ISO 24620:2022 Kranfundament Normen – Konstruktionsanforderungen

Die Norm ISO 24620:2022 „Krane – Anforderungen an die Konstruktion von Schienenfundamenten“ definiert die maßgeblichen Vorgaben für die Auslegung von Kranbahngründungen. Sie legt die Betonfestigkeit (≥C30), die Fundamentbreite (≥800 mm) und -tiefe (≥600 mm unter Frostgrenze), die Positioniergenauigkeit der Einbauteile (±2 mm), die Ebenheit der Oberfläche (≤5 mm auf 2 m), das Entwässerungsgefälle (≥1 %), die Dehnungsfugenabstände (innen 20–30 m, außen 15–20 m, Fugenbreite 20 mm), den Erdungswiderstand (≤4 Ω), die Isolationsauflagen sowie die Anforderungen an Kranbahnträger fest – für ein sicher und zuverlässig ausgelegtes Kranfundament.


Technische Anforderungen an das Schienenfundament

Die Betonfestigkeit des Schienenfundaments muss ≥C30 betragen, die Fundamentbreite ≥800 mm und die Tiefe ≥600 mm (unterhalb der Frostgrenze). Die Positioniergenauigkeit der Einbauteile liegt bei ±2 mm, die Höhenkote bei ±5 mm; die Einbauteile sind feuerverzinkt auszuführen. Die Ebenheit der Oberfläche darf auf 2 m Länge eine Abweichung von ≤5 mm nicht überschreiten. Das Entwässerungsgefälle ist mit ≥1 % beidseitig auszubilden, mit seitlichen Entwässerungsrinnen. Dehnungsfugen sind innen im Abstand von 20–30 m, außen von 15–20 m anzuordnen; die Fugenbreite beträgt 20 mm und ist mit bitumengetränkter Jute zu verfüllen. Der Erdungswiderstand darf ≤4 Ω nicht überschreiten; zwischen Schiene und Fundament sind Isolierlagen gegen elektrochemische Korrosion vorzusehen. Kelude Schwerindustrie bietet Konstruktionsberatung und Bauanleitung für Kranfundamente an.


Abbildung


Prüfung und Normen für Kranbahnträger

Kranbahnträger werden entweder als Stahlbetonträger (Spannweite ≤30 m) oder als Stahlträger (unbegrenzt) ausgeführt. Die Durchbiegung unter Nennlast darf ≤L/600 nicht überschreiten. Einbauteile sind feuerverzinkt zu behandeln. Für den Beton gilt die Festigkeitsklasse C30–C40, für Stahlträger Q345B (≈S355J2) mit einem Korrosionsschutz von ≥280 μm. Die Kranschiene QU70–QU120 wird nach der maximalen Radlast dimensioniert. Die jährliche Setzung darf ≤5 mm betragen, die ungleichmäßige Setzung ≤ Spannweite/1000. Kelude Schwerindustrie bietet Konstruktionsberatung und Bauanleitung für Fundament und Kranbahnträger an.

Beton
≥C30
Einbauteile
±2 mm
Entwässerung
≥1 %
Dehnungsfuge
20–30 m
Erdung
≤4 Ω
Durchbiegung
≤L/600
ProjektAnforderung
BetonC30über
Einbauteil±2mm
Entwässerung≥1%
Dehnungsfuge20~30m
Erdung≤4Ω
Durchbiegung≤L/600

