ISO 3834-2 Zertifizierung für Schweißsysteme von Brückenkranen

Das Schweißsystem für Brückenkrane ist nach ISO 3834-2 zertifiziert – die Fertigungsverfahren für Metallkonstruktionen entsprechen internationalen Normen. Die Schweißnahtqualität der Metallkonstruktion von Brückenkranen bestimmt direkt die Tragfähigkeit, Ermüdungslebensdauer und Betriebssicherheit der gesamten Maschine.

Die Schweißnahtqualität der Metallkonstruktion von Brückenkranen bestimmt direkt die Tragfähigkeit, Ermüdungslebensdauer und Betriebssicherheit der gesamten Maschine. Die Schweißverbindungen von Hauptträgern, Kopfträgern und Schienen sind während des Betriebs über lange Zeiträume wechselnden Lasten, schweren Stoßbelastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ein einziger unentdeckter Schweißfehler kann zum Versagen der Struktur oder sogar zum Umkippen der Anlage führen. Aus diesem Grund gilt das Schweißqualitätsmanagementsystem seit jeher als zentraler Wettbewerbsindikator für Hersteller von Brückenkranen. Die Kelude Schwerindustrie hat kürzlich die Zertifizierung nach ISO 3834-2 – Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen von metallischen Werkstoffen – Vollständige Qualitätsanforderungen offiziell erhalten. Dies markiert, dass die Schweißverfahren, Prüfprozesse und das Qualitätsmanagementsystem für die komplette Baureihe der Metallkonstruktionen – Hauptträger, Kopfträger, Katzfahrwerkrahmen und Schienen – die höchsten Anforderungen der internationalen Norm erfüllen. Dieser Artikel erläutert systematisch den technischen Inhalt der ISO 3834-2-Zertifizierung, den Zertifizierungsprüfungsprozess sowie die praktische Bedeutung dieser Norm für die Fertigungsqualität von Brückenkranen.

Technische Anforderungen und Anwendungsebenen der ISO 3834-2

Die Normenreihe ISO 3834 legt Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen von metallischen Werkstoffen fest und ist in drei Ebenen nach dem Umfang der Qualitätsanforderungen gegliedert: ISO 3834-2 (vollständige Qualitätsanforderungen, höchste Ebene), ISO 3834-3 (allgemeine Qualitätsanforderungen, mittlere Ebene) und ISO 3834-4 (grundlegende Qualitätsanforderungen, Basisebene). Da die Metallkonstruktion von Brückenkranen ein tragendes Bauteil ist, das unmittelbar die Sicherheit von Personen betrifft, gilt die höchste Ebene – ISO 3834-2 mit vollständigen Qualitätsanforderungen.

ISO 3834-2 umfasst die vollständige Kontrolle aller Elemente der Schweißproduktion und gliedert sich in folgende technische Anforderungsbereiche:

Schweißverfahrensprüfung (WPQR): Für alle bei der Kranfertigung eingesetzten Schweißverfahren – Unterpulverschweißen (SAW) für Längsnähte am Hauptträger, CO₂-Schutzgasschweißen (GMAW) für Kehl- und Schienenstöße, manuelles Lichtbogenschweißen (SMAW) für Montageschweißungen vor Ort – muss jede Verfahrenskombination (Grundwerkstoff + Blechdicke + Schweißposition + Fugenform + Schweißzusatz + Vorwärm-/Nachwärmparameter) gemäß ISO 15614-1 einer Schweißverfahrensprüfung unterzogen werden. Erst nach bestandener Zugprüfung, Biegeprüfung, Schlagversuch, metallographischer Prüfung und Härteprüfung darf das Verfahren in der Produktion eingesetzt werden. Die Kelude Schwerindustrie verfügt derzeit über 86 zertifizierte WPQR, die fünf gängige Baustahlsorten für Kranbau abdecken: Q235B (≈S235JR), Q345B (≈S355J2), Q355B (≈S355JR), Q420B sowie den verschleißfesten Stahl NM400, mit Blechdicken von 6 mm bis 80 mm.

