Turmkran tägliche Prüfung nach GB/T 31052.11-2015

DIN EN 13000 – Turmkrane: Die Norm für Inspektion und Wartung von Turmdrehkranen. Sie legt die tägliche Prüfung, wiederkehrende Prüfung, Wartung sowie Aussonderkriterien für Turmkrane im Betrieb fest und ist damit ein zentrales technisches Dokument für das Sicherheitsmanagement über den gesamten Lebenszyklus.

Die Norm DIN EN 13000 ist der maßgebliche Teil der Normenreihe für Inspektion und Wartung von Kranen und definiert detaillierte Anforderungen an die tägliche Prüfung, wiederkehrende Prüfung und Wartungsverfahren speziell für Turmdrehkrane. Aufgrund ihrer hohen Bauweise und der anspruchsvollen Betriebsbedingungen unterliegen Turmkrane den strengsten Wartungs- und Prüfanforderungen. Dieser Beitrag erläutert die Kernanforderungen der Norm.

DIN EN 13000 Inspektion und Wartung von Turmdrehkranen


Normative Einordnung und Prüfsystematik

DIN EN 13000 ist Teil 11 der Normenreihe DIN 15018 „Krane – Inspektion und Wartung“ und gilt speziell für Turmdrehkrane. Das Prüf- und Wartungssystem für Turmkrane ist in vier Ebenen gegliedert: Tägliche Prüfung (vor jeder Schicht) – Sichtprüfung und Funktionstest durch das Bedienpersonal, einschließlich Sicherheitseinrichtungen, Drahtseilen und Fundament; Monatliche Prüfung – durchgeführt von qualifiziertem Wartungspersonal, einschließlich Schraubendrehmoment, Schweißnähten und elektrischem System; Vierteljährliche Prüfung – umfasst Drehverbindung, Getriebe und hydraulisches System; Jährliche Prüfung – durchgeführt von einer zugelassenen Prüfstelle, einschließlich Lastprüfung und Fehlerprüfung der Struktur.

Umfang der täglichen Prüfung

Vor jeder Arbeitsschicht sind folgende Prüfungen durchzuführen: Fundament – keine Setzungsrisse, Ankerbolzen fest, Erdungsleiter intakt. Turmmast – Rechtwinkligkeit des Turms (Messung mit Theodolit, Abweichung ≤1/1000), Sichtprüfung der Sicherungsmarkierungen aller Verbindungsbolzen. Führerhaus – alle Steuerknüppel in Nullstellung, Not-Aus-Taster funktionsfähig, Windmesser zeigt korrekt an, Selbsttest des Lastmomentbegrenzers bestanden. Drahtseile – keine Drahtbrüche oder Knoten, saubere Aufwicklung, ausreichende Schmierung. Hakenflasche – Absturzsicherung intakt, keine Verformung an der Hakenöffnung. Endschalter – Funktionstest von Hubhöhenbegrenzer, Ausladungsbegrenzer und Schwenkbegrenzung (Abschaltung der Gefahrenrichtung nach Auslösung).

Tägliche Prüfung
Vor jeder Schicht Sicherheitseinrichtung + Drahtseil
Monatliche Prüfung
Schrauben + Schweißnähte Elektrik + Bremse
Vierteljährliche Prüfung
Drehverbindung + Getriebe Hydraulik + Schmierung
Jährliche Prüfung
Lastprüfung + UT Durch Prüfstelle
Rechtwinkligkeit Turm
Frei stehend ≤1/1000 Verankert ≤1,5/1000
Schraubendrehmoment
Monatlich 20 % Stichprobe Drehmoment ≥90 % Sollwert

Wiederkehrende Prüfungen im Detail

Umfang der monatlichen und vierteljährlichen Prüfungen: Drehmomentprüfung – Verbindungsbolzen des Turms, Schrauben der Drehverbindung und Verbindungsbolzen des Auslegers werden vierteljährlich auf Drehmoment geprüft, Stichprobenquote ≥20 %, jedes Drehmoment ≥90 % des Nennwerts. Schweißnahtprüfung – Sichtprüfung der Schweißnähte am Hauptgurt des Turms, an den Auslegerknoten und an den Ankerstützen auf Risse. Drehverbindung – Prüfung auf ruhigen Lauf (keine ungewöhnlichen Geräusche, kein Rucken), ausreichende Schmierung des Zahnkranzes, keine Grübchenbildung an den Zahnflanken. Getriebe – korrekter Ölstand, keine Leckagen, kein ungewöhnliches Geräusch im Betrieb. Bremse – Bremsbackenspiel 0,5–1,5 mm, Bremsbelagdicke ≥50 % der Originalstärke. Elektrisches System – Kabel ohne Alterung oder Beschädigung, Schleifring ohne Funkenbildung, Isolationswiderstand ≥1 MΩ. Hydraulisches System (Klettereinrichtung) – korrekter Ölstand, keine Leckagen an Leitungen, Hydrauliksperrventil funktionsfähig.

