Kran-Konfiguration für die Nichteisenmetallverarbeitung
Nichteisenmetall-Verarbeitung (Aluminiumband 3–8 t/Coil, Kupferschienen 2–5 t, Zink-/Magnesiumplatten 1–3 t) zeichnet sich durch schwere Lasten, lange Abmessungen und Oberflächenschutz aus. Empfohlen wird der QD-Zweiträger-Brückenkran 10–20 t mit C-Haken-Traverse, ergänzt durch MH-Portalkran 5–10 t und KBK mit Vakuumhebegerät. Die Komplettlösung von Kelude für die Nichteisenmetall-Industrie ist durchgängig kratzfest ausgelegt.
Die Nichteisenmetall-Verarbeitung (Aluminium, Kupfer, Zink, Magnesium) umfasst die gesamte Prozesskette von Schmelzen und Warmwalzen über Kaltwalzen und Glühen bis hin zu Richten und Schneiden. Platten, Bänder und Coils (Einzelgewicht 2–8 t, Breite 0,8–2,5 m) werden zwischen den Fertigungsstufen häufig umgeschlagen – der Oberflächenschutz ist dabei die zentrale Anforderung.
Aluminiumband – Coil-Handling und Glühen im Walzwerk
Aluminiumcoils (3–8 t/Coil, Breite 1–2,5 m, Dicke 2–500 mm) werden zwischen Warmwalz-, Kaltwalz-, Glüh- und Richtlinien transportiert. Eine Beschädigung der glänzenden Oberfläche führt sofort zur Deklassierung (Wertverlust 10–30 %). Für die Be- und Entladung des Glühofens sind hochtemperaturbeständige Lastaufnahmemittel erforderlich (Ofentemperatur 300–500 °C).
Empfohlenes Modell: QD-Zweiträger-Brückenkran 10 t, Spannweite 18–24 m, mit gummierter C-Haken-Traverse (Gummischicht 10 mm, Temperaturbeständigkeit 200 °C). Für die Glühofen-Be- und Entladung kommen hochtemperaturfeste Greifer (500 °C) zum Einsatz. Die Coil-Lagerflächen sind mit V-förmigen Polyurethan-Auflagen ausgestattet.
Preisreferenz: QD-Zweiträger 10 t/20 m ca. 12.700–22.900 EUR pro Stück, gummierte C-Haken-Traverse ca. 1.000–1.900 EUR pro Satz. Die Aluminium-Lösung von Kelude ist mit temperaturbeständigem, gummiertem C-Haken ausgeführt.
Kupferband-Verarbeitung – Transport von Kupferschienen und -bändern
Die Verarbeitung von Kupferbändern (Elektrolytkupfer/Messing, 2–5 t pro Coil, Breite 0,6–1,2 m) umfasst Warmwalzen, Glühen, Beizen und Kaltwalzen. Nach dem Beizen weist die Kupferoberfläche eine glänzende rosarote Färbung auf, die bei Berührung schnell oxidiert und nachdunkelt. Beim Transport der Kupfercoils müssen sowohl mechanische Beschädigungen als auch Oxidation zuverlässig vermieden werden.
Empfohlenes Modell: MH-Typ Einträger-Portalkran mit 5–10 t Tragfähigkeit und 10–16 m Spannweite zur Abdeckung des Kupferverarbeitungsbereichs. Ein Elektro-Plattformwagen (Tragfähigkeit 5 t) übernimmt den Transport der Coils zwischen Walzwerk, Glühofen und Beizanlage. Nylonhebegurte (Breite 100 mm) verhindern Oberflächenbeschädigungen.
Preisreferenz: MH-Portalkran 5 t ca. 60.000–100.000 EUR pro Stück, Elektro-Plattformwagen 5 t ca. 30.000–50.000 EUR pro Stück. Die Kupferverarbeitungslösung von Kelude umfasst Nylonhebegurte und eine antioxidative Schutzfolie.
Verzinkungslinie – Transport von Zinkbarren und Zinkcoils
Die Zinkverarbeitung (Feuerverzinkung/Druckguss-Zinklegierung) verwendet als Rohmaterial Zinkbarren (25 kg pro Block, 1–2 t pro Palette) sowie Zinkcoils (1–3 t pro Coil). Die Zinkwanne in der Verzinkungslinie arbeitet bei 450–480 °C; Spritzer flüssigen Zinks stellen eine erhebliche Verbrennungsgefahr dar. Zinkstaub ist in Luft entzündlich.
