Brückenkran & Portalkran für Stahlbau: Kranausstattung von Kelude

Wichtiger Hinweis: Für die Werkstatt für Stahlbaukonstruktionen wird ein vierteiliges Konfigurationsschema empfohlen: Bereich A für schwere Bearbeitung mit QD-Brückenkranen (16–32 t, ca. 508.000–1.080.000 EUR), Bereich B für leichte Bearbeitung mit LD/LH-Brückenkranen (5–10 t, ca. 127.000–318.000 EUR), Bereich C für Rohmateriallager mit MH/MG-Portalkranen (10–20 t, ca. 229.000–635.000 EUR) und Bereich D für Arbeitsplätze mit BZD-Auslegerkranen (0,5–3 t, ca. 25.000–102.000 EUR pro Kran). Die Gesamtinvestition für eine mittelgroße Werkstatt liegt bei ca. 1,5–2,5 Mio. EUR (inklusive Schienenfundament). Die wirtschaftlichste Lösung ist, zuerst die Brückenkrane zu installieren und die Produktion schrittweise hochzufahren.

Die Werkstatt für Stahlbaukonstruktionen gehört zu den Einsatzbereichen mit der höchsten Krankonzentration überhaupt – vom Entladen und Lagern des Rohmaterials über das Zusammenfügen und Schweißen von H-Trägern bis hin zum Wenden, Lackieren und Verladen der Bauteile ist jeder Prozessschritt auf Hebegeräte angewiesen. Dennoch planen viele Stahlbauunternehmen die Kranausstattung bei Neubau oder Erweiterung nicht systematisch. Die Folgen sind typisch: Ein Kran mit großer Tragfähigkeit hebt kleine Lasten (Ressourcenverschwendung), Engpässe an kritischen Stationen bremsen die Fließbandeffizienz, und das Zusammenspiel zwischen Kranen in der Halle und im Freien ist nicht abgestimmt. Dieser Beitrag analysiert die Fertigungsabläufe in der Stahlbauwerkstatt und unterteilt sie in vier typische Kran-Konfigurationszonen. Für jede Zone werden empfohlene Modelle, Parameter und Investitionsschätzungen aufgeführt.

StahlkonstruktionBearbeitungWerkstattkranKonfigurationslösung

Bereich A: Konfiguration für schwere Bearbeitung

In Bereich A laufen die zentralen Fertigungsschritte der Stahlbaukonstruktion: Zusammenbau und Schweißen von H-Trägern, Richten, Bearbeitung der Stirnflächen sowie Montage und Schweißen von Kastenträgern mit großem Querschnitt. Das Einzelgewicht der zu hebenden Teile liegt in der Regel zwischen 5 und 20 t (das schwerste Bauteil kann bis zu 30 t erreichen). Empfohlen wird ein QD-Zweiträger-Brückenkran mit einer Tragfähigkeit von 16–32 t. Die Spannweite ergibt sich aus der Hallenspannweite abzüglich des Sicherheitsabstands auf beiden Seiten (Standard: 22–30 m). Die Hubhöhe beträgt 8–12 m (abgestimmt auf die Werkstatthöhe).

Auswahlkriterien: Die Triebwerksgruppe ist mit A5 zu wählen (Stahlbauverarbeitung ist eine mittlere Einsatzklasse – etwa 30 bis 60 Hubspiele pro Schicht). Als Bedienungsart wird eine Kombination aus Hängetastersteuerung und Fernsteuerung empfohlen (die Fernsteuerung ermöglicht freies Arbeiten in einem Umkreis von 10 m und ist ideal für die Arbeit mit der Kippvorrichtung am Boden). Eine Doppelhakenkonfiguration (32 t/5 t oder 20 t/5 t) ist empfehlenswert – der Haupthaken hebt schwere Bauteile, der Hilfshaken kleinere Teile oder unterstützt das Wenden. Das steigert die Effizienz erheblich. Die QD-Brückenkrane von Kelude sind serienmäßig mit QJ-Stirnradgetrieben mit gehärteter Zahnflanke und einem Frequenzumrichter-Antriebssystem ausgestattet und können je nach den Anforderungen der Stahlbaufertigung mit einer Doppelhakenkonfiguration geliefert werden.

