Kranauswahl für Stahlwerkslinien: Hochofen, Strangguss & Walzwerk

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie bietet Stahl- und Metallurgieunternehmen maßgeschneiderte Kranauswahl für die vier Kernprozesse Hochofen, Stahlwerk, Stranggießen und Walzwerk. Die Konfigurationslösung deckt Tragfähigkeiten von 10 bis 320 t und Spannweiten von 16 bis 42 m ab. Die Gesamtinvestition für Kranausrüstung liegt zwischen ca. 127.000 EUR und 2,54 Mio. EUR. Im Hochofenbereich kommen Gießkrane (50–100 t) für den Transport von Roheisen und die Wartung des Abstichbereichs zum Einsatz. Das Stahlwerk nutzt Metallurgiekrane (75–320 t) für die Konverterbeschickung und das Vergießen von Stahl. In der Stranggießanlage gewährleisten spezielle Krane (16–50 t) den Wechsel von Zwischenpfannen und Kokillen. Das Walzwerk setzt auf Brückenkrane mit schwerer Arbeitsweise (20–50 t) für die Walzgerüstmontage und die Wartung der Rollgänge – stets konform zu den höchsten Sicherheitsnormen für den Umgang mit flüssigem Metall.

Kranauswahl für die Stahlproduktionslinie

Hochofenbereich | Stahlwerk | Stranggießen | Walzwerk

Die Stahlproduktion stellt von der Eisenherstellung über das Stahlwerk und Stranggießen bis zum Walzwerk völlig unterschiedliche Anforderungen an Tragfähigkeit, Triebwerksgruppe, Wärmebeständigkeitsklasse und spezielle Lastaufnahmemittel der Krane. Kelude Schwerindustrie verfügt über die spezielle Konstruktions- & Fertigungslizenz für Metallurgiekrane und bietet Stahlunternehmen durchgängige Kranlösungen – vom Abstichbereich des Hochofens bis zum Fertigwarenlager des Walzwerks.

StahlwerkslinieKranauswahlKonzept——Eisenerzeugung/Stahlerzeugung/Stranggießen/Walzprozess (vier Stufen)

Bereich 1: Hochofen

• Tragfähigkeit 32 t – 100 t, metallurgischer Brückenkran

• Hochtemperaturbeständig bis 150 °C / Wärmedämmung

• Hydraulikgreifer / Magnetlast

• Schwere Arbeitsweise A7 – A8

• Abstichbereich / Hochofenrevision

• Kelude: Wärmedämmung + Kühlsystem

Hitzebeständig 150 °C+ | Schwere Arbeitsweise A7 – A8 | Hydraulikgreifer / Magnet

Bereich 2: Stahlwerk

• Tragfähigkeit 50 t – 200 t, metallurgischer Brückenkran

• Schrottbeschickung / Roheisentransport

• Pfannen- / Zwischenpfannentransport

• Frequenzgesteuerte Drehzahlregelung / Sanftanlauf

• Doppelbremse + Absturzsicherung

• Kelude: Pfannenwaage + elektronische Pendeldämpfung

Große Tragfähigkeit 50–200 t | Pfannentransport | Doppelbremse + Absturzsicherung

