Kran-Konfigurationslösungen für die Schienenfahrzeugfertigung

Die Kranauslegung für die Schienenfahrzeugfertigung muss drei Fertigungsstufen abdecken: Wagenkastenschweißen, Drehgestellmontage und Fahrzeugendmontage. In der Schweißwerkstatt empfiehlt sich ein Brückenkran der Bauart QD mit 20–50 t Tragfähigkeit (Doppelkran-Synchronbetrieb mit einer Genauigkeit von ±5 mm), für die Drehgestellwerkstatt ein QD/LH-Brückenkran mit 10–32 t und für die Endmontagelinie ein QD-Brückenkran mit 20–50 t (inkl. Absetzfunktion für den Wagenkasten). Das Mehrkran-Synchronisationssystem von Kelude zählt zur Branchenspitze.

Branchenlösung · Schienenfahrzeuge
Krankonfiguration für die Schienenfahrzeugfertigung
Produktionslinien für Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalzüge
Abdeckung: Hochgeschwindigkeitszüge · U-Bahnen · Straßenbahnen · RegionalzügeTragfähigkeit: 10–100 t, Wagenkasten-Endmontagelinie + DrehgestelllinieKonfiguration: Zweiträger-QD · Mehrkran-Kopplung · Frequenzumrichter-Feinfahrt · Fließband

Die Fertigung von Schienenfahrzeugen (Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahn-Fahrzeuge, Straßenbahnen, Regionalzüge) zählt zum anspruchsvollsten Segment des Maschinenbaus. Die drei zentralen Fertigungsstufen – Wagenkasten (Aluminium- oder Edelstahlschweißkonstruktion), Drehgestell (Rahmen, Radsätze, Traktionsmotor) und Endmontage (Wagenkasten-Absetzen, Innenausbau, Elektrik, Inbetriebnahme) – stellen unterschiedliche Anforderungen an die Krananlagen. Das Wagenkastengewicht liegt zwischen 10–20 t (U-Bahn) und 20–40 t (Hochgeschwindigkeitszug), die Länge zwischen 20–25 m (U-Bahn) und 25–28 m (Hochgeschwindigkeitszug). Dieser Beitrag liefert Kranlösungen für die drei Fertigungsstufen Wagenkastenschweißen, Drehgestellmontage und Fahrzeugendmontage.

InhaltsbestimmungBremsungAbbildung
Wagenkastenschweißen
Schweißen großer Baugruppen aus Aluminium- oder Edelstahlprofilen. Empfohlen: QD-Brückenkran 20–50 t mit Doppelhaken-Wendeeinrichtung und Schweißpositionierer.
Drehgestellmontage
Rahmenschweißen, Radsatz-Einpressen und Motormontage. QD/LH-Brückenkran 10–32 t mit KBK-Arbeitsplätzen und präziser Einpressabstimmung.
Fahrzeugendmontage
Wagenkasten-Absetzen, Innenausbau und elektrische Inbetriebnahme. QD-Brückenkran 20–50 t mit Fließband und Speziallastaufnahmemittel (Wagenkasten-Traverse).

Konfigurationsvergleich für Krane in der Schienenfahrzeugfertigung

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VergleichskriteriumFahrzeugkörperSchweißwerkstattDrehgestellMontagehalleFahrzeugEndmontagelinie
empfohlenes ModellQD-TypZweiträger-BrückenkranQD/LH-TypBrückenbauartQD-TypZweiträger-Brückenkran
TragfähigkeitArbeitsbereich20~50t10~32t20~50t
Spannweite30~36m24~30m30~36m
KoppelbetriebsmodusTandemhubAusgleichsbalkenEinzelbetriebTandemhub-Absetzen
RegelgenauigkeitHeben / Anheben±5mm/Fahren±10mmFrequenzumrichter-FeinfahrtKriechgang0.1~0.2m/min
Referenzpreis40~100Zehntausend Yuan/Stück×220~60Zehntausend Yuan/Stück40~100Zehntausend Yuan/Stück×2

Krananlagen für die Schweißwerkstatt im Fahrzeugbau – Baugruppenschweißen und Wenden

Der Fertigungsablauf für Wagenkästen von Schienenfahrzeugen (Aluminium-Strangpressprofile oder Edelstahl-Punktschweißkonstruktionen) umfasst: Zuschnitt von Profilen/Blechen, Schweißen von Kleinteilen, Schweißen von Großbauteilen (Untergestell, Seitenwände, Dach, Stirnwände), Zusammenbau des Wagenkastens, Nacharbeiten, Strahlen und Beschichten. Großbauteile und Wagenkasten weisen große Abmessungen (Länge 20–28 m), mittlere Gewichte (5–20 t pro Großbauteil, 15–40 t pro Wagenkasten) und hohe Anforderungen an die Schweißverformungskontrolle auf:

  • Empfohlenes Modell: QD-Brückenkran, Zweiträger-Bauart (20–50 t), Triebwerksgruppe A5~A6, Spannweite 30–36 m (Werkstattspannweiten in der Schienenfahrzeugfertigung sind üblicherweise groß).
  • Wenden mit Doppelhaken: Großbauteile (z. B. Untergestelle, Länge 20 m+) müssen beim Schweißen um 90° gewendet werden (von der Wannen- in die Senkrechtposition). Hierbei wird der Haupthaken mit dem Hilfshaken des Brückenkrans kombiniert – der Haupthaken hebt das eine Ende, der Hilfshaken das andere, das Wenden erfolgt über eine Differenzialsteuerung. Das Doppelhaken-Steuerungssystem von Kelude führt den Zyklus „Heben – Wenden – Senken“ automatisch aus.
  • Zusammenarbeit mit Schweißpositionierer: Für die Serienfertigung (z. B. U-Bahn-Fahrzeuge) wird empfohlen, den Schweißplatz mit einem fahrzeugspezifischen Schweißpositionierer (hydraulisches Drehwerk) auszustatten, der mit dem Brückenkran zusammenarbeitet. Der Kran übernimmt das Auflegen und Abnehmen der Großbauteile auf den Positionierer, der das Bauteil während des Schweißens mehrfach wendet.
  • Mehrkranbetrieb: Beim Transfer des Wagenkastens (ca. 18–25 m lang) von einer Station zur nächsten sind in der Regel zwei Brückenkrane erforderlich, die über einen Ausgleichsbalken bzw. eine Traverse gekoppelt werden. Die Master-Slave-Regelung synchronisiert das Fahren und Heben/Senken beider Krane.

Krananlagen für die Drehgestellmontage – Rahmen schweißen und präzises Einpressen

Das Drehgestell (Rahmen, Radsatz, Achslager, Traktionsmotor, Bremse, Aufhängungssystem) ist das zentrale Laufwerk eines Schienenfahrzeugs. Der Drehgestellrahmen (H- oder O-förmige Schweißkonstruktion) wiegt 1–3 t, der Radsatz 1–2 t, das komplette Drehgestell 5–15 t (U-Bahn) bis 15–30 t (Hochgeschwindigkeitszug):

  • Schweißbereich Rahmen: QD/LH-Brückenkran (10–20 t) für das Zusammenschweißen und Wenden des Drehgestellrahmens. Empfohlene Konfiguration: Schweißpositionierer (Neigung/Drehung) in Kombination mit dem Kran.
  • Bereich Radsatz-Einpressen: Das Einpressen der Räder auf die Radsatzwellen erfolgt in speziellen hydraulischen Pressen. Der Kran (5–10 t) übernimmt den Transport der Räder/Wellen sowie das Heben und den Transport vor und nach dem Einpressvorgang.
  • Endmontagelinie Drehgestell: Die Endmontage des Drehgestells (Rahmen, Radsatz, Motor, Bremse, Aufhängung, Absenken) erfolgt am Fließband. Empfohlen wird ein Brückenkran (10–32 t) für den Transport der Bauteile sowie KBK-Arbeitsplätze (z. B. für die präzise Motor-Montage mit Balancer).

Krananlagen für die Fahrzeug-Endmontagelinie – Aufsetzen des Wagenkastens und Innenausbau

Die Fahrzeug-Endmontagelinie ist der letzte Schritt in der Fertigung von Schienenfahrzeugen – vom Transport des Wagenkastens aus der Lackierwerkstatt, dem Aufsetzen (Absenken des Wagenkastens auf das Drehgestell), dem Innenausbau (Sitze, Fenster, Boden, Gepäckablagen, Informationsdisplays), der Elektroinstallation, der Klima-/Stromabnehmer-Montage, der Dichtheitsprüfung, dem statischen und dynamischen Test:

  • Aufsetzen des Wagenkastens: Ein QD-Brückenkran (20–50 t) mit spezieller Wagenkasten-Traverse (Länge 18–28 m, 4–8 Anschlagpunkte, Abstand der Aufhängepunkte abgestimmt auf die Anschlagösen am Wagenkasten) hebt den lackierten Wagenkasten vom Transportfahrzeug, fährt ihn über das Drehgestell und senkt ihn langsam auf die Gummi- bzw. Luftfedern ab.
  • Bereitstellung der Komponenten: Für die Montage großer Teile wie Sitze, Fenster, Klimaanlagen oder Stromabnehmer werden Brückenkran und Speziallastaufnahmemittel bzw. Hebebänder eingesetzt. An einigen Arbeitsplätzen (z. B. Sitzmontage) werden KBK-Systeme mit Kettenzug (0,5–1 t) für den Transport der Sitze vom Lagerbereich in den Wagenkasten verwendet.
  • Zusammenarbeit mit dem Fließband: Die Endmontagelinie transportiert den Wagenkasten auf Flachwagen oder Verschiebewagen. Der Kran arbeitet an bestimmten Stationen (Aufsetzplatz, Komponenten-Bereitstellung, Endprüfbereich) mit dem Fließband zusammen; Hebevorgänge sind nicht im Bewegungsweg des Fließbands vorgesehen.