Schweißerqualifikation: Alle Schweißer, die an tragenden Kranstrukturen arbeiten, müssen gemäß Norm ISO 9606 eine praktische Prüfung ablegen. Die Prüfungsinhalte umfassen typische Schweißpositionen im Kranbau: Blechstumpfnähte in PA/PC/PF-Position, Rohr-Blech-Kehlnaht sowie Kehlnähte. Die Schweißerprüfung muss alle zwei Jahre erneuert werden; bei nicht bestandener Wiederholungsprüfung wird der Schweißer sofort von Schweißarbeiten entbunden und erneut geschult. Bei der Zertifizierungsprüfung wurden insgesamt 47 Befähigungsnachweise des Werkspersonals geprüft, die die drei Verfahren GMAW, SAW und SMAW abdecken. Der Auditor wählte vor Ort vier Schweißer für eine praktische Prüfung aus – alle bestanden beim ersten Versuch.

Schweißanweisung (WPS): Für jeden Schweißvorgang muss eine WPS erstellt werden, die die Prozessparameter (Schweißstrom, Lichtbogenspannung, Schweißgeschwindigkeit, Drahtvorschubgeschwindigkeit), Vorwärm- und Zwischenlagentemperatur, Parameter für die Wärmenachbehandlung sowie Prüfanforderungen verbindlich festlegt. Die WPS wird vom Schweißingenieur freigegeben und nach Prüfung durch die Qualitätsabteilung in Kraft gesetzt. Der Schweißer ist verpflichtet, die WPS-Parameter streng einzuhalten; Abweichungen sind nur innerhalb der zulässigen Toleranzen gestattet (Strom und Spannung ±5 %, Schweißgeschwindigkeit ±10 %). Aktuell sind 112 WPS in Kraft, jede mit zugehöriger WPQR und gültigem Schweißerqualifikationsbereich.

Schweißprüfung und zerstörungsfreie Prüfung: ISO 3834-2 verlangt eine systematische Prüfung der Schweißnähte gemäß vorgegebenem Prüfplan. Das Prüfsystem der Kelude Schwerindustrie umfasst: Vorprüfung (Fugenkontrolle, Messung des Heftspalts, Verifizierung der Vorwärmtemperatur), Zwischenprüfung (Kontrolle der Schweißlagensäuberung, Überwachung der Zwischenlagentemperatur, Sichtprüfung der Schweißraupen) und Endprüfung (Sichtprüfung VT 100 % Abdeckung, Ultraschallprüfung UT 100 % der Hauptträger-Stumpfnähte nach GB/T 3323-2020, Magnetpulverprüfung MT mit 25 % Stichprobenumfang für Oberflächen- und oberflächennahe Rissprüfung an Kehlnähten, Röntgenprüfung RT mit 10 % Stichprobenumfang für kritische Schienenstöße). Das Personal für zerstörungsfreie Prüfung verfügt über UT/MT/RT-Qualifikationen der Stufe II und darüber, ausgestellt von der chinesischen Gesellschaft für Maschinenbau, Abteilung zerstörungsfreie Prüfung (CMES-NDT).

Zertifizierungsprüfung: Ablauf und wesentliche Erkenntnisse

Die Zertifizierungsprüfung wurde von SGS – Société Générale de Surveillance – durchgeführt und erstreckte sich über vier Arbeitstage in zwei Phasen: Dokumentenprüfung und Vor-Ort-Audit.

Dokumentenprüfung (Tag 1–2): Der Auditor prüfte systematisch die Dokumentation des Schweißqualitätsmanagementsystems in 23 Kategorien, darunter Schweißmanagement-Handbuch, Schweißverfahrensprüfungsberichte (WPQR), WPS-Verzeichnis, Schweißerqualifikationsakten, Prüfprotokollvorlagen, Beauftragungs- und Berichtsvorlagen für zerstörungsfreie Prüfung, Verfahren für fehlerhafte Produkte, Wartungs- und Kalibrieraufzeichnungen der Schweißausrüstung sowie Materialbeschaffungs-, Einlagerungs- und Ausgabeprotokolle für Schweißzusätze. Besonderes Augenmerk legte der Auditor auf die Qualitätsrückverfolgbarkeit: Es wurden stichprobenartig drei frühere Kranaufträge ausgewählt und die gesamte Prozesskette rückverfolgt – vom Stahlwerkszertifikat über Schweißanweisung, Schweißerqualifikation, Prüfprotokolle, ZfP-Prüfberichte bis zu den Wärmebehandlungskurven. Alle Aufzeichnungen waren lückenlos rückverfolgbar und in sich geschlossen.

