Portalkran für Betonrohrproduktion – Hebeplan für Form & Lager

Die Fertigung von Betonrohrpfählen (Werkzeug 3–8 t/Satz, Dampfbehandlung der Gesamtform 10–20 t, Fertigrohrpfähle 5–30 t/Stück, häufiger Umschlag im Lager) ist ein typisches Schwerlast-Szenario. Empfohlen wird die Kombination aus MH-Portalkran 10–30 t + Zweiträger-Portalkran 20–50 t + fahrbarem Portalkran MHhs 10–30 t. Die Branchenlösung von Kelude deckt den Gesamtprozess der Betonfertigteilherstellung ab.

Branchenlösung
Krankonfiguration für die Betonrohrpfahl-Fertigung
Werkzeug · Dampfbehandlung · Entschalung · Lager
Betonrohrpfahl-Fertigung · Werkzeug, Dampfbehandlung, Entschalung, LagerRohrpfahl-StapelRohrpfahl-StapelRohrpfahl-Werkzeug3–8 t/SatzMH 10 tDampfkammer85–95 °C10–20 tIP54Zweiträger-Portalkran 50 t · Speziallastaufnahmemittel für Rohrpfähle · Automatisches Wägesystemφ300–φ600 · 5–30 t/Stück · 300 Stück/Tag

Werkzeugmontage: Zusammenführen von Unter- und Oberform

Die Schalungsformen für Betonrohre bestehen aus Unter- und Oberteil; eine Einheit wiegt 3–8 t (Rohrdurchmesser φ300–φ600 × Länge 10–15 m). Der Arbeitsablauf umfasst: Reinigen der Form, Aufsprühen des Trennmittels, Einlegen des Bewehrungskorbs, Schließen der Form und Anziehen der Schrauben. Die Schließschrauben (M24–M36) müssen mit einem einheitlichen Anziehdrehmoment angezogen werden (Abweichung ±10 %), um Rundheit und gleichmäßige Wanddicke des Rohrs zu gewährleisten.

Empfohlenes Modell: MH-Typ Einträger-Portalkran, 10 t / Spannweite 12–18 m, zur Abdeckung des Formmontagebereichs. Ein hydraulischer Drehmomentschlüssel (Drehmomentbereich 500–2.000 Nm) ermöglicht das automatische, drehmomentgeregelte Anziehen der Schließschrauben. Im Formenreinigungsbereich kommt ein Hochdruck-Heißwasserreiniger (Druck 20–30 MPa, Temperatur 60–80 °C) zum Einsatz.

Preisreferenz: MH-Portalkran 10 t ca. 80.000–150.000 EUR pro Stück, hydraulischer Drehmomentschlüssel ca. 20.000–40.000 EUR pro Satz. Das Formenkonzept von Kelude umfasst einen motorisierten Drehhaken (Drehzahl 0,5 rpm) zur Unterstützung des Formenwendens.

Dampfbehandlung: Ein- und Ausfahren der Formen in die Kammer

Nach dem Betonieren muss die gesamte Formeinheit (Form + Beton, Gewicht 10–20 t) zur Dampfbehandlung in die Kammer (Temperatur 85–95 °C, Luftfeuchtigkeit ≥95 %, Dauer 4–8 h) eingefahren werden. Die Kammer ist in der Regel unterflurig ausgeführt (Tiefe 2–3 m). Der Kran benötigt eine hohe Temperaturbeständigkeit und eine Feinbewegungsfunktion für das präzise Einfahren in die Kammer.

Empfohlenes Modell: Zweiträger-Portalkran, 20–30 t / Spannweite je nach Kämmerbreite (üblicherweise 16–22 m). Das Hubwerk ist mit einem hochtemperaturbeständigen Motor ausgestattet (Isolationsklasse F, Temperaturbeständigkeit 155 °C), Schutzart ≥ IP54. Seitliche Bordführungen an der Kammerkante verhindern Kollisionen der Form mit der Kammerwand. Der Kriechgang ≤ 1,5 m/min ermöglicht eine präzise Positionierung beim Einfahren.

Preisreferenz: Zweiträger-Portalkran 20 t / 20 m ca. 180.000–300.000 EUR pro Stück; Aufpreis für hochtemperaturbeständigen Motor ca. 10 %. Das Dampfbehandlungskonzept von Kelude umfasst seitliche Bordführungen sowie eine Fallsicherung.