Bereich 3: Stranggießen

• Tragfähigkeit 32 t – 80 t, spezieller Gießkran

• Speziell für Segmentwechsel

• Vorwärmung & Anschlagen der Zwischenpfanne

• Wartung & Transport der Kokille

• Präzisionspositionierung / Kriechgang

• Kelude: Pendeldämpfung & präzise Positionierung

Segmentwechsel | Präzisionspositionierung | Kriechgang

Bereich 4: Walzwerk

• Tragfähigkeit 20 t – 50 t, QD/LH-Typ Brückenkran

• Walzgerüstmontage

• Rollgangwartung

• Hohe Umschlagleistung

• Zuverlässige Bremsung

• Kelude: Auswahlplan für effiziente Abläufe

Walzgerüstmontage | Rollgangwartung | Hohe Umschlagleistung

• Walzenwechsel und Heben

• Handhabung von Stahlcoils und Stahlblechen

• Lasthebemagnet / C-Haken

• Triebwerksgruppe A6~A7

• Kelude Konfiguration mit C-Haken und Magnet-Lastaufnahmemittel

Walzenwechsel | Stahlcoil-Handhabung | C-Haken/Magnet

Auswahlparameter im Vergleich – vier Einsatzbereiche

Parameter PositionEisenherstellungStahlerzeugungStranggießenWalzstahl
empfohlenes Modellmetallurgisch Sonder-Brückenbauartmetallurgisch Sonder-BrückenbauartSonder-Gießen BrückenbauartQD/LH-Typ Brückenbauart
Tragfähigkeit32t~100t50t~200t32t~80t20t~50t
TriebwerksgruppeA7~A8A7~A8A6~A7A6~A7
Temperaturbeständigkeit Anforderungen150℃+100℃+80℃+60℃+
Spezial-LastaufnahmemittelHydraulikgreifer/MagnetplattePfannenwaage/elektronische PendeldämpfungSegment LastaufnahmemittelC-Haken/Lasthebemagnet
Kelude-LösungWärmedämmung+ZwangsbelüftungPfannenwaage+PendeldämpfungAntischwingung PositionierungC-Haken+Magnetplatten-Sonderanfertigung
1,0–20 Mio. €
Gesamtinvestition für Kranausrüstung
10–320 t
Traglastbereich
16–42 m
Spannweite
A7–A8
Triebwerksgruppe (schwerste Stufe)
YB/T-Norm
Spezifikation für Metallurgiekrane
1–20 Mio. t/Jahr
Typische Stahlproduktionskapazität

Hochofenbereich: Kranauswahl für extreme Hitze und Schwerlast

Am Abstich des Hochofens herrschen Temperaturen über 150 °C. Spritzer aus flüssigem Roheisen und intensive Wärmestrahlung stellen hohe Anforderungen an Kranstruktur und elektrisches System. Spezial-Brückenkrane für den metallurgischen Einsatz benötigen hitzebeständige Motoren der Isolierstoffklasse H (180 °C), Hitzeschutzplatten mit Zwangsbelüftung sowie wärmebeständige Kabel mit Silikonisolierung (200 °C). Die Triebwerksgruppe muss A7–A8 (schwer bzw. schwerste Stufe) erreichen. Für die Schlacken- und Eisenbehandlung am Abstich werden Krane mit 32–100 t Tragfähigkeit mit Hydraulikgreifer oder Lasthebemagnet ausgerüstet. Die Wärmeschutz- und Zwangsbelüftungslösung von Kelude hält die Temperatur im Elektroschrank zuverlässig unter 55 °C.

Für den Abstichbereich empfehlen wir Gießkrane mit 50/10 t oder 75/20 t (gemäß YB/T 7013). Der Haupthaken dient zum Kippen der Torpedopfannen (15–30 t) und zum Wechseln der Stopfmaschinen (8–12 t). Bei 80–120 °C Umgebungstemperatur und hoher Staubbelastung sind ein vollklimatisiertes Führerhaus, ein wassergekühlter elektrischer Schaltschrank und hochtemperaturbeständiges Drahtseil erforderlich. Für die Reparatur der Abstichrinnen muss der Kran feuerfestes Material transportieren – die Abdeckung des gesamten Abstichbereichs wird empfohlen. Auch der Wechsel von Wärmetauschern am Winderhitzer (15–40 t) und von Sieben in der Gichtbeschickung (3–8 t) wird von diesem Kran abgedeckt.

Stahlwerk und Stranggießanlage: Pfannentransport und Segmentwechsel

Die zentrale Kranaufgabe im Stahlwerk ist der Transport von Pfannen und Roheisen sowie die Schrottbeschickung. Hierfür sind Tragfähigkeiten von 50–200 t und eine frequenzgesteuerte Drehzahlregelung für sanftes Anfahren und Stoppen erforderlich. Das Pfannenwaagensystem von Kelude zeigt das Stahlgewicht in Echtzeit an, und das elektronische Pendeldämpfungssystem reduziert die Lastschwingung um über 70 %. Der Wechsel der Kühlsegmente in der Stranggießanlage ist eine regelmäßige Wartungsaufgabe: Spezial-Brückenkrane mit 32–80 t Tragfähigkeit und speziellen Lastaufnahmemitteln ermöglichen präzises Positionieren und exakte Montage.

Die wichtigsten Hebezeuge im Konverterstahlwerk sind der Beschickungskran (75–150 t) und der Gießkran (100–320 t). Sie sind mit Doppelbremse, redundanter Hubwerksausführung und Absturzsicherung am Haupthaken dreifach abgesichert; der Sicherheitsfaktor beträgt mindestens 5, die Triebwerksgruppe A7–A8. Zwischenbehälter (15–40 t) und Kokille (5–15 t) werden alle 4–8 Chargen gewechselt. Hierfür empfehlen wir metallurgische Spezial-Brückenkrane mit 32/5 t oder 50/10 t und Frequenzumrichter-Feinfahrt (0,5 m/min) für einen schnellen und sicheren Wechsel. Auch die Wartung der Kühlsegmente (Richtmaschine 20–40 t) muss vom Kran abgedeckt werden.

