Kranauswahl für Schleifmittelwerke: Hebepläne

Die Kranauswahl für Schleifmittelwerke muss differenziert nach den vier Produktlinien Schleifscheiben, Trennscheiben, Schleifblöcke und Beschichtete Schleifmittel erfolgen. Für die schwere Formenlinie der Schleifscheiben wird der LD/LH-Typ mit 5–16 t empfohlen, für die leichte, stoßempfindliche Trennscheibenfertigung eignet sich das KBK-System mit 0,5–3 t, im Sinterbereich für Schleifblöcke ist der LH-Typ mit 3–10 t hochtemperaturbeständig auszulegen, und im Coil-Bereich der beschichteten Schleifmittel kommt der LH-Typ mit 5–10 t inklusive Coil-Anschlagmittel zum Einsatz. Die Investition für eine einzelne Linie liegt bei ca. 6.400–50.800 EUR, für die Gesamtanlage bei ca. 25.400–152.500 EUR.

Branchenlösung · Schleifmittelherstellung
Krankonfiguration für die Schleifmittelindustrie

Schleifscheibenlinie: Kranauswahl für schwere Formenlasten

Schleifscheiben zählen zu den schwersten Produkten im Schleifmittelsegment. Vom Formpressen über die Bearbeitung bis zur Prüfung ist das Hebegerät in allen Fertigungsstufen eingebunden. Die Formen für Schleifscheiben wiegen zwischen 100 kg und 500 kg; Rohlinge großer Schleifscheiben (ab 900 mm Durchmesser) erreichen ein Gewicht von 1–2 t. Nach dem Formpressen durchlaufen die Scheiben einen Härtungsofen bei 130–190 °C. Empfohlen wird ein Brückenkran vom Typ LD oder LH mit 5–16 t Tragfähigkeit; im Ofenbereich ist eine erhöhte Temperaturbeständigkeit einzuplanen. Im Bearbeitungsbereich mit Schleif- und Drehmaschinen muss der Kran die Demontage von Bauteilen bei der Gerätewartung abdecken. Kelude stattet die LD-Krane für Schleifscheibenlinien serienmäßig mit C-Haken-Traverse und speziellem Vakuumheber für Schleifscheiben aus, sodass ein schonender Transport einzelner Scheiben ohne Beschädigung möglich ist.

Zwischen den vier Stationen Formpressen, Härten, Bearbeitung und Prüfung besteht ein hoher Materialfluss. Kelude empfiehlt, Kranschienen entlang der Fertigungslinie zu verlegen, sodass ein Kran 4–6 Stationen abdeckt und die Transportwege verkürzt werden. Für die Be- und Entladung des Härtungsofens empfiehlt sich ein C-Haken; die Tragkörbe haben die Abmessungen 900×600×300 mm und fassen je 20–50 Schleifscheiben. Die Hubgeschwindigkeit ist als Zweigang (4/0,8 m/min) auszulegen, damit beim Ein- und Ausfahren in den Ofen ein präzises Positionieren im Schleichgang möglich ist. Kelude hat bereits mehrere Schleifscheibenhersteller mit Komplettlösungen entlang der Fertigungslinie ausgestattet; die Effizienz beim Heben und Transportieren rund um Ofen und Spannvorrichtungen konnte um ca. 30 % gesteigert werden.

Trennscheibenlinie: flexibles KBK-System für leichte Lasten

Trennscheiben sind dünne Schleifmittel mit einer Dicke von 1–5 mm und einem Durchmesser von 100–400 mm; das Einzelgewicht ist mit 50–500 g gering. Die Formen sind leicht, aber die Stückzahlen hoch. Der Kran muss daher ruckfrei und ohne Stoß anfahren und stoppen, da dünne Formen beim Heben und Transportieren sonst durch Pendeln beschädigt werden können. Das KBK-Kransystem ist die ideale Lösung für die Trennscheibenfertigung. Empfohlen werden 0,5–3 t Tragfähigkeit mit Kettenzug und Frequenzumrichterhub. Die KBK-Schienen werden entlang der Formpressmaschinen verlegt; eine einzelne Schiene deckt 8–12 Maschinen ab. Das KBK-System von Kelude verwendet geschlossene Aluminiumlegierungs-Schienen, die eine ruckfreie Katzenfahrt ohne Verkanten ermöglichen; Endschalter und Puffer sorgen für einen stabilen Betrieb.

