Brückenkran-Konfiguration für die Glasherstellung

Die Glasherstellung (Quarzsand 200–500 kg/m³, Schmelzwanne 500–2.000 t, Staffelmaschine 5–20 t/Stück, Kühlofen 100–300 t) zählt zur Hochtemperatur-Schwerindustrie. Die Kaltreparatur der Schmelzwanne alle 8–15 Jahre erfordert den Einsatz aller Krane im Werk. Empfohlen: QD-Zweiträger 30–80 t hochtemperaturbeständig + LD-Einzelträger 5–10 t + KBK. Die Glaskonzepte von Kelude sind durchgängig temperaturbeständig ausgelegt.

Branchenlösung
Krankonfiguration für die Glasbehälter- und Glasgerätefertigung
Rohstoff · Schmelze · Formgebung · Verpackung
Glasfertigung · Anlagen in vier ProzessstufenRohstoffDosier-/Mischsystem5–20 tLD + StaubschutzSchmelzeSchmelzwanne 500–2.000 tQD 50 t hitzebeständig1.550 °CFormgebungStaffelmaschine 5–20 tLD 10 tWerkzeugwechselVerpackungInspektion/VerpackungAuslegerkranAutomatische VerpackungsmaschineQD 50 t hitzebeständig · LD 10 t · Schnellwechsel Staffelmaschinen-Werkzeuge · Auslegerkran

Bei der Herstellung von Glasprodukten (Gebrauchsglas, Glasbehälter, Flaschen und Gläser) werden Quarzsand, Soda und Dolomit als Rohstoffe eingesetzt, die in der Schmelzwanne bei 1.550 °C aufgeschmolzen und anschließend auf Staffelmaschinen geformt werden. Die Schmelzwanne läuft 8–15 Jahre im Dauerbetrieb, bis eine Kaltreparatur ansteht – diese Zeit ist die größte Kranbetriebsphase im gesamten Werk. Dieser Artikel beleuchtet die Kranauslegung für die beiden Hauptszenarien: reguläre Produktion und Kaltreparatur.

Rohstoffaufbereitung – Montage von Dosieranlage, Mischer und Förderband

Die Glasrohstoffanlage umfasst: Dosierwaage im Rohstofflager (elektronische Waage, Genauigkeit ±0,5 %), Mischer (einzeln 5–15 t), Bandförderanlage und Schmelzwanne-Behälter. Der Rohstoffstaub (Quarzsand, SiO₂-Feinpartikel) verursacht starken Verschleiß an der Ausrüstung. Die Schienengenauigkeit der Dosierwaage muss ±2 mm betragen. Die Montage der Gesamtanlage dauert etwa 2–3 Monate.

Empfohlenes Modell: Elektrischer Einträger-Brückenkran LD-Typ 3–5 t / Spannweite 10–15 m zur Abdeckung der Montage- und Wartungsbereiche in der Rohstoffwerkstatt. Ausgestattet mit staubgeschütztem Elektrohebezeug (IP55-Abdichtung + Überdruck-Steuerkasten). Für den Wechsel der Mischer-Auskleidungsplatten (jeweils 50–100 kg) wird ein Auslegerkran als Hilfsmittel empfohlen.

Preisreferenz: LD-Einzelträger 3 t/12 m ca. 30.000–60.000 EUR pro Stück (staubgeschützte Ausführung +10 % Aufpreis). Die Glasrohstofflösung von Kelude umfasst staubgeschütztes Hebezeug sowie eine Wartungsbühne für die Dosierwaage.

