Brückenkran für die Luft- und Raumfahrtfertigung

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie bietet maßgeschneiderte Kran-Konfigurationslösungen für Luft- und Raumfahrthersteller – abgedeckt werden die vier Kernbereiche Rumpfstruktur, Motorenfertigung, Fahrwerksmontage und Endmontage. Die Lösungen sind ausgelegt für Tragfähigkeiten von 1–80 t und Spannweiten von 8–42 m; das Investitionsvolumen für die gesamte Hebezeugausstattung liegt bei ca. 40.000–600.000 EUR. Im Rumpfstruktur-Werk kommen Brückenkrane großer Spannweite (20–50 t) zum Einsatz, im Motorenfertigungsbereich Präzisionsbrückenkrane mit Schleichgang (5–20 t), im Fahrwerksmontagebereich schwere Brückenkrane (32–80 t) und in der Endmontagehalle KBK-Mehrpunkt-Aufhängungssysteme mit flugzeugspezifischen Lastaufnahmemitteln (1–5 t). Damit werden die hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrtfertigung an Sauberkeit, Präzisionsausrichtung und das Anschlagen von Übergrößen-Bauteilen erfüllt.

Kransysteme für die Luft- und Raumfahrtfertigung

Rumpfstruktur | Motorenfertigung | Fahrwerksfertigung | Endmontage/Übergabe

Kranlösungen für die vier Fertigungsbereiche der Luft- und Raumfahrt: Rumpfstruktur, Motoren, Fahrwerk und Endmontage.

Kransysteme für die Luft- und Raumfahrtfertigung – Rumpfstruktur/Motoren/Fahrwerk/Endmontage

Bereich 1: Rumpfstruktur

• Tragfähigkeit: 16–50 t, QD-Typ / Spezial-Lastaufnahmemittel

• Wenden und Zusammenführen großer Bauteile

• Große Spannweite / Zweiträger

• Erschütterungsarm / geringe Vibration

Großteil-Wendung | Vibrationsarm

Bereich 2: Motorenfertigung

• Tragfähigkeit: 10–32 t, QD-Typ / Spezial-Lastaufnahmemittel

• Triebwerksmontage

• Präzisionsausrichtung

• Frequenzumrichter-Feinbewegung

Triebwerk/Präzision | FU-Feinbewegung

Bereich 3: Fahrwerksfertigung

• Tragfähigkeit: 5–16 t, LD-Typ / Hebezeug

• Fahrwerksmontage

• Bauteilmontage / Testen

• Kompakt / flexibel

Fahrwerk | Testen

Bereich 4: Endmontage/Übergabe

• Tragfähigkeit: 32–80 t, QD-Typ / Spezial-Lastaufnahmemittel

• Flugzeug-Endmontage und -Andockung

• Mehrkran-Kopplung

• FU-Feinbewegung / Präzision

Endmontage/Präzision | Mehrkran-Kopplung

Auswahlparameter der vier Fertigungsbereiche im Vergleich

Kelude Industrieausrüstung: Maßgeschneiderte Lösungen für den anspruchsvollen Industriebetrieb

Die Kelude Industrieausrüstung hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Industriekranen und Hebetechnik für anspruchsvolle Branchen spezialisiert. Unser Fokus liegt auf maßgeschneiderten Systemlösungen, die sich nahtlos in Ihre bestehende Produktionsumgebung integrieren lassen. Von der Einzelanfertigung bis zur komplexen Systemlösung – wir liefern Technik, die über Jahrzehnte zuverlässig arbeitet.

Individuelle Krananlagen für Ihre Prozessanforderungen

Jede Fertigungsumgebung stellt eigene Anforderungen an die Materialflusslogistik. Unsere Brückenkrane, Portalkrane und Elektroseilzüge werden daher nicht von der Stange gefertigt, sondern exakt auf Ihre Lastkollektive, Taktzeiten und räumlichen Gegebenheiten ausgelegt. Das Ergebnis sind zuverlässige Förderanlagen, die Ihre Produktion effizient unterstützen.