Trennscheiben sind dünn und bruchempfindlich, daher sind beim Heben und Transportieren spezielle Lastaufnahmemittel erforderlich. Für die Formen empfiehlt sich eine Kombination aus Nylonhebegurt und Traverse; für den Produktumschlag kommen mehrstöckige Trennkörbe zum Einsatz (je Etage 50–100 Scheiben). Aufgrund der hohen Nutzungshäufigkeit (mehrere Hundert Hübe täglich) sollte das Elektrohebezeug für schwere Arbeitsweise ausgelegt werden (FEM 3m/ISO M5), der Motor ist serienmäßig mit Thermoschutz auszustatten. Die Investition für die KBK-Lösung in der Trennscheibenlinie von Kelude liegt bei ca. 6.400–19.100 EUR; ein KBK-System deckt die gesamte Fertigungslinie ab. Für spätere Kapazitätserweiterungen lässt sich das modulare Design problemlos um Schienenverlängerungen oder zusätzliche Hebezeuge ergänzen.

Sinterbereich für Schleifblöcke: Hochtemperatur-Transport

Schleifblöcke, Schleifsteine und Ölsteine sind Sinterprodukte mit einer Sintertemperatur von 1250–1350 °C. Der Sinterprozess umfasst Befüllen der Schamottetiegel, Brennen im Ofen, Ausfahren und Sortieren. Nach dem Sintern wiegt ein Block 2–10 kg; die Ofencharge fasst 200–500 kg, sodass ein Gesamtgewicht von 1–3 t pro Durchgang erreicht wird. Empfohlen wird ein LH-Kran mit 3–10 t Tragfähigkeit; am Ofenaustritt ist ein hochtemperaturbeständiges Drahtseil erforderlich. Die Sinteröfen sind überwiegend als Tunnel- oder Kammeröfen ausgeführt; die Kranschiene vor dem Ofen überdeckt sowohl den Beschickungs- als auch den Entladebereich. Kelude empfiehlt im Sinterbereich eine Doppelkran-Konfiguration: ein LD-Kran mit 3–5 t an der Beschickungsseite für das Befüllen der Tiegel und den Ofeneinschub, ein zweiter LD-Kran mit 3–5 t an der Austrittsseite für das Entladen und Sortieren. Das Zusammenspiel beider Krane erhöht die Umlaufgeschwindigkeit der Sinteröfen deutlich.

Im Sinterbereich herrschen hohe Umgebungstemperaturen (ca. 200–400 °C am Ofenaustritt) und eine starke Staubbelastung (Korund-/Siliziumkarbidstaub). Vor dem Ofen empfiehlt sich die Installation eines Hitzeschilds oder eines separaten Kranführerhauses. Der elektrische Schaltschrank ist mit einer druckbelüfteten Staubschutzausführung (IP5X) auszulegen; das Kühlgebläse erhält einen Luftfilter. Die Hochtemperaturbeständigen Krane von Kelude sind serienmäßig mit fluorpolymerisolierten Leitungen, Silikonkabeln und temperaturbeständigen Endschaltern ausgestattet und arbeiten zuverlässig in der 1200 °C-Ofenumgebung. Die Investition für den Sinterbereich liegt bei ca. 12.700–31.800 EUR; die Effizienz beim Beschicken und Entladen steigt um ca. 40 %.

Coilbereich für beschichtete Schleifmittel: Spannweiten für den Coil-Transport

Beschichtete Schleifmittel (Schleifgewebe, Schleifpapier) werden als Coils gefertigt. Die Rohpapier-/Gewebebahnen haben einen Durchmesser von 1–1,5 m und wiegen 500–2000 kg. Die Fertigung umfasst Abrollen, Beschichten, Streuen, Trocknen, Aufwickeln, Schneiden und Verpacken; zwischen den einzelnen Prozessschritten übernimmt der Kran das Be- und Entladen sowie den Transport der Coils. Empfohlen wird ein LH-Kran mit 5–10 t Tragfähigkeit; die Spannweite richtet sich nach der Hallenbreite von 12–22,5 m. Für den Coil-Transport sind spezielle Coil-Anschlagmittel (Achshülsen- oder C-Haken-Ausführung) einzusetzen, um Beschädigungen an den Coilkanten zu vermeiden. Die Kranlösung von Kelude für beschichtete Schleifmittel sieht über Streu- und Trocknungsmaschinen reservierte Wartungszonen vor, die einen einfachen Bauteilwechsel bei der Gerätewartung ermöglichen. Die Fertigungslinie ist in der Regel 50–120 m lang; empfohlen wird eine Aufteilung in 2–3 Kranabdeckungen mit je ca. 30–40 m.