Investitionsreferenz: QD16t (Spannweite 25 m, A5, Fernsteuerung + Doppelhaken) ca. 508.000–699.000 EUR. QD32t (Spannweite 28 m, A5, Doppelhaken + Frequenzumrichter) ca. 889.000–1.207.000 EUR. Inklusive Schienenfundament mit P43-Schiene und Klemmplatten ca. 25.000–51.000 EUR (je nach Schienenlänge).

Bereich B: Konfiguration für leichte Bearbeitung

In Bereich B werden leichte Stahlbauteile wie Pfetten, Zugbänder, Verbände und Dachrinnen gefertigt sowie Fertigteile sortiert und verpackt. Das Einzelgewicht der Lasten beträgt ≤ 5 t. Empfohlen werden ein LD-Elektro-Einträgerkran oder ein LH-Brückenkran mit Elektrokettenzug mit einer Tragfähigkeit von 5–10 t und einer Spannweite von 18–28 m.

Auswahlkriterien: Die Triebwerksgruppe ist mit A4 zu wählen (geringe Hubfrequenz bei der Bearbeitung leichter Bauteile). Die Bedienung erfolgt überwiegend über die Hängetastersteuerung (der Bediener folgt der Last – das ist effizient). Ein LD-Kran mit 5 t Tragfähigkeit und 22 m Spannweite kostet ca. 102.000–152.000 EUR, ein 10-t-Kran mit 25 m Spannweite ca. 178.000–254.000 EUR. Der LH-Typ ist aufgrund seiner Bauweise mit Elektrokettenzug bei gleicher Tragfähigkeit 10–15 % günstiger als der LD-Typ. Wenn Bereich B sehr lang ist (über 100 m), empfiehlt es sich, mehrere Kranbahnen mit jeweils einem Kran einzurichten, anstatt einen einzelnen Kran über weite Strecken verfahren zu lassen – das spart Zeit und erhöht die Effizienz. Detaillierte Parameter und Preise für die Typen LD und LH finden Sie unter LD Elektro-Einträgerkran – Typen, Parameter, Preise und Auswahl nach Tragfähigkeit und LH Brückenkran mit Elektrokettenzug – Typen, Parameter, Preise und Auswahl.

Bereich C: Rohmateriallager und Fertigteil-Lagerplatz

Bereich C umfasst in der Regel das Rohmateriallager und den Fertigteil-Lagerplatz, die sich überdacht oder im Freien befinden. Hier müssen Stahlbleche, Profile und Fertigteile in verschiedenen Abmessungen be- und entladen werden. Da der Außenlagerbereich nicht durch eine Hallenkonstruktion geschützt ist, muss der Kran für den ganzjährigen Außeneinsatz ausgelegt sein. Empfohlen werden ein MH-Einträger-Portalkran oder ein MG-Zweiträger-Portalkran mit einer Tragfähigkeit von 10–20 t und einer Spannweite von 18–30 m. Bei der Auswahl für den Außenbereich ist auf einen ausreichenden Schutz vor Regen und Sonneneinstrahlung zu achten: Die Schutzart des elektrischen Systems muss mindestens IP54 betragen, der Motor IP55, und der Steuerkasten benötigt einen Regenschutz.

