EN 13157:2019 Handkrane Sicherheitsanforderungen
EN 13157:2019 – Sicherheitsanforderungen an handbetriebene Krane – ist die europäische Norm für Handkettenzüge. Sie legt Tragfähigkeit (0,5–20 t), Handzugkraft (≤ 350 N), Sicherheitsfaktor (≥ 4), Kette (80er-Klasse, legierter Stahl) sowie Sperrrad-Bremsung mit Selbstverriegelung fest.

Technische Anforderungen und Sicherheitsnormen
EN 13157 ist die verbindliche europäische Sicherheitsnorm für handbetriebene Hebegeräte. Die Handzugkraft von Handkettenzügen mit 0,5–20 t Tragfähigkeit ist auf ≤ 350 N begrenzt – dies entspricht der ergonomisch dauerhaft zumutbaren Zugkraft einer einzelnen Person. Die Kette aus legiertem Stahl der Güteklasse 80 erfüllt einen Sicherheitsfaktor von ≥ 4 gemäß EN 818-7. Die Sperrklinke des Sperrrads greift beim Heben in die Zahnlücken ein und verriegelt beim Senken selbsttätig, sodass die Last nicht unkontrolliert absinken kann. Die Lastprüfung erfolgt mit dem 1,5-fachen der Nennlast über 10 Minuten, ohne dass die Sperrklinke durchrutscht. Der untere Haken ist um 360° frei drehbar und mit einer Hakensicherung gegen Lastabsturz ausgestattet. Der Schutzgrad beträgt IP54. Die CE-Zertifizierung bestätigt die Konformität mit den geltenden Sicherheitsanforderungen. Kelude fertigt Hand-Hebezüge nach EN 13157 für den Export nach Europa.
Technische Parameter im Überblick
Die Sperrrad-Bremseinrichtung des Handkettenzugs arbeitet rein mechanisch – ohne Stromversorgung oder Hydraulik. Dadurch ist die Konstruktion einfach, äußerst zuverlässig und ideal für den Einsatz in Bereichen ohne Stromanschluss. Die Handzugkraft von ≤ 350 N gewährleistet eine dauerhafte Ein-Personen-Bedienung. Die Kennzeichnung der Kette umfasst Spezifikation, Güteklasse und Fertigungscharge, was eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle ermöglicht.
| Projekt | Anforderung |
|---|---|
| Handzugkraft | <=350NEinmannbedienung |
| Sicherheitsfaktor | >=4 |
| Kette | 80Stufe Legierter Stahl EN 818-7 |
| Bremsung | Sperrrad und Sperrklinke Selbsthemmung1.5fach10minrutschfest |
Prüfung und Zertifizierung
Die Lastprüfung erfolgt mit dem 1,5-fachen der Nennlast. Die Last wird 10 Minuten lang gehalten, wobei die Sperrklinke nicht durchrutschen und die Kette nicht abrutschen darf. Die Markierungen an Handkette und Lastkette sind deutlich lesbar. Die CE-Zertifizierung umfasst die Typprüfung sowie eine jährliche Überwachung durch Werksinspektionen.
| Inspektion | Inhalt |
|---|---|
| statische Last | 1.5fach10min |
| Bremsung | Sperrklinkerutschfest |
| Kette | 80Stufenmarkierung deutlich |
Häufige Fragen
F: Welche Sicherheitsanforderungen stellt EN 13157:2019 an Handkettenzüge?
A: Für Tragfähigkeiten von 0,5 bis 20 t gilt eine maximale Handzugkraft von 350 N für den Einmannbetrieb. Die Kette besteht aus legiertem Stahl der Güteklasse 80 mit einem Sicherheitsfaktor von mindestens 4 gemäß EN 818-7. Die Bremsung erfolgt über ein selbsthemmendes Sperrrad mit Sperrklinke. Schutzart IP54. CE-Zertifizierung.
F: Wie funktioniert die Bremse eines Hand-Hebezugs und wie wird sie geprüft?
A: Das Prinzip beruht auf einem selbsthemmenden Sperrrad mit Sperrklinke: Beim Heben gleitet die Sperrklinke über das Sperrrad; beim Stoppen fällt sie in die Zahnlücke und verhindert ein Zurückdrehen. Bei der Lastprüfung wird das 1,5-fache der Nennlast für 10 Minuten gehalten – die Sperrklinke rutscht nicht, die Kette gibt nicht nach. Der untere Haken ist um 360 Grad drehbar und gegen Lastabsturz gesichert.
F: Welche EN-Ausstattung bieten die Hand-Hebezüge von Kelude?
A: Kelude fertigt Hand-Hebezüge für den Export nach Europa gemäß EN 13157:2019. Die Tragfähigkeit beträgt 0,5 bis 20 t, die Kette ist aus legiertem Stahl der Güteklasse 80 mit selbsthemmender Sperrradbremse. Die Lastprüfung mit dem 1,5-fachen der Nennlast über 10 Minuten wird bestanden. Die CE-Zertifizierung erfüllt die Anforderungen für den europäischen Marktzugang.
F: Welche Kennzeichnungs- und Qualitätsanforderungen gelten für die Ketten?
A: Handkette und Tragkette müssen mit Spezifikation, Güteklasse (Klasse 80) und Fertigungscharge gekennzeichnet sein, um die Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle zu gewährleisten. Die minimale Bruchkraft der Kette beträgt das 4-fache der Nennlast. Die Kettenoberfläche erhält eine Rostschutzbehandlung, um während Lagerung und Einsatz Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten.