Kran-Konfigurationslösungen für die Petrochemie

Die Kranauswahl für die Fertigung von petrochemischen Anlagen muss nach Gerätetyp klassifiziert erfolgen – für Druckbehälter empfiehlt sich ein Brückenkran der Bauart QD mit 20–100 t, für Reaktoren ein Portalkran MG mit 100–500 t oder ein Tandemhub mit zwei Kränen, für Wärmetauscher ein Brückenkran QD mit 20–80 t in Kombination mit einer Rohreinfädelvorrichtung, und für Kolonnen ein weitgespannter Portalkran mit 50–300 t. Kelude bietet kombinierte Brücken- und Portalkranlösungen, die Tandemhub und Kippfunktionen unterstützen.

Branchenlösung · Fertigung petrochemischer Anlagen
Krankonfiguration für die Fertigung petrochemischer Anlagen
Anschlagen von Druckbehältern, Reaktoren, Wärmetauschern und Kolonnen
Abdeckung: Druckbehälter · Reaktoren · Wärmetauscher · KolonnenTragfähigkeit: 20–500 t, Wenden und Kippen von GroßbauteilenKonfiguration: Doppellaufkatze · Tandemhub · Kippvorrichtung

Die Fertigung petrochemischer Anlagen umfasst Druckbehälter, Reaktoren, Wärmetauscher sowie Kolonnen (Destillations-, Absorptions- und Regenerationskolonnen). Diese Komponenten zeichnen sich durch große Tragfähigkeiten (20–500 t), große Durchmesser (1–8 m) und große Längen (10–60 m) aus. Während der Fertigung sind mehrere Wendevorgänge erforderlich – vom Rundschneiden des Mantels über das Schweißen der Längs- und Rundnähte, die Heftung, die Endmontage, die Druckprüfung, die Beschichtung bis hin zum Versand. Die zentrale Anforderung an die Krankonfiguration ist die Unterstützung des Wendens und Zusammenführens großer Mantel- und Schusssegmente sowie die Verladung der fertigen Anlagen. Dieser Artikel bietet Kranlösungen für die vier Gerätekategorien Druckbehälter, Reaktoren, Wärmetauscher und Kolonnen.

PetrochemieanlagenFertigungIndustrieausrüstung der Kategorie IVAnschlagenKonfiguration
Druckbehälter
Lagertanks, Separatoren, Filter. Mittlere Tragfähigkeit 20–100 t, Mantelrundschneiden + Längs- und Rundnahtschweißen, empfohlen: Brückenkran QD/LH + Positionierer.
Reaktoren
Hydrierreaktoren, Rührkessel. Große Tragfähigkeit 100–500 t + große Durchmesser, empfohlen: Portalkran MG oder Tandemhub mit zwei Kränen + Kippvorrichtung.
Wärmetauscher
Rohrbündelwärmetauscher, Luftkühler. Mittlere Tragfähigkeit 20–80 t, Einfädeln des Rohrbündels + Gehäusemontage, empfohlen: Brückenkran QD + Rohreinfädelvorrichtung.
Kolonnen
Destillations- und Absorptionskolonnen. Extrem lang (30–60 m) + extrem schwer (50–300 t), empfohlen: weitgespannter Portalkran + Mehrsegment-Heftvorrichtung.

Krankonfiguration im Vergleich für die Anlagenfertigung

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VergleichskriteriumDruckbehälterReaktorWärmetauscherKolonne
empfohlenes ModellQD/LH-TypBrückenbauartMGPortalkranoder DoppelmaschineTandemhubQD-BrückenkranMGgroßSpannweitePortalkran
TragfähigkeitBereich20~100t100~500t20~80t50~300t
SpannweiteBereich18~28m30~50m18~24m30~50m
KernkonfigurationPositionierer+RollenbockKippvorrichtung+DoppellaufkatzeRohreinführungsmaschine+AuslegerkranmehrstufigHeftungMontagebock
TandemhubAnforderungEinzelbetriebDoppelmaschinen-VerbundbetriebEinzelmaschine+KragarmZusammenwirkenmehrstufigHeftungZusammenwirken
Referenzpreis25~80Zehntausend Yuan(50tStufe)100~500Zehntausend Yuan20~60Zehntausend Yuan(32tStufe)80~300Zehntausend Yuan

