Einträger- oder Zweiträger-Brückenkran: Vergleich für 5–20 t

Die Entscheidung zwischen Einträger- und Zweiträger-Brückenkran hängt im Kern von Tragfähigkeit, Spannweite und Triebwerksgruppe ab – bei Tragfähigkeiten ≤20t, Spannweiten ≤25m und leichten bis mittleren Betriebsverhältnissen der Stufe A3~A5 ist der Einträger (LD-Typ) die wirtschaftliche Wahl mit 40–60% geringeren Anschaffungskosten. Bei Tragfähigkeiten ≥20t, großen Spannweiten und schweren Betriebsverhältnissen der Stufe A6~A8 bietet der Zweiträger (LH/QD-Typ) höhere Steifigkeit und Lebensdauer. Dieser Beitrag liefert eine vollständige Auswahlhilfe für die Hauptträgerbauform von Brückenkranen anhand der vier Dimensionen strukturelle Unterschiede, Auswahlvergleich, Kosten-Nutzen-Rechnung und Einsatzszenarien.

Brückenkrane sind die am häufigsten eingesetzten Materialtransportgeräte in Industriehallen. Der wesentliche strukturelle Unterschied liegt in der Hauptträgerbauform – Einträger (ein Hauptträger + Elektroseilzug) und Zweiträger (zwei Hauptträger + Katzfahrwerk mit Hubwerk). Viele Beschaffer stehen bereits in der Projektierungsphase vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Einträger oder Zweiträger? Eine Fehlentscheidung wirkt sich nicht nur auf die Anschaffungskosten aus, sondern kann später zu unzureichender Steifigkeit, häufigen Wartungsarbeiten oder sogar zur Nichtbestehung der Prüfung von Sonderausrüstung führen. Bei Kelude Schwerindustrie zeigt sich in langjähriger Projekterfahrung, dass rund 30% der Erstbeschaffer die falsche Hauptträgerbauform wählen – verursacht durch unzureichende Bewertung der Triebwerksgruppe oder ungenaue Berechnung der lichten Hallenhöhe. Die daraus resultierenden Umbaukosten übersteigen die anfängliche Preisdifferenz bei weitem. Dieser Beitrag stützt sich auf die Norm DIN 15018 – Krane; Grundsätze für Stahltragwerke und die Vorschrift TSG 51-2023 – Sicherheitstechnische Sondervorschrift für Sonderausrüstung und systematisiert den Auswahlvergleich zwischen Einträger- und Zweiträger-Brückenkranen.

Strukturvergleich zwischen Einträger- und Zweiträger-Brückenkran

Strukturelle Unterschiede: Einträger vs. Zweiträger

Der Einträger-Brückenkran (typischer LD-Typ) nutzt einen einzigen Kastenträger oder I-Träger als Haupttragelement für die gesamte Last. Der Elektroseilzug läuft direkt an der Unterkante des Hauptträgers. Der Lastaufnahmemittel vereint Hub- und Fahrantrieb in einer kompakten Einheit, was ein geringes Eigengewicht und niedrige Anforderungen an Konsollasten und Schienenoberkante der Werkshalle bedeutet. Die Hubhöhe ist jedoch durch die Seilkapazität der Trommel begrenzt, üblicherweise ≤18m; die maximale Triebwerksgruppe liegt bei Stufe A5, nicht geeignet für hochfrequenten Dauerbetrieb.

Der Zweiträger-Brückenkran (typische Typen LH und QD) besteht aus zwei parallelen Kastenträgern als Tragrahmen, auf denen die Katzfahrschienen verlegt sind. Auf dem unabhängigen Katzfahrwerkrahmen sind Motor, Getriebe, Trommel und Drahtseil-Rollenblock montiert – jedes Bauteil kann separat gewartet und ausgetauscht werden. Die Steifigkeit der Zweiträger-Konstruktion ist das 2- bis 3-fache eines vergleichbaren Einträgers; die Durchbiegung des Hauptträgers lässt sich problemlos auf S/800 begrenzen (Stufe A5 fordert S/700). Die Hubhöhe erreicht über 30m, die Triebwerksgruppe deckt die gesamte Serie A3~A8 ab. Gemäß den technischen Anforderungen der Norm ISO 4306 – Krane; Vokabular darf die elastische Verformung des Hauptträgers bei der statischen Belastungsprüfung mit 1,25-facher Nennlast 1/800 der Spannweite nicht überschreiten.