Vor-Ort-Audit (Tag 3–4): Der Auditor besichtigte die Stahlbauwerkstatt und prüfte die tatsächlichen Arbeitsabläufe an den Schweißplätzen, den Zustand der Schweißausrüstung (insbesondere die Anzeigegenauigkeit von Strom/Spannung an den Schweißstromquellen, die Drahtförderstabilität der Vorschubmechanismen, die Kalibriergültigkeit der Gasdurchflussmesser), die Lagerbedingungen der Schweißzusätze (Temperaturaufzeichnungen der Elektroden-Trockenöfen, Integrität der Feuchtigkeitsschutzverpackung für Schweißdraht, Zustand des Schweißpulver-Recyclings), die Schweißprüfwerkzeuge (Schweißnahtlehre, Messschieber, Kalibriergültigkeit und tägliche Prüfaufzeichnungen des Ultraschall-Dickenmessgeräts) sowie die Lagerung und Kennzeichnung von Schweißprobestücken. Beim Vor-Ort-Audit wurden zwei geringfügige Nichtkonformitäten festgestellt (eine gelockerte Schraube an der Erdungsleitungskabelschuh eines Schweißgeräts sowie unvollständige Kennzeichnungsschilder an einem WPQR-Prüfstück). Beide wurden sofort korrigiert und die Korrekturmaßnahmen verifiziert abgeschlossen. Es wurden keine wesentlichen oder schwerwiegenden Nichtkonformitäten festgestellt.

Praktischer Nutzen der ISO 3834-2 für die Schweißqualität von Brückenkranen

Die Erlangung der ISO 3834-2-Zertifizierung bedeutet mehr als nur ein Dokument – sie markiert den grundlegenden Wandel des Schweißqualitätsmanagementsystems von einer erfahrungsbasierten zu einer normbasierten Steuerung. Dieser Wandel zeigt sich in drei quantifizierbaren Verbesserungen der tatsächlichen Qualitätskennwerte in der Kranfertigung:

Höhere Erstprüf-Erfolgsquote beim Schweißen: Das zertifizierte System verlangt vor jedem Schweißvorgang eine standardisierte Kontrolle der Fugenbereitung, Heftgenauigkeit und Vorwärmbedingungen, während des Schweißens die strenge Einhaltung der WPS-Parameter und unmittelbar danach eine Sichtprüfung – diese Gesamtprozesskontrolle von vor, während und nach dem Schweißen reduziert die Wahrscheinlichkeit von Schweißfehlern signifikant. Die Statistik der Kelude Schwerindustrie zeigt, dass die Erstprüf-Erfolgsquote von durchschnittlich 89,5 % vor Einführung des Systems auf aktuell 95,8 % gestiegen ist; die UT-Erstprüf-Erfolgsquote für Längsnähte am Hauptträger erreicht 98,3 %. Die höhere Erstprüf-Erfolgsquote reduziert direkt Nacharbeitsstunden und Verbrauch an Schweißzusätzen; die geschätzte jährliche Einsparung bei den Schweißnacharbeitskosten beträgt rund 44.500 EUR.

Verbesserte Qualitätskonstanz der Schweißnähte: In der Serienfertigung von Brückenkranen (z. B. 10–15 Einheiten pro Monat beim MH-Typ Portalkran) ist die Konsistenz der Schweißqualität über alle Chargen hinweg von größerem technischem Wert als die extreme Einzelqualität eines Bauteils. ISO 3834-2 gewährleistet durch die dreifache Absicherung – fixierte WPS-Parameter, passende Schweißerqualifikation und regelmäßige Kalibrierung der Ausrüstung – dass die Qualitätsschwankungen desselben Nahttyps zwischen verschiedenen Produktionschargen in kontrollierbaren Grenzen bleiben. Am Beispiel der Schenkellänge von Kehlnähten am Hauptträger: Die Standardabweichung der Chargenstichproben betrug vor der Zertifizierung ±1,8 mm, nach der Zertifizierung ±0,9 mm – eine Verbesserung der Qualitätskonstanz um 50 %.

