G/5G-Netze ist; im QoS-Mechanismus – Unterstützung der Dienstgütestufen QoS 0/1/2, wobei kritische Daten (z. B. Fehlalarme) mit QoS 2 zugestellt werden und periodische Daten mit QoS 0 den Overhead reduzieren; und in der Last-Will-Nachricht – bei Offline-Gehen des Gateways wird automatisch eine Last-Will-Nachricht veröffentlicht, sodass die Plattform eine Gerätetrennung sofort erkennt. Empfohlene Praxis: Jeder Brückenkran verwendet eine eigene MQTT-Client-ID. Die Topic-Struktur ist als
plant01/zoneA/CR001/vibration (z. B. ) gestaltet, was das Abonnieren und Filtern nach Gerät und Typ auf der Plattformseite erleichtert.Gateway-Deployment-Strategie: Für einen einzelnen Brückenkran wird ein dediziertes Gateway empfohlen (bevorzugte Lösung), um eine Fehlerisolation zu gewährleisten; der Ausfall eines Gateways hat keine Auswirkungen auf andere Krane. Wenn mehrere Krane in einem zentralen Steuerraum konzentriert sind (z. B. mehrere kleine Krane teilen sich einen Schaltschrank), können sich mehrere Krane ein Gateway teilen, um Kosten zu sparen. Dabei muss jedoch sichergestellt werden, dass das Gateway über genügend COM-/Ethernet-Ports verfügt. Das Gateway sollte im Schaltschrank oder im Kranführerhaus installiert werden. Es wird ein Industrie-Gateway mit weitem Temperaturbereich (-20~70°C) empfohlen, das über die 24-V-Gleichstromversorgung des Schaltschranks gespeist wird.
Datenerfassungsfrequenz und Speicherstrategie
Die von der Plattform für das industrielle Internet erfassten Daten lassen sich in drei Kategorien einteilen. Hochfrequente Daten (100-ms-Ebene): Vibration, Strom, Echtzeit-Position – sie dienen der Echtzeit-Überwachung und Fehlerdiagnose und werden 30 Tage lang als rollierender Speicher vorgehalten. Mittelfrequente Daten (1–10-Sekunden-Ebene): Temperatur, Druck, Geschwindigkeit – sie werden für Trendanalysen und Energiestatistiken genutzt und 1 Jahr lang gespeichert. Niederfrequente Daten (Minutenebene): Betriebszustand, kumulierte Betriebszeit, Fehlercodes – sie dienen Berichten und statistischen Analysen und werden 3 Jahre lang aufbewahrt. Speicherbedarfsschätzung: Ein Brückenkran erzeugt täglich etwa 500 MB bis 2 GB Rohdaten (abhängig von der Anzahl der Sensoren und der Abtastrate). Eine Plattform für 100 Krane benötigt eine Speicherkapazität von etwa 50–200 TB pro Jahr.
Bei der Auswahl des Plattformtyps sind drei Faktoren entscheidend: die Anzahl der Krane, die Anforderungen an die Datensicherheit und die IT-Betriebsfähigkeit. Bei weniger als 20 Kranen und geringen Datensicherheitsanforderungen (nicht-geheime Fabriken) ist eine Public-Cloud-SaaS-Lösung am kosteneffizientesten – kein Wartungsaufwand, jährliche Zahlung, kontinuierliche Funktionsupdates. Bei 20–200 Kranen oder wenn Daten das Werksgelände nicht verlassen dürfen (z. B. Rüstungsindustrie, Kernkraft, Geheimfertigung) ist eine Private-Cloud-Bereitstellung die richtige Wahl – einmalige Investition, aber volle Datenkontrolle. Bei mehr als 200 Kranen oder mehreren Standorten, die zentral verwaltet werden sollen, empfiehlt sich eine Hybrid-Architektur – Edge-Knoten übernehmen die Echtzeitverarbeitung und lokale Speicherung, die Cloud dient der Big-Data-Analyse und dem Standortvergleich.