Walzwerk: Walzenwechsel und Coiltransport

Im Walzwerk müssen Krane zwei Anforderungen gleichzeitig erfüllen: häufige Walzenwechsel und effizienter Transport von Stahlcoils und Stahlblechen. Brückenkrane des Typs QD mit 20–50 t Tragfähigkeit werden mit C-Haken für Coils und mit Lasthebemagneten für Bleche ausgerüstet. Die Triebwerksgruppe A6–A7 ist für den Dauerbetrieb mit hoher Taktfrequenz ausgelegt. Kelude fertigt C-Haken und Magnetsysteme kundenspezifisch nach Coilabmessungen (Außendurchmesser, Breite, Gewicht), sodass die Oberfläche der Coils beim Transport nicht beschädigt wird.

Für den Wechsel von Fertiggerüsten (30–80 t), Stützrollen (15–30 t) und Arbeitswalzen (3–10 t) im Walzwerk empfehlen wir Schwerlast-Brückenkrane mit 50/10 t oder 100/20 t (Triebwerksgruppe A7), ausgestattet mit Frequenzumrichter (Kranbrücke 5–50 m/min, Laufkatze 3–25 m/min) und Pendeldämpfung. Die Walzwerkkrane von Kelude sind mit speziellen C-Haken und U-förmigen Lastaufnahmemitteln für Walzen ausgerüstet; ein Stützrollenwechsel dauert nur 30–45 Minuten. Für das Coillager (Coilgewicht 10–30 t) empfehlen wir Brückenkrane mit Lasthebemagnet oder C-Haken sowie ein System zur automatischen Coil-Erkennung und Lagerverwaltung.

Kelude: Servicevorteile für Krane in der Stahlindustrie

<p style="font-size:15px;line-height:1.8;color:#374151;margin:0 0 16px 0">Kelude ist seit vielen Jahren auf Kransysteme für die Stahl- und Metallurgieindustrie spezialisiert. Mit der A-Fertigungslizenz für Metallurgiekrane umfasst das Programm die komplette Baureihe: Gießkrane, Beschickungskrane, Klemmenkrane und Brammenkrane. Alle Produkte erfüllen die YB/T-Normen für Metallurgiekrane sowie die Inspektionsverfahren nach TSG Q7012. Mehr als 30 Stahlwerke in China vertrauen auf unsere Lösungen.

