Kranauswahl für Fracking & Bohren: 200t Autokran

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie liefert Kran-Konfigurationslösungen für Unternehmen der Schiefergas- und Erdgasförderung, die alle vier Prozessbereiche abdecken: Bohren, Fracking, Sammeln/Transport sowie Verflüssigung. Die Lösungen sind ausgelegt für Tragfähigkeiten von 3 bis 250 t und Spannweiten von 8 bis 36 m. Die Gesamtinvestition für Hebegeräte auf dem gesamten Bohrplatz liegt bei ca. 300.000 bis 8.000.000 EUR. Im Bohrbereich kommen Spezialkräne für die Erdölindustrie (50–250 t) mit Blowout-Preventer-System zum Einsatz, im Fracking-Bereich spezielle Autokrane für Fracking-Pumpengruppen (20–50 t), im Sammel- und Transportbereich explosionsgeschützte Elektrohebezeuge Ex d IIB T4 (10–32 t) und im Verflüssigungsbereich explosionsgeschützte Brückenkrane des LD-Typs (5–20 t). Damit ist der gesamte Prozess vom Bohren bis zur Verflüssigung mit Hochdruck- und Explosionsschutz-Anforderungen abgedeckt.

Kranauswahl für die Schiefergasförderung

Horizontalbohrung | Fracking-Bereich | Sammeln/Behandlung | Verflüssigung/LNG

Krankonzepte für die vier Prozessbereiche der Schiefergasförderung: Bohren, Fracking, Sammeln/Transport und Verflüssigung.

Kranauswahl für die Schiefergas- und Erdgasförderung – vier Prozessbereiche: Bohren, Fracking, Sammeln/Transport, Verflüssigung

Szenario 1: Horizontalbohrung

• Tragfähigkeit: 50 t – 150 t, Spezialkran für die Erdölindustrie

• Montage von Bohranlage/Mast

• Futterrohre/Steigrohre

• Außeneinsatz/explosionsgeschützt

Bohren/Außeneinsatz | Futterrohre

Szenario 2: Fracking-Bereich

• Tragfähigkeit: 30 t – 100 t, Autokran/Hebezeug

• Fracking-Fahrzeuge/Rohrverteiler

• Flüssigkeits-/Sandbehälter

• Außeneinsatz/Mehrfahrzeugbetrieb

Fracking/Rohrverteiler | Außeneinsatz

Szenario 3: Sammeln/Behandlung

• Tragfähigkeit: 10 t – 32 t, explosionsgeschützter Brückenkran/Hebezeug

• Separator/Dehydratisierungs-Kolonne

• Verdichterstation/Armaturen

• Explosionsschutz Ex d IIB

Sammeln/Separator | Explosionsschutz

Szenario 4: Verflüssigung/LNG

• Tragfähigkeit: 5 t – 20 t, explosionsgeschütztes Hebezeug

• LNG-Lagertank/Verladung

• Verflüssigung/Kältekasten

• Explosionsschutz Ex d IIC

LNG/Verflüssigung | Ex d IIC

Auswahlparameter der vier Bereiche im Vergleich

Kelude Industrie – Ihr Partner für moderne Hebe- und Fördertechnik

Maßgeschneiderte Kranlösungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen – entwickelt nach DIN-Normen und gefertigt nach höchsten Qualitätsstandards.

Innovative Krantechnik für maximale Produktivität

Die Anforderungen an moderne Hebezeuge steigen stetig. Kelude begegnet diesen Herausforderungen mit durchdachten Konstruktionen, die auf Langlebigkeit, Effizienz und Sicherheit ausgelegt sind. Unsere Systeme optimieren Ihre internen Materialflussprozesse und tragen so direkt zur Steigerung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit bei.

Ob Standardlösung oder Sonderkonstruktion – wir entwickeln die passende Technik für Ihre spezifische Anwendung. Dabei legen wir größten Wert auf präzise Abstimmung aller Komponenten, von der Lastaufnahme bis zur Steuerungstechnik.

Robuste Brückenkrane und effiziente Laufkatzen

Unsere Brückenkrane sind das Herzstück vieler Fertigungs- und Lagerhallen. Sie überzeugen durch hohe Tragfähigkeit, exakte Positionierung und einen verschleißarmen Betrieb. Die Laufkatzen gewährleisten dabei einen reibungslosen und sicheren Lasttransport – auch bei anspruchsvollen Einsätzen mit hohen Taktzeiten.

Die Konstruktion erfolgt konsequent nach der DIN 15018 (Kranbau-Grundsätze), was eine hohe Betriebsfestigkeit und eine lange Lebensdauer Ihrer Anlage sicherstellt. Optional sind wartungsfreundliche Komponenten und intelligente Assistenzsysteme integrierbar.

Maßgeschneiderte Lösungen für jede Branche

Kelude Krane finden sich in unterschiedlichsten Industriezweigen – vom Maschinenbau über die Automobilindustrie bis hin zur Logistik. Wir verstehen die spezifischen Anforderungen jeder Branche und bieten entsprechend angepasste Technik:

  • Hohe Taktraten: Optimierte Antriebe und Steuerungen für schnelle Materialkreisläufe.
  • Präzisionsarbeit: Feinfühlige Regelung für das exakte Positionieren schwerer Lasten.
  • Extreme Umgebungen: Sonderausführungen für Hitze, Kälte oder explosionsgefährdete Bereiche.