Servicevorteile von Kelude für die Schienenfahrzeugindustrie

  • Wagenkasten-Traverse: Kelude bietet kundenspezifische Traversen für Schienenfahrzeug-Wagenkästen an (Länge 18–30 m, 4–8 verstellbare Anschlagpunkte, Abstand der Aufhängepunkte abgestimmt auf die Position der Anschlagösen). Die Traverse ist mit Anzeigeleuchten an jedem Anschlagpunkt (unabhängige Lastanzeige, akustischer und optischer Alarm bei Schräglast) sowie einer Sicherheitsverriegelung ausgestattet.
  • Mehrkransystem: Die Mehrkransysteme von Kelude sind in der Schienenfahrzeugindustrie etabliert – zwei Brückenkrane, gekoppelt über einen Ausgleichsbalken, erreichen eine Synchronisationsgenauigkeit von ±5 mm und gewährleisten so einen ruhigen Transfer des Wagenkastens (18–25 m Länge).
  • Frequenzumrichter-Feinfahrt und Pendeldämpfung: Das Aufsetzen des Wagenkastens auf das Drehgestell ist der kritischste Hebevorgang in der Endmontage und erfordert ein ruhiges und präzises Heben und Senken. Das System von Kelude mit Frequenzumrichter-Feinfahrt (min. 0,2 m/min) und geschlossener Pendeldämpfung (Restpendelwinkel <0,1°) gewährleistet Sicherheit und Genauigkeit beim Aufsetzen.
±5mm
Synchronisationsgenauigkeit beim Heben
Steuerung über Lichtwellenleiter/PROFINET
±10mm
Synchronisationsgenauigkeit beim Fahren
Master-Slave-Regelung für mehrere Krane
28m
Maximale Wagenkastenlänge
Hochgeschwindigkeits-Wagenkasten
ca. 254.000–635.000 EUR
Wert eines Hochgeschwindigkeits-Wagenkastens
Hohes Risiko beim Aufsetzen
0,1 m/min
Extrem langsames Absenken
Letzte 20 mm des Absenkvorgangs
8 Stück
Anschlagpunkte am Wagenkasten
Ausgleichsbalken mit gleichmäßiger Lastverteilung

Häufige Fragen

F: Wie hoch ist die Synchronisationsgenauigkeit beim Tandemhub mit zwei Brückenkranen für den Wagenkasten?

A: Für den Transport von Wagenkästen (Länge 18–28 m, Gewicht 15–40 t) zwischen den Arbeitsstationen werden in der Regel zwei Brückenkrane mit einem Ausgleichsbalken gekoppelt. Die Synchronisationsgenauigkeit des Mehrkransystems von Kelude Schwerindustrie beträgt: ±5 mm in Hubrichtung, ±10 mm in Verfahrrichtung. Die beiden Krane sind auf derselben Schiene derselben Kranbahn (gleiche Spannweite) installiert und über Lichtwellenleiter/PROFINET für die Master-Slave-Regelung verbunden – der Bediener steuert den Hauptkran über Fernsteuerung oder Führerhaus, der Nebenkran folgt den Hub-/Kranbrücken-/Laufkatzenbewegungen des Hauptkrans automatisch. Der Ausgleichsbalken (mit Bolzenverbindung in der Mitte, die geringe Höhenunterschiede zwischen den Kränen zulässt) verbindet die Haken beider Krane; die 4–8 Anschlagpunkte des Wagenkastens werden über Hebebänder/Hebeketten an den Haken unterhalb des Ausgleichsbalkens befestigt. Die Synchronisationsgenauigkeit wird durch Encoder-Rückmeldung und SPS-Regelkreis gewährleistet, die Kommunikationszykluszeit beträgt <1 ms. Überschreitet die Höhenabweichung zwischen den Kränen 15 mm (Sicherheitsschwelle), stoppt das System den Tandemhub automatisch und löst einen optischen und akustischen Alarm aus.

F: Was ist beim Absetzen des Wagenkastens zu beachten?

