Hebegeräte für Feuerwehrstationen & Notfallstützpunkte
Kurzfassung: Kelude bietet für Feuerwehr- und Rettungsunternehmen Kran-Konfigurationslösungen für vier Einsatzbereiche – Fahrzeuge, Ausrüstung, Training und Lagerhaltung. Die Lösungen decken Tragfähigkeiten von 1–20 t und Spannweiten von 6–24 m ab; die Gesamtinvestition für die Hebezeugausstattung des gesamten Standorts liegt bei ca. 8.000–60.000 EUR. Im Fahrzeugwartungsbereich kommt ein LD-Einträger (3–10 t) mit Spezial-Lastaufnahmemitteln zum Einsatz, im Ausrüstungslager ein KBK-Flexsystem (1–5 t) mit Feuchtigkeitsschutz, im Trainingsbereich wird ein Auslegerkran (3–10 t) empfohlen, und für die Notfall-Lagerhaltung ein MH-Portalkran (5–20 t). Damit werden alle Anschlaganforderungen von der Fahrzeugwartung bis zum Notfallmaterialumschlag abgedeckt.
Kran-Konfiguration für Feuerwehren
Feuerwehrfahrzeuge | Rettungsausrüstung | Trainingsanlagen | Material & Lager
Kranlösungen für vier Einsatzszenarien: Feuerwehrfahrzeuge, Rettungsausrüstung, Trainingsanlagen sowie Material- und Lagerhaltung.
Szenario 1: Feuerwehrfahrzeuge
• Tragfähigkeit: 10t–32t, QD/LH-Typ Brückenbauart
• Feuerwehrfahrzeug-Umbau
• Wasser-/Schaumtanks
• Drehleiter-/Armmontage
Fahrzeugumbau | Montage
Szenario 2: Rettungsausrüstung
• Tragfähigkeit: 3t–10t, LD-Typ/Hebezeug
• Bergungs-/Rettungsgeräte
• Montage/Testen
• Kompakt/flexibel
Rettungsgeräte | Montage
Szenario 3: Trainingsanlagen
• Tragfähigkeit: 5t–20t, MH-Typ/Hebezeug
• Installation von Trainingsanlagen
• Simulationskabinen/Turmstrukturen
• Außenbereich/flexibel
Übungsturm | Außenbereich
Szenario 4: Material/Lager
• Tragfähigkeit: 3t–10t, LD-Typ/Hebezeug
• Material-/Ersatzteillager
• Be-/Entladung/Versand
• Einfach/wirtschaftlich
Materiallager | Wirtschaftlich
Auswahlparameter der vier Einsatzbereiche im Vergleich
Kelude Portalkran – Technische Dokumentation
Die Kelude-Serie repräsentiert eine neue Generation industrieller Portalkransysteme, die speziell für anspruchsvolle Materialflussprozesse in der Fertigung, im Lagerbetrieb und in der Logistik entwickelt wurden. Die nachfolgende Dokumentation beschreibt die technischen Merkmale, die konstruktiven Details sowie die Einsatzbereiche der Baureihe.
Konstruktionsmerkmale und Tragwerksausführung
Die Kranbrücke ist als geschweißte Kastenträgerkonstruktion ausgeführt und gewährleistet eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Eigengewicht. Die Fahrwerke sind mit wartungsfreien Wälzlagern und robusten Antriebseinheiten ausgestattet, die einen präzisen und verschleißarmen Betrieb ermöglichen. Die Endwagen sind für den Einsatz auf ebener Schiene ausgelegt und verfügen über eine integrierte Niveauregulierung.
Die gesamte Tragstruktur ist nach DIN 15018 ausgelegt und erfüllt die Anforderungen an eine dauerhafte Betriebsfestigkeit. Die Verbindungen sind als HV-Schraubverbindungen oder kontrollierte Schweißnähte ausgeführt, um eine hohe Ermüdungsfestigkeit zu erreichen. Die Oberflächenbehandlung erfolgt durch Strahlen und mehrschichtige Lackierung, die einen Korrosionsschutz gemäß Korrosivitätskategorie C3 gewährleistet.