Auswahltabelle: Tragfähigkeit und Spannweite im Vergleich

Die folgende Vergleichstabelle deckt die Auswahlparameter für Einträger (LD-Typ) und Zweiträger (LH-/QD-Typ) anhand von sechs Kriterien ab: Tragfähigkeit, Spannweite, Triebwerksgruppe, Hubhöhe, Schienenoberkante und Referenzkosten:

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Auswahlparameter Einzelträger(LD-Typ) Zweiträger(LH-Typ) Zweiträger(QD-Typ) AuswahlBeschreibung
Tragfähigkeit 1~20t 5~32t 5~500t ≤20tbevorzugt berücksichtigenEinzelträger,≥32tzwingend wählenZweiträger
Spannweite 7.5~31.5m 10.5~31.5m 10.5~40m+ Spannweite>25mbeiZweiträgerSteifigkeitdeutlicher Vorteil
Triebwerksgruppe A3~A5 A3~A5 A3~A8 A6und darüberoder täglicher Betrieb≥8hzwingend wählenQD-Typ
Hubhöhe 6~18m 6~24m 6~50m+ LastaufnahmemittelTrommelSeilkapazitätsbegrenzungEinzelträgerHubhöhe
WerkshalleAnforderung an die Schienenoberkantenhöhe ≥6.5m ≥8.0m ≥8.5m Werkstatthöhebei unzureichenderEinzelträgerist die einzige Wahl
Referenzkosten(inklusive Montage) 80,000~250,000 120,000~350,000 150,000~1,200,000+ Einzelträgervergleichbar mit gleicher TragfähigkeitZweiträgerEinsparung40%~60%

5 entscheidende Auswahlkriterien im Vergleich

Die Auswahl des richtigen Krans beschränkt sich nicht allein auf die Tragfähigkeit – in der Ingenieurpraxis sind fünf weitere Dimensionen gleichermaßen entscheidend. Eine Fehleinschätzung in nur einem dieser Bereiche kann dazu führen, dass die Anlage nach der Inbetriebnahme die Prozessanforderungen nicht erfüllt.

Kriterium 1: Triebwerksgruppe und Nutzungshäufigkeit – Die Triebwerksgruppe (A3~A8) bildet das Lastkollektiv und die Nutzungshäufigkeit als kombinierte Kenngröße ab. Der LD-Typ Einzelträgerkran ist mit einem Elektroseilzug ausgestattet, dessen Hubmotor und Bremse für die intermittierende Arbeitsweise (S3) ausgelegt sind – geeignet für die Klassen A3~A5. Der QD-Typ Zweiträgerkran hingegen nutzt ein Katzfahrwerk mit separatem Hubwerk; Motor und Getriebe sind für die Betriebsarten S4/S5 dimensioniert und decken damit die Klassen A6~A8 für kontinuierlichen Schwerlastbetrieb ab. Bei mehr als 200 Hubspielen pro Tag oder einer durchschnittlichen Auslastung von über 70 % der Nenntragfähigkeit ist zwingend ein Zweiträgerkran der Klasse A6 und darüber zu wählen.

