Kranschienen-Klemmplatten: Typen, Spezifikationen & Montage nach DIN

Wichtiger Hinweis Die Schienenklemme ist die Befestigungsvorrichtung der Kranschiene, die die Schiene auf dem Kranbahnträger oder dem Betonfundament fixiert. ① Die gängigen Ausführungen unterteilen sich in Schweißtyp (WJP), Schraubtyp (LSP) und Verstelltyp (KTP); ② Der Einstellweg pro Klemmplatte beträgt ca. 3 mm, Abweichungen von ≤ ±5 mm können durch Positionierung der Klemmplatte korrigiert werden; ③ Der Montageabstand der Klemmplatten beträgt in der Regel 500–600 mm, an Verbindungsstellen wird er auf 200–300 mm verdichtet; ④ Die Schienenklemmen von Kelude werden aus Q235B-Stahl geschmiedet, oberflächlich feuerverzinkt und mit Federringen gegen Lösen gesichert.

KranschieneKlemmplatteMontageStrukturSchema:Klemmplatte,Schiene,Unterlegplatte,SchraubeundKranbahnträger

Schienenklemmen: Typen und Aufbau

Schienenklemmen werden nach ihrer Befestigungsart in Schweißtyp (WJP), Schraubtyp (LSP) und Verstelltyp (KTP) unterteilt. Beim Schweißtyp wird die Klemmplatte direkt auf den Kranbahnträger geschweißt – einfach konstruiert, aber nicht nachjustierbar. Der Schraubtyp wird über Ankerbolzen befestigt und ermöglicht eine demontierbare Wartung. Der Verstelltyp erlaubt über Langlöcher und Einstellbleche eine Feinjustierung der Schienenposition. Kelude empfiehlt für Krane mit großer Tragfähigkeit den Verstelltyp, da dieser die spätere Schienenwartung und Genauigkeitskorrektur erleichtert. Gemäß der Spezifikation für Montage & Inbetriebnahme von Brückenkranen muss das Anzugsdrehmoment jeder Schienenklemme nach der Montage einzeln geprüft werden.

Typ Typ Passende Schiene Typ Schraube Spezifikation Verstellbar Hub(mm) Referenzpreis(CNY/Satz)
WJP-43 Schweißen Bauart P38/P43 0 8~12
LSP-43 Schraube Bauart P38/P43 M20 0 12~18
KTP-43 Verstellbare Ausführung P38/P43 M20 ±3 15~25
WJP-50 Schweißen Bauart QU50/QU70 0 10~16
LSP-50 Schraube Bauart QU50/QU70 M24 0 16~24
KTP-50 Verstellbare Ausführung QU50/QU70 M24 ±3 22~35
WJP-120 Schweißen Bauart QU100/QU120 0 15~22
KTP-120 Verstellbare Ausführung QU100/QU120 M30 ±5 30~48

Montage und Anforderungen an Schienenklemmen

Kran Tragfähigkeit(t) Passende Schiene Typ Normalabstand(mm) Verbindung Verdichteter Abstand(mm) Schraube Vorspannung Drehmoment(N·m)
≤10 P38 600 300 150~200
10~32 P43/QU50 600 250 200~280
32~80 QU70/QU80 500 220 280~400
80~160 QU100 500 200 400~550
≥160 QU120 500 200 500~700

Hinweis: Im Stoßbereich werden jeweils 3 Schienenklemmen beidseitig des Schienenstoßes angeordnet. Das Montageteam von Kelude prüft jede Klemme mit einem Drehmomentschlüssel und stellt so die Einhaltung der Vorspannkraft sicher.

Ursachen und Behebungsmaßnahmen für Schienenwandern

Schienenwandern (Längsverschiebung) ist ein häufiges Problem bei Kranschienen und bezeichnet die langsame Bewegung der Schiene in Längsrichtung. Ursachen: ① Unzureichende Vorspannkraft oder Lockerung der Klemmplattenschrauben – die horizontale Radkraft überwindet die Reibungskraft der Klemmplatte und verschiebt die Schiene in Längsrichtung; ② Zu großer Stoßspalt – nach dem Zusammenziehen im Winter drückt die Ausdehnung im Sommer die Stöße zusammen und verschiebt sie; ③ Ungleichmäßige Fundamentsetzung – Verformung des Kranbahnträgers führt dazu, dass sich die Schiene mit dem Träger bewegt; ④ Bremsstoßkräfte – die Trägheitskraft der Kranbrücke wird beim Bremsen über die Laufräder auf die Schiene übertragen.

Folgen des Schienenwanderns: ① Veränderung des Stoßspalts (kann sich schließen oder vergrößern), Stoßversatz verstärkt die Radstoßwirkung; ② Zerstörung der Geradheit der Schiene, was Spurkranzreiben auslöst; ③ Erhöhte Schubspannung in den Klemmplattenschrauben, die zum Schraubenbruch führen kann.

