Technisches Lexikon zu häufig gestellten Fragen zur Sicherheit und zum Schutz von Kränen: Die vier wichtigsten Sicherheitssysteme – Endschalter, Überlastschutz, Blitzschutz und Windschutz

📌 Die Sicherheit und der Schutz von Kränen umfassen vier Hauptsysteme – Endschalter, Überlastbegrenzer, Blitzschutz-Erdung und Windverankerung – sowie 14 zentrale Fragen und Antworten.In diesem Artikel werden die Funktionsprinzipien, Prüfstandards, Fehlerbehebung und Konformitätsanforderungen von Sicherheitsvorrichtungen für Krane anhand der vier Aspekte Überlastschutz, Hubbegrenzung, Blitzschutz-Erdung und Windsicherung systematisch dargelegt. Dabei werden zentrale Sicherheitsnormen wie GB/T 3811-2008, TSG Q7016-2016, GB 50057 und JGJ 276 ab.

Übersicht über die Klassifizierung von Sicherheitssystemen

起重机安全与防护系统全景知识图谱

Sicherheitssysteme für Krane sind eine entscheidende Garantie für den sicheren Betrieb der Anlagen und die persönliche Sicherheit des Bedienpersonals. Die FAQs zu Sicherheitsvorrichtungen in der technischen Datenbank von Krude Heavy Industry decken vier Kernsysteme ab: Überlastbegrenzer (105% Vorwarnung/125% Abschaltung), Hubhöhenbegrenzer (mit Fallgewicht/Schneckengetriebe/optisch), Blitzschutz-Erdungssysteme (Erdungswiderstand ≤ 4 Ω / SPD-Überspannungsschutz) sowie Windschutzvorrichtungen (Windgeschwindigkeitsmesser / Schienenklemmen / Verankerungsvorrichtungen). Im Folgenden werden häufig gestellte technische Fragen nach Systemen geordnet dargestellt, wobei jede Frage mit der entsprechenden Nummer der nationalen Norm versehen ist.

Sicherheitssystem Kernkomponente Wichtige Parameter Kernstandards
Überlastschutz Überlastbegrenzer 105% Frühwarnung / 125% Abschaltung GB/T 3811-2008, Abschnitt 5.6
Hubbegrenzung Hubbegrenzer/Wegbegrenzer Abstand zwischen Haken und Trommel ≥ 200 mm GB/T 3811-2008, Abschnitt 5.7
Blitzschutz-Erdung Erdungssystem/SPD-Überspannungsschutz Erdungswiderstand ≤ 4 Ω / vierteljährliche Überprüfung GB 50057/TSG Q7016-2016
Windschutz und Sicherheit Windmesser/Schienenklemme/Verankerungsvorrichtung Alarm und Abschaltung bei Windgeschwindigkeiten ≥ 20 m/s JGJ 276/GB/T 3811-2008

Häufig gestellte Fragen zu Überlastbegrenzern

Der Überlastbegrenzer ist eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen eines Krans. Seine Funktion besteht darin, den Hubantriebskreis automatisch zu unterbrechen und einen akustischen sowie optischen Alarm auszulösen, sobald die Hubkraft die Nennlast überschreitet. Die standardmäßigen Alarmschwellenwerte liegen bei 105% (Vorwarnung) und 125% (Zwangsabschaltung) der Nennlast, wobei die Reaktionszeit 1 Sekunde nicht überschreitet. Zu den Sensortypen gehören Zugkraftsensoren (montiert am Ende der Achse der festen Seilrolle), Drucksensoren (montiert am Hakenbalken) und Drehmomentbegrenzer (geeignet für Schwenkkrane). Die Eichung erfolgt gemäß den Anforderungen der Norm TSG Q7016-2016 alle 6 Monate; die Eichung umfasst die Überprüfung der Nullpunktdrift, der Linearität, der Wiederholgenauigkeit und der Genauigkeit der Alarmschwellenwerte. Häufige Störungen sind unter anderem eine Drift des Sensorsignals (verursacht durch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen; bei Abweichungen von mehr als ±31 TP3T muss der Sensor ausgetauscht werden), ein Bruch der Steuerleitung (nach einem Leitungsbruch liegt am Eingang ein hohes Signalpegel an, was zu Fehlalarmen führt) sowie Anomalien in der Anzeige des Messgeräts (in der Regel verursacht durch Wackelkontakte oder Schwankungen in der Stromversorgung). Im Rahmen der täglichen Routineprüfung sollte vor der ersten Lastnahme ein Leerlauf-Test durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Selbstprüfung bestanden wurde und keine ungewöhnlichen Alarme vorliegen.

