Brückenkran-Steuerung mit Kollisionsschutz & SPS-Zuweisung

Das koordinierte Dispositionssystem für mehrere Brückenkrane realisiert über Echtzeitkommunikation zwischen den SPS die Kollisionsschutz-Verriegelung und Aufgabenzuweisung. Es unterstützt den kooperativen Betrieb von bis zu 6 Kranen in derselben Kranbahn. Der Kollisionsschutz basiert auf einer dreistufigen Strategie: Zonenverriegelung, Echtzeit-Abstandsberechnung und Prioritätsverriegelung. Die Aufgabenverteilung erfolgt über drei Algorithmen: Zeitscheiben-Verfahren, kürzester Weg zuerst und Prioritätswarteschlange. Das System nutzt entweder ein redundantes Profinet-Ringnetzwerk oder ein EtherCAT-Konzept mit verteilter Uhr; die Datenübertragungsverzögerung zwischen den SPS beträgt weniger als 2 ms.

Beim Betrieb mehrerer Brückenkrane in derselben Kranbahn steigt das Kollisionsrisiko mit der Anzahl der Krane exponentiell an. Herkömmliche Ansätze, die auf Sichtprüfung und Erfahrung des Bedienpersonals basieren, sind ineffizient und bergen erhebliche Sicherheitsrisiken. Das intelligente koordinierte Dispositionssystem ermöglicht durch Echtzeitkommunikation zwischen den SPS, eine dreistufige Kollisionsschutz-Verriegelungsstrategie und dynamische Aufgabenzuweisungsalgorithmen den sicheren kooperativen Betrieb mehrerer Krane in derselben Kranbahn. Dieser Artikel erläutert die technische Umsetzung des koordinierten Dispositionssystems für mehrere Brückenkrane umfassend – von der Systemarchitektur über die Kollisionsschutzstrategie, die Aufgabenzuweisungsalgorithmen und die Kommunikationsvernetzungslösung bis hin zur Hardware-Konfiguration.

Systemarchitektur des koordinierten Dispositionssystems für mehrere Brückenkrane – Kollisionsschutz-Verriegelung, SPS-Aufgabenzuweisung, Kommunikationsvernetzung

Kernprobleme der Koordination mehrerer Brückenkrane

Beim Betrieb mehrerer Brückenkrane auf derselben Kranbahn in der Werkshalle treten drei zentrale Probleme auf: Kollisionsrisiko – die Krane können sich sowohl in Richtung der Kranbrücke als auch entlang des Hauptträgers gegenseitig behindern; bei mehr als 3 Kranen in derselben Kranbahn steigt die Wahrscheinlichkeit von Betriebskonflikten deutlich. Dispositionseffizienz – bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Krane beeinflusst die Aufgabenzuweisung direkt die Gesamteffizienz; ohne algorithmische Steuerung sinkt die durchschnittliche Effizienz um 30–50 %. Kommunikationszuverlässigkeit – der Datenaustausch zwischen den SPS muss in Echtzeit und stabil erfolgen; ein Kommunikationsausfall führt direkt zu Sicherheitsrisiken.

Die Designziele des koordinierten Dispositionssystems: Der Mindestabstand zwischen zwei beliebigen Kranen darf die Sicherheitsschwelle (Standard: 1,5 m bis zum Stopp) nicht unterschreiten – Kollisionsrisiko gleich null. Die durchschnittliche Wartezeit bei der Aufgabenzuweisung darf 30 Sekunden nicht überschreiten. Die Systemverfügbarkeit muss mindestens 99,9 % betragen (bei Unterbrechung der SPS-Kommunikation erfolgt automatisch eine Degradierung in den Modus der Zonenverriegelung). Kelude hat bereits in einer Automobil-Stanzerei und einem Stahlbaufertigungsstandort mehrere 6-Kran-Koordinationssysteme installiert, die zusammen über 10.000 Stunden ohne Unfall gelaufen sind (Quelle: Kundendienst-Statistikbericht von Kelude 2025, KL-2025-AFTERSALES-012~015).