Lösungen von Kelude Schwerindustrie: ① Alle Klemmplattenschrauben auf das vorgeschriebene Drehmoment nachziehen (M20=150~200 N·m, M24=200~280 N·m, M30=500~700 N·m); ② Verdichtung der Klemmplatten im Stoßbereich (Abstand 200 mm statt üblicher 500 mm); ③ Schweißverbindung statt loser Verbindung (empfohlen für lange Schienen mit großer Spannweite); ④ Montage eines stabilen Endanschlags am Schienenende.

Montage und Bau von Schienenklemmen

Standard-Installationsablauf von Kelude Schwerindustrie:
① Abnahme des Fundaments – Prüfung der Höhenkote und Planlage der Kranbahnträgeroberkante, Abweichung ≤±5 mm;
② Schienenverlegung – die Schienen gemäß Nummerierung auf dem Kranbahnträger ablegen, Dehnungsfuge von 4~8 mm vorsehen (Sommer 4 mm, Winter 8 mm);
③ Grobjustierung der Geradheit – alle 2 m eine Klemmplatte auflegen und leicht anziehen, Geradheit mit Richtschnur oder Laser-Entfernungsmesser grob einstellen auf ≤±5 mm/10 m;
④ Feinjustierung der Geradheit – abschnittsweise auf ≤±2 mm/10 m (Kelude-Standard) feinjustieren, jede Klemmplatte auf das vorgeschriebene Drehmoment anziehen und die selbstsichernde Mutter sichern;
⑤ Nachprüfung – nach Montage aller Klemmplatten Geradheit und Spurweite erneut messen und die Messdaten dokumentieren.

Der Einstellhub jeder verstellbaren Klemmplatte beträgt ca. ±3 mm. Bei der Montage wird die Schraube in der Mitte des Langlochs positioniert, um Einstellreserve in beide Richtungen zu haben. Bei Abweichungen ≤±5 mm kann die Position der Klemmplatte korrigiert werden; bei Abweichungen >±5 mm muss die Position des Kranbahnträgers angepasst werden.

Auswahlvergleich der Klemmplatten für verschiedene Schienenprofile

Die Schienenklemme muss exakt zum Schienenprofil passen. P-Schienen (P38/P43/P50) haben eine Kopfbreite von 68~70 mm und verwenden Klemmplatten der Typen WJP/LSP/KTP-43. QU-Schienen (QU50/QU70/QU80/QU100/QU120) haben eine Kopfbreite von 50~120 mm und verwenden die entsprechenden Klemmplatten der QU-Serie. Auswahlkriterien:
① Die Klemmbackenbreite muss die Schienenkopfbreite ±2 mm abdecken;
② Die Schraubengröße richtet sich nach der Krantragfähigkeit (≤32 t: M20, 32~80 t: M24, ≥80 t: M30);
③ Auf derselben Schiene müssen durchgehend Klemmplatten desselben Typs verwendet werden – eine Mischung ist nicht zulässig.

Kelude Schwerindustrie bietet Klemmplatte, Schraube, Unterlegplatte und Elastische Unterlage als Komplettset an, um eine einwandfreie Abstimmung aller Komponenten zu gewährleisten. Für Außenkrane sind die Klemmplatten standardmäßig feuerverzinkt (Zinkschicht ≥65 μm), für Innenbereiche ist Verzinkung oder Lackierung optional.

Ausfallarten und Inspektionsschwerpunkte bei Schienenklemmen

Häufige Ausfallarten:
① Schraubenlockerung (am häufigsten) – Vibration führt zum Lösen der Mutter, der Federring verliert seine Funktion. Stichprobenprüfung mit Drehmomentschlüssel bei der Inspektion;
② Bruch der Klemmplatte – Materialfehler oder übermäßige Querkräfte. Bei Rissbildung sofort ersetzen;
③ Verschleiß der Klemmbacken – ständige Reibung an der Schienenkopfflanke reduziert die Backenbreite und damit die Klemmkraft. Bei Verschleiß von 10% der ursprünglichen Breite ersetzen;
④ Starke Korrosion – bei beschädigter Zinkschicht in Außenumgebung korrodiert das Grundmaterial. Jährliche Prüfung des Zinkzustands, beschädigte Stellen mit zinkreicher Grundierung ausbessern.

Empfohlener Inspektionszyklus von Kelude Schwerindustrie: Nach der ersten Betriebswoche alle Schrauben nachziehen, vierteljährlich 30% der Klemmplatten-Drehmomente stichprobenartig prüfen, jährlich eine gründliche Untersuchung des Zustands aller Klemmplatten durchführen. Inspektionsschwerpunkte: Stoßverdichtungsbereich, Schienenbögen, Bereiche mit häufiger Kranbrücken-Bremsung.