Auswahlkriterien: Außenportalkrane müssen mit Schienenklemmen und Schienenkeilen als Wind- und Rutschsicherung ausgestattet sein (die Windlast ist gemäß DIN 15018 zu berechnen). Das Schienenfundament muss mit Entwässerungsrinnen versehen sein, um Staunässe zu vermeiden. Wenn der Lagerplatz gut befestigt ist und mehrere Arbeitsplätze einen Kran gemeinsam nutzen, ist der bereifte MHhs-Portalkran eine gute Wahl – er benötigt keine Schienen und kann frei bewegt werden. Ein MH-Portalkran mit 10 t Tragfähigkeit und 25 m Spannweite kostet ca. 229.000–356.000 EUR; ein MG-Kran mit denselben Parametern ca. 381.000–635.000 EUR (der Zweiträger bietet eine höhere Tragfähigkeit und Steifigkeit als der Einträger).

Übergang zwischen Halle und Freigelände: Zwischen Lagerplatz und Werkstatt sollte eine Übergangszone eingerichtet werden, in der ein Elektro-Plattformwagen das Rohmaterial in die Halle transportiert und Fertigteile aus der Halle abtransportiert. Konfigurationslösungen für Elektro-Plattformwagen finden Sie unter Elektro-Plattformwagen – komplette Baureihe, Typen, Parameter, Preise und Auswahlhilfe.

Bereich D: Arbeitsplatzbezogene Abdeckung mit Auslegerkranen

Große Brücken- und Portalkrane decken den Materialfluss auf Hallen- und Lagerplatzebene ab. Für kleinere Hubaufgaben an den einzelnen Arbeitsplätzen – z. B. das Ein- und Ausspannen von Werkstücken am Schweißpositionierer, die Beschickung von Bohrmaschinen oder der Transport an den Ein- und Ausläufen von Richtmaschinen – ist es jedoch ineffizient, den Hauptkran zu beanspruchen. Dies führt zu Wartezeiten und Engpässen. Die Lösung für Bereich D besteht darin, an den wichtigsten Arbeitsplätzen unabhängige Säulenschwenkkrane vom Typ BZD zu installieren.

Konfigurationslösung: Jeder Schweißplatz erhält einen BZD 1t×4m Säulenschwenkkran (ca. 19.000–38.000 EUR), jeder Montageplatz einen BZD 2t×5m (ca. 32.000–64.000 EUR) und jede Bohr- und Fräsmaschine einen BZD 0.5t×3m (ca. 10.000–19.000 EUR). Die Gesamtinvestition für die Auslegerkrane in einer mittelgroßen Werkstatt (10 Arbeitsplätze) beträgt ca. 152.000–254.000 EUR. Der Säulenschwenkkran wird direkt am Arbeitsplatz installiert, ist unabhängig vom Brückenkran und wird vom Bediener eigenständig gesteuert – ohne die Disposition des Brückenkrans zu beeinträchtigen.

Abgestimmtes Zusammenspiel: Der Brückenkran transportiert das Werkstück zum Arbeitsplatz. Der Säulenschwenkkran übernimmt die Last vom Kranhaken des Brückenkrans, bewegt sie in den Bearbeitungsbereich und bringt sie nach der Bearbeitung zurück in den Überlappungsbereich des Brückenkrans. Dies setzt voraus, dass sich die Schwenkbereiche von Brückenkran und Säulenschwenkkran überlappen. Die Fundamentpositionen für die Säulen der Schwenkkrane müssen bereits in der Hallenplanung berücksichtigt werden.

Konfiguration und Investition im Bereichsvergleich

Kelude Industriekrane – Engineering nach Maß für den DACH-Markt

Die Kelude Heavy Industry (nachfolgend „Kelude“) ist ein auf Industriekrane spezialisierter Hersteller mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Hebezeugen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Unser Produktportfolio umfasst Brückenkrane, Portalkrane, Auslegerkrane sowie Elektroseilzüge und deckt ein breites Spektrum an Traglasten und Einsatzbereichen ab – von der Werkstatthalle bis zur Schwerindustrie.