Verbesserte Qualitätsrückverfolgbarkeit: Die Zertifizierungsanforderungen schreiben vor, dass die Schweißdokumentation jedes Brückenkrans ein vollständiges, rückverfolgbares Archiv bildet, einschließlich der verwendeten Schmelznummern des Stahls, Chargennummern der Schweißzusätze, Personalnummern der ausführenden Schweißer, WPS-Nummern, Prüfprotokolle und Aufzeichnungen über die Behandlung fehlerhafter Produkte. Früher dauerte die Suche nach der Schweißdokumentation eines bereits ausgelieferten Brückenkrans durch manuelles Durchblättern von Papierunterlagen etwa 1 bis 2 Stunden. Heute können die Daten über das elektronische Schweißmanagementsystem in weniger als 5 Minuten lokalisiert und exportiert werden. Diese Effizienzsteigerung bei der Rückverfolgbarkeit bietet erhebliche Vorteile bei Qualitätsinspektionen vor Ort beim Kunden und bei der jährlichen Prüfung von Spezialausrüstung – selbst drei Jahre nach Auslieferung eines Krans kann innerhalb von 15 Minuten eine lückenlose Kette von Schweißqualitätsnachweisen für den Prüfer bereitgestellt werden.

ISO 3834-2 und das nationale Normensystem für Krane

ISO 3834-2, der international anerkannte Standard für Schweißqualitätssysteme, ergänzt und harmonisiert das nationale Normensystem für die Herstellung und Prüfung von Brückenkranen. Bei den Werkstoffen stimmen die Anforderungen an die chemische Zusammensetzung und die mechanischen Eigenschaften des häufig verwendeten Kranbaustahls Q355B (entspricht S355JR nach ISO) und Q420B (entspricht S420MC) weitgehend mit ISO 630-3 überein. Die Daten aus der Schweißverfahrensprüfung (WPQR) können zwischen beiden Normensystemen gegenseitig anerkannt werden. Im Bereich der Prüfnormen ist die technische Anforderung von GB/T 3323-2020 (Durchstrahlungsprüfung von Schmelzschweißverbindungen) äquivalent zu ISO 17636-1:2013, und GB/T 11345-2013 (Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißnähten – Ultraschallprüfung – Technik, Prüfklassen und Bewertung) entspricht ISO 17640:2018. Dadurch wird sichergestellt, dass die im Rahmen des Zertifizierungssystems erstellten Prüfberichte zur zerstörungsfreien Prüfung sowohl den nationalen Vorschriften als auch den Anforderungen internationaler Kunden an Fremdprüfungen genügen.

Aus marktwirtschaftlicher Perspektive verschafft die ISO 3834-2-Zertifizierung den Kranprodukten von Kelude den entscheidenden technischen Zugang zu Überseemärkten. Gemäß der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (CE-Kennzeichnung für Krane) und der Normenreihe EN 13001 für Kransicherheit ist der Nachweis eines Qualitätssicherungssystems nach ISO 3834 für die Schweißkonstruktion tragender Teile eine Grundvoraussetzung. Mit der nun erreichten Zertifizierung auf dem Niveau der vollständigen Qualitätsanforderungen (Level 2) kann die Schweißsystemprüfung bei der Beantragung der CE-Zertifizierung für den MH-Typ Portalkran direkt auf die Ergebnisse dieser Zertifizierung zurückgreifen, ohne dass eine erneute Prüfung erforderlich ist.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Wie verhält sich die ISO 3834-2-Zertifizierung zur nationalen Fertigungslizenz für Spezialausrüstung?

A: Beide Systeme ergänzen sich, sie ersetzen einander nicht. Die Fertigungslizenz für Spezialausrüstung (Klasse A) wird von der chinesischen Marktaufsicht (SAMR) vergeben und ist die gesetzliche Zulassungsvoraussetzung für Kranhersteller. Sie konzentriert sich auf die Typprüfung und die Verifizierung der Sicherheitsleistung des Produkts. ISO 3834-2 ist eine Zertifizierung des Schweißqualitätssystems, die von unabhängigen Prüfstellen (z. B. SGS, TÜV) vergeben wird und sich auf die standardisierte Steuerung und kontinuierliche Verbesserung des gesamten Schweißprozesses konzentriert. Das Schweißsystem nach ISO 3834-2 kann als Konformitätsnachweis für den Teilbereich Schweißqualitätskontrolle im Rahmen der Prüfung für die Fertigungslizenz für Spezialausrüstung dienen. Gemäß TSG 07-2019 (Regeln für die Lizenzierung von Herstellern und Befüllern von Spezialausrüstung) ist die Schweißqualitätskontrolle eines der Kernprüfelemente.