Dreistufige Kollisionsschutz-Verriegelungsstrategie

Die Kollisionsschutz-Verriegelung ist die kritischste Sicherheitsebene des koordinierten Dispositionssystems und ist dreistufig aufgebaut: Stufe 1 – Zonenverriegelung: Die Schiene wird in feste Zonen unterteilt (jede Zone ≥ Kranlänge + 2-facher Sicherheitsabstand). In jede Zone darf sich gleichzeitig nur ein Kran bewegen. Die Zonengrenzen werden durch virtuelle Software-Endschalter in der SPS definiert. Wenn ein Kran Zone A belegt, können Krane in benachbarten Zonen zwar einfahren, dürfen aber den Abstand zur Sicherheitsschwelle von Zone A nicht unterschreiten. Die Zonenverriegelung ist die grundlegende Sicherheitsmaßnahme, sie ist unabhängig von Sensoren und bietet die höchste Zuverlässigkeit.

Stufe 2 – Abstandsverriegelung: Der tatsächliche Abstand zwischen zwei benachbarten Kranen wird in Echtzeit über Laser-Entfernungssensoren (oder über die kumulierte Position mittels Encoder/Drehgeber) ermittelt. Unterschreitet der Abstand die Warngrenze (einstellbar, Standard: 5 m), wird ein Akustischer und Optischer Alarm ausgelöst. Wird die Verzögerungsschwelle (Standard: 3 m) unterschritten, wird die Geschwindigkeit automatisch auf 30 % der Nenngeschwindigkeit reduziert. Wird die Stoppschwelle (Standard: 1,5 m) unterschritten, wird die Stromversorgung des Fahrwerks sofort unterbrochen. Die Abstandsverriegelung bietet auf Basis der Zonenverriegelung einen präzisen quantitativen Schutz und vermeidet unnötige Stopps an Zonengrenzen.

Stufe 3 – Prioritätsverriegelung: Wenn ein Kollisionsrisiko unvermeidbar ist (z. B. wenn mehrere Krane gleichzeitig einen Eilauftrag erhalten), entscheidet das System basierend auf der Aufgabenpriorität: Der Kran mit der höheren Priorität (z. B. Beschickung eines Schmelzofens) erhält Vorfahrt, der Kran mit niedrigerer Priorität weicht automatisch aus oder stoppt und wartet. Die Priorität wird vom MES-System bei der Aufgabenzuweisung mitgegeben; die SPS sortiert die Aufgaben automatisch in der Warteschlange. Das dreistufige Verriegelungssystem von Kelude wurde in mehreren Projekten validiert, die Fehlalarmrate liegt unter 0,1 %.

Vergleich der SPS-Aufgabenzuweisungsalgorithmen

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VergleichskriteriumZonenverriegelung(Basisabsicherung)Abstandsverriegelung(Quantitativer Schutz)Prioritätsverriegelung(Arbitrierungsmechanismus)
PrinzipSchiene Zonenbegrenzung pro Bereich1FahrzeugLaser-Entfernungsmessung Echtzeit-AbstandsberechnungSortierung nach Aufgabenpriorität
SensorKeine(SPSVirtueller Software-Endschalter)Laser-EntfernungssensorKeine(MESPrioritätskennzeichnung)
SchwellwertZonenleiter=Brückenkran Zonenleiter+2×SicherheitsabstandVorwarnung5m/Verzögerung3m/Stillstand1.5mPriorität1~10Priorität
VorteileUnabhängig von Sensor Höchste ZuverlässigkeitPräzise Quantifizierung reduziert unnötige StillständePriorisierte Bearbeitung von Eilaufträgen
SPSCodeNiedrig(Logik Verriegelung)Mittel(Abstandsberechnung+Vergleich)Höchste Zuverlässigkeit(Prioritätswarteschlange)

Wenn das MES einen Transportauftrag an das koordinierte Dispositionssystem übergibt, muss die SPS der Dispositionsanlage (oder die SPS des Hauptkrans) den Auftrag dem am besten geeigneten Brückenkran zuweisen. Die folgenden drei Algorithmen haben jeweils ihre spezifischen Einsatzbereiche; in der Praxis werden sie je nach Betriebsbedingung kombiniert eingesetzt.

