Kran-Konfiguration für die Aufzugsfertigung

Die Aufzugsfertigung (Personen-/Lasten-/Fahrtreppen-/Krankenhausaufzüge) umfasst vier Fertigungsbereiche: Schweißen und Montage des Fahrkorbs, Bearbeitung der Führungsschienen, Montage der Traktionsmaschine sowie den Schaltschrankbau. Das Fahrkorbgewicht liegt bei 1–5 t, Führungsschienen werden in Einzellängen von 3–5 m gefertigt (5–25 kg/m, also 15–125 kg pro Schiene), Traktionsmaschinen wiegen 200–2.000 kg und Schaltschränke 100–500 kg. Empfohlen wird die Kombination aus einem Brückenkran vom LD-Typ (3–10 t), einem KBK-Flexsystem (0,25–1 t) und einem BZD-Auslegerkran (0,5–2 t). Kelude bietet für die Aufzugsindustrie differenzierte Kran-Konfigurationen je nach Aufzugstyp (Personen-/Lasten-/Fahrtreppenaufzug).

Branchenlösung · Aufzugsfertigung
Krankonfiguration für die Aufzugsfertigung
Vier Montagebereiche: Fahrkorb, Führungsschiene, Traktionsmaschine, Schaltschrank
AufzugFertigungKranRealansicht

Fahrkorbfertigung: Präzisionsschweißen und Montage von Edelstahl-Fahrkörben

Der Aufzugsfahrkorb besteht aus Boden, Wänden, Dach und Tür. Das bevorzugte Material ist **gebürsteter Edelstahl** mit feiner Haarlinienstruktur – die Standard-Oberfläche moderner Aufzugskabinen. Die größten Herausforderungen in der Fahrkorbfertigung: ① Die Edelstahloberfläche ist äußerst empfindlich – Kratzer, Druckstellen oder Fingerabdrücke beeinträchtigen sofort die optische Qualität; ② Die Wandpaneele sind großflächig (0,8–1,6 m breit, 2–3 m hoch) und dünnwandig (1–1,5 mm) – beim Heben besteht hohe Verformungsgefahr; ③ Bei der Endmontage müssen mehrere Paneele mit einer Passgenauigkeit von ≤ 1 mm ausgerichtet werden.

Empfohlenes Modell: Brückenkran vom LD-Typ, 3–5 t / Spannweite 12–18 m. Der Werkstattkran für die Fahrkorbfertigung benötigt ein **Speziallastaufnahmemittel** – entweder einen Vakuumheber (Saugnäpfe greifen die Edelstahloberfläche ohne Druckstellen) oder Nylonhebegurte mit Kantenschutz (die Kontaktstellen erhalten eine Silikon-Schutzhülle). Die Hubgeschwindigkeit sollte als Zweigang- oder Frequenzumrichter-Variante ausgelegt sein: schnelles Heben im Leerlauf (8 m/min) plus Kriechgang unter Last (0,5–1 m/min).

Preisreferenz: LD-Brückenkran 3 t / 15 m ca. 3.800–7.600 EUR; Vakuumheber ca. 2.500–6.400 EUR. Die Kelude-Lösung für die Fahrkorbfertigung ist serienmäßig mit Vakuumhebern ausgestattet, um Transportschäden an der Edelstahloberfläche auszuschließen.

Führungsschienenfertigung: Handhabung langer, präziser Schienenprofile

Die Führungsschienen (T-Profile oder Hohlprofile) bilden die Laufbahn des Aufzugs. Sie werden in Längen von 3–5 m gefertigt und unterliegen höchsten Genauigkeitsanforderungen (Geradheit der Lauffläche ≤ 0,5 mm/m). Der Fertigungsablauf umfasst: Stahlprofil-Zuführung → Fräsen → Richten → Endbearbeitung → Inspektion → Ölen → Verpackung. Charakteristisch für den Schienentransport: ① Hoher Schlankheitsgrad (5 m Länge bei 16–24 mm Dicke) – ohne mehrere Anschlagpunkte verbiegt sich die Schiene beim Heben; ② Genauigkeitsanforderungen – jede Durchbiegung beim Transport beeinträchtigt die spätere Geradheit der Schiene.