Krane für die Druckbehälterfertigung – Mantelbiegen und Schweißgruppen

Der Fertigungsablauf für Druckbehälter (Lagertanks/Separatoren/Filter) umfasst: Stahlblechzuschnitt, Biegen von Blechen mit der Blechbiegemaschine, Längsnahtschweißen des Mantels, Heftung der Rundnähte, Anschweißen der Stutzen, Druckprüfung und Beschichtung. Die Kernaufgaben des Krans umfassen den Transport zugeschnittener Stahlbleche, das Abnehmen gebogener Mäntel von der Biegemaschine und den Transfer zwischen den Arbeitsstationen für Längsnähte, das Heften der Rundnähte zwischen Mantelsegmenten sowie die Druckprüfung des Fertigprodukts:

  • Blech- und Biegebereich: Empfohlen werden Brückenkrane vom Typ LD/LH (10–32 t) für die Handhabung der Blechvorbehandlung, das Be- und Entladen der Blechbiegemaschine und das Abnehmen der gebogenen Mäntel. In derselben Kranbahn werden 2–4 Einheiten eingesetzt.
  • Schweißgruppenbereich: Empfohlen werden Zweiträger-Brückenkrane vom Typ QD (20–100 t) für das Heften der Rundnähte zwischen den Mantelsegmenten – ein Segment wird angehoben und mit dem benachbarten Segment ausgerichtet; nach dem Schweißen erfolgt der Transfer zur nächsten Station.
  • Zusammenwirken mit Schweißpositionierer: Der Schweißpositionierer für Behältermäntel (Rollenbock + Kippvorrichtung) wird in Verbindung mit dem Kran verwendet – der Kran hebt das Mantelsegment auf den Rollenbock, der Rollenbock dreht den Mantel für die Wannenposition, der Kran unterstützt das Wenden.
  • Referenzpreis: QD-Typ 50 t/28 m ca. 76.000–127.000 EUR

Krane für die Reaktorfertigung – Wenden und Anschlagen von Ultra-Großtonnage-Mänteln

Die Mäntel großer Hydrierreaktoren und Rührbehälter zeichnen sich durch große Wanddicken (100–300 mm), hohe Gewichte (100–500 t) und große Durchmesser (3–6 m) aus. Das Wenden der Mäntel und der Versand der Fertigprodukte erfordern Hebegeräte der Ultra-Großtonnage-Klasse:

  • Empfohlene Lösung 1 – MG-Portalkran: Einzelner MG-Portalkran (100–500 t), Spannweite 30–50 m, mit Doppellaufkatze. Gilt für spezialisierte Fertigungsbetriebe mit hohem Reaktoraufkommen und häufigen Mantelwendevorgängen.
  • Empfohlene Lösung 2 – Tandemhub mit zwei Kranen: 2 QD-Brückenkrane (je 100–250 t) mit Master-Slave-Regelung für den gekoppelten Hub. Gilt für Betriebe mit mittlerem Reaktoraufkommen, die vorhandene Brückenkrane für den Tandemhub nutzen.
  • Kippvorrichtung: Das Wenden großer Mäntel erfordert eine spezielle Kippvorrichtung (Bogenträger + hydraulischer Kippmechanismus) in Verbindung mit dem Kran – der Haupthaken des Krans trägt das Hauptgewicht des Mantels, das hydraulische System der Kippvorrichtung steuert den Kippwinkel (0–90° oder 0–180°).
  • Verladen für den Versand: Das Verladen großer Reaktoren (Bahn-/Straßentransport) erfordert einen großen Portalkran oder Autokran; die Portalkranlösung ermöglicht das Heben und den Transport der Ausrüstung vom Werkstattbereich direkt auf das Transportfahrzeug.

