Mit der Installation ist es noch nicht getan – Der gesamte Ablauf der Lastprüfung vor Ort bei nicht standardmäßigen Kranen und der TSG-Abnahme
📌 Abnahmekriterien für nicht standardisierte Krane vor Ort: Statische Belastungsprüfung des Modells 125% mit Nennlast von 3 t über 10 Minuten ohne bleibende Verformung; dynamische Belastungsprüfung des Modells 110% über den gesamten Hubweg ohne Auffälligkeiten; Bremsweg S ≤ v/100 mm; alle Sicherheitseinrichtungen funktionsfähig.Gemäß der Norm TSG Q7016-2016 dürfen neu installierte Krane erst nach bestandener Überwachungsprüfung in Betrieb genommen werden. Krude Heavy Industry bietet einen Komplettservice sowie dokumentarische Unterstützung vom Einbau vor Ort bis zur Abnahme gemäß TSG.
Die Abnahme der Montage von Sonderkranen vor Ort ist der letzte Schritt bei der Projektübergabe und zugleich der technisch anspruchsvollste Abschnitt. Im Gegensatz zu Standardkranen, für die es ausgereifte Montageabläufe gibt, müssen bei Sonderkranen die Schienenfundamente für jeden Kran einzeln angepasst, die elektrischen Systeme von Grund auf integriert und für die Belastungsprüfung vor Ort Prüfkörper vorbereitet werden. Nach Abschluss der Montage muss die Anlage zudem die Überwachungsprüfung gemäß TSG Q7016-2016 bestehen, bevor sie in Betrieb genommen werden darf. Dieser Artikel behandelt systematisch die technischen Kernpunkte der Montage und Abnahme von Sonderkranen vor Ort in der Reihenfolge der Bauarbeiten – von der Abnahme des Schienenfundaments über den Hebeplan, die Inbetriebnahme und die Belastungsprüfung bis hin zur Vorbereitung der TSG-Unterlagen.
Abnahme der Gleisunterbauarbeiten und Einbau der Hauptträger
Die Verlegung des Schienenfundaments ist der erste Arbeitsschritt bei der Montage von Sonderkranen. Die Betonfestigkeit der Schienenbalken muss die Auslegungsfestigkeit 100% erreichen; vor der Verlegung ist die Ebenheit der Oberseite mit einem 2 m langen Lineal zu überprüfen (Abweichung nicht mehr als 5 mm/2 m). Die Abmessungen und Abstände der Einbaubolzen müssen mit den Schienenklemmplatten übereinstimmen, wobei die Abweichung ±5 mm nicht überschreiten darf. Gemäß der Norm GB/T 10183 darf die Geradheit der Schiene 1,5 mm/m nicht überschreiten, der Höhenunterschied über die gesamte Schienenlänge darf ±5 mm nicht überschreiten und die Spurweitenabweichung darf ±3 mm betragen (bei einer Spannweite ≤ 30 m). Die Versetzung an den Verbindungsstellen darf ≤ 1 mm betragen, der Spalt von 2 bis 4 mm ist temperaturabhängig anzupassen, der Abstand zwischen den Schienenklemmplatten darf ≤ 600 mm betragen.
Der Hauptträger wird in der Regel in Abschnitten transportiert (bei einer Länge von über 22 m) und vor Ort mit hochfesten Schrauben und Flanschen verbunden. Vor dem Anheben ist zu überprüfen, ob der UT-Prüfbericht für die Hebeösen vorliegt und die Hebepunkte mit dem Plan übereinstimmen. Beim Anheben mit zwei Kränen darf die Last pro Kran ≤ 80% der Nenntragkraft betragen, wobei beide Kräne synchron betrieben werden. Nach dem Einbau des Hauptträgers ist der Höhenunterschied an den Enden zu messen (toleranz: ±5 mm). Die Verbindungsschrauben der Endträger sind zunächst mit einem Drehmoment von 50% voranzuziehen und nach erfolgreicher Ausrichtung auf den Auslegungswert festzuziehen.
Ablauf der Inbetriebnahme und Parametereinstellung
Die Inbetriebnahme unter Strom erfolgt in folgender Reihenfolge: zuerst der kleine Wagen, dann der große Wagen; zuerst ohne Last, dann unter Last; zuerst manuell, dann automatisch. Die Inbetriebnahme des Hubwerks erfolgt zuletzt. Einstellung der Frequenzumrichterparameter: Zunächst die grundlegenden Motorparameter (Nennstrom/Drehzahl/Leistungsfaktor), dann die Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten (Heben 3–6 Sekunden, Fahren 2–4 Sekunden) und schließlich die Steuerlogik der Bremse. Der Frequenzumrichter für den Hub muss mit einem Bremswiderstand ausgestattet sein.
Die Überprüfung der SPS-Steuerungslogik muss vor dem Leerlauf abgeschlossen sein: Punktweise Prüfung der DI-Kanäle zur Bestätigung, dass die Endschalter- und Not-Aus-Signale korrekt angeschlossen sind; Prüfung der DO-Kanäle zur Bestätigung, dass Schütze und Bremsen korrekt funktionieren; Überprüfung des Kommunikationsbusses, um sicherzustellen, dass der Datenaustausch zwischen den einzelnen Frequenzumrichtern und der SPS normal verläuft. Bei der ersten Inbetriebnahme ist die Drehrichtung aller Antriebe durch Einzelbetrieb zu überprüfen; erst nach erfolgreicher Überprüfung darf der Dauerbetrieb aufgenommen werden. Der Spalt der Hubbremse ist auf 0,5 bis 1,5 mm einzustellen, wobei die Spaltabweichung zwischen den beiden Bremsbacken derselben Bremseinheit ≤ 0,2 mm betragen darf. Weitere Informationen zur Integration in den Schaltschrank finden Sie unterArtikel zur Schnittstelle zwischen Schaltschrank und MES。
Durchführung von Belastungsprüfungen und Beurteilung der Konformität
Nennlast für die Statikprüfung gemäß 125%: Der Prüfkörper wird 100 mm über den Boden angehoben, die Bremsen werden überprüft, anschließend auf 200 mm angehoben und dort 10 Minuten lang gehalten. Nach Entlastung gilt die Prüfung als bestanden, wenn die Restverformung in der Mitte der Hauptträger Spannweite ≤ L/2000 beträgt. Der Messpunkt für die Durchbiegung befindet sich am unteren Flansch in der Mitte der Hauptträger Spannweite und wird mit einem Nivelliergerät oder mittels Stahlseilmethode gemessen. Während der Belastungsprüfung des 125% dürfen die Antriebsmechanismen nicht in Betrieb sein.
Nennlast für die dynamische Belastungsprüfung 110%: ≥ 3 Hub- und Senkzyklen über den gesamten Hubweg, 2 Hin- und Rückfahrten des Laufwagens über die gesamte Länge des Hauptträgers. Prüfung des Bremsschlupfs S ≤ v/100 mm (wobei v die Nennhubgeschwindigkeit ist), gleichmäßiger Lauf ohne Schienenbiss oder ungewöhnliche Geräusche, Auslösung der Endschalter in allen Endlagen, Alarm des Überlastbegrenzers 110% bzw. Unterbrechung des Hubkreises durch den Überlastbegrenzer 125%. Alle Daten werden im Belastungsprüfbericht festgehalten und dienen als erforderliche Unterlagen für die TSG-Prüfung.