Entschalen: Heben fertiger Betonrohre

Nach Abschluss der Dampfbehandlung erfolgt das Entschalen – Öffnen der Schrauben des Oberteils, Abheben des Oberteils und Anschlagen des Betonrohrs (Betonfestigkeit muss mindestens 75 % des Bemessungswerts erreicht haben). Einzelrohre wiegen 5–30 t (φ300–φ600, Länge 10–15 m). Beim Entschalen kann das Rohr am Unterteil haften (Haftkraft ca. 5–10 % des Rohrgewichts); eine Feinbewegung zur Trennung ist erforderlich.

Empfohlenes Modell: MH-Typ / Zweiträger-Portalkran, 20–50 t, mit speziellem automatischem Greif-Lastaufnahmemittel für Betonrohre (hydraulische Klemmung, Klemmkraft einstellbar 0–50 t) oder C-Haken-Traverse (Auflagefläche 1,5–2 m). Das Lastaufnahmemittel muss über eine Feinhebefunktion (≤ 1 m/min) und eine Neigungskompensation (±5° zur Anpassung an die natürliche Neigung des Rohrs beim Entschalen) verfügen.

Preisreferenz: Portalkran 30 t / 22 m ca. 250.000–400.000 EUR pro Stück; automatisches Rohr-Lastaufnahmemittel ca. 30.000–60.000 EUR pro Satz. Das Entschalkonzept von Kelude umfasst eine hydraulische Dämpfung sowie Neigungssensoren.

Lagerhaltung: Sortierte Stapelung fertiger Betonrohre

Das Freilager für fertige Betonrohre umfasst in der Regel 5.000–20.000 m². Die Rohre werden nach Durchmesser getrennt gelagert (φ300/400/500/600 in separaten Bereichen), mit maximal 3 Lagen pro Stapel. Zwischen den Lagen werden Holzunterlagen platziert (Abstand ≤ 3 m). Die Abrufrate beträgt ca. 50–100 Rohre pro Tag, was eine flexible Disposition erfordert.

Empfohlenes Modell: MHhs-Typ Portalkran auf Gummibereifung (RTG), 10–30 t / Spannweite 20–30 m, mit Fahren unter Last (Geschwindigkeit 0–20 m/min) für flexible Standortwechsel. Ausgestattet mit automatischem Wägesystem (Genauigkeit ±0,5 %) und QR-Code-Scanner (automatische Erfassung bei Ein- und Auslagerung). Die bereifte Ausführung benötigt kein Schienenfundament.

Preisreferenz: MHhs fahrbarer Portalkran 20 t / 25 m ca. 200.000–350.000 EUR pro Stück (Batterieversion); Dieselversion ca. 150.000–250.000 EUR pro Stück. Das Lagerkonzept von Kelude umfasst ein WMS-Lagerverwaltungssystem.

Konfigurationsvergleich für Betonrohr-Portalkrane

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ProzessschrittEmpfohlene AusrüstungTragfähigkeitbesondere AnforderungenReferenzpreis
Werkzeug MontageMHEinzelträger Portalkran10tHydraulisch Schraubenschlüssel+Drehhaken8~15Zehntausend
DampfbehandlungZweiträger Portalkran(Hochtemperaturbeständig)20~30tFKlasse Isolation/IP5418~30Zehntausend
EntschalungPortalkran+Automatische Rohrpfahl-Lastaufnahmemittel20~50tFeinbewegung≤1m/min25~40Zehntausend
LagerplatzMHhsfahrbarer Portalkran10~30tAutomatische Wägung+WMS15~35Zehntausend

Schlüsselparameter für Spannbeton-Rohrpfähle

Tragfähigkeitsbereich
3~50t
Vom Werkzeug bis zum Pfahl
Dampfbehandlungstemperatur
85~95 Grad
Hochtemperaturbeständigkeit erforderlich
Pfahl-Durchmesserbereich
φ300~600
Volle Spezifikationsabdeckung
Auslieferungsfrequenz
50~100 Stück/Tag
Lagerplatzbetrieb
Wägegenauigkeit
±0,5%%
Automatisches Wägesystem
Investitionsrahmen
ca. 10.000~50.000 EUR
Je nach Prozessschritt

Servicevorteile: Kran-Konfigurationslösungen für die Betonrohrpfahl-Fertigung

Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren auf die Fertigung von Spannbeton-Rohrpfählen spezialisiert. Mit einer Produktionsfläche von 50.000 m² und einem ISO 9001-Qualitätsmanagementsystem bieten wir differenzierte Kranlösungen für vier Kundengruppen: Werkzeugbau, Nachbehandlung, Entschalung und Lagerplatz.