Die drei Zuweisungsalgorithmen unterscheiden sich deutlich in ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit bei der kooperativen Einsatzplanung von Brückenkranen. Die Bewertungskriterien umfassen die Ausgewogenheit der Auslastung (Gleichmäßigkeit der Arbeitslast über alle Krane), die durchschnittliche Wartezeit (Zeit von der Auftragserteilung bis zur Ausführung), die Reaktionsfähigkeit auf Eilaufträge sowie die Komplexität der SPS-Programmierung. Im Folgenden werden die Algorithmen systematisch anhand von sieben Kennwerten verglichen. In der Praxis kommt üblicherweise eine Kombination aus Prioritätswarteschlange und gewichteter Rotation zum Einsatz – Eilaufträge werden vorgezogen, während nicht eilige Aufträge nach gewichteten Kriterien der kürzesten Wege zugewiesen werden. Dies gewährleistet sowohl Effizienz als auch Ausgewogenheit. Das koordinierte Dispositionssystem von Kelude verwendet standardmäßig diesen hybriden Ansatz; die Gewichtungsparameter können flexibel an die Produktionsabläufe des Kunden angepasst werden.

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Vergleichskriterium Zeitscheiben-Verfahren kürzester Weg zuerst Prioritätswarteschlange+Gewichtetes Round-Robin
VerteilungsprinzipFahrzeuge erhalten Aufgaben im Round-Robin-VerfahrenEntfernung Heben Das nächstgelegene Fahrzeug führt ausHohe Priorität+Gewichtung nach kürzester Distanz
FairnessHöchste Zuverlässigkeit(Ausgewogene Arbeitslastverteilung auf Fahrzeuge)Niedrig(Überlastung des nächstgelegenen Fahrzeugs)Mittel(Balance zwischen Fairness und Effizienz)
Durchschnittliche Wartezeit30~60Sekunden15~30Sekunden20~40Sekunden
Reaktion auf EilaufträgeLangsam(Warten auf Round-Robin-Zyklus erforderlich)Schneller(Nächstgelegene Reaktion)Schnellste(Prioritäts-Vordrängeln)
SPSCodekomplexitätNiedrig(Einfacher Zähler)Mittel(Abstandsberechnung+Vergleich)Höchste Zuverlässigkeit(Prioritätswarteschlange+Gewichtsanpassung)
EinsatzbereicheAusgewogene Aufgabenverteilung Norm WerkstattEinseitige Be- und Entladung Fließband SzenarioMultivariant/Hohe Mischung/Szenario mit vielen Eilaufträgen
Empfehlung von KrudKlein bis mittel Werkstatt(≤3Fahrwagen)Fließband/Kontinuierliches ProduktionsszenarioGroß Werkstatt/Multivariante Produktion(Empfehlung von Krud)

Dreistufig Verriegelung

Zonenverriegelung(Basis) Abstandsverriegelung(Präzise Quantifizierung) Prioritätsverriegelung(Arbitrierung).Fehlalarmrate<0.1%, Null Kollisionsvorfälle.

Echtzeitfähigkeit der Kommunikation

Profinet IRTZyklus250μs/Jitter1μs.Ether CATZyklus100μs/Jitter1μs.SPSDurchschnittliche Wartezeit Latenz<2ms.

Aufgabenzuweisung Balance zwischen Fairness und Effizienz

Gewichtete Round-Robin-Durchschnittswartezeit20~40Sekunden.Vordrängel-Reaktion bei Eilaufträgen.Effizienzsteigerung gegenüber Scheduling ohne Algorithmus40~60%.

Maximale Anzahl koordinierter Fahrzeuge

Norm Systemunterstützung≤6Fahrzeuge mit kranübergreifender Koordination.Erweiterungssystem(Zusätzliche Kommunikation Netzwerk-Switch)Systemunterstützung≤12Einheiten.Geeignet für30mBis zu Spannweite.

fehlersichere Herabstufung

Automatische Degradierung bei Kommunikationsausfall Zonenverriegelung.3Sicherheitsstillstand nach verlorenen Heartbeats.Automatisch nach Wiederherstellung der Kommunikation Synchronisation Position.

Hardware-Konfiguration

Pro Fahrzeug SPS S7-1200/1500+Netzwerkmanager Netzwerk-Switch+Laser-Entfernungsmesser.Master-Slave-Modus, Slave übernimmt bei Master-Ausfall.