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Abnahme der Gleisanlagen Geradheit der Schiene ≤ 1,5 mm/m, Spurweite ± 3 mm, Versatz an den Verbindungsstellen ≤ 1 mm, Spalt 2–4 mm, Abstand zwischen den Befestigungsplatten ≤ 600 mm. Fundamentfestigkeit 100%. |
Ablauf der Fehlersuche Zuerst Kleinwagen, dann Großwagen → zuerst ohne Last, dann mit Last → zuerst manuell, dann automatisch. Die Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten des Frequenzumrichters betragen beim Anheben 3 bis 6 Sekunden und beim Betrieb 2 bis 4 Sekunden. |
Belastungstest 125%: Restweg bei statischer Belastung nach 10 Minuten ≤ L/2000. 110%: Dynamische Belastung über den gesamten Hub ≥ 3 Mal. Bremsabdrift S ≤ v/100 mm. |
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Vorbereitung der Probekörper 125%×Q zur Berechnung des Gesamtgewichts des Prüfkörpers. Wahlweise Standardgewichte, Betonballast oder Wasserballast im Wassertank. Wiegefehler ≤ ±1%, Sicherheitsfaktor der Anschlagösen ≥ 6. |
Sicherheitsvorrichtung Überlastbegrenzer 110%: Alarm 125%: Abschaltung. Auslösung an allen Endlagen des Begrenzers. Direkter Festverdrahtungsanschluss für Not-Aus. Bremsspiel 0,5–1,5 mm. |
TSG-Datei Konstruktionsunterlagen / Genehmigungen / Konformitätsbescheinigungen / Baumusterprüfbescheinigungen / Installationsmitteilungen / Selbstprüfberichte / Konformitätsbescheinigungen für zugekaufte Teile / Belastungsprüfberichte. |
Abnahme- und Belastungsprüfnormen für Sonderkrane
| Prüfpunkte | Last | Prüfverfahren | Zulassungskriterien |
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| Statische Belastungsprüfung | 125% | 10 Minuten in der Schwebe bleiben, 200 mm über dem Boden | Restverformung ≤ L/2000 |
| Dynamische Belastungsprüfung | 110% | Heben und Fahren über den gesamten Hubweg ≥ 3 Mal | Alle Einrichtungen laufen reibungslos und ohne Auffälligkeiten. |
| Bremsprüfung | 100% | Notbremsung in 1 m Höhe über dem Boden | Absenkung S ≤ v/100 mm |
| Überlastschutz | 110%/125% | Testalarm beim schrittweisen Laden | 110% Alarm 125% Abschaltung |
| Endlagenprüfung | Leerlast | Auslösung der Endlagen aller Antriebe | Nach Erreichen der Endlage anhalten |
| Geräuschmessung | Leerlast | Fahrerhaus/Boden in alle Richtungen | ≤ 85 dB(A) |
TSG-Überwachungs- und Prüfverfahren sowie Lieferung
Gemäß den Anforderungen der Norm TSG Q7016-2016 erfolgt die Überwachung und Prüfung in drei Schritten: Einreichung der Installationsanzeige vor der Installation (Qualifikationszertifikat + Bauplan + Qualifikationsnachweise des Personals), Überwachung während der Bauausführung und Beantragung einer Abnahmeprüfung nach Fertigstellung. Liste der einzureichenden Unterlagen: Planungsunterlagen (Festigkeitsberechnung + Gesamtplan), Kopie der Herstellungsgenehmigung, Produktkonformitätsbescheinigung, Baumusterprüfbescheinigung, Empfangsbestätigung der Installationsanzeige, Aufzeichnungen zum Installationsverlauf (einschließlich Abnahme der verdeckten Bauarbeiten), Selbstprüfbericht, Konformitätsbescheinigungen für zugekaufte Bauteile. Die Prüfstelle prüft die Unterlagen, inspiziert die physischen Komponenten (Konstruktion/Mechanik/Elektrik/Sicherheitseinrichtungen) und bezeugt die Belastungsprüfung. Nach bestandener Prüfung wird ein Überwachungs- und Prüfzertifikat ausgestellt, mit dem die Betriebsgenehmigung beantragt wird. Die typische Bearbeitungszeit von der Einbauanzeige bis zum Erhalt der Betriebsgenehmigung beträgt 30 bis 45 Tage.