In der Coilfertigung für beschichtete Schleifmittel sind hohe Anforderungen an die Synchronisation beim Heben gestellt, insbesondere im Bereich der Schneidemaschine, wo ein präzises Positionieren beim Werkzeugwechsel erforderlich ist. Empfohlen wird, im Schneidbereich einen separaten KBK-Arbeitsplatzkran mit 1–3 t zu installieren, der den schnellen Wechsel der Schneidwerkzeuge und das Absetzen der Fertigcoils in der Verpackungslinie übernimmt. Die Gesamtwerkslösung von Kelude für die Coilfertigung (alle Fertigungsstufen) liegt je nach Hallenfläche und Tragfähigkeitsanforderungen bei ca. 63.500–152.500 EUR. Der LH-Kran im Coilbereich übernimmt sowohl die Anforderungen der Fertigungs- als auch der Verpackungslinie. Für Werke mit automatischem Lager lässt sich der LH-Kran zusätzlich mit einem Schwingungsdämpfungssystem ausrüsten, das ein automatisches Ein- und Auslagern der Coils ermöglicht.

Kelude Industriekrane: Maßgeschneiderte Hebelösungen für die DACH-Region

Kelude Heavy Industry hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Industriekranen spezialisiert, die exakt auf die Anforderungen moderner Produktions- und Logistikabläufe zugeschnitten sind. Unser Anspruch ist es, durch innovative Technik und robuste Bauweise höchste Effizienz und Sicherheit in Ihrem Betrieb zu gewährleisten. Dabei orientieren wir uns konsequent an den relevanten DIN- und EN-Normen, um Ihnen ein Höchstmaß an Planungs- und Investitionssicherheit zu bieten.

Robuste Brückenkrane für höchste Ansprüche

Unsere Brückenkrane sind das Ergebnis konsequenter Ingenieursarbeit und werden für anspruchsvolle Einsätze in Fertigungshallen, Lagern und Kraftwerken konzipiert. Sie überzeugen durch eine hohe Tragfähigkeit, eine präzise Steuerung und eine außergewöhnliche Langlebigkeit. Jede Anlage wird individuell auf Ihre spezifischen Lastkollektive und räumlichen Gegebenheiten ausgelegt – von der Einzelanfertigung bis zur Serienlösung.

Leistungsstarke Portalkrane für flexible Logistik

Für den Aueneinsatz und den Umschlag schwerer Lasten bieten wir leistungsstarke Portalkrane in verschiedensten Ausführungen. Diese zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit, eine einfache Montage und eine hervorragende Bodenfreiheit aus. Ob als Vollportal-, Halbportal- oder Wippkran-Ausführung – wir realisieren die passende Lösung für Ihre Materialflussanforderungen, immer abgestimmt auf die geltenden Sicherheitsvorschriften.

Präzise Steuerungstechnik und intelligente Sicherheitssysteme

Die Steuerungstechnik unserer Krane setzt Maßstäbe in puncto Präzision und Bedienkomfort. Moderne Frequenzumrichter ermöglichen ein sanftes Anfahren und positionsgenaues Positionieren der Last. Integrierte Sicherheitssysteme, wie Lastbegrenzer und Kollisionsschutz, überwachen den Betrieb kontinuierlich und schützen Mensch und Maschine. Die Bedienung erfolgt intuitiv über ergonomische Funkfernsteuerungen oder moderne Steuerstände.

Wartungsfreundlichkeit und Service für maximale Verfügbarkeit

Ein durchdachtes Wartungskonzept und der Einsatz hochwertiger Komponenten minimieren Stillstandzeiten und senken die Gesamtbetriebskosten. Unsere Konstruktionen sind auf eine einfache Zugänglichkeit aller relevanten Baugruppen ausgelegt. Ein qualifiziertes Serviceteam steht Ihnen bundesweit für Inspektionen, Wartung und schnelle Störungsbehebung zur Verfügung – für eine dauerhaft hohe Verfügbarkeit Ihrer Krananlage.