Häufig gestellte Fragen zu Hubbegrenzern und Wegbegrenzern

🔴 Hammer-Typ

Beim Anheben mithilfe des Hakens wird durch das Schwingen des Gewichtsstabs der Endschalter ausgelöst. Die Konstruktion ist einfach, kann jedoch durch das Schwingen des Stahlseils zu Fehlauslösungen führen. Geeignet für Innenkrane mit geringen Umgebungsstörungen.

🔵 Schneckenradgetriebe

Die Berechnung der Umdrehungen erfolgt über ein Schneckengetriebe, das am Ende der Haspelwelle angebracht ist. Dies gewährleistet eine hohe Genauigkeit, erfordert jedoch nach mechanischem Verschleiß eine Neukalibrierung. Geeignet für häufige Hubvorgänge und Anwendungen, bei denen eine präzise Höhensteuerung erforderlich ist.

🟢 Optoelektronisch

Der fotoelektrische Sensor wird in der voreingestellten Höhe montiert; die berührungslose Auslösung eignet sich für saubere Umgebungen. Er zeichnet sich durch eine schnelle Ansprechzeit und eine lange Lebensdauer aus, ist jedoch empfindlich gegenüber Staub und Öl und eignet sich daher für Reinräume.

Einstellkriterien für den Hubhöhenbegrenzer: Wenn der Haken die Endposition erreicht hat, muss der Abstand zwischen der Oberkante der Seilrolle und der Trommel ≥ 200 mm (Elektrohebezeug) bzw. ≥ 100 mm (Brückenkran) betragen. Nach der Inbetriebnahme ist die zuverlässige Funktion durch drei wiederholte Auslöseversuche zu überprüfen.

Die Fahrwegbegrenzer sind an beiden Enden der Schiene angebracht und sorgen dafür, dass sich der Kran innerhalb des festgelegten Bereichs bewegt; an beiden Enden sollte ein Pufferabstand von ≥500 mm eingehalten werden.

Häufig gestellte Fragen zu Entkupplungsschutz und Not-Aus

Die Hakenausfallschutzvorrichtung ist eine Sicherheitsvorrichtung, die verhindert, dass sich die Last während des Hebevorgangs versehentlich vom Haken löst. Sie bildet durch eine federbelastete Druckplatte einen geschlossenen Raum an der Öffnung des Hakens. Zu den wichtigsten Punkten der täglichen Überprüfung gehören: die Leichtgängigkeit der Federdruckplatte (sie sollte beim manuellen Herunterdrücken automatisch zurückspringen), der Abstand zwischen der Druckplatte und der Hakenspitze (≤ 5% der Hakenöffnung) sowie Ermüdungsverformungen der Feder (keine dauerhaften Verformungen bei Sichtprüfung). Der Not-Aus-Schalter (roter Pilzknopf, gelber oder roter Sockel) unterbricht beim Drücken die Hauptstromversorgung, wodurch alle Mechanismen sofort zum Stillstand kommen. Die Norm schreibt vor, dass jeder Kran mit mindestens einem Not-Aus-Schalter ausgestattet sein muss, der an gut sichtbarer Stelle in der Fahrerkabine und an der Steuerungsstation angebracht sein soll; die Funktionssicherheit ist wöchentlich zu überprüfen. Die Rückstellung erfolgt durch Drehen nach rechts und Herausziehen oder mittels Schlüssel; die Verwendung von selbstrückstellenden Tastern als Not-Aus-Vorrichtung ist strengstens untersagt (GB 16754-2008 schreibt vor, dass der Not-Aus-Schalter manuell zurückgestellt werden muss).

