Kranauswahl für Zementwerke: Hebelösungen für Rohmaterial & Klinker

Wichtige Hinweise Die Kranauswahl für Zementproduktionslinien erfolgt in vier Phasen: Rohmaterialaufbereitung mit QD-Typ 10–32 t (25–80 Mio. CNY / staubdicht IP54), Klinkerbrand mit QD-Typ 20–50 t Doppelhaken + geschlossenes Führerhaus mit Klimaanlage (50–150 Mio. CNY / Ofenkopf-Hochtemperatur 50–80 °C), Zementmühle/Walzenpresse mit LH-Typ 5–16 t Zweigeschwindigkeitshub (12–40 Mio. CNY / häufiger Verschleißteilwechsel), Fertigwarenverpackung mit LD-Typ 3–10 t, mehrere parallel (8–25 Mio. CNY / Stück / leichte Last, hohe Frequenz). Durchgehende Staubschutzkonstruktion + staubexplosionsgeschützt in Teilbereichen Ex tD A21. Gesamtinvestition ca. 250–600 Mio. CNY.

Die Anforderungen an Krane in der Zement- und Baustoffindustrie erstrecken sich über den gesamten Produktionsprozess – von der Rohmaterialbrechung bis zum Versand des Fertigprodukts. Im Gegensatz zur allgemeinen Fertigungsindustrie sind Zementproduktionslinien durch hohe Temperaturen (Ofenkopf 50–80 °C), hohe Staubbelastung (Zementstaubkonzentration kann über 50 mg/m³ liegen) und Staubexplosionsgefahr (Ex tD A21-Bereiche) gekennzeichnet. Dies stellt besondere Anforderungen an die Schutzart und Sicherheit der Krane. Dieser Artikel bietet eine Kranauswahl und Hinweise für die vier Prozessstufen: Rohmaterialaufbereitung, Klinkerbrand, Zementmahlung und Fertigwarenverpackung.

Zement- und BaustoffindustrieKranauswahlLösung——Rohmehl/Klinker/Zementmühle/FertigproduktverpackungArbeitsplatzkranVerpackungsvergleich

Rohmaterialaufbereitung: Kranauswahl für Brecher und Mühlen

Die Rohmaterialaufbereitung umfasst die Kalksteinbrechung, das Vormischlager, die Rohmühle und das Rohmehl-Silo. Krane werden hauptsächlich für die Wartung von Brechern (Wechsel von Hammerköpfen/Prallplatten), das Befüllen von Mahlkörpern in der Rohmühle und für Wartungsarbeiten eingesetzt.

Empfohlenes Modell: QD-Typ Zweiträger-Brückenkran, Tragfähigkeit 10–32 t (das schwerste Teil für die Kalksteinbrecher-Wartung wiegt ca. 15 t, die Mahlrollen der Rohmühle ca. 8 t), Spannweite 16–28 m je nach Hallenbreite, Triebwerksgruppe A5. Konfigurationspunkte: Durchgehende Staubdichtung IP54 (Zementstaub korrodiert elektrische Kontakte stark), Motor-Schutzart IP55. Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung + Funkfernbedienung (das Bedienpersonal arbeitet vom Boden aus, um Staubbereiche zu meiden). Die Krane in der Rohmaterialaufbereitung sind meist im Standby (nur für Wartungsarbeiten), ein geschlossenes Führerhaus ist nicht erforderlich.

Klinkerbrand (Ofenkopf/Ofenmitte/Ofenende): Hochtemperatur- und Explosionsschutz

Der Klinkerbrand ist der anspruchsvollste Abschnitt einer Zementproduktionslinie – die Umgebungstemperatur am Drehrohrofenkopf liegt bei 50–80 °C (starke Wärmestrahlung), die Arbeiten am Turm des Vorwärmers finden in der Höhe statt (60–100 m), und im gesamten Bereich herrscht Zementstaub. Der Kranbedarf konzentriert sich auf Wartungs- und Anschlagarbeiten am Ofenkopf, Kühler und Vorwärmer-Turm – z. B. Wechsel der Kühlerplatten (Einzelteil ca. 2–5 t) oder Austausch der Innenauskleidung des Vorwärmers (Einzelteil ca. 8–20 t).

Empfohlenes Modell: QD-Typ Zweiträger-Brückenkran, Tragfähigkeit 20–50 t, Spannweite 22–31 m. Krane im Ofenkopfbereich müssen mit einem geschlossenen Führerhaus mit Klimaanlage (Umgebungstemperatur unter 28 °C) + Wärmedämmschicht (verhindert vorzeitige Alterung durch Wärmestrahlung) ausgestattet sein. Doppelhaken-Konfiguration (Haupthaken für schwere Teile / Hilfshaken für Komponenten und Werkzeuge). Das Hubwerk muss mit einem Zweigangmotor oder Frequenzumrichter ausgestattet sein (langsamer Gang 1–2 m/min für präzises Positionieren). Elektrischer Schutz IP55 und darüber. Kelude Schwerindustrie bietet Schutzlösungen für den Ofenkopfbereich an (Führerhaus mit doppelverglaster Isolierverglasung + Vorfilter für die Klimaanlage gegen Verstopfung).