Hubwerk und Lastaufnahmemittel
Das Hubwerk ist als kompaktes Elektroseilzugmodul ausgeführt, das eine hohe Hubgeschwindigkeit mit präziser Positionierung verbindet. Der Antrieb erfolgt über einen polumschaltbaren Motor, der ein feinfühliges Anfahren und Absetzen der Last ermöglicht. Die Hubwerksbremse ist als selbsthemmendes Doppelbackenbrems-System ausgeführt und gewährleistet ein sicheres Halten der Last in jeder Position.
Die Lastaufnahme erfolgt standardmäßig über einen Haken mit Sicherungsklappe. Auf Wunsch können weitere Lastaufnahmemittel wie C-Haken, Spreader oder Vakuumheber integriert werden. Die Seilführung ist als mehrfache Einscherung ausgeführt, um eine optimale Lastverteilung und eine lange Seillebensdauer zu erreichen.
Steuerung und Sicherheitseinrichtungen
Die Steuerung erfolgt über eine moderne, mikroprozessorgestützte Regelung, die eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung aller Bewegungsachsen ermöglicht. Die Bedienung kann wahlweise über eine Funkfernsteuerung, eine hängende Bedienstation oder eine stationäre Steuerkabine erfolgen. Die Anlage ist mit einer automatischen Lastmomentbegrenzung ausgestattet, die Überlastungen zuverlässig verhindert.
Umfangreiche Sicherheitseinrichtungen wie Endschalter für alle Bewegungsrichtungen, Not-Aus-Schaltung, Überlastsicherung sowie ein akustischer und optischer Warnton bei Annäherung an die Endpositionen sind serienmäßig integriert. Die Steuerung ist nach EN 60204-32 ausgeführt und erfüllt die Anforderungen an die elektrische Ausrüstung von Krananlagen.
Einsatzbereiche und Branchenlösungen
Die Portalkranserie ist für den Einsatz in verschiedenen Industriebereichen konzipiert. In der Metallbearbeitung dient sie zum Handling von Blechen, Profilen und Werkstücken. In der Bauwirtschaft wird sie für die Versorgung von Fertigungslinien und die Montage von Fertigteilen eingesetzt. In der Logistikbranche übernimmt sie den Umschlag von Containern und schweren Lasten im Freigelände.
Dank der modularen Bauweise kann der Kran an spezifische Anforderungen angepasst werden. Optionale Ausstattungen wie Drehwerke, Unterflur-Hubwerke oder spezielle Greifer erweitern das Einsatzspektrum. Die Steuerung kann in bestehende Leitsysteme integriert werden, um eine automatisierte Materialflusssteuerung zu ermöglichen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Welche Tragfähigkeiten sind bei der Kelude-Portalkranserie verfügbar?
A: Die Serie umfasst standardmäßig Tragfähigkeiten von 5 t bis 50 t. Sonderkonstruktionen mit höheren Tragfähigkeiten sind auf Anfrage realisierbar. Die genaue Auslegung erfolgt projektspezifisch anhand der Einsatzbedingungen.
F: Kann der Kran im Außenbereich betrieben werden?
A: Ja, die Standardausführung ist für den Einsatz im Freien geeignet. Die elektrischen Komponenten sind entsprechend geschützt und die Lackierung ist UV-beständig. Für extreme Wetterbedingungen sind optionale Wetterschutzdächer und Beheizungen erhältlich.
F: Welche Wartungsintervalle sind für den Kran vorgesehen?
A: Die Wartungsintervalle richten sich nach der Einsatzintensität. Grundsätzlich wird eine jährliche Hauptinspektion empfohlen. Die Wälzlager der Fahrwerke sind wartungsfrei, das Hubwerkseil sollte regelmäßig auf Verschleiß geprüft werden. Detaillierte Wartungspläne sind in der Betriebsanleitung enthalten.
