JB/T 10745-2007 Staubgeschütztes flexibles Kabel für Brückenkrane

JB/T 10745-2007 „Staubgeschütztes flexibles Kabel für Brückenkrane“ ist die Produktnorm für Spezialkabel zur Stromversorgung von Brückenkranen. Die Norm legt Klassifizierung, technische Anforderungen, Prüfverfahren und Prüfregeln für staubgeschützte flexible Kabel fest und gilt für bewegliche Gummischlauchleitungen zur Stromversorgung von Kranbrücke und Laufkatze.

Die Norm JB/T 10745-2007 definiert die Produktklassifizierung, technische Anforderungen, Prüfverfahren und Prüfregeln für staubgeschützte flexible Kabel. Diese Kabel sind eine zentrale Komponente des Stromversorgungssystems von Brückenkranen und gewährleisten eine sichere und zuverlässige Energieübertragung für alle Kranfunktionen in staubiger Umgebung.

JB/T 10745-2007


Produktklassifizierung und Aufbau

JB/T 10745-2007 klassifiziert staubgeschützte flexible Kabel nach Aderanzahl und Leiterquerschnitt: Die Aderanzahl reicht von 3 bis 30 Adern (Kombination aus Leistungs-, Steuer- und Reserveadern), der Leiterquerschnitt von 1,5 bis 120 mm². Der Kabelaufbau von innen nach außen umfasst: Leiter (feindrähtige Kupferlitze, Klasse 5 oder 6), Isolierung (EPR oder PVC, farbcodiert zur Unterscheidung der Adern), Füllung (nicht hygroskopisches Material), Wickelband und Außenmantel (ölbeständiges und abriebfestes PVC oder CR).

Das zentrale Merkmal des staubgeschützten Kabels ist der Außenmantel aus hochdichtem, ölbeständigem und abriebfestem Material. Die glatte, dichte Oberfläche verhindert zuverlässig das Eindringen von Staub. Die Schutzart des Kabels ist IP5X (staubdicht). Die Nennspannung beträgt 0,6/1 kV. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -25 °C und +80 °C. Die Norm fordert zudem ein definiertes Brandverhalten: Das Kabel muss die Prüfung der vertikalen Flammenausbreitung nach IEC 60332-3 bestehen.

Auswahl- und Montageanforderungen

Die Auswahl des Kabels erfolgt anhand folgender Kriterien: Nennstrom – die Strombelastbarkeit des Kabels muss mindestens dem 1,25-fachen des Motornennstroms entsprechen (unter Berücksichtigung von Korrekturfaktoren für Umgebungstemperatur und Verlegeart). Aderanzahl – bestimmt durch die Anzahl der Steuerstromkreise (Leistungsadern + Steueradern + 10 % Reserve). Umgebungstemperatur – in Hochtemperaturumgebungen ist die Belastbarkeit zu reduzieren (bei Umgebungstemperaturen über 40 °C Reduzierung um 10 % pro 5 °C). Kabellänge – der Spannungsabfall im Leistungsstromkreis darf 5 % nicht überschreiten.

Montageanforderungen: Der Biegeradius des Kabels muss mindestens dem 6-fachen des Kabelaußendurchmessers entsprechen. Bei vertikaler Verlegung ist das Kabel mit Rollen oder Kabelwagen zu führen (ein Befestigungspunkt alle 2 bis 3 m). In der Energiekette ist das Kabel geordnet zu verlegen, Überkreuzungen und Verschachtelungen sind zu vermeiden. Die Einführung in die elektrische Ausrüstung ist mit Kabelverschraubungen oder Dichtungen auszuführen, um das Eindringen von Staub zu verhindern. Beide Kabelenden müssen mit identischen Adernummern gekennzeichnet sein.

Prüfung und Inspektion

Die Werksabnahme umfasst: Sicht- und Maßprüfung, Messung des Leiterwiderstands (bei 20 °C gemäß GB/T 3956), Messung des Isolationswiderstands (≥ 100 MΩ·km) und eine Spannungsprüfung (Wechselspannung 3 kV für 5 Minuten ohne Durchschlag). Die Typprüfung wird alle drei Jahre durchgeführt und umfasst zusätzlich einen Biegewechselfestigkeitstest (≥ 30.000 Biegezyklen ohne Aderbruch), einen Staubschutztest (Nachweis IP5X), einen Flammwidrigkeitstest sowie einen Ölbeständigkeitstest.