Empfohlenes Modell: KBK-Kransystem (flexibel, modular) mit 1–2 t Tragfähigkeit und Edelstahl-Hubwerk zur Abdeckung des Zinkbarren-Beschickungsbereichs. Im Bereich der Zinkwanne kommen hitzebeständige Lastaufnahmemittel (Temperaturbeständigkeit 600 °C) zum Wechsel der Tauchrollen bzw. Stabilisierungsrollen zum Einsatz. Im Zinkstaubbereich wird ein explosionsgeschützter Elektrozug (ExdⅡBT4) installiert.
Preisreferenz: KBK 1 t ca. 30.000–50.000 EUR pro Anlage; der Aufpreis für die explosionsgeschützte Ausführung beträgt ca. 30 %. Die Zinkverarbeitungslösung von Kelude umfasst zinkbeständige Edelstahlkomponenten und explosionsgeschützte Elektrik.
Magnesiumlegierungs-Bleche – Handling und Explosionsschutz
Magnesiumlegierungs-Bleche (1–3 t, Dicke 2–100 mm) durchlaufen Gießen, Warmwalzen, Wärmebehandlung und Sägen. Magnesiumstaub und -späne sind in Luft entzündlich (untere Explosionsgrenze 20–40 g/m³); die Werkstatt benötigt daher eine explosionsgeschützte Konstruktion. Die Oberfläche von Magnesiumblechen oxidiert leicht und muss geschützt werden.
Empfohlenes Modell: Explosionsgeschütztes KBK-Kransystem 1 t (komplette Baureihe ExdⅡBT4) zur Abdeckung des Magnesiumblech-Verarbeitungsbereichs. Zum Heben der Bleche kommen Vakuumheber mit antistatischen Saugnäpfen aus Spezialgummi zum Einsatz, um Funkenbildung durch Stahl-Lastaufnahmemittel zu vermeiden. Im Verarbeitungsbereich werden Wandhängende Feuerlöscher installiert.
Preisreferenz: Explosionsgeschütztes KBK-System 1 t ca. 40.000–80.000 EUR pro Anlage. Die Magnesiumverarbeitungslösung von Kelude umfasst antistatische Vakuumheber und ein Funkenmelde-System mit automatischer Kopplung.
Konfigurationsvergleich für Krananlagen in der NE-Metallverarbeitung
| Metall | empfohlenes Modell | Tragfähigkeit | Schutz Anforderungen | Referenzpreis |
|---|---|---|---|---|
| Aluminium | QD+CProfilgummierung Lastaufnahmemittel | 10t | Temperaturbeständigkeit200°C/VProfiltraverse | 10~18Universal |
| Kupfer | MH+Elektro-Plattformwagen | 5~10t | Nylonhebegurt+Oxidationsschutz | 6~15Universal |
| Zink | KBKEdelstahl+explosionsgeschützt | 1~2t | Temperaturbeständigkeit600°C/Ex | 3~8Universal |
| Magnesium | explosionsgeschützt KBK+Vakuumhebegerät | 1t | ExdⅡBT4/antistatisch | 4~8Universal |
Schlüsselparameter für die NE-Metallverarbeitung
Servicevorteile von Kelude in der NE-Metallverarbeitung
Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren in der NE-Metallverarbeitung tätig und verfügt über eine Produktionsfläche von 50.000 m² sowie ein ISO 9001-Qualitätsmanagementsystem. Für die vier Metallgruppen Aluminium, Kupfer, Zink und Magnesium liefern wir oberflächenschonende und hochtemperaturbeständige Krankonzepte.
Oberflächenschonendes Konzept
Kernstück ist die Kombination aus QD-C-Haken mit Gummierung, MH-Nylonhebegurt und Vakuumhebegerät – für den vollständigen Oberflächenschutz von Aluminium, Kupfer, Zink und Magnesium im gesamten Prozess. So werden Kratzer und damit verbundene Qualitätsverluste minimiert.