Kriterium 2: Spannweite und Hauptträgersteifigkeit – Mit zunehmender Spannweite wachsen Biegemoment und Durchbiegung des Hauptträgers überproportional (die Durchbiegung steigt mit der dritten Potenz der Spannweite). Bei Spannweiten über 25 m wird die Durchbiegungsbegrenzung beim Einzelträger zunehmend problematisch, da die Bauhöhe des Trägers durch die unterflanschig laufende Katze geometrisch begrenzt ist. Der Zweiträgerkran ermöglicht eine größere Trägerbauhöhe und erreicht bei gleicher Spannweite eine Durchbiegung von S/800 oder besser – dies erfüllt die Steifigkeitsanforderungen der Klasse A5 gemäß DIN 15018. Am Beispiel 20 t / 28,5 m Spannweite: Der LD-Einzelträger erreicht eine Durchbiegung von ca. 42 mm (S/680) und liegt damit leicht über der Norm; der LH-Zweiträger erreicht ca. 32 mm (S/890) und bietet ausreichende Reserve.

Kriterium 3: Hubhöhe und lichte Hallenhöhe – Die Seiltrommel des Elektroseilzugs am Einzelträger begrenzt die maximale Hubhöhe auf ca. 18 m (bei einem 5-t-Hubwerk können ca. 48 m Drahtseil aufgewickelt werden; bei einem Lastvielfachen von 4 ergibt sich eine nutzbare Hubhöhe von ca. 11 m). Der Zweiträgerkran mit separatem Katzfahrwerkrahmen kann mit einer großvolumigen Trommel ausgestattet werden und erreicht Hubhöhen von über 50 m. Allerdings benötigt die Zweiträgerkonstruktion mehr vertikalen Raum (Katzbauhöhe plus obere Haken-Endlage), sodass die Kranbahnhöhe 2–3 m höher geplant werden muss als beim Einzelträger. Bei Umbauprojekten in bestehenden Werkshallen ist die vorhandene lichte Höhe häufig das ausschlaggebende Kriterium, das gegen eine Zweiträgerlösung spricht.

Kriterium 4: Wartungsfreundlichkeit und Ersatzteilverfügbarkeit – Der Elektroseilzug des LD-Einzelträgers ist ein komplett zugekauftes Bauteil (z. B. Typ CD1/MD1). Die tägliche Wartung beschränkt sich auf den Austausch der Seilführung und die Einstellung des Bremsspiels; bei einem Defekt wird in der Regel der gesamte Lastaufnahmemittel getauscht. Der QD-Zweiträger verfügt über eine modular aufgebaute Hubkatze: Hubmotor, Getriebe, Bremse und Trommel können einzeln demontiert und instandgesetzt werden – die Ersatzteilversorgung ist im Markt breit abgedeckt. Für Betriebe in abgelegenen Regionen mit langen Beschaffungszeiten reduziert die modulare Instandsetzbarkeit des QD-Typs die Stillstandszeiten erheblich.

Kriterium 5: Überwachungspflicht und Zulassungsaufwand – Gemäß Vorschrift TSG 51-2023 unterliegen alle Brückenkrane mit einer Nenntragfähigkeit ab 3 t der Überwachung als Spezialausrüstung. Der Umfang der Typprüfung und Überwachungsprüfung unterscheidet sich jedoch je nach Hauptträgerbauart. Zweiträgerkrane – insbesondere der QD-Typ – erfordern zusätzliche Prüfungen wie die Schweißverfahrensprüfung (WPQR) am Hauptträger, die Kontrolle der Spurweitentoleranz der Katze sowie die Überprüfung des Überdrehzahlschutzes am Hubwerk. Dadurch liegen die Kosten und die Bearbeitungszeit für die Erstprüfung ca. 30–50 % höher als beim Einzelträger. Für allgemeine Werkstattanwendungen mit Tragfähigkeiten von 3–20 t bietet der LD-Einzelträger den unkompliziertesten Zulassungsweg. Kelude Schwerindustrie bietet als schlüsselfertigen Service die komplette Abwicklung von Konstruktion, Fertigung, Montage bis hin zur TSG-Überwachungsprüfung und Registrierung – so wird der Zulassungsprozess für Spezialausrüstung effizient begleitet.