Besonderen Wert legen wir auf die Integration moderner Steuerungstechnik. Unsere Krane lassen sich optional mit Funkfernsteuerungen, Lastanzeigen und Kollisionsschutzsystemen ausrüsten, um die Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit weiter zu erhöhen.

Robuste Konstruktion nach DIN-Normen

Die Qualität unserer Anlagen beginnt bei der Konstruktion. Wir fertigen nach den einschlägigen DIN-Normen und internationalen Standards, darunter DIN 15018 für Krantragwerke und EN 13000 für die Sicherheit von Fahrzeugkranen. Der Einsatz von hochwertigem Stahl und präziser Schweißtechnik garantiert eine lange Lebensdauer auch unter Dauerlast.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verschleißschutz. Unsere Komponenten wie Laufräder, Seilrollen und Greifer sind für den harten industriellen Alltag optimiert und reduzieren so die Wartungsintervalle signifikant.

Umfassender Service von der Planung bis zur Wartung

Unser Engagement endet nicht mit der Auslieferung. Wir begleiten Sie von der ersten Lastenheft-Erstellung über die Montage und Inbetriebnahme bis hin zum zuverlässigen After-Sales-Service. Regelmäßige Wartungsverträge und ein schnell verfügbares Ersatzteillager minimieren Stillstandszeiten Ihrer Anlage.

Für die Instandhaltung bieten wir spezielle Schulungen für Ihr Bedien- und Wartungspersonal an. So stellen wir sicher, dass Ihre Investition über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicher und wirtschaftlich betrieben wird.

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Beschreiben Sie uns Ihre Anwendung – wir entwickeln die passende Lösung. Unser Vertriebsteam berät Sie gerne ausführlich zu technischen Details und wirtschaftlichen Aspekten.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Welche Traglasten können Ihre Krane abdecken?

A: Unser Programm umfasst Standardkrane bis 50 t. Für spezielle Anforderungen fertigen wir Sonderkonstruktionen mit höheren Traglasten auf Anfrage.

F: Bieten Sie auch Krananlagen für explosionsgefährdete Bereiche an?

A: Ja, wir liefern Krane gemäß der Richtlinie 2014/34/EU (ATEX) für den Einsatz in Zone 1, 2, 21 und 22. Diese Anlagen sind mit entsprechenden Schutzmaßnahmen an allen elektrischen und mechanischen Komponenten ausgestattet.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?

A: Die Lieferzeit für einen standardisierten Brückenkran liegt in der Regel zwischen 8 und 12 Wochen nach Auftragsbestätigung, abhängig von der Auslastung und den spezifischen Anforderungen.

Parameter PunktKörperMotorFahrwerkEndmontage
empfohlenes ModellQD-Typ/Spezial LastaufnahmemittelQD-Typ/Spezial LastaufnahmemittelLD-Typ/HebezeugQD-Typ/Spezial Lastaufnahmemittel
Tragfähigkeit16t~50t10t~32t5t~16t32t~80t
besondere AnforderungenGroß Bauteil KippenFrequenzumrichter FeinbewegungKompakt und flexibelMehrkran-Kopplung
ca. 0,5–7,6 Mio. EUR
Gesamtinvestition der Anlage
1–80 t
Tragfähigkeitsbereich
8–42 m
Spannweitenbereich
A4–A6
Triebwerksgruppe
ISO-Klasse 7
Reinraumklasse
50–500 Flugzeuge/Jahr
Produktionskapazität