Prüfung von Drahtseilen und Lastaufnahmemitteln

Die Prüffrequenz für Drahtseile an Turmdrehkranen ist höher als bei anderen Krantypen: Das Hubseil wird täglich einer Sichtprüfung und wöchentlich einer detaillierten Prüfung (Drahtbruchzählung + Durchmessermessung) unterzogen. Das Wippseil (bei Turmdrehkranen mit Wippausleger) und das Katzfahrseil (bei Kranen mit Laufkatze) werden wöchentlich geprüft. Die Aussonderungskriterien für Drahtseile richten sich nach DIN 15020. Der Haken wird monatlich einer MT-Fehlerprüfung unterzogen (Schwerpunkt: Übergangszone am Hakenschaft und Innenfläche der Hakenöffnung). Die Rollen werden vierteljährlich auf Rillenverschleiß geprüft (Rillentiefe ≤25 % der ursprünglichen Tiefe). Der Wartungsservice von Kelude für Turmdrehkrane folgt strikt dieser Norm; für jeden Kran wird ein Prüfprotokoll geführt, und jede Inspektion wird dokumentiert und archiviert.


Vergleichstabelle für Inspektion und Wartung von Turmdrehkranen

Die folgende Vergleichstabelle zeigt die zentralen Parameter für Inspektion und Wartung von Turmdrehkranen und dient als Referenz für Betreiber und Wartungspersonal.

Kelude Industrieausrüstung GmbH

Kelude Industrieausrüstung ist ein führender Hersteller von Industriekränen und Hebezeugen mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung. Unser Unternehmen hat seinen Sitz in China und exportiert in über 30 Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Australien. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für die Bereiche Fertigung, Logistik und Energieerzeugung – stets in Übereinstimmung mit den einschlägigen DIN-Normen und internationalen Sicherheitsstandards.

Umfassende Dienstleistungen aus einer Hand

Von der ersten Projektberatung über die Konstruktion bis hin zur Montage und Wartung übernehmen wir sämtliche Schritte. Unser Ingenieursteam erstellt individuelle Lastenhefte und sorgt für eine reibungslose Integration in Ihre bestehende Infrastruktur. Nach der Inbetriebnahme stehen wir Ihnen mit Wartungsverträgen und Ersatzteilversorgung langfristig zur Seite.

Modernste Fertigung und Qualitätssicherung

Unsere Produktionsstätten sind nach ISO 9001 zertifiziert. Jede Krananlage wird vor Auslieferung umfangreichen Lasttests unterzogen, um höchste Zuverlässigkeit unter realen Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Die Fertigung erfolgt gemäß DIN 15018 und EN 13000, wodurch wir eine hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer garantieren.

Maßgeschneiderte Kranlösungen für jede Anforderung

Ob Brückenkran, Portalkran oder Elektroseilzug – wir liefern passgenaue Systeme für Lasten von 1 t bis 300 t. Unsere Krane zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise, präzise Steuerungstechnik und energieeffiziente Antriebe aus. Auf Wunsch integrieren wir intelligente Funktionen wie Lastmomentbegrenzung oder Frequenzumrichtersteuerung.

TypTragfähigkeitEinsatzbereich
Brückenkran1 t – 50 tFertigungshallen, Lager
Portalkran5 t – 150 tContainerterminals, Werften
Elektroseilzug0,5 t – 32 tWerkstätten, Montagelinien

Robuste Portalkrane für den Außeneinsatz

Unsere Portalkrane sind speziell für den Einsatz im Freien konzipiert. Sie verfügen über eine verzinkte Stahlkonstruktion mit Korrosionsschutzbeschichtung und sind für Windlasten bis zu 0,8 kN/m² ausgelegt. Dank der optionalen Funkfernsteuerung und des Anti-Sway-Systems ermöglichen sie ein präzises und sicheres Lastenhandling auch bei anspruchsvollen Bedingungen.