InspektionZyklus
Werksabnahmestückweise
Jährliche Prüfungjährlich

Das Schienenfundament ist die tragende Infrastruktur, die sämtliche Lasten des Krans aufnimmt. Die Konstruktionsqualität hat direkten Einfluss auf die Laufruhe und Betriebssicherheit des Krans. Die Betonfestigkeitsklasse muss mindestens C30 betragen. Die Fundamentbreite wird anhand der maximalen Radlast und der Tragfähigkeit des Fundaments bestimmt und sollte in der Regel nicht weniger als 800 mm betragen, die Tiefe nicht weniger als 600 mm. Das Fundament ist unterhalb der Frostgrenze zu gründen. Die Positioniergenauigkeit der Einbauteile ist entscheidend für die Qualität der Schienenmontage: Die Positionsabweichung darf ±2 mm, die Höhenkotenabweichung ±5 mm nicht überschreiten. Die Einbauteile sind feuerverzinkt auszuführen, um Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten. Die Ebenheit der Fundamentoberfläche muss so beschaffen sein, dass die Höhendifferenz auf einer beliebigen Länge von 2 m 5 mm nicht übersteigt, um die Höhengenauigkeit nach der Schienenmontage sicherzustellen. Das Entwässerungsgefälle muss mindestens 1 % betragen, um Staunässe im Schienenbereich zu vermeiden; beidseitig sind Entwässerungsrinnen oder Drainageleitungen vorzusehen. Dehnungsfugen sind im Innenbereich im Abstand von 20–30 m, im Außenbereich von 15–20 m anzuordnen; die Fugenbreite beträgt 20 mm und ist mit bitumengetränkter Hanffaser zu verfüllen. Der Erdungswiderstand darf 4 Ω nicht überschreiten. Zwischen Schiene und Fundament ist eine Isolationsschicht vorzusehen, um elektrochemische Korrosion zu verhindern. Kelude Schwerindustrie bietet Konstruktionsberatung und Bauanleitung für Schienenfundamente an.

Häufige Fragen zu Schienenfundamenten

F: Welche Anforderungen stellt ISO 24620:2022 an Beton und Einbauteile des Schienenfundaments?

A: Die Betonfestigkeitsklasse muss mindestens C30 betragen. Die Fundamentbreite wird anhand der Radlast und der Tragfähigkeit des Fundaments bestimmt und sollte in der Regel mindestens 800 mm, die Tiefe mindestens 600 mm betragen und unterhalb der Frostgrenze liegen. Die Positioniergenauigkeit der Einbauteile darf ±2 mm, die Höhenkotenabweichung ±5 mm nicht überschreiten; die Einbauteile sind feuerverzinkt auszuführen. Die Ebenheit der Fundamentoberfläche muss eine Höhendifferenz von höchstens 5 mm auf 2 m Länge aufweisen.

F: Welche Anforderungen gelten für Entwässerung und Dehnungsfugen des Schienenfundaments?

A: Das Entwässerungsgefälle muss mindestens 1 % betragen und zu beiden Seiten hin abfallen, um Staunässe im Schienenbereich zu vermeiden; beidseitig sind Entwässerungsrinnen oder Drainageleitungen vorzusehen. Dehnungsfugen sind im Innenbereich im Abstand von 20–30 m, im Außenbereich von 15–20 m anzuordnen; die Fugenbreite beträgt 20 mm und ist mit bitumengetränkter Hanffaser zu verfüllen, um Rissbildung durch Temperaturdehnung zu verhindern. Der Erdungswiderstand darf 4 Ω nicht überschreiten; zwischen Schiene und Fundament ist eine Isolationsschicht vorzusehen.

F: Welche Konstruktionsanforderungen gelten für Kranbahnträger?

A: Es werden zwei Ausführungen unterschieden: Stahlbetonträger (für Spannweiten bis 30 m und kleine bis mittlere Tragfähigkeit) und Stahlträger (für große Spannweiten und große Tragfähigkeit). Die Durchbiegung unter Nennlast darf L/600 nicht überschreiten. Einbauteile sind feuerverzinkt auszuführen. Für Beton gilt die Festigkeitsklasse C30–C40, für Stahlträger Q345B (≈S355J2) mit einem Korrosionsschutz von mindestens 280 µm. Die Kranschiene QU70–QU120 wird anhand der maximalen Radlast ausgewählt. Die jährliche Setzung darf 5 mm, die ungleichmäßige Setzung Spannweite/1000 nicht überschreiten.

F: Welche Dienstleistungen bietet Kelude Schwerindustrie für Schienenfundamente an?

A: Kelude Schwerindustrie bietet Konstruktionsberatung und Bauanleitung für Schienenfundamente nach ISO 24620:2022 an, einschließlich Fundamenttypwahl, Festlegung der Betonfestigkeitsklasse, Anordnung der Einbauteile, Entwässerungs- und Dehnungsfugendesign sowie Gestaltung des Erdungssystems.

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