Häufig gestellte Fragen zu Blitzschutz-Erdung und elektrischer Sicherheit

Das Blitzschutz-Erdungssystem für Außenkräne ist eine wichtige Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit der Anlagen während der Gewitterzeit. Informationen zu einem umfassenden Sicherheitssystem finden Sie unterUmfassender Leitfaden zur Sicherheit von Kränen. Gemäß den Anforderungen der Normen GB 50057-2010 und TSG Q7016-2016 darf der Erdungswiderstand des Blitzschutzsystems für Außenkrane nicht größer als 4 Ω sein, und das Erdungssystem ist vierteljährlich zu prüfen (eine Prüfung ist jährlich vor Beginn der Gewittersaison erforderlich). Die Erdungsanlage umfasst natürliche Erdungskörper (Kranbahn und Fundamentbewehrung) sowie künstliche Erdungskörper (vertikale Erdungsstäbe oder horizontale Erdungsnetze). Anforderungen an die Schienenerdung: Die beiden Schienen sind mit einem Kupferleiter mit einem Querschnitt von ≥ 50 mm² zu überbrücken, wobei der Abstand zwischen den Überbrückungen ≤ 30 m betragen darf; an den Schienenverbindungen sind Flachstahl oder Kupfergeflecht zur Überbrückung zu verwenden, um die elektrische Leitfähigkeit sicherzustellen. Überspannungsschutzgeräte (SPD) sind an den Stromversorgungs- und Steuersignaleingängen anzubringen; der Nennableitstrom muss ≥ 20 kA (für die Stromversorgung) bzw. ≥ 5 kA (für Signale) betragen. Hinsichtlich der elektrischen Sicherheit darf der Isolationswiderstand nicht unter 1 MΩ liegen (gemessen mit einem 500-V-Megaohmmeter), und bei der Spannungsfestigkeitsprüfung dürfen bei 1500 V/1 min keine Durchschläge oder Überschläge auftreten. Alle von Krued Heavy Industry ausgelieferten Produkte durchlaufen die oben genannten elektrischen Sicherheitsprüfungen gemäß 100%.

Häufig gestellte Fragen zu Windschutz- und Verankerungsvorrichtungen

Die Windsicherheit von Außenportalkranen ist ein häufig zu beachtender Konformitätsaspekt, der durch die beiden Normen GB/T 3811-2008 und JGJ 276 abgedeckt ist. Gemäß den Anforderungen dieser Normen müssen Außenportalkrane mit einer dreistufigen Windsicherung ausgestattet sein:

Stufe 1 (Betriebszustand)——Der Windgeschwindigkeitsmesser überwacht die Windgeschwindigkeit in Echtzeit; bei einer Windgeschwindigkeit von ≥ 20 m/s wird ein Alarm ausgelöst und die Antriebsleistung automatisch abgeschaltet.

Stufe 2 (außer Betrieb)——Die Schienenklemme klemmt die Schiene automatisch fest, wenn die Anlage außer Betrieb ist; die Klemmkraft muss dem seitlichen Druck einer Windgeschwindigkeit von 40 m/s standhalten können.

Stufe 3 (Extremwetter)——Die Verankerungsvorrichtung wird mittels im Boden verankerter Anker oder Betonankerkörper befestigt und bildet in Verbindung mit den Windsicherungsseilen eine redundante Konstruktion.

Zu den wichtigsten Punkten der täglichen Überprüfung gehören: der Verschleiß der Backen der Schienenklemmen (bei mehr als 5 mm müssen sie ausgetauscht werden), der Rostbefall der Verankerungsvorrichtungen (jährliche Entrostung und Lackierung) sowie die Kalibrierung des Windgeschwindigkeitsmessers (halbjährlicher Abgleich mit einem Referenzwindgeschwindigkeitsmesser).

Wenn mehrere Kräne dieselbe Schiene nutzen, muss jeder Kran mit einer eigenen Windsicherung ausgestattet sein; es dürfen keine gemeinsamen Verankerungspunkte verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Welche nationalen Normen gelten für die Sicherheit von Kränen?