Krane für die Wärmetauscherfertigung – Rohrbündel-Einfädeln und Gehäusemontage

Die fertigungstechnische Herausforderung bei Rohrbündel-Wärmetauschern (Festkopf-/Schwimmkopf-/U-Rohr-Bauart) liegt im Einfädeln des Rohrbündels – Wärmetauscherrohre mit 3–18 m Länge (mehrere hundert bis tausend Stück) müssen in das Gehäuse eingefädelt werden, wobei hohe Anforderungen an die Koaxialität während des Einfädelns gestellt werden:

  • Gehäusemontagebereich: QD-Brückenkrane (20–80 t) für das Heften der Rundnähte der Gehäusesegmente, die Montage von Einlauf- und Umlenkraum am Gehäuse sowie das Heben und Transportieren der kompletten Einheit.
  • Einfädelbereich: Empfohlen wird ein Säulenschwenkkran vom Typ BZD (3–10 t), installiert direkt an der Einfädelstation, für den Transport des Rohrbündels und die Einfädelhilfe – das vormontierte Rohrbündel (Rohrboden + Stützbleche + Wärmetauscherrohre) wird vom Montagegestell zum Gehäuseeingang gehoben und mit der Einfädelmaschine/Zugvorrichtung eingefädelt.
  • Druckprüfbereich: QD-Brückenkrane (20–80 t) für das Heben und den Transport bei der Druckprüfung des Wärmetauschers.
  • Referenzpreis: QD-Typ 32 t/24 m ca. 44.000–76.000 EUR

Krane für die Kolonnenfertigung – Mehrsegmentige Längsausrichtung

Destillationskolonnen, Absorptionskolonnen und Regeneratoren haben typischerweise Längen von 30–60 m (aus 5–15 geschweißten Mantelsegmenten) und Gewichte von 50–300 t. Während der Fertigung sind die Längsausrichtung mehrerer Segmente und das Schweißen der Rundnähte erforderlich. Da die Kolonnenlänge die übliche Werkstatthallen-Spannweite (20–30 m) bei weitem übersteigt, wird bei der Kolonnenfertigung typischerweise das Modell „Segmentfertigung vor Ort + Endmontage vor Ort“ angewendet:

  • Segmentfertigungswerkstatt: Jedes Segment ist 6–12 m lang; empfohlen werden QD-Brückenkrane (32–50 t) für die Fertigung und das Wenden der einzelnen Segmente.
  • Ausrichtgestellbereich: In einer verlängerten Halle (Spannweite 30–50 m) wird ein MG-Portalkran (50–300 t) eingesetzt, um mehrere Segmente auf das Ausrichtgestell zu heben und die Rundnähte zu schweißen.
  • Qualitätsprüfbereich: Fertige Kolonnen müssen einer Druckprüfung und einer zerstörungsfreien Schweißnahtprüfung (RT/UT) unterzogen werden; danach erfolgt das Verladen mit dem Portalkran für den Versand.

Servicevorteile von Kelude für die Petrochemie-Ausrüstungsindustrie

  • Tandemhub-Technologie: Das Tandemhub-System von Kelude (Kopplung von 2 Brückenkranen oder 2 Portalkranen) erreicht eine Synchronisationsgenauigkeit von ±10 mm und unterstützt eine einstellbare Lastverteilung von 0–100 % (z. B. ein Kran trägt 60 %, der andere 40 %), um Anforderungen an unterschiedliche Schwerpunktlagen zu erfüllen.
  • Kippvorrichtung als Zubehör: Kelude kann passende Kippvorrichtungen für das Wenden von Mänteln/Behältern liefern (Bogenträger + hydraulischer Kippmechanismus, Kippwinkel 0–180°, geeignet für Durchmesser von 1–8 m), die in Verbindung mit dem Kran ein sicheres Wenden großer Mäntel ermöglichen.
  • Portalkrane der Ultra-Großtonnage: Kelude verfügt über die Konstruktions- & Fertigungskompetenz für MG-Portalkrane der Klasse 100–500 t, konfigurierbar mit Doppellaufkatze (großer Haupthaken + Hilfskatze) und Frequenzumrichter-Antriebssystem mit frequenzgesteuerter Drehzahlregelung – geeignet für Fertigungsstandorte der Petrochemie-Ausrüstung.
500t
Maximale Tragfähigkeit
Anschlagen schwerer Reaktoren
60m
Längste Kolonne
Mehrsegmentige Ausrichtung & Schweißen
180°
Kippwinkel
Sicheres Wenden von Mänteln
±10mm
Synchronisationsgenauigkeit Tandemhub
Verriegelungssteuerung zweier Krane
30–45 Tage
Prüfintervall
TSG-Überwachungsprüfung
6
Abgedeckte Anlagentypen
Druckbehälter / Wärmetauscher u. a.