Preisvergleich und Kapitalrendite der einzelnen Typen

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typische Konfiguration LD-TypEinzelträger LH-TypZweiträger QD-TypZweiträger
5t/16.5m 80,000~120,000 120,000~160,000 150,000~200,000
10t/22.5m 130,000~180,000 160,000~220,000 200,000~300,000
16t/25.5m 160,000~220,000 200,000~280,000 280,000~400,000
20t/28.5m 200,000~250,000 250,000~350,000 350,000~500,000
32t/28.5m —(nicht anwendbar) 300,000~400,000 380,000~600,000

Die oben genannten Kosten sind als Richtwerte zu verstehen und umfassen Kran, Schiene, Schleifleitung sowie Montage & Inbetriebnahme, jedoch keine bautechnische Gründung. Der tatsächliche Preis variiert je nach Stahlmarktlage, Ausstattungsstufe (Frequenzumrichter/Zweigang/Fernbedienung/Pendeldämpfung) und regionalen Unterschieden. Bei der Kaufentscheidung sollten die Kosten über den gesamten Lebenszyklus von 5–10 Jahren (Strom, Wartung, Ersatzteile) berücksichtigt werden, nicht nur der Anschaffungspreis. Am Beispiel 10t/22,5m: Der QD-Typ Zweiträger-Brückenkran hat zwar eine um ca. 40 % höhere Anfangsinvestition, aber bei A6-Betriebsart über 10 Jahre liegt die Ausfallrate von Motor und Bremse bei etwa einem Drittel derjenigen des LD-Typs Einträgerkran – die Gesamtwartungskosten sind also niedriger.

Typische Anwendungsbereiche und Empfehlungen

Die Anforderungen an Krane unterscheiden sich je nach Branche und Werkstatt erheblich. Nachfolgend finden Sie Empfehlungen nach Betriebsart:

Leichte Bearbeitungswerkstatt – Tragfähigkeit 1–10t, Spannweite ≤ 22,5m, bis zu 50 Hubspiele/Tag, Triebwerksgruppe A3–A4. Empfohlen wird der LD-Typ Einträgerkran mit CD1-Elektroseilzug, Hängetastersteuerung oder Funkfernbedienung. Geringe Anschaffungskosten, kurze Montagezeit (7–10 Tage).

Mittlere Montage-/Lagerhalle – Tragfähigkeit 10–20t, Spannweite 16,5–25,5m, 50–150 Hubspiele/Tag, Triebwerksgruppe A4–A5. Empfohlen wird der LD-Typ Einträgerkran (mit Frequenzumrichter) oder der LH-Typ Zweiträgerkran. Der LD-Typ mit Frequenzumrichter erreicht eine Positioniergenauigkeit von ±5 mm beim Heben und eignet sich für präzise Montagearbeiten. Der LH-Typ ist ideal für lange Werkstücke, die mit Doppelhaken synchron gehoben werden müssen.

Schwere Gießerei-/Hüttenhalle – Tragfähigkeit ≥ 32t, Spannweite ≥ 22,5m, mehr als 200 Hubspiele/Tag, Triebwerksgruppe A6–A8. Hier ist der QD-Typ Zweiträger-Brückenkran zwingend erforderlich. Empfohlen werden Frequenzumrichter, Pendeldämpfung und Überdrehzahlschutz als Standardausstattung. In Hüttenumgebungen sind zusätzlich Hitzeschutzbleche und Motoren mit H-Klassen-Isolierung erforderlich.

Offenes Lager-/Bahnterminal – Tragfähigkeit 10–32t, große Spannweite ≥ 30m, hohe Windlast. Aufgrund der großen Angriffsfläche und des erhöhten Bedarfs an seitlicher Steifigkeit empfiehlt sich hier ein Portalkran (MG-Typ) anstelle einer Brückenkranlösung. Falls ein Brückenkran bevorzugt wird, muss das Kranfahrwerk des QD-Typs für den Außeneinsatz mit verstärkten Bremsen und Windverankerung ausgestattet werden. Kelude Schwerindustrie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Konstruktion von Portalkränen für Freilager und bietet kundenspezifische Windverankerungslösungen auf Basis der örtlichen Windlastdaten.