Ingenieurleistung und Fertigungstiefe für höchste Anforderungen

Kelude verfügt über eine vollständige Fertigungskette – von der Konstruktion und mechanischen Bearbeitung bis zur Montage und Inbetriebnahme. Alle Krane werden nach den strengen Anforderungen der DIN 15018 (Krane; Stahltragwerke) und FEM 1.001 (Fahrzeugkrane) ausgelegt, was eine hohe Betriebssicherheit und Langlebigkeit gewährleistet. Die Fertigung erfolgt in modernen Werken mit CNC-gesteuerten Maschinen und qualitätsgesicherten Schweißverfahren nach ISO 3834.

Ein entscheidender Vorteil von Kelude ist die hohe Fertigungstiefe: Über 80 % der kritischen Komponenten – wie Laufräder, Getriebe, Hakenflaschen und Steuerungen – werden im eigenen Haus produziert. Dadurch können wir eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen, Lieferzeiten verkürzen und individuelle Kundenwünsche flexibel umsetzen.

Robuste Brückenkrane für den Dauerbetrieb

Unsere Brückenkrane sind für den schweren industriellen Einsatz konzipiert und werden in Einzel- und Zweiträgerausführung angeboten. Sie eignen sich für Traglasten von 1 t bis 100 t und Spannweiten bis 40 m. Die Krane sind als Niedrigbauweise (low-headroom) für beengte Hallenverhältnisse oder als Standardausführung mit optimierter Hubbalkenkonstruktion erhältlich. Alle Modelle zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit, geringe Radlasten und einen wartungsarmen Antriebsstrang aus.

Die Steuerung erfolgt wahlweise über Funkfernbedienung, hängendes Steuerpult oder eine moderne, kabelgebundene Steuerung. Auf Wunsch integrieren wir Frequenzumrichter für sanftes Anfahren und präzises Positionieren der Last. Die Hubwerke sind mit leistungsstarken Elektroseilzügen ausgestattet, die eine hohe Hubgeschwindigkeit und eine lange Lebensdauer gewährleisten.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?

A: A: Die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran liegt in der Regel zwischen 8 und 12 Wochen nach Auftragsbestätigung, abhängig von der Auslastung und der Komplexität der Sonderausstattung.

F: Bieten Sie auch Wartungsverträge für bestehende Krane an?

A: A: Ja, wir bieten maßgeschneiderte Wartungsverträge an, die regelmäßige Inspektionen, Wartungsarbeiten und die Lieferung von Verschleißteilen umfassen. Unsere Servicetechniker sind in der gesamten DACH-Region im Einsatz.

F: Können Ihre Krane an bestehende Hallenstrukturen angepasst werden?

A: A: Ja, wir führen vor Ort eine Bestandsaufnahme durch und konstruieren die Krananlage passgenau für Ihre Hallengegebenheiten. Auch Nachrüstungen und Modernisierungen sind möglich.

F: Welche Sicherheitszertifikate sind bei Ihren Kranen Standard?

A: A: Alle unsere Krane entsprechen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und werden mit CE-Konformitätserklärung geliefert. Die Konstruktion erfolgt nach DIN 15018 und FEM 1.001, die elektrische Ausrüstung nach EN 60204-32.

F: Ist eine Fernsteuerung für alle Kranmodelle erhältlich?

A: A: Ja, alle unsere Krane können wahlweise mit einer Funkfernsteuerung ausgestattet werden. Die Steuerung ist für den industriellen Einsatz ausgelegt und verfügt über eine Not-Aus-Funktion.

F: Übernehmen Sie die Montage und Inbetriebnahme vor Ort?

A: A: Ja, unsere Montageteams führen die komplette Installation, Inbetriebnahme und Einweisung Ihres Personals durch. Wir koordinieren alle notwendigen Schritte mit Ihrem Betriebsablauf.

F: Wie hoch ist die maximale Traglast Ihrer Portalkrane?

A: A: Unsere Portalkrane sind für Traglasten bis 150 t ausgelegt. Für spezielle Anforderungen planen wir auch kundenspezifische Lösungen.