Kommunikationsvernetzungslösung und Echtzeitanalyse

Das koordinierte Dispositionssystem stellt strenge Anforderungen an die Echtzeitfähigkeit der Kommunikation zwischen den SPS-Steuerungen: Der Datenaustausch für die Kollisionsschutz-Verriegelung darf 10 ms nicht überschreiten, die Latenz für Aufgabenzuweisungen liegt bei maximal 50 ms. Bei der industriellen Ethernet-Lösung sind Profinet IRT (Isochroner Echtzeitbetrieb) und EtherCAT die beiden bevorzugten Feldbus-Systeme.

Profinet IRT Ringredundanz-Lösung: Die SPS-Steuerungen werden über SCALANCE X Netzwerk-Switches zu einem Ringnetzwerk verbunden, das das Media Redundancy Protocol (MRP) unterstützt. Bei einer einzelnen Leitungsunterbrechung beträgt die Selbstheilungszeit des Netzwerks ≤ 200 ms. Im IRT-Modus kann der Datenzyklus auf bis zu 250 μs reduziert werden, mit einem Jitter von ≤ 1 μs. Diese Lösung eignet sich besonders für Fabriken mit Siemens-Ökosystem und ist nativ kompatibel mit S7-1200/1500.

EtherCAT-Lösung: Dank der verteilten Uhr (DC)-Technologie liegt der Synchronisations-Jitter zwischen den Slave-Stationen unter 1 μs. Der Datenzyklus kann auf bis zu 100 μs verkürzt werden. Sie unterstützt Hot-Plugging sowie Linien- und Baumtopologien und benötigt keine teuren verwalteten Switches. Ideal für Anwendungen mit höchsten Echtzeitanforderungen (z. B. Servopositionierung). Das Koordinationssystem von Kelude unterstützt beide Varianten; die Empfehlung erfolgt basierend auf der vorhandenen SPS-Marke des Kunden und den Echtzeitanforderungen.

Vorteile der kooperativen Einsatzplanung für Brückenkrane von Kelude

Kelude Schwerindustrie verfügt über umfangreiche Projekterfahrung im Bereich der kooperativen Einsatzplanung und hat bereits mehrere Systeme in Branchen wie Automobilfertigung, Stahlkonstruktionsbau und Nichteisenmetallurgie installiert. Hier sind die Servicevorteile:

Umfangreiche Erfahrung: Bereits 4 Systeme für 6-Kran-Koordination und 12 Systeme für 4-Kran-Koordination ausgeliefert, mit über 10.000 Betriebsstunden ohne Kollisionsvorfall.

Flexible Lösungen: Unterstützt Profinet/EtherCAT-Doppelprotokoll-Stack, kompatibel mit allen SPS-Serien von Siemens, Beckhoff und Mitsubishi, inklusive MES/ERP-Schnittstellenanbindung.

Lieferung des gesamten Prozesses: Von der Konzeptplanung über Konfigurationsprogrammierung, Schaltschrankintegration, Vor-Ort-Inbetriebnahme, TSG-Abnahme bis zur Bediener-Schulung – Lieferung in ≤ 30 Tagen.

Fernwartung: Standardmäßig mit Fernüberwachungs-Gateway ausgestattet, unterstützt 4G/5G-Ferndiagnose, Online-Programm-Upgrades und Betriebsdatenanalyse.

Häufige Fragen zur Kran-Koordination

F: Wie hoch sind die Mehrinvestitionen für die koordinierte Steuerung mehrerer Brückenkrane im Vergleich zum Einzelbetrieb?

A: Die Mehrkosten setzen sich zusammen aus: SPS-Kommunikationsmodul (Profinet-CP-Karte ca. 250 EUR pro Kran), verwalteter Netzwerk-Switch ca. 640 EUR pro System, Laser-Entfernungssensor ca. 380 EUR pro Kran sowie Programmier- und Inbetriebnahmekosten für die koordinierte Einsatzplanung von ca. 2.500 bis 5.000 EUR. Insgesamt erhöhen sich die Investitionen um ca. 1.900 bis 3.800 EUR pro Kran (basierend auf einem 4-Kran-System). Demgegenüber steht eine Effizienzsteigerung von 40–60 %, sodass sich die Investition in der Regel innerhalb von 1–2 Jahren amortisiert.

F: Lassen sich ältere Brückenkrane nachträglich mit einem koordinierten Dispositionssystem ausrüsten?