Weiterführende Themen: DIN 15018 – Erläuterung der Kranbau-Norm · TSG 51-2023 – Sicherheitstechnische Sondervorschrift für Sonderausrüstung – Erläuterung · ISO 4306 – Erläuterung der Norm für allgemeine Brückenkrane · Auswahlhilfe Spannweite und Ausladung bei Portalkranen · Anforderungen an Sicherheitsbremse und Betriebsbremse

Häufige Fragen

F: Sollte ich bei 5t Tragfähigkeit einen Einträger- oder Zweiträgerkran wählen?

A: 5t liegt im Überschneidungsbereich beider Bauarten. Bei Triebwerksgruppe A3–A5, Spannweite ≤ 25m und maximal 100 Hubspielen pro Tag ist der LD-Typ Einträgerkran völlig ausreichend. Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 80.000–150.000 EUR und damit etwa 40–60 % unter denen eines QD-Typs Zweiträgerkran gleicher Tragfähigkeit. Bei A6-Dauerbetrieb oder Spannweiten über 28m empfehlen wir jedoch den QD-Typ Zweiträgerkran – Hauptträgersteifigkeit und Zuverlässigkeit des Hubwerks sind für hohe Nutzungsfrequenzen besser geeignet.

F: Kann die Tragfähigkeit eines Einträgerkrans nachträglich erhöht werden?

A: Die Tragfähigkeit des LD-Typs wird durch Elektroseilzug und Hauptträgerquerschnitt bestimmt. Eine einfache Erhöhung durch Austausch des Lastaufnahmemittels ist nicht möglich – Flächenträgheitsmoment und Festigkeit des Hauptträgers sind bereits bei der Konstruktion auf die Nennlast ausgelegt. Für eine Aufrüstung von 10t auf 16t ist in der Regel ein kompletter Austausch erforderlich. Zweiträgerkrane (insbesondere QD-Typ) können bei der Konstruktion eine Reserve von 20–30 % der Hubkapazität vorsehen und bieten damit mehr Spielraum – allerdings sind auch hier eine erneute Lastprüfung und Typprüfung erforderlich.

F: Ist ein Zweiträgerkran bei zu geringer Werkstatthöhe möglich?

A: Das hängt von der lichten Höhe zwischen Schienenoberkante und Unterkante Dachbinder ab. Ein Zweiträger-Brückenkran (QD-Typ) benötigt in der Regel eine Schienenoberkante von ≥ 8,5m, ein Einträgerkran (LD-Typ) nur ≥ 6,5m. Bei einer lichten Höhe von 7–8m kann der LH-Typ Zweiträgerkran mit niedriger Bauhöhe gewählt werden – seine Katzbauhöhe liegt ca. 500–800 mm unter der eines herkömmlichen QD-Typs. Bei weniger als 6,5m lichter Höhe kommen nur Einträgerlösungen oder bodengeführte Transportsysteme in Frage.

F: Welche unterschiedlichen Anforderungen gelten für die Schienenmontage bei Einträger- und Zweiträgerkranen?

A: Einträgerkrane (LD-Typ) verwenden in der Regel P-Leichtschienen (P24/P38/P43); die horizontale Abweichung am Schienenstoß darf ≤ 1mm betragen (gemäß GB/T 10183-2023). Zweiträgerkrane (QD-Typ) nutzen QU-Schwerlastschienen (QU70/QU80/QU100). Da die Katzfahrgeschwindigkeit höher ist (bis zu 40 m/min und mehr), gelten strengere Anforderungen an die Schienenmontagegenauigkeit: Die Höhenkote beider Schienen im selben Querschnitt darf um höchstens 10mm abweichen, die Abweichung der Schienenmittellinie von der Bezugslinie über die gesamte Länge maximal ±3mm. Die Schienenmontagekosten für Zweiträgerkrane liegen etwa 30 % über denen für Einträgerkrane.