Wiederkehrende Prüfungen im Betrieb: Tägliche Sichtprüfung des Außenmantels auf Beschädigungen und ungewöhnlichen Verschleiß sowie Prüfung der Leichtgängigkeit der Hängerollen. Monatliche Messung des Isolationswiderstands (mit 500-V-Isolationsmessgerät, Grenzwert ≥ 2 MΩ). Vierteljährliche Kontrolle der Kabel in der Energiekette auf geordnete Verlegung, Verwindungen und Kreuzungen. Jährliche Spannungsprüfung (Wechselspannung 2 kV für 1 Minute).

Wartung und Austausch

Zur täglichen Wartung gehört das regelmäßige Reinigen des Außenmantels von Öl und Staub mit einem sauberen Tuch. Bei ungewöhnlichen Geräuschen in der Energiekette ist zu prüfen, ob das Kabel an den Seitenwänden der Kette scheuert. Die Schmierung der Hängerollen ist regelmäßig zu kontrollieren (vierteljährlich Fett nachfüllen). Ein Austausch des Kabels ist erforderlich, wenn: der Außenmantel so beschädigt ist, dass Adern freiliegen, der Isolationswiderstand auf ≤ 2 MΩ abfällt, ein Aderbruch zu Einphasenlauf führt oder die Kabelverformung den ursprünglichen Außendurchmesser um mehr als 15 % überschreitet.

Die Norm legt auch Anforderungen an Lagerung und Transport fest: Das Kabel ist in einem trockenen, gut belüfteten Lagerraum bei Temperaturen zwischen -10 °C und +35 °C zu lagern, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen. Kabeltrommeln sind stehend zu lagern; bei stehender Lagerung sind Maßnahmen gegen Umkippen zu treffen. Die Garantiezeit des Kabels beträgt in der Regel 24 Monate ab Herstellungsdatum. Kelude Schwerindustrie bietet Unterstützung bei der Auswahl und Montageanleitung für staubgeschützte flexible Kabel an.

Nennspannung

0,6/1 kV

Aderanzahl

3–30 Adern

Leiterquerschnitt

1,5–120 mm²

Temperaturbereich

-25 °C bis +80 °C

Biegeradius

≥ 6-facher Außendurchmesser

Schutzart

IP5X

Kelude Portalkrane

Kelude Portalkrane sind für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert und bieten hohe Tragfähigkeit sowie zuverlässige Leistung. Sie eignen sich ideal für den Einsatz in Werkhallen, Logistikzentren und auf Freiflächen. Die Krane zeichnen sich durch eine robuste Konstruktion und eine einfache Wartung aus.

Robuste Doppelträger-Konstruktion für maximale Stabilität

Die Doppelträger-Bauweise gewährleistet eine hohe Steifigkeit und ermöglicht das sichere Handling schwerer Lasten. Das Brückenkonzept ist für den Dauereinsatz ausgelegt und reduziert Durchbiegung und Schwingungen auf ein Minimum. Die Laufkatze mit Elektroseilzug sorgt für präzises Positionieren der Last.

EigenschaftWert
TragfähigkeitQD32/5t
SpannweiteBis zu 35 m
HubhöheBis zu 18 m

Niedrige Bauhöhe und optimierte Raumausnutzung

Dank der kompakten Bauweise mit niedriger Bauhöhe eignet sich der Kran besonders für Hallen mit begrenzter lichter Höhe. Die Hauptträgerkonstruktion ist optimiert, um die maximale Nutzhöhe zu erreichen. Dies ermöglicht eine effiziente Raumausnutzung und erleichtert die Integration in bestehende Produktionsabläufe.

Zuverlässige Sicherheitstechnik nach DIN-Normen

Die Sicherheitsausstattung entspricht den Anforderungen der DIN 15018 und EN 13000. Dazu gehören Überlastschutz, Notendschalter und eine sanfte Anfahr- und Bremssteuerung. Die Steuerung erfolgt über eine robuste, staub- und spritzwassergeschützte Schaltanlage, die den rauen Industriealltag problemlos übersteht.

Einfache Wartung und langlebige Komponenten

Alle Verschleißteile sind leicht zugänglich angeordnet, was die Wartungszeiten deutlich reduziert. Die verwendeten Materialien und Komponenten sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Ein optionales Fernwartungssystem ermöglicht die schnelle Diagnose und Behebung von Störungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Welche Einsatzgebiete sind für den Kelude Portalkran geeignet?