A: Das Absetzen des Wagenkastens (das Heben und Positionieren des komplett beschichteten Wagenkastens auf das Drehgestell) ist der kritischste Anschlagvorgang in der Fahrzeugendmontage. Der Wagenkasten hat einen hohen Wert (ein Hochgeschwindigkeitszug-Wagenkasten kostet ca. 254.000–635.000 EUR), und während des Absetzens darf er das Drehgestell nicht berühren. Hinweise für den Betrieb: ① Vor dem Absetzen prüfen, dass alle 8 Anschlagpunkte der Traverse korrekt mit den Anschlagösen des Wagenkastens verbunden und befestigt sind; ② Die beiden Brückenkrane heben den Wagenkasten auf ca. 1,5 m Höhe an; der Bediener prüft die gleichmäßige Lastverteilung an allen Anschlagpunkten (über die unabhängigen Lastanzeigen an der Traverse); ③ Der Bediener fährt den Wagenkasten im Schleichgang (0,3–0,5 m/min) über das Drehgestell (Positionierung über Bodenmarkierungen oder ein visuelles Assistenzsystem); ④ Der Wagenkasten wird mit extrem niedriger Geschwindigkeit (0,1–0,2 m/min) auf die Luft-/Gummifedern des Drehgestells abgesenkt; während des Senkvorgangs steht der Bediener seitlich und beobachtet die relative Position zwischen Wagenkasten und Drehgestell; ⑤ Nachdem der Wagenkasten auf dem Drehgestell aufsitzt, wird die Höhengleichheit an den vier Ecken überprüft (Abweichung ≤3 mm), danach wird das Lastaufnahmemittel entlastet und gelöst.

F: Wie werden KBK-Arbeitsplätze für die Drehgestellmontage konfiguriert?

A: In der Drehgestellmontagelinie wird empfohlen, die folgenden Stationen mit KBK + Elektrokettenzug / pneumatischem Balancer auszustatten: ① Motorinstallationsstation – Traktionsmotoren mit 500–2000 kg (Heben auf den Motorrahmen des Drehgestells), Ausstattung mit KBK (1–3 t) + Kettenzug/Balancer; der Bediener hebt den Motor mit dem Balancer auf die Höhe des Motorrahmens, fährt ihn zur Einbauposition und senkt ihn langsam ab; ② Bremsmodul-Installationsstation – Bremsgreifer/Bremszylinder mit 50–200 kg/Stück, Ausstattung mit KBK (0,5 t) + Kettenzug für den Transport und die Montage der Bremsmodule; ③ Radsatz-Einpressstation – Radsätze mit 1–2 t, Ausstattung mit KBK (2–3 t) + Kettenzug für den Transport der Radsätze vom Lagerbereich zur Einpressmaschine. Jeder KBK-Arbeitsplatz deckt einen Radius von 3–6 m ab, die Schienenlänge beträgt 6–12 m. Die Investition für ein KBK-System inklusive Hebezeug liegt bei ca. 2.500–7.600 EUR. Im Vergleich zur Ausstattung jeder Station mit einem Brückenkran ist die KBK-Lösung kostengünstiger und flexibler in der Handhabung.

F: Wie groß sind die Spannweiten in Fertigungshallen für Hochgeschwindigkeitszüge/U-Bahnen? Wie wählt man den Kran aus?

A: Die Spannweiten in der Schienenfahrzeugfertigung sind größer als in üblichen Fabriken: ① Die Schweißwerkstatt für Wagenkästen hat in der Regel eine Spannweite von 30–36 m (um die 20–28 m langen Wagenkastenbaugruppen plus die Schweißausrüstung und Arbeitsvorrichtungen auf beiden Seiten unterzubringen). Empfohlen wird ein QD-Zweiträger-Brückenkran (20–50 t) mit 30–36 m Spannweite; ② Die Drehgestellwerkstatt hat eine Spannweite von 24–30 m. Empfohlen wird ein QD/LH-Brückenkran (10–32 t) mit 24–30 m Spannweite; ③ Die Endmontagehalle hat eine Spannweite von 30–36 m (um die Absetzstation plus die Baugruppenbereiche auf beiden Seiten aufzunehmen). Empfohlen wird ein QD-Brückenkran (20–50 t) mit 30–36 m Spannweite. Bei der Kranauswahl gilt: Je größer die Spannweite, desto höher der Stückpreis (jeder zusätzliche Meter Spannweite erhöht die Kosten um ca. 2%–5%). Allerdings sind die Mehrkosten für die Hallenstruktur (Stahlstützen + Dach) deutlich höher als die Mehrkosten für den Kran. Kelude Schwerindustrie empfiehlt, die optimale Spannweite bereits in der Planungsphase der Halle gemeinsam von Kranhersteller und Bauplanern festzulegen.

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