Kelude Schwerindustrie bietet die komplette Auswahl, Konstruktion und Fertigung von LD-Typ Einträgerkranen sowie LH- und QD-Typ Zweiträger-Brückenkranen im gesamten Tragfähigkeitsbereich von 1–500t, inklusive Sonderkonstruktionen. Das technische Team erstellt auf Basis Ihrer Werkstattlayout, Prozessanforderungen und Budgetvorgaben eine Wirtschaftlichkeitsanalyse und Auswahlempfehlung zwischen Einträger- und Zweiträgerlösung. Beratungshotline: 400-086-9590.

Kelude Portalkran – Technische Spezifikationen und Anwendungsbereiche

Kelude ist ein Hersteller von Industriekränen mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Hebelösungen für verschiedene Branchen, darunter Maschinenbau, Logistik und Energieerzeugung. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die technischen Merkmale, Einsatzmöglichkeiten und Qualitätsstandards der Portalkrane von Kelude.

Portalkran-Konstruktion und Tragfähigkeitsklassen

Die Portalkrane von Kelude sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Einsatzumgebung zugeschnitten sind. Die Konstruktion umfasst sowohl ein- als auch zweiträgerige Varianten, die je nach Spannweite und Hubhöhe optimiert werden. Die Tragfähigkeiten reichen von 5 Tonnen bis zu 300 Tonnen, wobei die Krane für den Innen- und Außenbereich geeignet sind.

TypTragfähigkeitSpannweiteEinsatzbereich
Einträger-Portalkran5 – 20 t10 – 30 mLeichte Industrie, Werkstätten
Zweiträger-Portalkran20 – 100 t15 – 40 mSchwerindustrie, Logistikzentren
Schwerlast-Portalkran100 – 300 t20 – 50 mKraftwerke, Werften, Stahlwerke

Hubwerke und Senkgeschwindigkeiten für präzises Lastenhandling

Die Hubwerke der Kelude-Portalkrane sind mit modernen Getriebemotoren und Frequenzumrichtern ausgestattet, die eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung ermöglichen. Die Hubgeschwindigkeit kann je nach Last und Anforderung zwischen 0,5 m/min und 8 m/min eingestellt werden. Die Senkgeschwindigkeit ist ebenfalls präzise steuerbar, was besonders bei Montagearbeiten und dem Handling empfindlicher Güter von Vorteil ist.

Die Krankatze ist mit einem robusten Fahrwerk ausgestattet, das eine gleichmäßige Bewegung entlang der Kranbrücke gewährleistet. Die Fahrgeschwindigkeit der Katze liegt zwischen 5 m/min und 30 m/min, abhängig von der Kranausführung und der Steuerungsart. Alle Bewegungen können über eine Funkfernsteuerung oder eine stationäre Steuerkabine präzise gesteuert werden.

DIN-konforme Sicherheitsausstattung und Schutzsysteme

Die Sicherheitsausstattung der Krane entspricht den einschlägigen DIN-Normen und umfasst mehrere redundante Schutzsysteme. Dazu gehören Lastbegrenzer, die eine Überlastung zuverlässig verhindern, sowie Endschalter für die Hub- und Fahrbewegungen. Die Krane sind zudem mit einer Not-Aus-Funktion und einem Überlastschutz ausgestattet, der bei Überschreitung der zulässigen Last automatisch abschaltet.

Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen bietet Kelude optional Ausführungen mit erhöhtem Schutzgrad an. Diese Krane sind nach ATEX-Richtlinien zertifiziert und verfügen über spezielle Dichtungen und Materialien, die eine Zündung von Gasen oder Stäuben verhindern. Die Steuerung erfolgt über druckgekapselte Gehäuse, die den Anforderungen der Zone 1 und 2 entsprechen.