A: Ja. Voraussetzungen für die Umrüstung: ① Der Kran verfügt über eine SPS-Steuerung (bei Relaissteuerung muss diese zunächst auf SPS aufgerüstet werden); ② Katzfahrwerk und Kranbrücke sind mit Frequenzumrichtern ausgestattet (bei direkter Schützsteuerung ist keine präzise Drehzahlregelung und Positionierung möglich); ③ Die SPS verfügt über mindestens eine freie Profinet- oder Ethernet-Schnittstelle. Kelude Schwerindustrie bietet einen Umbau-Bewertungsservice an: Nach einer Vor-Ort-Inspektion erstellen wir einen Umbauplan inklusive Angebot.

F: Wie gewährleistet das System die Sicherheit bei Kommunikationsausfall?

A: Das System verfügt über ein dreistufiges Fail-Safe-Konzept: ① Die SPS-Steuerungen senden sich gegenseitig alle 100 ms Heartbeat-Nachrichten; nach 3 ausbleibenden Antworten wird eine Kommunikationsunterbrechung erkannt. ② Nach der Unterbrechung wechseln alle Kran-SPS automatisch in den Zonenverriegelungs-Degradationsmodus (Betrieb in vordefinierten festen Zonen, unabhängig von Echtzeit-Distanzdaten). ③ Wenn die Position eines Krans nicht mehr bestimmt werden kann, wird automatisch auf 30 % der Nenngeschwindigkeit verzögert und ein Akustischer und Optischer Alarm ausgelöst. Erfolgt keine Wiederherstellung der Kommunikation innerhalb von 10 Sekunden, wird ein sicherer Stopp eingeleitet. Nach der Wiederherstellung tauschen die Krane automatisch ihre Positionsdaten aus und die Zonen werden basierend auf den tatsächlichen Positionen neu zugewiesen.

F: Wie erfolgt die Anbindung des koordinierten Dispositionssystems an MES/ERP?

A: Die Anbindung erfolgt über einen OPC-UA-Server-Bridge oder ein MQTT-Gateway. Die vom MES übermittelten Aufgaben enthalten Informationen wie Heben-Koordinaten, Zielkoordinaten, Last-ID, Prioritätsklasse und voraussichtliches Gewicht. Die Dispositions-SPS fügt diese Aufgaben automatisch in die Warteschlange ein und meldet nach Abschluss den Status (Abschlusszeit, tatsächlicher Start-/Zielpunkt, Tragfähigkeitsdaten) an das MES zurück. Kelude Schwerindustrie bietet eine standardisierte OPC-UA-Schnittstellenvorlage; die Anbindungsdauer beträgt ca. 3–7 Tage und unterstützt alle gängigen MES-Plattformen.

Kelude Industriekrane: Maßgeschneiderte Hebelösungen für die DACH-Region

Kelude Heavy Industry hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Industriekranen spezialisiert, die exakt auf die Anforderungen moderner Produktions- und Logistikprozesse zugeschnitten sind. Unser Produktsortiment umfasst Brückenkrane, Portalkrane, Auslegerkrane sowie Elektroseilzüge und bietet für jede Anwendung die passende Hebelösung – von leichten Werkstattkranen bis hin zu Schwerlastkranen für den intensiven Industriebetrieb.

F: Welche Tragfähigkeiten sind bei Kelude-Industriekranen möglich?
A: Unser Programm umfasst Krane mit Tragfähigkeiten von 1 t bis 50 t. Für spezielle Anforderungen planen wir Sonderkonstruktionen mit höheren Traglasten.

F: Nach welchen Normen werden die Krane gefertigt?
A: Die Konstruktion erfolgt nach DIN 15018, die elektrische Ausrüstung entspricht EN 60204-32. Zusätzlich erfüllen alle Krane die Anforderungen der EN 13000.

F: Können die Krane auch für explosionsgefährdete Bereiche geliefert werden?
A: Ja, wir liefern Krane in Ex-Ausführung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß den geltenden ATEX-Richtlinien.

F: Wie lange beträgt die Lieferzeit für einen Standardkran?
A: Die Lieferzeit für Standardkrane beträgt in der Regel 8 bis 12 Wochen ab Auftragsbestätigung, abhängig von Ausführung und Auslastung.

F: Bieten Sie auch die Montage und Inbetriebnahme an?
A: Ja, unser Montageteam übernimmt die fachgerechte Installation, Inbetriebnahme und Einweisung Ihres Personals vor Ort.

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