Technische Daten und Auslegung nach DIN-Normen

Die Auslegung unserer Krane erfolgt selbstverständlich nach den einschlägigen Normen und Richtlinien. Wir gewährleisten, dass alle Komponenten den hohen Anforderungen der DIN 15018 (Tragwerksberechnung) und EN 13000 (Sicherheit) entsprechen. Die Steuerungen sind konform zu EN 60204-32 gefertigt. So erhalten Sie eine zertifizierte und zukunftssichere Hebeanlage, die alle Prüfungen problemlos besteht.

Typ Tragfähigkeit Spannweite Hubhöhe Einsatzbereich
Einzelträger-Brückenkran 1 t – 20 t bis 30 m bis 16 m Leichte bis mittlere Lasten in Hallen
Zweiträger-Brückenkran 5 t – 100 t bis 40 m bis 25 m Schwere Lasten, hohe Anforderungen
Vollportal-Kran 3,2 t – 50 t bis 35 m bis 18 m Flexibler Umschlag im Freien
Halbportal-Kran 2 t – 20 t bis 25 m bis 12 m Anbauten an bestehende Hallen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wie lange beträgt die Lieferzeit für einen maßgeschneiderten Brückenkran?

A: Die Lieferzeit hängt von der Komplexität und der Auslastung unserer Fertigung ab. In der Regel planen wir für Standardausführungen mit einer Lieferzeit von 12 bis 16 Wochen nach Auftragsbestätigung und technischer Klärung.

F: Bieten Sie auch Wartungsverträge für bestehende Krananlagen an?

A: Ja, wir bieten umfassende Wartungsverträge an, die auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Anlage zugeschnitten sind. Diese umfassen regelmäßige Inspektionen, vorbeugende Instandhaltung und die Priorisierung bei Störungen.

F: Welche Normen liegen der Konstruktion Ihrer Krane zugrunde?

A: Unsere Krane werden gemäß der DIN 15018 für die Tragwerksberechnung, der EN 13000 für die Sicherheit und der EN 60204-32 für die elektrische Ausrüstung konstruiert und gefertigt. Dadurch erfüllen sie alle relevanten Anforderungen für den Betrieb in Deutschland und der EU.

F: Ist eine Nachrüstung von Funkfernsteuerungen bei älteren Kranen möglich?

A: Ja, eine Nachrüstung ist in den meisten Fällen möglich. Unsere Techniker prüfen die Kompatibilität Ihrer bestehenden Anlage und installieren die passende Funkfernsteuerung inklusive Sicherheitstechnik.

F: Wie gestaltet sich der Kundendienst im Falle einer Störung?

A: Unser Serviceteam ist für Sie erreichbar. Bei einem Störungsfall priorisieren wir die Anfrage und senden schnellstmöglich einen Techniker, um die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Ersatzteile halten wir für gängige Modelle in unserem Lager vor.

Schleifscheibe Werkzeug Kran

5-16tSchwere Last, C-Haken+Vakuumhebegerät

Trennscheibestoßfest

KBK 0.5-3tKettenzug+Frequenzumrichter

Schleifstein Hochtemperaturbeständig

3-10t LH-Typ, Temperaturbeständigkeit≤400℃

Beschädigungsfreier Coil-Kran

5-10t LH-Typ+Coil Speziallastaufnahmemittel

Arbeitsplatz Abdeckung Rate

Einzelgerät Abdeckung4-6Reduzierung des Materialtransports am Arbeitsplatz

Gesamtanlage Investition

20-12010.000 inkl. kompletter Produktionslinie

Konfigurationsvergleich für Krane in vier Fertigungslinien der Schleifmittelindustrie

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Produktlinieempfohlenes ModellTragfähigkeitKernkonfigurationbesondere AnforderungenInvestition für das Konzept
Schleifscheibe FertigungslinieLD/LH-Typ5-16tC-Haken+VakuumhebegerätMikrotemperatur im Aushärtungsofen20-4010.000
Trennscheiben-LinieKBK-Schwenkkran0.5-3tKettenzug Frequenzumrichterstoßfest Stabil5-1510.000
Schleifstein/Ölstein-BereichLH-Typ3-10thochtemperaturbeständiges Drahtseil1250℃Ofenmund10-2510.000
Schleifmittel auf UnterlageLH-Typ+KBK5-10tCoil-Anschlagmittel+C-HakenBeschädigungsfreie Coil-Handhabung15-3010.000
Lager/VerpackungLD-Typ3-10tFunkfernsteuerung+WMSPalettierung8-2010.000
Gesamtanlage KombinationMehrgeräte-Kombination0.5-16tKomplett AbdeckungKundenspezifisch nach Produktionslinie20-12010.000