Empfohlenes Modell: LD-Brückenkran, 3–5 t / Spannweite 18–30 m (die Schienenfertigung erfordert große Hallenbreiten). Ausgestattet mit einem **Traversenspreizer mit mehreren Anschlagpunkten** (3–5 Anschlagpunkte entlang der Schienenlänge, mit automatischer Nivellierung). Da die Schienen sehr häufig bewegt werden (5–8 Hebevorgänge pro Schiene vom Wareneingang bis zum Versand), empfiehlt sich eine hohe Hubgeschwindigkeit (12 m/min im Leerlauf) für mehr Effizienz.

Preisreferenz: LD-Brückenkran 5 t / 24 m ca. 7.600–15.300 EUR; Traversenspreizer mit Mehrfach-Anschlagpunkten ca. 1.300–3.800 EUR. Die Kelude-Lösung für die Schienenfertigung gewährleistet mit dem Traversenspreizer, dass die Geradheit jeder Schiene beim Transport unangetastet bleibt.

Traktionsmaschinen-Montage: Präzisionsausrichtung schwerer Antriebseinheiten

Die Traktionsmaschine (Permanentmagnet-Synchron, Asynchron oder mit Getriebe) ist das Herzstück des Aufzugsantriebs. Ihr Gewicht liegt zwischen 200 und 2.000 kg (Hausaufzüge 200–500 kg, Personenaufzüge 500–1.500 kg, Lasten- und Schwerlastaufzüge 1.000–3.000 kg). Der kritischste Schritt in der Montage ist das **Zusammenführen von Rotor und Stator**: Der Rotor muss exakt in den Stator eingeführt werden (Luftspalt nur 1–3 mm). Die Positioniergenauigkeit ist extrem hoch, und bei Permanentmagnet-Synchronmaschinen besteht zusätzlich die Gefahr des magnetischen Anziehens während der Handhabung.

Empfohlenes Modell: LD-Brückenkran 3–10 t mit spezieller Positionierhilfe. Im Montagebereich der Traktionsmaschine empfiehlt sich eine **Drehplattform** (Kippen der Maschine um 0–90° für die Montage von Motor und Bremse) sowie eine **Präzisions-Laufkatze** für den Transport der fertig montierten Einheit vom Montage- zum Testbereich. Die Hubgeschwindigkeit des Krans muss einen Kriechgang (0,2–0,5 m/min) für die exakte Rotorpositionierung bieten.

Preisreferenz: LD-Brückenkran 5 t / 15 m ca. 6.400–12.700 EUR; Drehplattform ca. 3.800–7.600 EUR. Die Gesamtinvestition für die Kelude-Montagelösung (1 LD-Kran + 1 Drehplattform + 2 BZD-Auslegerkrane) beträgt ca. 15.300–28.000 EUR.

Schaltschrankfertigung: Leichtlast-Handhabung elektrischer Präzisionsbauteile

Der Aufzugs-Schaltschrank (integriert Frequenzumrichter, Steuerplatine, Schütze und Bremswiderstand) wiegt 100–500 kg bei Abmessungen von typischerweise 1 m × 0,6 m × 2 m. Die Montagehalle muss sauber sein (elektronische Bauteile reagieren empfindlich auf Staub) und antistatisch ausgelegt werden (Gefahr des elektrostatischen Durchschlags an elektronischen Komponenten). Charakteristisch für den Schaltschranktransport: geringes Gewicht, aber häufige Handhabungsvorgänge und hohe Anforderungen an die Positioniergenauigkeit (exaktes Ausrichten beim Einsetzen in die Prüfstandsführungsschienen).

Empfohlenes Modell: KBK-Flexsystem mit flexibler Aufhängung 0,25–0,5 t + BZD-Auslegerkran 0,25–0,5 t. Das KBK-System deckt den Gesamtprozess von Montage, Prüfung und Verpackung des Schaltschranks ab – jeder Arbeitsplatz erhält eine eigene Laufkatze. Antistatische Ausstattung: Schienenerdung des KBK-Systems mit Erdungswiderstand ≤ 4 Ω, Hebezeugkette aus antistatischem Nylon, Hebeband aus antistatischem Gewebe. Für große Schaltschränke ab 300 kg kann ein LD-Brückenkran 3 t eingesetzt werden.