Gießereikran für die Metallurgie
Gießereikrane in Stahlwerken und Stranggießanlagen sind für das Heben und Transportieren von Roheisen, Stahlschmelze und Schlacke zuständig und zählen zur höchsten Sicherheitsstufe unter den Hebegeräten. Die Gießereikrane von Kelude Schwerindustrie sind mit einer Doppelbremse, einem redundanten Hubwerk und einem Absturzsicherungshaken als dreifachem Schutz ausgestattet. Der Sicherheitsfaktor aller tragenden Bauteile beträgt gemäß YB/T 7013 mindestens das Fünffache. Die Triebwerksgruppe liegt zwischen A7 und A8, die Auslegungslebensdauer der gesamten Krananlage beträgt bei häufigen Betriebsbedingungen mindestens 25 Jahre.
Schwerlastlösungen im Walzwerk
In Walzwerken werden Krane für die Montage von Walzgerüsten (50–150 t), den Walzenwechsel (5–30 t) und die Wartung der Rollgänge eingesetzt. Diese Anwendungen stellen höchste Anforderungen an den Schwerlastbetrieb mit häufigen Start-Stopp-Zyklen und eine präzise Positionierung. Kelude Schwerindustrie setzt auf eine frequenzgesteuerte Drehzahlregelung (Kranbrücke 5–50 m/min, Laufkatze 3–25 m/min) in Kombination mit einem Pendeldämpfungssystem und einer Feinpositionierungsfunktion, um die hohen Taktraten und Anforderungen an den Anschlagprozess in der Walzstraße zu erfüllen.
Sicherheitsüberwachung über den gesamten Lebenszyklus
Die Sicherheitsanforderungen an Metallurgiekrane übertreffen die von Standardkranen deutlich. Kelude Schwerindustrie bietet Stahlherstellern daher einen umfassenden Sicherheitsüberwachungsservice über den gesamten Lebenszyklus an. Jeder Kran ist mit Systemen zur Online-Spannungsüberwachung, Verschleißüberwachung der Bremse und Drahtbrucherfassung im Drahtseil ausgestattet. Die Daten werden in Echtzeit an das MES-System des Stahlwerks übertragen. Kritische Bauteile, die ausgetauscht werden müssen, werden 45 Tage im Voraus per Frühwarnung gemeldet. Zusätzlich wird jährlich ein vollständiger Sicherheitsbewertungsbericht für jeden Kran erstellt.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Was ist der Kernunterschied zwischen einem Gießkran und einem Standard-Brückenkran?
A: ① Höhere Sicherheitsstufe – Doppelbremse + redundantes Hebesystem + Absturzsicherung mit Sicherheitshaken als dreifacher Schutz; selbst bei Versagen einer Komponente bleibt die Bremsung gewährleistet. ② Triebwerksgruppe A7–A8, Ermüdungslebensdauer des Hauptträgers 2,5×10⁶ Lastspiele. ③ Hitzebeständige Konstruktion – Führerhaus mit Klimaanlage, doppelte Wärmedämmverglasung, Wärmedämmplatte im Bodenbereich sowie wassergekühlter elektrischer Schaltschrank. ④ Hubgeschwindigkeit 3–5 m/min (Standard: 8–12 m/min) zur Vermeidung von Spritzern aus geschmolzenem Metall. ⑤ Notstromversorgung über EPS. Fertigung und Inspektion erfolgen vollständig nach DIN 15018.
F: Wie lässt sich ein schneller Wechsel des Zwischenbehälters im Stranggießbetrieb realisieren?
A: Der Zwischenbehälter (30–50 t, leer 15–20 t) wird alle 4–8 Abstiche gewechselt, das Zeitfenster beträgt nur 20–30 Minuten. Das Kelude-Schnellwechselsystem umfasst: einen Spezial-Brückenkran für den metallurgischen Einsatz (32/5 t, Frequenzumrichter-Feinfahrt 0,5–5 m/min), hydraulische Schnellkupplungen für den Anschluss in 30 Sekunden sowie eine vollautomatische SPS-Servosteuerung. Ein einzelner Wechsel dauert ≤ 8 Minuten, wodurch die Verfügbarkeit der Stranggießanlage von 90 % auf über 95 % gesteigert wird. Der jährliche Produktionszuwachs beläuft sich auf ca. 500.000–1.000.000 EUR.
F: Wie lässt sich die Effizienz beim Walzenwechsel steigern?
A: Die Arbeitswalzen der Fertigstraße (Φ700–800 mm, 3–5 t) werden alle 8–12 Stunden gewechselt. Die Kelude-Lösung: Der hydraulische C-Haken erfasst pro Hub 1–2 Walzen; das Ausziehen aus dem Gerüst bis zum Walzenständer dauert ≤ 5 Minuten. Der Frequenzumrichter-Transport (5–50 m/min) benötigt ≤ 3 Minuten. RFID-Erkennung mit automatischer MES-Datenübertragung; halbautomatischer Wechsel per Knopfdruck. Der komplette Wechsel aller 7 Gerüste verkürzt sich von 90–120 Minuten auf 45–60 Minuten.
F: Welche Funktionen bietet die vernetzte Kran-Überwachungsplattform für das gesamte Werk?
A: Die CMS-Plattform bietet folgende Funktionen: ① Geräteverwaltung – zentrale Verwaltung von 30–100 Kränen im gesamten Werk; ② Betriebsdaten – Echtzeit-Last, Betriebsstunden, Hubspiele und Motorstrom; ③ Prädiktive Wartung – Frühwarnung für Drahtseilaustausch, Bremsverschleiß und Lebensdauer des Lagers 30–60 Tage im Voraus; ④ Ferndiagnose – über 80 % der häufigen Störungen können ohne Vor-Ort-Einsatz behoben werden; ⑤ OEE-Analyse – Erkennung ineffizienter Anlagen und Engpass-Arbeitsplätze. Verfügbar für PC und mobile App.

Verwandte Beiträge

contact

contact us

phone:
+86 13903802779

mail:3915269@qq.com

Working hours: Monday to Friday

Wechat
Wechat
SHARE
TOP