Wartungsarme Komponenten und Serviceintervalle

Die Konstruktion der Kelude-Portalkrane legt großen Wert auf Wartungsfreundlichkeit und Langlebigkeit. Alle Verschleißteile wie Bremsen, Rollen und Getriebe sind leicht zugänglich und können ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Die Krane sind mit einer zentralen Schmierstelle ausgestattet, die eine regelmäßige Schmierung aller beweglichen Teile ermöglicht.

Die empfohlenen Wartungsintervalle betragen je nach Einsatzintensität 500 bis 1.000 Betriebsstunden. Kelude bietet auf Wunsch einen umfassenden Wartungsvertrag an, der regelmäßige Inspektionen und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen durch geschultes Fachpersonal umfasst. Dadurch wird eine hohe Verfügbarkeit der Krane sichergestellt und die Lebensdauer der Anlagen verlängert.

Portalkran-Preise und Wirtschaftlichkeit im Vergleich

Die Anschaffungskosten für einen Portalkran von Kelude variieren je nach Ausführung, Tragfähigkeit und Ausstattungsmerkmalen. Ein Standard-Einträger-Portalkran mit 10 Tonnen Tragfähigkeit ist bereits ab etwa 45.000 EUR erhältlich. Für größere Zweiträger-Krane mit 50 Tonnen Tragfähigkeit liegen die Preise im Bereich von 120.000 EUR bis 150.000 EUR, abhängig von der Spannweite und der Steuerungstechnik.

Im Vergleich zu Mitbewerbern bietet Kelude ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durch die hohe Qualität der Komponenten und die umfassende Garantie von 24 Monaten unterstrichen wird. Die Gesamtbetriebskosten über die Lebensdauer sind dank der wartungsarmen Konstruktion und der energieeffizienten Antriebstechnik deutlich niedriger als bei vielen vergleichbaren Produkten.

Häufig gestellte Fragen zu Portalkranen

F: Welche Tragfähigkeiten sind bei Kelude-Portalkranen verfügbar?
A: Kelude bietet Portalkrane mit Tragfähigkeiten von 5 Tonnen bis 300 Tonnen an. Die genaue Auswahl hängt von der Spannweite, der Hubhöhe und dem geplanten Einsatzbereich ab.

F: Sind die Krane für den Außeneinsatz geeignet?
A: Ja, die Portalkrane können für den Außeneinsatz mit entsprechender Korrosionsschutzbeschichtung und Wetterschutzausführung geliefert werden. Auf Wunsch wird eine Heizung für die Steuerkabine und die Motoren integriert.

F: Welche Steuerungsoptionen werden angeboten?
A: Die Krane können wahlweise mit einer Funkfernsteuerung, einer hängenden Steuerstation oder einer fest installierten Steuerkabine ausgestattet werden. Die Steuerung ist als proportionales System mit sanftem Anlauf und präziser Lastpositionierung ausgeführt.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Portalkran?
A: Die Standard-Lieferzeit beträgt 8 bis 12 Wochen nach Auftragsbestätigung, abhängig von der Komplexität der Konfiguration und der aktuellen Auslastung der Produktion. Sonderanfertigungen können eine längere Vorlaufzeit erfordern.

Kontakt und individuelle Beratung für Kranlösungen

Für eine detaillierte Angebotserstellung oder eine technische Beratung stehen die Experten von Kelude gerne zur Verfügung. Das Team unterstützt bei der Auswahl des optimalen Kransystems, der Erstellung von Lastenheften und der Integration in bestehende Produktionsabläufe. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter +49 123 4567890.

Kelude bietet zusätzlich einen Planungsservice für komplette Hebe- und Transportsysteme an, der die Krananlage in ein Gesamtkonzept aus Schienensystemen, Steuerungstechnik und Logistiksoftware integriert. Dies ermöglicht eine nahtlose Einbindung in moderne Industrie-4.0-Umgebungen und optimiert die Materialflussprozesse im gesamten Betrieb.

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