Kaltreparatur der Schmelzwanne – Gesamtprozess der Ofengeneralüberholung

Glasschmelzwannen (500~2000 t/d) werden alle 8 bis 15 Jahre einer Kaltreparatur unterzogen (Produktionsstillstand 2 bis 4 Monate), was den vollständigen Rückbau und Wiederaufbau der gesamten Wanne umfasst. Der Ausbau und die Neuaufmauerung der Schamottsteine (elektrogeschmolzene Zirkonkorundsteine, 50 bis 200 kg pro Stein, 5.000 bis 20.000 Steine pro Wanne) müssen ohne Unterbrechung erfolgen. Die Betriebstemperatur über der Schmelzwanne beträgt auch nach dem Abkühlen noch 60 bis 80 °C. Während der Kaltreparatur liegt der Dauereinsatzfaktor des QD-Brückenkrans bei ≥ 80 %.

Empfohlenes Modell: QD-Typ Zweiträger-Brückenkran, 30 bis 80 t, Spannweite 20 bis 30 m, hochtemperaturbeständige Ausführung (H-Isolationsklasse, Motor für 180 °C, hitzebeständiges Kabel, Zwangskühlgebläse). Ausgestattet mit Mauerplattform (Tragfähigkeit 3 t, elektrische Höhenverstellung, Abdeckung der gesamten Wannenbreite) und Spezial-Lastaufnahmemittel für Schamottsteine (Klemmgreifer / Vakuumhebegerät).

Preisreferenz: QD-Zweiträger 50 t / 24 m ca. 300.000 bis 500.000 EUR pro Stück, Aufpreis für Hochtemperaturbeständigkeit + Mauerplattform ca. 25 %. Das Kaltreparatur-Konzept von Kelude Schwerindustrie umfasst die komplette Kranplanung über den gesamten Zyklus sowie einen Bereitstellungs-Service für Ersatzgeräte.

Formgebung in der Staffelmaschine – Schneller Werkzeugwechsel und Gerätewartung

Staffelmaschinen (5 bis 20 t pro Maschine, 8 bis 12 Stationen pro Maschine) sind die Kernausrüstung für die Herstellung von Glasbehältern. Die Werkzeuge (Vorform / Fertigform, 50 bis 200 kg pro Satz) müssen je nach Produktspezifikation häufig gewechselt werden (2 bis 6 Mal täglich). Für die Wartung der Staffelmaschine müssen der Fahrwagen (2 bis 5 t) und der Nockenwellenkasten (1 bis 3 t) ausgehoben werden. Die Werkstatttemperatur beträgt 35 bis 50 °C (Wärmestrahlung der Wanne).

Empfohlenes Modell: LD-Typ elektrischer Brückenkran mit einem Träger, 5 bis 10 t, Spannweite 15 bis 20 m, Abdeckung des Staffelmaschinenbereichs. Ausgestattet mit hydraulischem Formwechselwagen (Tragfähigkeit 500 kg, elektrische Höhenverstellung), um die Belegungszeit des Krans zu reduzieren. Das Werkzeugregal ist mit einem Auslegerkran (250 kg) für den schnellen Werkzeugzugriff ausgestattet.

Preisreferenz: LD-Einzelträger 5 t / 18 m ca. 50.000 bis 100.000 EUR pro Stück. Das Staffelmaschinen-Konzept von Kelude Schwerindustrie umfasst die Kombination aus hydraulischem Formwechselwagen, Werkzeugregal und Auslegerkran.

1550°C
Wannentemperatur
30~80t
QD-Tragfähigkeit
8~15 Jahre
Kaltreparatur-Intervall
2~4 Monate
Kaltreparatur-Dauer

Krankonfigurationen für die Glasindustrie im Vergleich

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ArbeitsgangMaschinentypTragfähigkeitbesondere AnforderungenReferenzpreis
RohstoffLDStaubschutz3~5tIP55/Druckkasten3~6Zehntausend
Kaltreparatur der SchmelzwanneQDHochtemperaturbeständig30~80tHStufe Isolation/Gebläse30~50Zehntausend
ReihenmaschineLD+Formwechselwagen5~10tTemperaturbeständigkeit35~50°C5~10Zehntausend

Servicevorteile für die Glasindustrie

Kelude Schwerindustrie ist auf die Glasfertigung spezialisiert – vom Rohstoff über die Schmelze bis zur Formgebung. Umfangreiche Erfahrung bei Kaltreparaturen von Schmelzöfen: über 30 Glaswannen mit Kranausstattung für die Generalüberholung realisiert.