Preisreferenz: KBK-System 0,25 t ca. 2.500–5.100 EUR; BZD-Auslegerkran 0,25 t ca. 1.000–1.900 EUR. Die Gesamtinvestition für die Kelude-Schaltschrank-Lösung (1 KBK-System + 3 BZD-Auslegerkrane) beträgt ca. 5.100–10.200 EUR.

Konfigurationsvergleich: Kranlösungen für die Aufzugsfertigung

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Montage Gliedempfohlenes ModellTragfähigkeit/SpannweiteSonder-KonfigurationReferenzpreis
FahrkorbLDBrückenbauart+Vakuumhebegerät3~5t/12~18mVakuumhebegerät/Schutzeinrichtungen Winkel3~6Universal-
FührungsschieneLDBrückenbauart+Mehrfach-Anschlagpunkt Querträger3~5t/18~30mAutomatische Nivellierung Lastaufnahmemittel6~12Universal-
TraktionsmaschineLDBrückenbauart+Kippen Drehplattform3~10tSchleichgang0.2m/min12~22Universal-
SchaltschrankKBK+BZD0.25~0.5tantistatisch/Reinraum-4~8Universal-

Schlüsselparameter für Krane in der Aufzugsindustrie

Fahrkorbgewicht
1–5 t
Personen- und Lastenaufzüge
Führungsschienenlänge
3–5 m
T-förmige Aufzugsführungsschienen
Traktionsmaschine
200–3.000 kg
Vom Hausaufzug bis zur großen Tragfähigkeit
Positioniergenauigkeit
Spalt ≤ 1 mm
Ausrichtung der Fahrkorbwände
Führungsschienengenauigkeit
≤ 0,5 mm/m
Anforderung an die Geradheit
Investitionsvolumen
ca. 4.000–28.000 €
Je nach Montagebereich

Servicevorteile von Kelude für die Aufzugsfertigung

① Schutz der Edelstahloberflächen: Die Kranlösungen von Kelude für die Fahrkorbfertigung sind standardmäßig mit Vakuumhebern und Nylonhebegurten mit Kantenschutz ausgestattet. Dadurch werden Oberflächenschäden an Edelstahlpaneelen beim Heben und Transportieren zuverlässig vermieden, was Nacharbeits- und Ausschussquoten deutlich reduziert.

② Hebekonzepte für lange Werkstücke: Für den Transport langer Bauteile wie Aufzugsführungsschienen (3–5 m) und Fahrkorbwände (2–3 m) bietet Kelude Traversenspreizer mit mehreren Anschlagpunkten (automatische Nivellierung) sowie Vakuumheber-Traversenspreizer an. Diese gewährleisten, dass lange Werkstücke während des gesamten Transports ausbalanciert und ohne Neigung geführt werden.

③ Präzisionslösungen auf Arbeitsebene: Die Rotormontage der Traktionsmaschine erfordert eine präzise Steuerung im Schleichgang von 0,2–0,5 m/min, während die Schaltschrankmontage eine antistatische, saubere Umgebung voraussetzt – die Branchenlösung von Kelude für die Aufzugsindustrie ist exakt auf diese anspruchsvollen Anforderungen zugeschnitten.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Warum werden Vakuumheber für den Transport von Edelstahl-Fahrkorbwänden eingesetzt?

A: Die Paneele der Aufzugskabine bestehen aus gebürstetem Edelstahl mit einer feinen, haarlinienartigen Oberflächenstruktur. Diese Oberfläche ist äußerst empfindlich – Reibung durch Drahtseile hinterlässt irreparable Kratzer, und der Druck herkömmlicher Hebebänder erzeugt bleibende Eindrücke (die gebürstete Struktur wird verpresst und erzeugt sichtbare Reflexionsunterschiede). Der Vakuumheber hebt die Paneele mithilfe von Saugkraft an; die Kontaktfläche zwischen Saugnapf und Material besteht aus weichem Gummi und hinterlässt keinerlei Spuren. Die Vakuumhebegeräte von Kelude sind mit 4–8 unabhängigen Saugnäpfen ausgestattet (jeder Saugnapf verfügt über eine eigene Luftversorgung, sodass der sichere Transport auch bei Ausfall einzelner Saugnäpfe gewährleistet ist). Die Position der Saugnäpfe lässt sich flexibel an die Paneelabmessungen (Breite 0,8–1,6 m × Höhe 2–3 m) anpassen.