| Parameter Position | Feuerwehrfahrzeuge | Rettungsausrüstung | Trainingsanlagen | Ausrüstungslagerung |
|---|---|---|---|---|
| Empfohlene Modelle | QD/LH-Typ Brückenbauart | LD-Typ/Hebezeug | MH-Typ/Hebezeug | LD-Typ/Hebezeug |
| Tragfähigkeit | 10t~32t | 3t~10t | 5t~20t | 3t~10t |
| besondere Anforderungen | Umbau/Montage | Montage/Testen | Außenbereich Montage | Ausrüstungslager |
Anforderungen in den einzelnen Feuerwehrbereichen
Die vier Einsatzbereiche einer Feuerwehr- und Rettungsbasis – Fahrzeuginstandhaltung, Ausrüstungslager, Trainingsanlagen und Notfalllager – stellen unterschiedliche Anforderungen an die Hubtechnik, gemeinsam sind jedoch hohe Zuverlässigkeit und schnelle Einsatzbereitschaft gefordert. Im Fahrzeugwartungsbereich (Heben von Feuerwehrfahrzeugen, Pumpenmontage, Tausch von Ausrüstungsteilen) wiegen einzelne Feuerwehrfahrzeuge 15–40 t, der Aus- und Einbau von Drehleitern bzw. Auslegern liegt bei 3–10 t. Empfohlen wird ein Einträger-Brückenkran vom Typ LD (Tragfähigkeit 3–10 t, Spannweite 12–20 m) mit speziellen Lastaufnahmemitteln – entweder ein hydraulisches Hebeband (Vierpunktaufhängung am Rahmen des Fahrzeugs, karosserieschonend) oder ein C-Haken (speziell für Drehleitern und Ausleger). Der Boden im Wartungsbereich muss mit Fahrspurmarkierungen versehen sein (Positionierung des Fahrzeugs mit einer Abweichung von ±200 mm ist für das Lastaufnahmemittel ausreichend). Im Ausrüstungslager (Rettungsgeräte, Entlüfter, Feuerlöschschläuche, persönliche Schutzausrüstung) dominieren leichte Regallager – das schwerste Einzelteil sind tragbare Pumpen bzw. Rauchabzüge (50–150 kg). Hier empfiehlt sich ein KBK-Flexsystem (Tragfähigkeit 125–2000 kg) mit Elektrohebezeug oder rostfreiem Korrosionsschutz-Hand-Hebezug. Der Lagerboden sollte mit einem antistatischen Epoxidharzbelag ausgeführt sein, da Feuerwehrausrüstung oft für den Einsatz in brennbaren und explosiven Umgebungen vorgesehen ist. Im Trainingsbereich (Brandsimulationsanlage, Kletterturm, Rauchgas-Trainingskammer, psychologische Trainingsanlagen) liegt die Tragfähigkeit bei 3–10 t – die mehrstöckigen Plattformen des Übungsturms und die Brandsimulationsanlagen (Container-Simulatoren mit 3–8 t) müssen regelmäßig getauscht oder umgebaut werden. Empfohlen wird ein Auslegerkran (Auslegerlänge 6–10 m, Drehung 270°), der die Hauptflächen des Trainingsgeländes abdeckt. Im Notfalllager (Schlauchboote, Zelte, Generatoren, Beleuchtungsausrüstung, Verbrauchsmaterial) ist das Lagergut vielfältig und die Gewichte streuen stark (50–5000 kg) – ein Schlauchboot wiegt 200–800 kg, ein Generator 200–2000 kg. Empfohlen wird ein MH-Portalkran (Tragfähigkeit 5–20 t, Spannweite 15–30 m) mit verschiedenen, schnell wechselbaren Lastaufnahmemitteln (Hebeband, Hängekorb, Gabelstapler-Aufsatz). In Kombination mit einem Lagerverwaltungssystem lässt sich so eine schnelle Materiallogistik realisieren. Kelude Schwerindustrie bietet maßgeschneiderte Kranlösungen, abgestimmt auf Fahrzeugtonnage, Lagerfläche und Art der Trainingsanlagen der Feuerwehrbasis.
Kelude Schwerindustrie – Ihre Vorteile
Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren auf Hubtechnik für Feuerwehr und Rettungsdienste spezialisiert. Wir liefern Kranlösungen für Fahrzeuge, Ausrüstung, Training und Lagerung – von Spezialkran für die Erdölindustrie über explosionsgeschützten Elektrozug, rostfreien Korrosionsschutz-Hubzug, LD-Typ Brückenkran, MH-Portalkran bis hin zum KBK-Flexsystem. Damit decken wir alle individuellen Anschlaganforderungen in den verschiedenen Bereichen von Feuerwehr und Rettungsdienst ab.