Plattform-Auswahl im Vergleich
Industriekrane für höchste Ansprüche: Maßgeschneiderte Lösungen von Kelude
Kelude Heavy Industry ist ein führender Hersteller von Industriekranen und Hebezeugen. Unser Sortiment umfasst Brückenkrane, Portalkrane, Auslegerkrane sowie Elektroseilzüge und Kettenzüge. Wir liefern standardisierte Einzelkomponenten ebenso wie komplette, projektspezifische Krananlagen für den anspruchsvollen industriellen Einsatz.
Individuelle Lastaufnahme: Anpassung an Ihre Prozesse
Jede Krananlage wird exakt auf Ihre betrieblichen Anforderungen ausgelegt. Dazu gehört die Auswahl der passenden Lastaufnahmemittel – von der einfachen Anschlagkette über C-Haken und Vakuumheber bis hin zu speziellen Greifern oder Magneten. Auch die Kransteuerung wird auf die jeweilige Anwendung abgestimmt, sei es eine Funkfernsteuerung, eine hängende Steuerung oder eine Integration in Ihre übergeordnete Automatisierungsebene.
Robuste Brückenkrane für den Dauerbetrieb
Unsere Brückenkrane sind für hohe Traglasten und anspruchsvolle Einsatzzwecke konstruiert. Sie zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit, präzise Verfahrbarkeit und eine lange Lebensdauer aus. Die Konstruktion erfolgt nach DIN 15018, die elektrische Ausrüstung nach EN 60204-32. Je nach Anforderung liefern wir Einzelträger- oder Doppelträgerkrane mit Spannweiten bis zu 34,5 m und Tragfähigkeiten bis zu 50 t. Für besondere Platzverhältnisse sind auch niedrige Bauhöhen (low-headroom) realisierbar.
| Typ | Tragfähigkeit | Spannweite | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| Einzelträger-Brückenkran | 1 t – 20 t | bis 34,5 m | Leichte bis mittlere Lasten in Werkstätten und Lagerhallen |
| Doppelträger-Brückenkran | 5 t – 50 t | bis 34,5 m | Schwerlastanwendungen in der Fertigung und im Maschinenbau |
Portalkrane: Flexibel und wirtschaftlich im Außeneinsatz
Portalkrane von Kelude sind die ideale Lösung für Umschlag- und Montagearbeiten im Freigelände. Sie sind als Vollportal- oder Halbportalvariante verfügbar und können wahlweise mit Rädern auf Schienen oder auf Gummibereifung verfahren werden. Die Konstruktion erfolgt ebenfalls nach DIN 15018. Je nach Ausführung sind Tragfähigkeiten bis zu 50 t und Spannweiten bis zu 30 m möglich. Auf Wunsch integrieren wir Wiegesysteme oder spezielle Greifer für den Schüttgutumschlag.
Auslegerkrane für den Arbeitsplatz: Ergonomisch und effizient
Für die ergonomische Lastenhandhabung an einzelnen Arbeitsplätzen bieten wir Säulenschwenkkrane und Wandschwenkkrane an. Sie ermöglichen ein präzises Positionieren von Lasten bis zu 2 t im Umkreis von bis zu 6 m. Die Steuerung erfolgt direkt am Kran mittels Hänge- oder Funkfernbedienung. Optional sind sie mit einem elektrischen Kettenzug oder einem Seilzug ausgestattet.
Elektroseilzüge und Kettenzüge: Die Antriebseinheit für jeden Kran
Die Hubwerke sind das Herzstück jeder Krananlage. Kelude liefert Elektroseilzüge für Traglasten von 1 t bis 50 t und Kettenzüge für Lasten bis 5 t. Die Antriebe sind dank moderner Frequenzumrichtertechnik stufenlos regelbar und ermöglichen ein sanftes Anfahren und präzises Positionieren der Last. Sicherheitsmerkmale wie Lastbegrenzer und Endabschaltungen sind serienmäßig integriert.
Explosionsgeschützte Krane für Zone 1 und Zone 2
Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. in der chemischen Industrie) bieten wir spezielle Kranlösungen mit Explosionsschutz. Diese entsprechen den Anforderungen der ATEX-Richtlinie und sind für die Zonen 1 und 2 sowie 21 und 22 zertifiziert. Alle elektrischen Komponenten sind entsprechend geschützt, und die mechanische Konstruktion ist auf die besonderen Bedingungen abgestimmt.