F: Bieten Sie auch explosionsgeschützte Krane für den Chemiebereich an?

A: A: Ja, wir liefern Krane in Ex-Ausführung gemäß ATEX-Richtlinie für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (Zone 1 und 2). Diese Krane sind mit speziellen Motoren und Steuerungen ausgestattet.

F: Wie erfolgt die Qualitätssicherung in der Fertigung?

A: A: Unsere Fertigung ist nach ISO 9001 zertifiziert. Jeder Kran durchläuft eine umfassende Endkontrolle, einschließlich Lasttests und Funktionsprüfung aller Sicherheitseinrichtungen.

F: Können Sie auch kundenspezifische Sonderlösungen realisieren?

A: A: Ja, wir konstruieren und fertigen Sonderkrane nach Ihren spezifischen Anforderungen, z.B. mit besonderen Abmessungen, speziellen Hubwerken oder integrierten Zusatzfunktionen.

F: Wie hoch ist die übliche Nutzungsdauer eines Kelude-Krans?

A: A: Bei regelmäßiger Wartung und normgerechter Nutzung erreichen unsere Krane eine Nutzungsdauer von über 30 Jahren. Die robuste Konstruktion und die Verwendung hochwertiger Komponenten tragen zu dieser Langlebigkeit bei.

F: Welche Garantie gewähren Sie auf Ihre Produkte?

A: A: Wir gewähren eine Garantie von 24 Monaten auf alle Komponenten und die Verarbeitung. Auf Wunsch bieten wir erweiterte Garantiepakete an.

F: Bieten Sie auch Schulungen für Kranführer an?

A: A: Ja, wir bieten Schulungen für Kranführer und Instandhaltungspersonal an, die sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen an unseren Anlagen umfassen.

F: Wie kann ich ein Angebot für einen Kran anfordern?

A: A: Sie können uns über das Kontaktformular auf unserer Website erreichen oder direkt per E-Mail. Wir benötigen Angaben zu Traglast, Spannweite, Hubhöhe und Einsatzart, um Ihnen ein detailliertes Angebot zu erstellen.

F: Sind Ihre Krane für den Außeneinsatz geeignet?

A: A: Ja, wir liefern Krane in korrosionsgeschützter Ausführung (C5-M) für den Einsatz im Freien. Diese sind mit speziellen Beschichtungen und wetterfesten Komponenten ausgestattet.

F: Welche Steuerungsspannungen sind verfügbar?

A: A: Standardmäßig liefern wir Krane mit 400V/50Hz. Auf Anfrage sind auch andere Spannungen wie 230V oder 500V möglich.

F: Bieten Sie auch eine Anbindung an übergeordnete Leitsysteme an?

A: A: Ja, unsere Steuerungen können über Schnittstellen wie Profibus, Profinet oder Ethernet/IP an Ihr Leitsystem angebunden werden. Eine Fernwartung ist ebenfalls möglich.

F: Wie oft müssen Krane gemäß Vorschrift geprüft werden?

A: A: Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) müssen Krane mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Zusätzlich sind vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen Prüfungen erforderlich.

F: Können Sie auch ältere Krane modernisieren?

A: A: Ja, wir bieten Modernisierungen für bestehende Krane an, z.B. den Austausch von Steuerungen, die Nachrüstung von Frequenzumrichtern oder die Erneuerung der Sicherheitseinrichtungen.

F: Wie ist der Kundendienst in der DACH-Region organisiert?

A: A: Wir unterhalten Servicestützpunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere Techniker sind regional eingesetzt und können kurzfristig vor Ort sein.

F: Bieten Sie auch Ersatzteilpakete für die Lagerhaltung an?

A: A: Ja, wir empfehlen für einen reibungslosen Betrieb die Bevorratung von Verschleißteilen. Wir stellen Ihnen gerne eine Liste mit empfohlenen Ersatzteilen für Ihren Kran zusammen.