Antwort: Zu den wichtigsten Normen gehören GB/T 3811-2008 (Kapitel „Sicherheitsanforderungen“ der Norm für die Auslegung von Kranen), TSG Q7016-2016 (Vorschriften für die regelmäßige Prüfung von Hebezeugen), GB/T 5972-2016 (Wartung, Prüfung und Außerbetriebnahme von Drahtseilen), GB 50057 (Norm für die Blitzschutzplanung von Gebäuden), JGJ 276 (Technische Vorschriften für die Sicherheit beim Heben und Transportieren im Hochbau) sowie GB/T 20438 (Funktionale Sicherheit von sicherheitsrelevanten elektrischen, elektronischen und programmierbaren elektronischen Systemen). Die konkreten Paragraphennummern für jede Kategorie von Sicherheitseinrichtungen sind jeweils in den Fragen und Antworten angegeben.

Frage: Wie lange beträgt der Prüfzyklus für Überlastbegrenzer? Was umfasst die Prüfung?

Antwort: Gemäß den Anforderungen der Norm TSG Q7016-2016 muss der Überlastbegrenzer alle sechs Monate kalibriert werden. Die Kalibrierung umfasst: Prüfung der Nullpunktdrift (das Ausgangssignal sollte im Leerlauf den Ausgangswert ±2% betragen) sowie die Überprüfung der Linearität (bei Belastung mit 251 TP3T/501 TP3T/751 TP3T/1001 TP3T/1101 TP3T der Nennlast, Aufzeichnung der entsprechenden Ausgangswerte), die Wiederholbarkeitsprüfung (dreimal bei gleicher Last, Fehler ≤ ±11 TP3T) sowie Überprüfung der Alarmschwellenwerte (Vorwarnung bei 105% Nennlast, Unterbrechung des Hubantriebsstrangs bei 125%). Bei einer Signalabweichung des Sensors von mehr als ±3% muss dieser ausgetauscht werden.

Frage: Mit welchen Windschutzvorrichtungen müssen Außenportalkrane ausgestattet sein?

Antwort: Gemäß den Anforderungen der Normen GB/T 3811-2008 und JGJ 276 müssen Außenportalkrane mit einem Windgeschwindigkeitsmesser (Alarm bei einer Windgeschwindigkeit von ≥ 20 m/s und automatische Abschaltung der Antriebskraft) sowie Schienenklemmen (die die Schiene im Ruhezustand automatisch festklemmen und einer seitlichen Windkraft von 40 m/s standhalten), Verankerungsvorrichtungen (im Boden verankerte Anker oder Betonankerböcke) sowie Windsicherungsseile. Diese dreistufige Windsicherung bildet ein redundantes System, das die Sicherheit der Anlage auch bei extremen Wetterbedingungen gewährleistet. Krud Heavy Industry rüstet alle Außenportalkrane gemäß diesen Standards aus.

Frage: Wie hoch muss der Erdungswiderstand bei der Blitzschutzanlage eines Krans sein? Wie oft muss eine Überprüfung stattfinden?

Antwort: Gemäß den Anforderungen der Normen GB 50057-2010 und TSG Q7016-2016 darf der Erdungswiderstand für den Blitzschutz von Außenkranen nicht mehr als 4 Ω betragen; die Messung erfolgt mit einem Erdungswiderstandsmessgerät. Prüfintervalle: vierteljährliche Routineprüfung; vor Beginn der Gewittersaison muss jährlich eine Sonderprüfung durchgeführt werden. Wenn der Erdungswiderstand die Anforderungen nicht erfüllt, kann dies durch eine Erhöhung der Anzahl der Erdungselektroden (Parallelanschluss), eine tiefere Verlegung der Erdungselektroden (≥ 2,5 m), den Einsatz von Erdungswiderstandsreduzierern oder eine externe Erdungsleitung behoben werden. Der Querschnitt der Schienenüberbrückungskabel muss ≥ 50 mm² Kupferleiter betragen, der Abstand zwischen den Überbrückungen darf ≤ 30 m betragen.

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