Krananforderungen in der Luft- und Raumfahrtfertigung

Die Luft- und Raumfahrtfertigung stellt deutlich höhere Anforderungen an Präzision und Sicherheit von Hebegeräten als der allgemeine Maschinenbau. Vier Kernbereiche weisen jeweils spezifische Betriebsbedingungen auf. Bei der Rumpf- und Flügelfertigung (Bearbeitung großer Bauteile wie Flügel, Rumpfsektionen und Leitwerke) liegen die Einzelgewichtslasten bei 5–30 t bei Spannweiten von 18–30 m. Die Kernanforderungen sind Wendepräzision und Fügegenauigkeit – der Kran muss über eine elektronische Pendeldämpfung (Ausschlag ≤ ±30 mm) und einen Zweigeschwindigkeitshub (Hauptgeschwindigkeit 6 m/min, Feinbewegung ≤ 0,5 m/min) verfügen. Als Lastaufnahmemittel kommen Vakuumhebegeräte mit mechanischer Verriegelung als doppelte Sicherung zum Einsatz, um Oberflächenschäden an großen Bauteilen zu vermeiden. In der Triebwerksfertigung (Turbinenscheiben, Gehäuse, Rotorblätter) liegen die Tragfähigkeiten bei 3–20 t. Die Montagebereiche erfordern konstante Klimabedingungen (20 ± 2 °C / RH ≤ 45 %). Empfohlen werden KBK-Aufhängungssysteme mit pneumatischen Balancierhebern (Positioniergenauigkeit ≤ ±1 mm). Das elektrische Steuerungssystem muss antistatisch ausgelegt sein (Erdungswiderstand ≤ 4 Ω). In der Fahrwerksfertigung (Schmiederohlinge, Wärmebehandlung, Feinbearbeitung) liegen die Tragfähigkeiten bei 10–50 t; einzelne Fahrwerksstreben wiegen 3–8 t. Hier kommen schwere Hängekrane oder Schwenkkrane zum Einsatz, an Wärmebehandlungsplätzen elektrische Hebezeuge mit Hochtemperaturbeständigkeit (≤ 500 °C). Für Avionik- und Waffenmontage ist elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) gefordert – empfohlen werden manuelle KBK-Systeme (ohne Elektromotoren, ohne elektromagnetische Strahlung) mit einer Montagegenauigkeit von ±0,5 mm, unterstützt durch Laserführung. Kelude Schwerindustrie bietet für alle vier Fertigungsbereiche differenzierte Kranlösungen an. Schlüsselkomponenten stammen von namhaften Herstellern (SEW-Eurodrive/ABB-Antriebe, KUKA-Pendeldämpfungsalgorithmen). Das Unternehmen ist nach AS9100 – Luft- und Raumfahrt-Qualitätsmanagementsystem zertifiziert.

Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren auf Kranlösungen für die Luft- und Raumfahrtfertigung spezialisiert. Für Zulieferer von Airbus, Boeing und COMAC liefern wir Kransysteme für extrem große Spannweiten, höchste Präzisionsanforderungen und Reinraumumgebungen – zertifiziert nach AS9100.