F: Wie erfolgt die Dokumentation und Übergabe der Krane?

A: A: Jeder Kran wird mit einer vollständigen Dokumentation geliefert, einschließlich Konformitätserklärung, Betriebsanleitung, Prüfprotokollen und Zeichnungen. Wir führen eine Einweisung Ihres Bedienpersonals durch.

F: Sind Ihre Krane für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet?

A: A: Ja, wir bieten spezielle Ausführungen für die Lebensmittelindustrie an, die eine hygienische Gestaltung und den Einsatz von lebensmittelverträglichen Schmierstoffen ermöglichen.

F: Welche Hubgeschwindigkeiten sind möglich?

A: A: Die Hubgeschwindigkeit ist abhängig von der Traglast und dem Einsatzprofil. Standardmäßig bieten wir Geschwindigkeiten von 2 m/min bis 12 m/min an. Für spezielle Anwendungen sind auch höhere Geschwindigkeiten realisierbar.

F: Können Sie die Krane

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BereichFunktionempfohlenes ModellTragfähigkeitKonfigurationspunkteReferenzInvestition(10.000 CNY)
ASchwerlastH-TrägerSchweißmontage/KastenträgerMontageQDZweiträger-Brückenkran16~32tDoppelhakenHaupt-Hilfshaken+FrequenzumrichterFunkfernsteuerung40~95
BLeichtlastPfette/Spannstab/PaketierungLD/LHBrückenbauart5~10tBodenFernbedienung8~25
CLagerplatzRohmaterial/FertigwarenlagerungMH/MGPortalkran10~20tIP54+Schienenklemme+Windschutz18~50
DArbeitsplatzSchweißen/Bohren/RichtenBZDAuslegerkran0.5~3tpro Arbeitsplatz1Stück+Fundament12~20(gesamt10Stück)
4Zone
Funktionsbereich
0.5~32t
Tragfähigkeit Abdeckung
120~20010.000
Gesamt-Investitionsschätzung
gestaffelte Inbetriebnahme
zuerst Brückenbauartspäter ergänzen
Doppelhakenkonfiguration
Haupt-Hilfshaken Effizienzsteigerung
Innen-Außen-Verzahnung
Brückenbauart+Portal-+Elektro-Plattformwagen

Investitionsplanung in Etappen

A: Für Stahlbauunternehmen empfiehlt sich eine Kraninvestition in drei Phasen, um den Kapitalbedarf zu strecken:

Phase 1 (Produktionsanlauf): Zunächst werden die schweren QD-Brückenkrane in Halle A und die leichten LD/LH-Brückenkrane in Halle B installiert, um den reibungslosen Betrieb der Fertigungslinie sicherzustellen. Brückenkrane sind die Grundvoraussetzung für die Fließbandfertigung und dürfen nicht fehlen. Investitionsvolumen Phase 1: ca. 76.000–153.000 EUR.

Phase 2 (Kapazitätserweiterung): Portalkrane für den Rohmaterial- und Fertigwarenlagerplatz in Bereich C schließen die Lücke zwischen Außenlager und interner Fertigung. Der Portalkran kann in Kombination mit Elektro-Plattformwagen das Rohmaterial automatisch der Fertigungslinie zuführen. Investitionsvolumen Phase 2: ca. 25.000–64.000 EUR.

Phase 3 (Lean-Optimierung): Individuelle Auslegerkrane an den einzelnen Schweißplätzen plus vollständige Abdeckung in Bereich D reduzieren die Abhängigkeit der Engpassprozesse vom Hauptkran. Investitionsvolumen Phase 3: ca. 15.000–25.000 EUR. Nach Abschluss aller drei Phasen übernimmt jeder Kran in seinem Bereich seine spezifische Aufgabe, wodurch die gesamte Anschlag- und Transporteffizienz in der Werkstatt um 30–50 % gesteigert werden kann.