Zuverlässige Wartung und weltweiter Support

Unser Service-Netzwerk umfasst zertifizierte Techniker in über 15 Ländern. Wir bieten regelmäßige Inspektionen gemäß EN 13000 sowie schnelle Hilfe bei Störungen – rund um die Uhr. Mit unserem Remote-Diagnosesystem können viele Probleme bereits vor Ort behoben werden, wodurch Stillstandzeiten minimiert werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wie lange beträgt die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?

A: Die Lieferzeit liegt in der Regel zwischen 8 und 12 Wochen, abhängig von der Konfiguration und der aktuellen Auftragslage. Für Eilaufträge bieten wir auf Anfrage eine Express-Option an.

F: Bieten Sie auch kundenspezifische Sonderanfertigungen an?

A: Ja, wir konstruieren und fertigen Sonderlösungen nach Ihren spezifischen Anforderungen – von der Lastaufnahme bis zur Steuerungssoftware. Sprechen Sie uns einfach an.

F: Welche Garantie gewähren Sie auf Ihre Produkte?

A: Wir bieten eine Garantie von 24 Monaten auf alle Komponenten. Zusätzlich können Sie eine erweiterte Garantie für den Antriebsstrang oder die Elektronik hinzubuchen.

F: Wie erfolgt die Schulung des Bedienpersonals?

A: Wir bieten sowohl theoretische als auch praktische Schulungen an – entweder bei Ihnen vor Ort oder in unserem Schulungszentrum. Die Schulung umfasst Sicherheitsrichtlinien, Bedienung und grundlegende Wartungsarbeiten.

F: Welche Normen werden bei der Konstruktion berücksichtigt?

A: Unsere Krane entsprechen den aktuellen DIN- und EN-Normen, insbesondere DIN 15018, EN 13000 und EN 60204-32. Auf Wunsch liefern wir alle erforderlichen Konformitätserklärungen und Prüfprotokolle.

F: Ist eine Fernwartung der Anlagen möglich?

A: Ja, unsere Steuerungen sind optional mit einem Remote-Zugang ausgestattet. So können unsere Techniker Parameter aus der Ferne überwachen und bei Bedarf anpassen, was die Reaktionszeit erheblich verkürzt.

F: Wie hoch sind die Wartungskosten pro Jahr?

A: Die jährlichen Wartungskosten hängen von der Anlagengröße und der Einsatzhäufigkeit ab. In der Regel liegen sie zwischen 2 % und 5 % des Anschaffungswerts. Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot.

F: Können Sie auch ältere Anlagen nachrüsten?

A: Ja, wir bieten Nachrüstlösungen für bestehende Krane an, z. B. die Integration von Lastmomentbegrenzung, neuen Steuerungen oder modernen Antriebskomponenten. Dies erhöht die Sicherheit und Effizienz Ihrer Anlage.

F: Welche Zahlungsbedingungen gelten?

A: Üblicherweise vereinbaren wir eine Anzahlung von 30 % bei Auftragsbestätigung und den Restbetrag vor Versand. Für langjährige Kunden sind individuelle Vereinbarungen möglich.

F: Wie ist der Kundendienst während der Garantiezeit organisiert?

A: Während der Garantiezeit übernehmen wir alle Kosten für Ersatzteile und Arbeitszeit. Unser Service-Team ist per Telefon oder E-Mail erreichbar und reagiert in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

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InspektionTypInspektionsintervallHaupt-PrüfpunktAusführender
Tägliche Prüfungvor jeder SchichtEndschalter/Bremse/Drahtseil/SchraubeBedienpersonal
monatlichInspektioneinmal monatlichStrukturSchweißnaht/elektrisches System/SicherheitseinrichtungWartungPersonal
vierteljährlichInspektionjedes QuartalTurmmastRechtwinkligkeit/Drehverbindung/VerankerungsvorrichtungFachpersonal
jährlichInspektioneinmal jährlichumfassende Inspektion+Lastprüfung+zerstörungsfreie PrüfungPrüfstelle