Kelude Schwerindustrie verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Krane für die Schleifmittelindustrie. Für Hersteller der vier Produktlinien – Schleifscheiben, Trennscheiben, Schleifblöcke und beschichtete Schleifmittel – bieten wir maßgeschneiderte Lösungen, die von einzelnen Anlagen bis hin zur Gesamtwerkslösung reichen. Die besonderen Anforderungen der Schleifmittelbranche (schwere Lasten bei Schleifscheiben-Werkzeugen, stoßfeste Konstruktionen für leichte Lasten bei Trennscheiben, Hochtemperatursintern bei Schleifblöcken, großformatige Bahnenware bei beschichteten Schleifmitteln) stellen differenzierte Anforderungen an die Krane – für jede dieser Anforderungen hält Kelude eine bewährte Lösung bereit.

Komplett Produktlinie Abdeckung

Schleifscheibe/Trennscheibe/Schleifstein/Gesamtpaket für vier Hauptlinien für Schleifmittel auf Unterlage Konfigurationslösung

Hochtemperaturbeständig Erfahrung

Sinterbereich für Schleifsteine1250℃Ofenmund-hochtemperaturbeständiges Drahtseilund Wärmedämmung, Elektrik Konstruktion

Flexible Erweiterungsfähigkeit

KBKmodulares System Freie Verlängerung bei Produktionserweiterung Schiene, Erweiterung Hebezeug

Häufige Fragen (FAQ)

F: Wie wird die Tragfähigkeit des Krans für die Schleifscheiben-Fertigungslinie bestimmt?

A: Die Tragfähigkeit richtet sich nach dem schwersten Werkzeug. Das Rohling-Werkzeug für 800-mm-Schleifscheiben wiegt ca. 200 kg, für 900 mm ca. 300 kg und für 1100 mm ca. 500 kg. Unter Berücksichtigung des Anschlagens von Wartungsteilen der Formmaschine empfiehlt sich ein Koeffizient von Rohlinggewicht × 2. Für typische Schleifscheibenwerke genügen 5–10 t; bei großen Schleifscheiben (über 600 mm) werden 10–16 t empfohlen.

F: Welcher Krantyp ist für die Trennscheiben-Fertigungslinie am wirtschaftlichsten?

A: Die Einzelteile in der Trennscheibenlinie sind leicht (Werkzeuge 2–10 kg), aber die Bedienung erfolgt sehr häufig (mehrere hundert Male täglich). Der KBK-Schwenkkran mit Kettenzug ist die wirtschaftlichste Lösung. Eine 20 m lange KBK-Schiene kostet ca. 30.000–50.000 EUR, jeder Kettenzug 8.000–20.000 EUR – das spart über 50 % der Investition im Vergleich zu einem Brückenkran.

F: Ist im Sinterbereich für Schleifblöcke eine explosionsgeschützte Ausführung erforderlich?

A: Im Sinterbereich für konventionelle Schleifblöcke (Korund/Siliziumkarbid) ist kein Explosionsschutz erforderlich. Bei der Aushärtung von Schleifmitteln mit Harzbindung (mit Phenolharz) ist jedoch eine explosionsgeschützte Konstruktion zu empfehlen. Die Explosionsschutzklasse sollte anhand des Bindemitteltyps und der flüchtigen Bestandteile bewertet werden. Kelude bietet Beratung zur explosionsgeschützten Ausführung an.

F: Welche Lastaufnahmemittel werden für Coils bei Schleifmitteln auf Unterlage empfohlen?

A: Je nach Coil-Breite empfehlen wir drei Lösungen: ① Für schmale Bahnen (unter 1 m) einen C-Haken – kostengünstig und einfach zu bedienen; ② für mittlere Breiten (1–1,6 m) ein Achshülsen-Anschlagmittel für mehr Stabilität; ③ für breite Bahnen (über 1,6 m) einen elektrischen Drehspreader mit horizontaler Drehung um 90°. Kelude fertigt Lastaufnahmemittel kundenspezifisch nach Coil-Spezifikation.

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