A: Der Kran ist vielseitig einsetzbar, z. B. in der Fertigung, im Lagerbereich, auf Umschlagplätzen oder in der Bauindustrie. Er eignet sich für den Innen- und Außenbereich.

F: Kann der Kran an spezifische Anforderungen angepasst werden?

A: Ja, verschiedene Optionen wie Funkfernsteuerung, unterschiedliche Hakenflaschen oder spezielle Fahrwerke sind auf Anfrage verfügbar. Sprechen Sie uns an, um eine maßgeschneiderte Lösung zu erhalten.

F: Welche Wartungsintervalle sind empfohlen?

A: Grundsätzlich wird eine jährliche Inspektion durch einen Sachkundigen empfohlen. Zusätzlich sollten die Seile und Bremsen monatlich einer Sichtprüfung unterzogen werden.

Parameterstaubgeschütztes flexibles KabelStandardweichKabel
Außenmantelmaterialölbeständig und verschleißfestPVC/ChloroprenkautschukStandardPVC
StaubschutzEigenschaftenIP5X(StaubschutzEintritt)ohneSchutzeinrichtungen
ÖlbeständigkeitMotorölbeständigkeit,Schmierölallgemein
WetterbeständigkeitUV-Beständigkeit,Ozonbeständigkeitallgemein
Lebensdauer5~8Jahr3~5Jahr
Einsatzumgebungstaubig,ölverschmutztWerkstattsaubere Umgebung

Häufige Fragen

F: Welche Konstruktionsmerkmale hat ein staubgeschütztes flexibles Kabel?

A: Die Adern eines staubgeschützten flexiblen Kabels bestehen aus feindrähtigen Kupferlitzen (Leiterklasse 5 oder 6). Die Isolierung wird aus Ethylen-Propylen-Kautschuk oder Polyvinylchlorid gefertigt, der Außenmantel aus öl- und abriebfestem Chloropren-Kautschuk oder Spezial-PVC. Die glatte, hochverdichtete Manteloberfläche verhindert zuverlässig das Eindringen von Staub in das Kabelinnere. Als Füllmaterial im Kabelinneren kommen nicht hygroskopische Materialien zum Einsatz.

F: Welche Kriterien gelten bei der Auswahl eines staubgeschützten flexiblen Kabels?

A: Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien: Nennstrom – die Strombelastbarkeit des Kabels muss mindestens dem 1,25-fachen des Motornennstroms entsprechen; Aderzahl – bestimmt durch die Anzahl der Steuerstromkreise (Leistungsadern + Steueradern + Reserveadern); Umgebungstemperatur – in Hochtemperaturumgebungen ist eine Leistungsreduzierung erforderlich (oberhalb 40 °C Umgebungstemperatur reduziert sich die Strombelastbarkeit um 10 % je weitere 5 °C); Kabellänge – der Spannungsabfall darf 5 % nicht überschreiten.

F: Was ist bei Montage und Betrieb des Kabels zu beachten?

A: Bei der Montage muss der Biegeradius mindestens das 6-fache des Kabelaußendurchmessers betragen; Verdrehungen und Kreuzungen des Kabels sind zu vermeiden. Bei hängender Verlegung werden Rollen oder Kabelwagen verwendet, mit einem Aufhängepunkt alle 2–3 m. Während des Betriebs darf das Kabel nicht an scharfen Kanten reiben. In der Energiekette müssen die Kabel sauber verlegt und dürfen nicht übereinander liegen. Die Wiederkehrende Prüfung umfasst die Kontrolle des Außenmantels auf Beschädigungen und Rissbildung.

F: Wann muss ein Kabel verschrottet und ersetzt werden?

A: Ein Austausch ist erforderlich, wenn folgende Zustände eintreten: Beschädigung des Außenmantels mit freiliegenden Adern, Abfall des Isolationswiderstands auf ≤ 2 MΩ (gemessen mit einem 500-V-Isolationsmessgerät), Aderbruch mit Einphasenlauf des Motors, Verformung des Kabelaußendurchmessers um mehr als 15 % gegenüber dem Originalmaß sowie Alterungsrisse im Mantel mit einer Tiefe von mehr als einem Drittel der Manteldicke. Die übliche Lebensdauer beträgt 5–8 Jahre.

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