F: Warum benötigt eine Führungsschienen-Fertigungslinie einen Kran mit großer Spannweite?

A: Aufzugsführungsschienen (T-förmige und Hohlschienen) haben eine Standardlänge von 3–5 m. Die typische Anordnung einer Führungsschienen-Fertigungslinie umfasst: Profilstahllager (für 6 m lange Stahlprofile), Fräsbearbeitungslinie (ca. 20–30 m Länge), Richtstation, Endbearbeitungsbereich, Prüfbereich sowie Öl- und Verpackungsstation. Die gesamte Linie ist entlang der Werkstattlänge angeordnet, wobei die Werkstattbreite 12–20 m beträgt (für Fertigungsanlagen und Personenzugang). Der Schienentransport erfolgt sowohl in Längsrichtung (vom Lager zur Bearbeitungslinie) als auch quer (von der Bearbeitungslinie zum Prüfbereich). Daher muss die Kran-Spannweite mindestens 18–24 m betragen, um die gesamte Breite der Fertigungslinie abzudecken. Die empfohlene Spannweite für die Führungsschienen-Werkstatt von Kelude beträgt: Werkstattbreite minus 4–6 m (jeweils 2–3 m Zugangssystem auf beiden Seiten) – dies gewährleistet den vollen Abdeckungsbereich bei gleichzeitig optimierten Krankosten.

F: Warum ist eine Drehplattform für die Traktionsmaschinenmontage erforderlich?

A: Die Montage einer Traktionsmaschine umfasst Arbeiten in mehreren Richtungen: ① vertikal – das Zusammenführen von Stator und Rotor (der Rotor wird von oben in den Stator eingeführt); ② horizontal – die Montage von Bremse und Motor-Endschild (Zugang von der Seite erforderlich); ③ von unten – die Installation von Encoder und Anschlussdose (hierfür muss die Maschine um 90° gekippt werden, um an die Unterseite zu gelangen). Ohne Drehplattform muss die Traktionsmaschine für jeden Kippvorgang mit dem Kran angehoben und manuell von 3–4 Arbeitern gedreht werden, bevor die Montage fortgesetzt werden kann. Eine Drehplattform kostet ca. 4.000–8.000 € und ermöglicht eine elektrische Kippung und Positionierung von 0–90°. Die Kippzeit reduziert sich dadurch von 5 Minuten auf 10 Sekunden pro Vorgang. Die Drehplattform von Kelude ist für die direkte Zusammenarbeit mit dem Kran konzipiert: Das Lastaufnahmemittel des Krans kann direkt an der auf der Plattform fixierten Traktionsmaschine ansetzen, ohne dass ein erneutes Anschlagen erforderlich ist.

F: Wie hoch ist die Gesamtinvestition für einen Kran in einer Aufzugsfertigung?

A: Am Beispiel einer Fabrik mit einer Jahresproduktion von 3.000 Personenaufzügen: ① 1× LD 3t/15m + Vakuumhebegerät im Fahrkorb-Montagebereich (ca. 6.000–11.000 €); ② 1× LD 5t/24m + Lastaufnahmemittel mit mehreren Anschlagpunkten im Führungsschienen-Montagebereich (ca. 10.000–19.000 €); ③ 1× LD 5t + Drehplattform im Montagebereich für Traktionsmaschinen (ca. 13.000–23.000 €); ④ 1× KBK-System + 3× BZD im Schaltschrank-Montagebereich (ca. 5.000–10.000 €). Die Gesamtinvestition liegt bei ca. 34.000–64.000 €. Bei einer Reduzierung der Hilfszeiten beim Heben und Transportieren um 30 %, einer Verringerung von Nacharbeit durch Produktbeschädigungen um 70 % sowie einer Einsparung von 2–3 Arbeitskräften im Hebebereich amortisiert sich die Investition in ca. 14–18 Monaten. Kelude bietet eine kostenlose Konzeptplanung und Kapitalrendite-Berechnung als Gesamtlösung an.

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