Wartung, Modernisierung und Ersatzteile aus einer Hand
Neben der Neuanlagen-Fertigung bietet Kelude umfassende Dienstleistungen für bestehende Krananlagen. Unser Service-Team führt Inspektionen und Wartungen nach EN 13000 durch, modernisiert veraltete Steuerungen und liefert Original-Ersatzteile. So stellen wir die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit Ihrer Anlagen langfristig sicher.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?
A: Die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran mit einer Tragfähigkeit bis 20 t beträgt in der Regel 8 bis 12 Wochen nach Auftragsbestätigung. Sonderanfertigungen können je nach Komplexität länger dauern.
F: Bieten Sie auch Mietkrane an?
A: Ja, für kurzfristige Engpässe oder Projekte bieten wir ausgewählte Modelle unserer Brücken- und Portalkrane auch zur Miete an. Sprechen Sie uns einfach an.
F: Welche Normen liegen Ihren Kranen zugrunde?
A: Unsere Krane werden nach den einschlägigen DIN- und EN-Normen konstruiert und gefertigt, insbesondere DIN 15018 für die Tragwerksberechnung und EN 60204-32 für die elektrische Ausrüstung. Für den Betrieb gelten die Regeln der EN 13000.
F: Können Sie bestehende Krane modernisieren?
A: Ja, die Modernisierung bestehender Krananlagen ist ein Kernbereich unseres Services. Wir ersetzen veraltete Steuerungen, erneuern Antriebe und bringen Ihre Anlage auf den aktuellen Stand der Technik.
| Plattformtyp | Referenzprodukte | Anwendungsgröße | Jahresgebühr/Investition | Merkmale |
|---|---|---|---|---|
| Public CloudSaaS | Alibaba CloudIoT/Huawei CloudIoT | 1~50Stück | ca.5000~210.000/Jahr | Wartungsfrei,Pay-per-Use |
| Private-Cloud-Bereitstellung | ThingsBoard/Eigenentwicklung | 20~200Stück | ca.5~1510.000 | Daten verlassen das Werk nicht,Anpassbar |
| Hybridarchitektur | Edge+Public Cloud | 200Stück und mehr | ca.20~5010.000 | Niedrige Edge-LatenzLatenz+Umfassende Cloud-Analyse |

Häufige Fragen zur Plattform für das industrielle Internet
F: Worin unterscheidet sich die Plattform für das industrielle Internet von einem bestehenden SCADA-System?
A: SCADA-Systeme dienen in erster Linie der Geräteüberwachung und Datenerfassung und konzentrieren sich auf den Echtzeit-Betriebszustand. Die Plattform für das industrielle Internet geht darüber hinaus und bietet zusätzliche Funktionen wie Datenanalyse, KI-gestützte Diagnose und Energieverbrauchsoptimierung. Einfach ausgedrückt: SCADA zeigt Daten an, die Plattform analysiert sie und nutzt sie für Entscheidungen.
F: Lassen sich Brückenkrane verschiedener Hersteller anbinden?
A: Ja. Die Plattform nutzt OPC UA als einheitlichen Zugang. Voraussetzung ist, dass die SPS des Brückenkrans OPC UA unterstützt. Ältere Anlagen lassen sich über ein nachgerüstetes Edge-Gateway zur Protokollumsetzung anbinden, ohne dass Änderungen am bestehenden Steuerungssystem erforderlich sind.
F: Welche Hardware wird für die Bereitstellung der Plattform benötigt?
A: Für kleine und mittlere Installationen empfiehlt sich eine hyperkonvergente Appliance für ca. 50.000–80.000 EUR. Bei größeren Installationen ist eine Cloud-basierte Bereitstellung mit nutzungsabhängiger Abrechnung sinnvoll. Auf der Edge-Seite wird pro Brückenkran ein Edge-Gateway benötigt, das mit ca. 3.000–5.000 EUR pro Gerät zu Buche schlägt.