Häufige Fragen zur Kranauswahl

F: Wie wird die Tragfähigkeit eines Brückenkrans für die Stahlbauwerkstatt bestimmt?

A: Sie ergibt sich aus dem schwersten zu handhabenden Bauteil × Sicherheitsfaktor 1,1. Beispiel: Der schwerste H-Träger in der Fertigung wiegt 8 t, zuzüglich 0,5 t für Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel ergibt sich ein Mindestwert von (8 + 0,5) × 1,1 = 9,35 t, aufgerundet auf 10 t. Werden regelmäßig Kastenträger um 20 t gehandhabt, ist 20 t die richtige Wahl. Empfehlung: Eine Stufe größer wählen – reicht 10 t aus, kommen aber gelegentlich 12-t-Bauteile vor, sollte 16 t gewählt werden. Die Tragfähigkeit sollte eher großzügig bemessen sein, jedoch ohne übermäßige Überdimensionierung, um unnötige Baukosten zu vermeiden.

F: Kann ein Brückenkran ausschließlich per Funkfernsteuerung ohne Führerhaus betrieben werden?

A: Ja, das ist möglich und wird sogar empfohlen. Über 95 % der Arbeitsabläufe in einer Stahlbauwerkstatt werden vom Bodenpersonal direkt am Lastaufnahmemittel ausgeführt; ein Führerhaus wird in der Praxis selten genutzt. Der Verzicht auf das Führerhaus spart ca. 2.500–6.400 EUR (bei mittleren Kranen) und reduziert das Eigengewicht der Laufkatze um ca. 300–500 kg. Nur bei Tragfähigkeiten ab 50 t oder wenn eine Präzisionsausrichtung erforderlich ist, wird ein Führerhaus empfohlen. Die Brückenkrane von Kelude sind serienmäßig mit Funkfernsteuerung ausgestattet, ein Führerhaus ist optional erhältlich.

F: Welcher Korrosionsschutz ist für Portalkrane im Außenlager erforderlich?

A: Die Korrosionsschutzanforderungen für Portalkrane im Freien: Hauptträger und Stützbeine werden kugelgestrahlt (Sa 2,5) und erhalten eine Epoxid-Zinkgrundierung (80 μm Trockenschichtdicke), eine Epoxid-Eisenglimmer-Zwischenbeschichtung (60 μm) sowie einen Polyurethan-Decklack (60 μm) – Gesamttrockenschichtdicke ≥ 200 μm. Schraubverbindungen werden mit Zink-Chrom-Beschichtung oder Feuerverzinkung geschützt. Der elektrische Steuerschrank benötigt Schutzart ≥ IP55, ebenso die Motoren. Schienen und Laufräder werden mit Rostschutzöl behandelt. Die Auslegung erfolgt nach ISO 12944 für Korrosivitätskategorie C3–C4; in Küstennähe ist die Kategorie C5 erforderlich.

F: Wo liegt der typische Engpass bei der Anschlag- und Transporteffizienz in einer Stahlbauwerkstatt?

A: Der häufigste Engpass ist der QD-Brückenkran im Schwerlastbereich, der sowohl große Bauteile als auch kleine Einzelteile heben muss und durch häufige Fahrbewegungen Zeit verliert. Die Lösung: Jeder Arbeitsplatz erhält einen eigenen Auslegerkran – der Schweißplatz einen 1-t-Auslegerkran für den Werkstückwechsel am Positionierer, der Montageplatz einen 2-t-Auslegerkran für den Transport kleiner Teile wie Pfetten. Der QD-Brückenkran wird dadurch entlastet und kann sich auf Lasten über 20 t konzentrieren. Die Praxis zeigt: Mit Auslegerkranen an den Arbeitsplätzen lässt sich die Gesamteffizienz der Werkstatt um 30–50 % steigern, die Amortisationszeit beträgt ca. 6–12 Monate.

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