Schwerlastheben-Konzept

Kombination aus MH-Portalkran, Zweiträger-Portalkran und fahrbarem Portalkran – deckt den Gesamtprozess des Schwerlasthebens von Werkzeugbau über Nachbehandlung und Entschalung bis zum Lagerplatz ab.

Kundenspezifischer Schutz

Dreistufiges Schutzkonzept serienmäßig: Nylonhebegurt + Silikon-Schutzhülle + Speziallastaufnahmemittel – verhindert Oberflächenschäden und Verformungen während der Montage.

Gesamtlinien-Layoutplanung

Wir liefern das Gesamtlayout für die Betonfertigteil-Werkstatt – inklusive Krantyp, Tragfähigkeit, Schienenführung und Arbeitsplatzdichte je Station, damit Anlagen kollisionsfrei arbeiten und keine Effizienz verloren geht.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche Norm gilt für das Drehmoment-Anziehen der Schrauben an der Pfahlschalung?

A: Für die Schalungsschrauben (M24~M36, Festigkeitsklasse 8.8/10.9) gelten folgende Anforderungen: ① Drehmomentwerte nach Schraubenspezifikation – M24/8.8 ca. 600~800 Nm, M36/10.9 ca. 1800~2200 Nm; ② Anziehreihenfolge – über Kreuz in 2~3 Stufen schrittweise anziehen; ③ Abweichung – Ist-Drehmoment jeder Schraube darf maximal ±10%% vom Sollwert abweichen. Kelude Schwerindustrie bietet die Doppelausstattung mit Hydraulikschrauber und Drehmomentschlüssel.

F: Wie lässt sich der Einfluss hoher Temperaturen auf den Kran beim Ein- und Auslagern in die Dampfbehandlungskammer vermeiden?

A: Die Temperatur in der Dampfkammer beträgt 85~95 Grad, der Kran verkehrt direkt über der Kammer. Auswirkungen und Maßnahmen: ① Motor-Übertemperatur – Isolationsklasse F erlaubt eine Übertemperatur von 105 Grad (40 Grad Umgebung + 65 Grad Eigenerwärmung), ausreichend für den Betrieb; ② Kettenschmierung – bei hohen Temperaturen verflüchtigt sich normales Fett, daher Einsatz von Molybdändisulfid-Hochtemperaturfett (temperaturbeständig bis 200 Grad); ③ Elektrische Bauteile – Steuerkasten mindestens 3 m von der Kammeröffnung entfernt montieren; ④ Drahtseil – hitzebeständige Ausführung wählen (verzinkt + ölimprägniert). Das Dampfkammer-Konzept von Kelude Schwerindustrie umfasst ein Protokoll zur Erkennung des Hochtemperaturbetriebs.

F: Was tun bei zu hoher Haftkraft beim Entschalen der Rohrpfähle?

A: Die Haftkraft zwischen Fertigteilpfahl und Bodenform entspricht etwa 5–10 % des Pfahlgewichts (bei einem 5-t-Pfahl also 250–500 kg). Behebungsmaßnahmen: ① Normalbetrieb – Lastaufnahmemittel anheben, bis der Kraftsensor eine Belastung anzeigt, dann anhalten und 10–15 Sekunden warten, damit sich der Pfahl durch sein Eigengewicht löst; ② Unterstützte Trennung – mit einem Gummihammer leicht gegen die Seitenwand der Bodenform klopfen (niemals gegen den Pfahl selbst schlagen); ③ Notfall – keilförmiges Werkzeug in den Spalt zwischen Pfahl und Bodenform einführen. Die Pfahl-Lastaufnahmemittel von Kelude sind serienmäßig mit einem Kraftsensor ausgestattet, der die Zugkraft in Echtzeit anzeigt.

F: Portalhubwagen mit Gummibereifung oder schienengebundener Portalkran – wie wählt man für das Pfahllager richtig aus?

A: Vergleich bereift (MHhs) vs. schienengebunden (MH/MG): ① Bereift – flexibel: keine Schienen erforderlich, freie Bewegung an beliebiger Position im Lager, einfacher Standortwechsel, ideal für unregelmäßige Lagerflächen; ② Schienengebunden – stabil: geeignet für schwere Hubaufgaben (über 30 t), ruhiger Lauf, hohe Effizienz bei langen Fahrwegen; ③ Kosten – der bereifte Portalhubwagen ist etwa 20 % teurer als die Schienenvariante, spart jedoch die Kosten für das Schienenfundament (ca. 80.000–120.000 EUR pro Bahn). Kelude empfiehlt die optimale Lösung basierend auf Lagerfläche und -layout.

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