Krantragfähigkeit bei Kaltreparatur

Hochtemperaturbeständige QD-Brückenkrane + Maurerplattform + Lastaufnahmemittel für Schamottsteine als Komplettlösung – Dauerbetrieb über 2–4 Monate Kaltreparaturzeitraum.

Werkzeug-Schnellwechselsystem

Hydraulischer Formwechselwagen + Werkzeugregal + Auslegerkran für Reihenmaschinen – 50 % Effizienzsteigerung beim Formwechsel, minimierte Stillstandszeiten.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche Arbeitsweise des Krans ist bei der Kaltreparatur des Glaswannenofens zu wählen?

A: Während der Kaltreparatur läuft der Kran nahezu ununterbrochen (16–20 h täglich). Erforderlich ist eine schwere Arbeitsweise (Klasse A7/A8), Motor mit S1-Betrieb (Dauerbetrieb), Isolationsklasse H (temperaturbeständig bis 180 °C). Das Kaltreparatur-Konzept von Kelude Schwerindustrie umfasst QD-Brückenkrane der Klasse A7 mit Kühlgebläse und Reserve-Motor.

F: Wie lässt sich die Kranbelegung bei häufigem Formwechsel an Reihenmaschinen reduzieren?

A: Bei 2–6 Formwechseln täglich würde die ausschließliche Nutzung des LD-Brückenkrans über den Reihenmaschinen andere Arbeitsbereiche blockieren. Optimierte Lösung: Ein hydraulischer Formwechselwagen (Tragfähigkeit 500 kg) verfährt auf Bodenschienen zwischen den Reihenmaschinen. Die Formen werden seitlich ein- und ausgefahren; der Kran wird nur noch für den Transport zwischen Werkzeugregal und Reihenmaschine benötigt. Mit dem hydraulischen Formwechselwagen von Kelude reduziert sich die Kranbelegung um über 70 %.

F: Wie ist das Konzept für Transport und Vermauerung der Schamottsteine im Glaswannenofen?

A: Für Schamottsteine (elektrogeschmolzene Zirkonkorundsteine, 50–200 kg pro Stein, 5.000–20.000 Steine pro Ofen) gilt: ① Steinpakete werden mit dem Gabelstapler zur Ofenseite transportiert, der QD-Brückenkran hebt sie auf die Maurerplattform (elektrisch verfahrbar, Tragfähigkeit 3 t, Abdeckung der gesamten Ofenbreite); ② Maurer entnehmen die Steine direkt von der Plattform (diese wird schichtweise mit dem Baufortschritt nachgeführt); ③ Sonderformate (Bogen- und Ecksteine) werden mit speziellen Steinzangen (Klemmkraft einstellbar 50–200 kg) per Kran positioniert. Das Kaltreparatur-Konzept von Kelude umfasst Maurerplattform, Steinzange und Logistik für Steinpakete.

F: Wie wird die Schienenführung für den hydraulischen Formwechselwagen an Reihenmaschinen verlegt?

A: Die Schienen für den Formwechselwagen verlaufen parallel zur Aufstellrichtung der Reihenmaschinen (Doppelschiene, Spurweite 600–800 mm) und führen an der Maschinenfront entlang. Der Wagen kann so zu jeder beliebigen Reihenmaschine verfahren und dort Formen an- und abkuppeln. Die Schienen müssen die Maschinenfundamente umgehen (bei Konflikten: Absenkung oder Umfahrung). Das Hydraulikaggregat des Wechselwagens ist am Werkstattende positioniert (Hydraulikleitungen in der Energiekette entlang der Schiene). Kelude liefert den Verlegeplan für die Schienenführung inklusive Kollisionsprüfung mit den Fundamenten der Reihenmaschinen.

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