Zementmahlung (Zementmühle/Walzenpresse): Verschleißteilwechsel und Staubschutz

Die Zementmahlung umfasst Walzenpresse, Zementmühle, Sichter und Transportsysteme. Der Wechsel von Mahlkörpern (Stahlkugeln/Stahlzylinder) und Verschleißplatten in der Zementmühle ist eine typische Krananwendung – eine einzelne Verschleißplatte wiegt 0,2–0,5 t, bei einem Wechsel werden ca. 200–400 Platten getauscht, die Arbeitszeit beträgt 3–5 Tage. Auch für die Reparatur der Walzenoberfläche durch Auftragsschweißen an der Walzenpresse wird ein Kran benötigt.

Empfohlenes Modell: LD-Typ Elektro-Einträgerkran (5–10 t) oder LH-Typ Brückenkran mit Elektrozug (10–16 t), Spannweite 18–25 m, Triebwerksgruppe A4~A5. Kernanforderung ist der Zweigeschwindigkeitshub – schnell 8 m/min (leerer Haken für schnelles Heben/Senken) und langsam 1–2 m/min (präzises Positionieren der Verschleißplatten). Funkfernbedienungsbetrieb (drahtlos, mehrstufiger Joystick) (hohe Staubkonzentration in der Mahlwerkstatt, kein Führerhaus empfohlen). Der Elektroschrank muss staubdicht abgedichtet sein.

Fertigwarenverpackung und Versand: Explosionsgeschützte Krane für Gefahrenbereiche

Die Fertigwarenverpackung umfasst die Zementverpackungsmaschine (Sackware), den Schüttgutversand (Silofahrzeuge) und das Fertigwarenlager. Krane werden für den Transport von Verpackungssäcken/Paletten, die Wartung der Schüttgutverladeeinrichtung und den Be- und Entladevorgang im Fertigwarenlager eingesetzt. In der Verpackungshalle besteht Explosionsgefahr durch Zementstaub (wenn die Staubkonzentration die Explosionsgrenze erreicht), daher müssen Teile des Bereichs gemäß den Explosionsschutzanforderungen Ex tD A21 mit explosionsgeschützten Kranen ausgestattet werden.

Empfohlenes Modell: LD-Typ Elektro-Einträgerkran 3–10 t, Spannweite 18–25 m, Triebwerksgruppe A4. In der Verpackungshalle werden in der Regel 2–4 Brückenkrane parallel eingesetzt, die mit einem Antikollisionssystem + Funkfernsteuerung ausgestattet sein müssen. Krane auf der Verladerampe (überdachtes Halbfreiluftlager) benötigen IP54-Schutz + Regenschutz. Hinweis: Befindet sich die Fertigwarenverpackungshalle in Zone 21 (Gefahrenbereich mit Staubexplosionsgefahr), muss eine staubexplosionsgeschützte Ausführung gemäß Ex tD A21 gewählt werden – die Kosten sind ca. 45–70 % höher als bei Standardausführung. Detaillierte Parameter für staubexplosionsgeschützte Krane finden Sie in der Auswahlhilfe für explosionsgeschützte Brückenkrane.

Kernparameter der Hebegeräte für Zementwerke im Überblick

Rohmaterialaufbereitung
MH-Typ/Greiferbrückenkran 10–32 t, Kalkstein/Ton-Handling, schwerer Greifer + Staubdichtung + Sprühunterdrückung gekoppelt
Klinkerbrand
Hitzebeständiger Brückenkran 16–50 t, Wartung Drehrohrofen/Kühler, hitzebeständig 150 °C + H-Klasse Isolation + isoliertes Kranführerhaus
Zementmahlung
LD/LH-Typ Brückenkran 10–32 t, Wechsel der Verschleißplatten in Rohr-/Vertikalmühlen, Hochstaubdichtung + spezielles Lastaufnahmemittel für Platten
Verpackung & Versand
LD-Typ 3–10 t, Paletten-/Sacktransport, staubexplosionsgeschützt Ex tD A21, Antikollisionssystem + Funkfernsteuerung
LD-Typ / Elektrohebezeug 3–10 t, Wartung von Verpackungsmaschinen / Schüttgutverladung, staubdicht abgedichteter Motor + antistatische Beschichtung
Staubschutz
Zementstaubdichter Motor IP55 + geschlossener elektrischer Steuerkasten + Edelstahldrahtseil, Kelude Staubschutzpaket für Zementwerke
Gesamtwerkslösung
Kelude Schwerindustrie bietet ein einheitliches Krankonzept für das gesamte Zementwerk – vom Rohmaterial bis zum Versand. Eine einheitliche Marke senkt die Verwaltungskosten.