Häufige Fragen

F: Welche Parameter sind bei der Kranauswahl für eine Druckbehälterfertigung entscheidend?

A: Bei der Druckbehälterfertigung – insbesondere bei großen dickwandigen Behältern – sind drei Hauptparameter maßgeblich: die Nenntragfähigkeit, die mit dem 1,2- bis 1,5-fachen des Fertiggewichts von Mantelsegmenten und Böden bemessen wird (z. B. 30-t-Segment mit 50-t-Kran); dabei ist das Zusatzgewicht der Kippvorrichtung zu berücksichtigen. Die Hubhöhe muss die Gesamthöhe des aufgerichteten Behälters zuzüglich der Länge des Lastaufnahmemittels abdecken; typische Hubhöhen in Behälterwerkstätten liegen bei 12–18 m. Die Spannweite muss die Breite der Vorfertigungs- und Kippzonen abdecken und beträgt in der Regel 18–30 m. Kelude bietet für die Druckbehälterindustrie Brücken- und Portalkrane von 50 bis 500 t Tragfähigkeit mit Tandemhub- und Kippfunktion an.

F: Wie wird die Explosionsschutzklasse in der Petrochemiefertigung festgelegt?

A: Die Explosionsschutzklasse in der Fertigung von Petrochemieausrüstung hängt vom Produkttyp ab: Werkstätten für Kohlenstoffstahl-Druckbehälter und -Kolonnen haben in der Regel keine Explosionsschutzanforderungen oder benötigen lediglich Zone 2/IIB T3. Werkstätten für Edelstahl-Reinheitsbehälter sind üblicherweise ohne Explosionsschutz ausgeführt. Schweißwerkstätten für wasserstoffführende Behälter (z. B. Hydrierreaktoren) erfordern explosionsgeschützte Elektrik der Zone 1/IIC T4. Für Wärmetauscher-Rohrbündel gelten die Anforderungen an Reinigung und Druckprüfung je nach Rückständen brennbarer Medien. Kelude konfiguriert explosionsgeschützte Krane entsprechend dem vom Betreiber bereitgestellten Zonenteilungsplan und stellt das Explosionsschutz-Zertifikat aus.

F: Wie lassen sich große Kolonnenbauteile sicher anschlagen und wenden?

A: Große Kolonnen (Höhe 20–60 m, Durchmesser 2–6 m) werden in der Regel segmentweise gefertigt, segmentweise gewendet und abschließend in der Endmontage zusammengeführt. Gängige Wendeverfahren: Tandemhub mit einer Laufkatze – zwei Laufkatzen heben dasselbe Segment gemeinsam an, wobei eine Katze hebt und die andere senkt (geeignet bis 50 t). Kippvorrichtung – gebogener Auflagerträger mit hydraulischem Kippmechanismus (Standard bei schweren Behältern, Kippwinkel 0–180 Grad). Portalkran mit Hakenkombination – der Haupthaken trägt die Last, der Hilfshaken unterstützt den Wendevorgang. Beim Wenden ist ein Abrutschen des Segments zu verhindern; die Außenfläche des Mantels wird mit rutschfesten Auflagen geschützt. Die Wendelösungen von Kelude sind in mehreren Projekten der Petrochemieausrüstung im Einsatz; die maximale Wendetragfähigkeit beträgt 300 t.

F: Portalkran oder Brückenkran für die Petrochemiefertigung – was ist besser?

A: Das hängt von der Werkshallenstruktur und dem Fertigungslayout ab. Vorteile des Portalkrans: keine Kragsteine und Kranbahnträger erforderlich, geringere Anforderungen an das Hallenfundament, Einsatz im Freilager möglich, geeignet für Ultra-Großtonnage (100–500 t) und große Spannweiten (30–50 m). Vorteile des Brückenkrans: größere Hubhöhe (Nutzung des Hallenvolumens), der Haken kann jede Position entlang der gesamten Kranbahn erreichen, ideal für mehrstufige Fließfertigung in der Halle. Empfehlung: Für die Innenfertigung Brückenkrane wählen (Spannweite 18–30 m, Tragfähigkeit 50–200 t); für Außenlager und Verladebereiche Portalkrane einsetzen (Spannweite 30–50 m, Tragfähigkeit 100–500 t). Kelude bietet für Petrochemiehersteller kombinierte Brücken- und Portalkranlösungen an.

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