Krud Heavy Industry stellt für Sonderanfertigungen Vorlagen für die gesamte Dokumentation zur Montageanzeige und zur TSG-Prüfung zur Verfügung. Es wird empfohlen, den Antrag auf Überwachungsprüfung zwei Wochen vor Abschluss der Montage einzureichen, um Verzögerungen im Zeitplan durch Wartezeiten auf die Prüfung zu vermeiden. Weitere Informationen zum Konstruktions- und Fertigungsprozess von Sonderkranen finden Sie unterDer umfassende Leitfaden zur Maßanfertigung von Sonderkranen和Artikel zur Toleranzkontrolle bei der Fertigung von Sonderanfertigungen。
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage: Welche Formalitäten müssen vor der Installation erledigt werden?
Antwort: Gemäß TSG Q7016-2016 muss vor der Installation bei der örtlichen Aufsichtsbehörde für Sonderausrüstung eine Installationsanzeige eingereicht werden, wobei die Qualifikationsbescheinigung des Bauunternehmens und der Bauplan vorzulegen sind. Nach Abschluss der Installation ist eine Abnahmeprüfung durch eine Prüfstelle zu veranlassen; erst nach bestandener Prüfung und Erhalt der Betriebsgenehmigung darf die Anlage in Betrieb genommen werden. Der gesamte Zeitraum beträgt 30 bis 45 Tage.
Frage: Wie werden die Prüfkörper für die Belastungsprüfung vorbereitet?
Antwort: Das Gesamtgewicht des Prüfkörpers wird nach der Formel 125% × Q berechnet; als Gegengewicht können Standardgewichte, Betongewichte oder Wasser in einem Wassertank verwendet werden. Die Wägeabweichung des Prüfkörpers darf ≤ ±11 TP3T betragen; der Sicherheitsfaktor für die Anschlagösen und das Drahtseil muss ≥ 6 sein. Betongewichte müssen 28 Tage im Voraus vorgefertigt und auf ihr tatsächliches Gewicht kalibriert werden. Bei der Gewichtsausgleichung mit Wasser muss das Eigengewicht des Wassertanks überprüft und das Wasser gleichmäßig eingefüllt werden, um eine einseitige Belastung zu vermeiden.
Frage: Was ist zu tun, wenn die Abweichungen am Gleisunterbau die zulässigen Grenzwerte überschreiten?
Antwort: Abweichungen ≤ 10 mm können durch Unterlegscheiben ausgeglichen werden; bei 10 bis 20 mm muss die Oberfläche des Schienenbalkens bearbeitet werden (Abmeißeln + Vergießen); bei > 20 mm müssen die Auswirkungen auf den Betrieb bewertet und gegebenenfalls die Radsätze der Endträger angepasst oder Selbstausrichtungslager hinzugefügt werden. Es wird empfohlen, bereits während der Bauphase des Schienenfundaments eine vorzeitige Abnahme durchzuführen, um zu vermeiden, dass das Fundament nach Ankunft der Anlage nicht den Anforderungen entspricht. Krude Heavy Industry bietet einen Beratungsservice zur Fundamentabnahme vor der Montage an.
Frage: Was sind die Lieferumfänge bei Sonderkranen?
Antwort: Die Liste der Lieferunterlagen umfasst: Bedienungsanleitung für den Kran, elektrische Schaltpläne und Anschlusspläne, Anleitungen für die wichtigsten zugekauften Komponenten (Motor/Getriebe/Frequenzumrichter), Ersatzteilliste, Produktkonformitätsbescheinigung und Typenprüfbescheinigung, TSG-Prüfbescheinigung sowie Qualitätsgarantie (≥ 12 Monate). Krude Heavy Industry stellt ein vollständiges Paket an Werksunterlagen bereit, das vor der Auslieferung Punkt für Punkt überprüft und bestätigt wird.