Häufige Fragen

F: Wie ist die Vertikalitätsabweichung des Turmmastholms zu behandeln, wenn sie die Norm überschreitet?
A: Bei einer Vertikalitätsabweichung des Turmmastholms von mehr als 1/1000 (freistehende Höhe) bzw. 1,5/1000 (Ankerhöhe) ist der Betrieb einzustellen und die Ursache zu analysieren. Mögliche Ursachen und Behebungsmaßnahmen: 1) Ungleichmäßige Setzung des Fundaments – Höhenkote an den vier Ecken des Fundaments messen; bei fortschreitender Setzung ist der Baugrund zu verfestigen. 2) Verformung oder Lockerung der Ankerstützen – Vorspannkraft der Verbindungsbolzen der Ankerstützen prüfen, Länge der Streben einstellen und die Rechtwinkligkeit neu kalibrieren. 3) Verformung der Turmmasthsegmente – Geradheit der Hauptgurte des Turmmastholms abschnittsweise messen und verformte Normsegmente austauschen. 4) Lockerung der Verbindungsbolzen – Alle Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nachziehen und Sicherungsmarkierungen anbringen. Nach der Einstellung ist die Vertikalitätsabweichung erneut zu messen; der Betrieb darf erst nach Erreichen der Norm wieder aufgenommen werden.
F: Ist eine Stichprobenquote von 20 % für das Schraubendrehmoment bei der monatlichen Turmmast-Inspektion ausreichend?
A: Die Stichprobenquote von 20 % stellt lediglich die Mindestanforderung dar. In der Praxis empfiehlt sich die Strategie „20 % regelmäßige Stichproben + 100 % Nachziehen nach der Montage“: Nach der Montage des Turmmasts wird das Schraubendrehmoment nach 100 h, 300 h und 1000 h Betriebszeit jeweils zu 100 % nachgezogen, anschließend erfolgt vierteljährlich eine Stichprobenprüfung von 20 %. Wird bei der Stichprobenprüfung festgestellt, dass das Drehmoment einer Schraube unter 90 % des Sollwerts liegt, müssen sämtliche Schrauben dieser Charge (alle Schrauben dieses Typs bzw. an dieser Position) zu 100 % nachgezogen werden. Die Verbindungsbolzen der Normsegmente des Turmmastholms zählen zu den kritischsten Schrauben des Turmdrehkrans – ihr Lösen gehört zu den häufigsten direkten Ursachen für Kranumstürze. Daher wird empfohlen, die Stichprobenquote bei der regulären Wartung angemessen zu erhöhen.
F: Wie wird die Lastprüfung bei der jährlichen Prüfung eines Turmdrehkrans durchgeführt?
A: Die jährliche Lastprüfung wird von einem zertifizierten Prüfer der Prüfstelle für Spezialausrüstung durchgeführt. Prüfumfang: 1) Statische Belastungsprüfung – Anheben des 1,25-fachen der Nennlast (bei maximaler Ausladung), Halten für ≥10 min, anschließende Kontrolle von Struktur und Schweißnähten auf bleibende Verformung und Risse; 2) Dynamische Belastungsprüfung – Anheben des 1,1-fachen der Nennlast, gemeinsamer Betrieb aller Mechanismen für ≥30 min (kombinierte Bewegung aus Heben, Drehen und Wippen), Prüfung auf einwandfreien Betrieb, zuverlässige Bremsung und präzise Auslösung der Endschalter. Die Prüfdaten werden dokumentiert und dienen als Nachweis für die bestandene Jährliche Prüfung. Der Betreiber sollte im Vorfeld Hindernisse im Umfeld des Krans beseitigen, die Prüflast (Standardgewichte oder Wasserbehälter) bereitstellen und während der Prüfung einen Sicherheitsbereich einrichten.
F: Welche Prüfungen sind erforderlich, wenn ein Turmdrehkran nach längerer Stilllegung wieder in Betrieb genommen wird?
A: Wurde ein Turmdrehkran länger als einen Monat stillgelegt, ist vor der Wiederinbetriebnahme eine umfassende Wiederinbetriebnahmeprüfung durchzuführen: 1) Fundament – Prüfung auf Setzungen, Wasseransammlungen oder Frostschäden; 2) Turmmast – Kontrolle der Rechtwinkligkeit (durch Bodenveränderungen während der Stilllegung kann eine Neigung entstanden sein) sowie Nachziehen aller Verbindungsbolzen; 3) Drahtseil – abschnittsweise Prüfung sämtlicher Drahtseile auf Korrosion und örtlichen Verschleiß (während der Stilllegung sind Drahtseile besonders korrosionsgefährdet); 4) elektrisches System – Messung des Isolationswiderstands (nach längerer Stilllegung kann die Isolation durch Feuchtigkeitseinwirkung abfallen) sowie Funktionstest aller Endschalter; 5) Drehverbindung – nach erneutem Einbringen von Fett langsame Drehung über 10 Umdrehungen zur Kontrolle auf ungewöhnliche Geräusche; 6) Sicherheitseinrichtung – Neukalibrierung des Lastmomentbegrenzers. Bei einer Stilllegung von mehr als sechs Monaten ist vor der regulären Inbetriebnahme eine simulierte Lastprüfung durchzuführen.

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