Häufige Fragen (FAQ)

F: In welchen Bereichen eines Zementwerks werden staubexplosionsgeschützte Krane benötigt und welche Norm gilt?

A: Gemäß GB 50016-2014 und AQ 4241-2015 umfassen Bereiche mit Staubexplosionsrisiko im Zementwerk: den Verpackungsbereich (Zementstaub), das Kohlenstaubaufbereitungssystem (Kohlenstaub) sowie das Rohkohlelager. Handelt es sich bei diesen Bereichen um Zone 21 (gefährliches explosionsfähiges Gemisch kann bei Normalbetrieb auftreten), muss der Kran mit Ex tD A21 IP65 Schutz ausgestattet sein. Für Zone 22 ist eine Ausführung mit Ex tD A22 zulässig. Die Zündtemperatur von Zementstaub liegt bei ca. 500 °C (T3-Klasse); die Oberflächentemperatur des Krans darf den für T3 geforderten Wert von 200 °C nicht überschreiten.

F: Warum benötigt der Kran in der Zementmühle einen Zweigeschwindigkeitshub?

A: Der Panzerungswechsel in der Zementmühle ist durch lange Leerhubwege gekennzeichnet (Mühlendurchmesser 4–5 m, Hubhöhe ca. 15–20 m), die ein schnelles Heben und Senken erfordern, um Wartezeiten zu minimieren. Für das präzise Positionieren der Panzerplatten ist jedoch eine sehr langsame Geschwindigkeit erforderlich (bei einer Abweichung von mehr als ±3 mm lässt sich die Platte nicht einsetzen). Die Zweigang-Konfiguration (schnell: 8 m/min + langsam: 1,5 m/min) ist ideal auf diese beiden Betriebsbedingungen abgestimmt und spart ca. 40 % der Zeit beim Panzerungswechsel. Eine Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung ermöglicht zwar eine stufenlose Regelung über den gesamten Bereich, ist jedoch ca. 30 % teurer. Zementwerke wählen daher in der Regel die Zweigangmotor-Lösung, die die Anforderungen erfüllt.

F: Welche Auswirkungen hat die hohe Temperatur im Klinkerbereich auf den Kran?

A: Die Wärmestrahlung im Klinkerbereich kann 50–80 °C erreichen. Auswirkungen auf den Kran: ① Die Temperatur im Führerhaus kann auf über 60 °C steigen – eine Industrieklimaanlage (über 2,5 kW) und eine wärmeisolierte, dicht schließende Tür sind zwingend erforderlich. ② Die Lebensdauer elektrischer Komponenten wird verkürzt – Frequenzumrichter/SPS erfordern eine Umgebungstemperatur von ≤ 40 °C; der elektrische Schaltschrank muss daher fern von Wärmequellen platziert oder mit einer Klimatisierung ausgestattet werden. ③ Das Fett muss hochtemperaturbeständig sein (Standardfett verflüssigt sich bei über 80 °C und versagt). ④ Die Lebensdauer des Drahtseils wird reduziert – in Hochtemperaturumgebungen wird hitzebeständiges Drahtseil (bis 200 °C) empfohlen.

F: Wie wird der Staubschutz für Krane im Zementwerk konkret umgesetzt?

A: Zementstaub hat eine sehr feine Körnung (1–30 μm) und ein hohes Eindringvermögen. Das Staubschutzkonzept umfasst: ① Elektrische Schaltschränke mit abgedichteten Gehäusen ab IP54 (Standard: IP55), Türdichtungen und Abdichtung der Kabeleinführungen mit Dichtungsmasse. ② Motoren als TEFC-Motor mit IP55 (bei Standard-IP44-Motoren führt eindringender Staub zu beschleunigter Lagerabnutzung). ③ Verwendung von geschlossenen Schleifleitungen für den Außenbereich (Typ JGH-W + Dichtungsabdeckung für Stromabnehmer). ④ Regelmäßige Reinigung von Schiene und Radblock von Staubablagerungen (verklumpter Zementstaub beeinträchtigt die Beweglichkeit der Laufräder). Empfohlen wird eine vierteljährliche Inspektion und Entstaubung der Elektroschränke.

Verwandte Beiträge

contact

contact us

phone:
+86 13903802779

mail:3915269@qq.com

Working hours: Monday to Friday

Wechat
Wechat
SHARE
TOP