Hochtemperaturbeständig & korrosionsgeschützt
Serienmäßig mit gummiertem C-Haken für 200°C, feuerfestem Lastaufnahmemittel für 600°C, korrosionsbeständigem Edelstahl-Hebezeug und explosionsgeschützter Ausführung ExdⅡBT4 in der kompletten Baureihe.
Logistikplanung für die gesamte Linie
Wir bieten Gesamtlösungen für NE-Metall-Werkstätten – inklusive Planung von Krantyp, Tragfähigkeit, Temperaturbeständigkeitsklasse und Explosionsschutzanforderungen für jede Station: Walzwerk, Glühofen und Beizanlage.
Häufige Fragen (FAQ)
F: Wie wird die Deklassierung bei Kratzern auf Aluminiumcoils bewertet?
A: Kratzer auf Aluminiumcoils werden nach Tiefe eingestuft: ① Leicht (<0,02mm) – nachschleifbar, Deklassierungsverlust ca. 5%; ② Mittel (0,02~0,1mm) – betroffener Bereich muss herausgetrennt werden (Länge 1~5m), Verlust 10~20%; ③ Schwer (>0,1mm) – gesamter Coil wird herabgestuft (6061 auf 6061-O), Verlust 30~50%. Daher ist der direkte Kontakt von Drahtseilen mit Aluminiumcoils in der Werkstatt strikt verboten. Kelude Schwerindustrie liefert serienmäßig C-Haken mit Gummierung und Polyurethan-Auflagen.
F: Wie wird Kupfercoil nach dem Beizen vor Oxidation geschützt?
A: Nach dem Beizen (Schwefelsäure/HNO₃) ist die Kupferoberfläche aktiv und beginnt bei Luftkontakt innerhalb von 15~30 Minuten zu oxidieren und nachzudunkeln. Schutzmaßnahmen: ① Sofortiges Spülen mit Reinstwasser (Leitfähigkeit ≤10μS/cm); ② Heißlufttrocknung (60~80°C); ③ Auftragen von BTA (Benzotriazol) als Oxidationsschutz (Konzentration 0,5~1%); ④ PE-Folienverpackung und luftdichte Lagerung. Beim Transport müssen saubere Handschuhe getragen werden. Das Kupferverarbeitungskonzept von Kelude umfasst ein Sprühsystem für Oxidationsschutz.
F: Wie oft muss die Senkrolle im Zinkbad gewechselt werden?
A: Die Senkrolle im Zinkbad (200–500 kg) taucht in 450–480 °C heißes Zink ein und muss regelmäßig ausgetauscht werden (alle 2–4 Wochen). Ablauf: ① Das Lastaufnahmemittel für die Senkrolle (Haken aus hitzebeständigem Stahl, temperaturbeständig bis 600 °C) wird in das Zinkbad abgesenkt und greift die Nabe der Senkrolle; ② Der Kran hebt die Rolle langsam an (Geschwindigkeit ≤ 1 m/min), sodass sie sich aus dem Zinkbad löst; ③ Nach dem Anheben über das Zinkbad wird sie zügig in den Kühlbereich verfahren (um herabtropfendes Zink auf dem Boden zu vermeiden). Das Zinkbad-Konzept von Kelude umfasst ein Lastaufnahmemittel aus hitzebeständigem Stahl sowie Spritzschutz-Borde gegen Zinkspritzer.
F: Welche Explosionsschutzmaßnahmen gelten in einer Magnesium-Werkstatt?
A: Explosionsschutzanforderungen in der Magnesium-Werkstatt: ① Elektrische Ausrüstung – sämtliche Komponenten in ExdⅡBT4-Ausführung (Motor, Steuerkasten, Beleuchtung, Schalter); ② Staubkontrolle – zentrale Absauganlage (Luftvolumen ≥ 50 m³/min), Nassreinigung des Bodens, Trockenkehren verboten; ③ Brandschutz – Feuerlöscher der Klasse D (speziell für Metallbrände, Wasser/CO₂ unzulässig); ④ Hebezeuge – explosionsgeschützter Elektrozug mit antistatischem Lastaufnahmemittel (Oberflächenwiderstand 10⁶–10⁹ Ω). Das Magnesium-Bearbeitungskonzept von Kelude umfasst Explosionsschutzzertifizierung und Echtzeitüberwachung der Staubkonzentration.