F: Wie lange ist die Zertifizierungsdauer? Ist eine jährliche Nachprüfung erforderlich?

A: Die Gültigkeitsdauer des ISO 3834-2-Zertifikats beträgt 3 Jahre. Nach der Erstzertifizierung führt die Zertifizierungsstelle jährlich ein Überwachungsaudit durch. Der Umfang dieses Audits deckt alle Kernelemente des Schweißmanagementsystems ab, wobei der Stichprobenumfang im Vergleich zur Erstprüfung reduziert ist. Vor Ablauf der dreijährigen Gültigkeitsdauer ist eine Verlängerung (Re-Zertifizierung) erforderlich, deren Anforderungen denen der Erstzertifizierung entsprechen. Beim Überwachungsaudit im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt der Auditoren auf der Zielerreichung der Qualitätsziele und der Verifizierung der Wirksamkeit von Korrekturmaßnahmen für Nichtkonformitäten; es wurden keine neuen Abweichungen festgestellt.

F: Welche Qualifikationen verlangt die ISO 3834-2-Zertifizierung von den Schweißprüfpersonal?

A: Die Zertifizierung verlangt, dass das Schweißprüfpersonal über entsprechende berufliche Qualifikationen verfügt. Personal für die Sichtprüfung (VT) von Schweißnähten muss ein VT-Stufe-2-Zertifikat gemäß ISO 9712 oder einem gleichwertigen Standard (z. B. Zertifizierung der Chinesischen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung) besitzen. Personal für die Ultraschallprüfung (UT) und Magnetpulverprüfung (MT) muss über gültige Zertifikate der Stufe 2 und darüber verfügen. Personal für die Durchstrahlungsprüfung (RT) muss ein RT-Stufe-2-Zertifikat oder höher besitzen. Schweißingenieure (verantwortliche Schweißfachleute) müssen die Qualifikation als Internationaler Schweißingenieur (IWE) oder eine gleichwertige nationale Qualifikation (z. B. Ingenieur für Schweißtechnik mit mehr als 10 Jahren Erfahrung) vorweisen. Kelude verfügt derzeit über insgesamt 63 gültige Zertifikate für Schweißer und zerstörungsfreie Prüfung.

F: Benötigen auch Hersteller kleinerer Krane die ISO 3834-2-Zertifizierung? Ist ISO 3834-3 nicht ausreichend?

A: Das hängt von der Sicherheitsstufe des Krans und den Kundenanforderungen ab. ISO 3834-2 (vollständige Qualitätsanforderungen) gilt für Schweißverbindungen an tragenden Kranstrukturen, bei denen ein Versagen schwerwiegende Folgen hätte – wie Hauptträger, Kopfträger, Katzfahrwerkrahmen und Schienenstöße. ISO 3834-3 (allgemeine Qualitätsanforderungen) gilt für Hilfskonstruktionen wie Leiter und Plattform, Geländer, Laufstegblech und Halterungen für den elektrischen Steuerkasten. ISO 3834-4 (grundlegende Qualitätsanforderungen) ist für nicht tragende, dekorative oder temporäre Strukturen vorgesehen. Für kleine und mittlere Unternehmen, die leichte Krane unter 20 t Tragfähigkeit herstellen, ist die Umsetzung von ISO 3834-3 technisch in der Regel ausreichend, sofern die Produkte hauptsächlich für Szenarien mit niedriger Sicherheitsstufe (z. B. Elektro-Einträgerkran im Lager) eingesetzt werden. Für metallurgische Krane, Gusskrane mit großer Tragfähigkeit und explosionsgeschützte Krane ist ISO 3834-2 jedoch die allgemeine Anforderung von Kunden und Fremdprüfstellen. Gemäß der Klassifizierung der strukturellen Sicherheit von Kranen in EN 13001-2:2021 müssen Strukturbauteile mit der Ausfallart „kritisch" nach ISO 3834-2 gefertigt werden.

Verwandte Beiträge

contact

contact us

phone:
+86 13903802779

mail:3915269@qq.com

Working hours: Monday to Friday

Wechat
Wechat
SHARE
TOP