Großspannweiten-Lösung für die Rumpfendmontage
Die Endmontagehallen für Flugzeugrümpfe haben in der Regel Spannweiten von 40–50 m und Längen von 100–300 m. Erforderlich sind Zweiträger-Brückenkrane mit großer Spannweite, die alle Arbeitspositionen abdecken. Kelude Schwerindustrie empfiehlt Zweiträger-Brückenkrane mit 40 t/10 t oder 50 t/12,5 t Tragfähigkeit. Die Spannweite richtet sich nach der Werkstattbreite (36–50 m), die Hubhöhe beträgt 12–18 m. Der Haupthaken dient dem Heben großer Rumpfbauteile (Flügel 8–20 t, Rumpfsektionen 10–25 t), der Hilfshaken dem Umsetzen von Vorrichtungen.
Präzisionsmontage-Lösung für Triebwerke
Die Montage von Flugzeugtriebwerken (CFM56: 2,5 t, LEAP: 3 t, TRENT XWB: 7,5 t) stellt höchste Anforderungen an Reinraumtauglichkeit und Genauigkeit. Kelude Schwerindustrie liefert staubarme KBK-Systeme mit elektrischen Balancierhebern (Tragfähigkeit 2–10 t). Die stufenlose Drehzahlregelung der Hubgeschwindigkeit (0,2–5 m/min) ermöglicht präzises Ausrichten. Die Lastsensoren im Lastaufnahmemittel erreichen eine Genauigkeit von ±1 kg; alle Lastdaten während der Montage sind rückverfolgbar.
Schwerlast-Prüfstandslösung für Fahrwerke
Die Montage und Falltests von Flugzeugfahrwerken (A320: Bugfahrwerk 0,3 t, Hauptfahrwerk 0,8 t; B747: Fahrwerk 3–5 t) erfordern Kranunterstützung. Kelude Schwerindustrie konfiguriert Zweiträger-Brückenkrane mit 10–32 t Tragfähigkeit, ausgestattet mit speziellen Lastaufnahmemitteln für Fahrwerke (inkl. drehbarem Anschlagpunkt und Lastsensor). Die Krane im Prüfstandsbereich benötigen eine hohe Hubfrequenz; die Triebwerksgruppe ist A6.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche besonderen Anforderungen gelten für Brückenkrane großer Spannweite in der Flugzeug-Endmontage?
A: Die Werkstattspannweite in der Flugzeug-Endmontage beträgt 36–50 m. Erforderlich ist das gleichzeitige Heben großformatiger Bauteile (Flügel, Rumpfsegmente, Seitenleitwerk). Besondere Anforderungen: ① Der Hauptträger ist als Kastenprofil mit FEM-Optimierung ausgeführt; das Eigengewicht ist gegenüber einem Standardkran gleicher Spannweite um 15–20 % reduziert. ② Die Hubhöhe beträgt 12–18 m (entsprechend der Höhe des Seitenleitwerks). ③ Die Geradheit beim Kranfahren ≤ 5 mm/10 m (zur Vermeidung von Versatz beim Rumpfzusammenbau). ④ Haupthaken und Hilfshaken sind unabhängig oder gekoppelt bedienbar.
F: KBK-System oder Brückenkran für die Montage von Flugzeugtriebwerken?
A: Für die Präzisionsmontage von Flugzeugtriebwerken (CFM56 mit 2,5 t, LEAP mit 3 t) empfiehlt sich ein KBK-System mit elektrischem Balancierheber (Tragfähigkeit 2–5 t). Das manuell verschiebbare KBK-System ermöglicht eine präzise Positionierung an der Montagestation, während der elektrische Balancierheber mit Schleichgang (stufenlose Drehzahlregelung von 0,2–2 m/min) die exakte Ausrichtung von Rotorblättern und Lagern gewährleistet. Die Montage von Flugzeugtriebwerken erfordert Reinraumbedingungen der ISO-Klasse 7–8; das KBK-System ist serienmäßig mit HEPA-Filter ausgestattet.
F: Welche speziellen Werkstoffe sind bei Krananlagen für die Luft- und Raumfahrtfertigung erforderlich?
A: Da Aluminium- und Verbundwerkstoffteile in der Luft- und Raumfahrt empfindlich auf Eisenkontamination reagieren, müssen die Werkstoffe für KBK-Krane und Elektrohebezeuge entsprechend begrenzt werden: ① Schienen und Lastaufnahmemittel aus Edelstahl (SUS304/316L) oder Aluminiumlegierung (6061-T6); ② Drahtseil als Edelstahldrahtseil (Werkstoff 316); ③ sämtliche Verbindungselemente aus Edelstahl; ④ Gehäuse des Elektrohebezeugs aus Aluminiumlegierung oder Edelstahl. Der direkte Kontakt von Standard-Kohlenstoffstahl mit Luft- und Raumfahrtteilen ist strikt untersagt.
F: Welche Konfiguration muss ein Kran für Fallversuche an Flugzeugfahrwerken aufweisen?
A: Bei Fallversuchen an Fahrwerken muss das Fahrwerk wiederholt auf eine definierte Höhe (2–5 m) angehoben und anschließend ausgelöst werden. Die Anforderungen an die Kran-Konfiguration: ① hohe Hubfrequenz (Triebwerksgruppe A6); ② Hubgeschwindigkeit ≥ 10 m/min (Volllast, schnelles Anheben auf Auslösehöhe); ③ spezielles Lastaufnahmemittel für Fahrwerke (mit Drehgelenk und Auslösemechanismus); ④ Verriegelung mit dem Steuerungssystem des Prüfstands – der Kran darf erst bedient werden, wenn das Bereitschaftssignal des Prüfstands bestätigt wurde.

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