Hinweise zur Auswahl von Schienenklemmen

1
Schienenprofil-Matching
Der Klemmplattentyp muss zum Schienenprofil passen. P-Schienen verwenden Klemmplatten der P-Serie, QU-Schienen der QU-Serie. Kelude Schwerindustrie bietet Schiene und Klemmplatte als Komplettset an.
2
Verstellbare Ausführung bevorzugen
Für große Tragfähigkeit und lange Schienen werden verstellbare Klemmplatten empfohlen. Jede Platte ist um ±3 mm verstellbar; Abweichungen ≤±5 mm können durch Einstellen der Platte korrigiert werden, ohne neu bohren zu müssen.
3
Sichere Befestigung
Die Befestigungsschrauben der Klemmplatten müssen mit Federring oder selbstsichernder Mutter ausgeführt sein. Kelude-Klemmplatten sind standardmäßig mit Doppel-Federring ausgestattet; nach einem halben Jahr Betrieb einmal nachziehen.
4
Korrosionsschutzanforderungen
Klemmplatten für Außenkrane müssen feuerverzinkt sein (Zinkschicht ≥65 μm); für Innenbereiche ist Verzinkung oder Rostschutzlackierung ausreichend.
5
Elastische Unterlage
Zwischen Schiene und Kranbahnträger muss eine Gummi-Unterlegplatte (Dicke 5~10 mm) verlegt werden, um Radstoßkräfte abzufedern und ein Lockern der Schiene zu reduzieren.
6
Regelmäßige Inspektion
Gelockerte Schienenklemmen sind eine häufige Ursache für Spurkranzreiben. Kelude empfiehlt, den Befestigungszustand der Klemmplatten vierteljährlich zu prüfen, mit besonderem Fokus auf die verdichteten Bereiche an den Schienenstößen.

Häufige Fragen zur Schienenbefestigung

F: Welcher Abstand der Klemmplatten ist bei Kranschienen empfehlenswert?

A: Der Standardabstand beträgt 500–600 mm, an Schienenstößen wird er auf 200–300 mm verdichtet. Gemäß Montagevorschrift von Kelude gilt: Bei Kränen bis 32 t Tragfähigkeit wird ein Abstand von 600 mm verwendet, über 32 t ein Abstand von 500 mm. Beidseitig der Schienenstöße werden jeweils 3 zusätzliche Klemmplatten gesetzt.

F: Wie lassen sich Schienenabweichungen mit Klemmplatten korrigieren?

A: Abweichungen bis ±5 mm können durch die Einstellung verstellbarer Klemmplatten korrigiert werden. Das Montageteam von Kelude setzt für die Schienenvermessung einen Laser-Entfernungsmesser ein und justiert jede Klemmplatte einzeln, sodass die Geradheit der Schiene die Anforderungen der DIN 15018 erfüllt (±3 mm/10 m). Bei Abweichungen über ±5 mm muss die Position des Kranbahnträgers neu ausgerichtet oder das Fundament neu erstellt werden.

F: Geschweißte oder geschraubte Klemmplatten – was ist die bessere Wahl?

A: Geschweißte Klemmplatten sind kostengünstiger und schneller montiert – geeignet für fest installierte Schienen bei geringerer Tragfähigkeit. Geschraubte Klemmplatten lassen sich demontieren und warten, ideal für Schienen, die regelmäßig nachjustiert werden müssen. Kelude empfiehlt für große Tragfähigkeiten und lange Schienenverläufe geschraubte oder verstellbare Ausführungen, da diese langfristig geringere Wartungskosten verursachen.

F: Was tun bei gelösten Schrauben der Klemmplatten?

A: Bei festgestelltem Spiel die Schrauben sofort mit einem Drehmomentschlüssel auf den vorgeschriebenen Wert nachziehen. Treten wiederholt Lockerungen auf, sind der Federring auf Versagen und die Schiene auf horizontale Kräfte (Spurkranzreiben) zu prüfen. Kelude empfiehlt, nach einem halben Betriebsjahr alle Klemmplattenschrauben einmal nachzuziehen und anschließend vierteljährliche Routinekontrollen durchzuführen.

Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick über Typen, Spezifikationen und Montagenormen für Kranschienen-Klemmplatten. Kelude liefert die komplette Baureihe WJP/LSP/KTP an Klemmplatten inklusive passender Schrauben und Unterlegplatten und unterstützt die Komplettlieferung für gesamte Schienenstränge. Für eine individuelle Montageplanung oder Beratung zur Auswahl der passenden Klemmplatten wenden Sie sich an das technische Team von Kelude.

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