Technische Details und Sicherheitsstandards

Die Sicherheit unserer Krane hat oberste Priorität. Daher entsprechen alle Komponenten den strengen Anforderungen der EN 13000 und der EN 60204-32 (Elektrische Ausrüstung von Kranen). Zusätzlich integrieren wir moderne Sicherheitsfunktionen wie Lastbegrenzer, Notendschalter und schlaffe-Seil-Überwachung.

Die Steuerung erfolgt über moderne, energiesparende Frequenzumrichter, die ein sanftes Anfahren und Bremsen ermöglichen. Dies schont Material und Kranstruktur und erhöht die Verfügbarkeit Ihrer Anlage.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Welche Traglasten sind mit Kelude Brückenkranen realisierbar?

A: Unser Standardprogramm deckt Traglasten von 1 t bis 100 t ab. Für spezielle Anforderungen planen und fertigen wir Sonderkonstruktionen mit höheren Tragfähigkeiten auf Anfrage.

F: Bieten Sie auch Wartungs- und Inspektionsservices an?

A: Ja, wir bieten umfassende Serviceleistungen an, darunter regelmäßige Wartung, Inspektion nach EN 13000, Ersatzteilversorgung und Notfallreparaturen durch qualifizierte Servicetechniker.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen Standard-Brückenkran?

A: Die Lieferzeit für Standardmodelle beträgt in der Regel 8 bis 12 Wochen ab Auftragsbestätigung, abhängig von der Auslastung und den spezifischen Konfigurationen.

Kontakt und Beratung

Sie haben ein spezifisches Projekt oder benötigen eine technische Beratung? Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot oder eine individuelle Machbarkeitsstudie.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Parameter PositionHorizontalbohrungFrac-AbschnittSammel- und TransportbehandlungVerflüssigung LNG
Empfohlener KrantypErdöl-SpezialkranAutokran/Hebezeugexplosionsgeschützt Brückenbauart/HebezeugExplosionsgeschütztes Hebezeug
Tragfähigkeit50t~150t30t~100t10t~32t5t~20t
ExplosionsschutzklasseEx d IIBFeldeinsatzEx d IIBEx d IIC
1 Mio. – 3 Mio. €
Gesamtinvestition der Anlage
2–250 t
Tragfähigkeitsbereich
6–36 m
Spannweitenbereich
A3–A8
Triebwerksgruppe
Ex / Korrosionsschutz
Sonderschutz
4 Anlagenbereiche
Komplettlösung

Anforderungen der einzelnen Prozessstufen in der Schiefergasförderung

Die vier zentralen Prozessstufen der Schiefergas- bzw. Erdgasförderung – Bohren, Fracking, Sammeln/Transport und Verflüssigung – stellen höchste Anforderungen an die Hebegeräte: von großer Tragfähigkeit bis hin zu explosionsgeschütztem Präzisionsheben. Die Bohrstufe (Mastaufbau, Horizontalbohren, Futterrohreinbau, Zementation) ähnelt der konventionellen Öl- und Gasbohrung, ist jedoch durch längere Horizontalabschnitte (1.000–3.000 m) und höhere Bohrkopfdrücke (35–70 MPa) gekennzeichnet. Die Masten erreichen Höhen von 45–60 m; empfohlen werden Spezialkrane für die Erdölindustrie der 250-t-Klasse (API 8C-zertifiziert). Die Fracking-Stufe (Pumpengruppen, Mischer, Instrumentierungswagen, Verteilerleitungen) ist eine Besonderheit der Schiefergasförderung: Eine komplette Fracking-Einheit ist 30–50 m lang und wiegt insgesamt 200–400 t, wobei ein einzelner Pumpenwagen 35–50 t auf die Waage bringt. Für die Montage und Wartung vor Ort sind daher Schwerlastkrane der 50-t-Klasse oder LKW-Ladekrane erforderlich. Die Fracking-Umgebung ist ein Hochdruckbereich (70–100 MPa); der Kranbetrieb muss mindestens 10 m Abstand zu den Hochdruck-Verteilerleitungen einhalten. In der Sammel- und Transportstufe (Bohrloch-Sammelstationen, Entwässerung, Verdichtung) liegen die Tragfähigkeiten bei 10–32 t. Enthält das Erdgas Schwefelwasserstoff (H₂S), müssen Werkstoffe mit Beständigkeit gegen sulfidinduzierte Spannungsrisskorrosion (SSC) eingesetzt werden; empfohlen werden explosionsgeschützte Elektrozüge Ex d IIB T4 mit rostfreien, schwefelbeständigen Haken. Aufgrund der geringen Abstände zwischen den Anlagenkomponenten in den Sammelstationen empfiehlt sich ein explosionsgeschütztes KBK-Flexsystem. Die Verflüssigungsstufe (Reinigung, Verflüssigung, Speicherung, Verladung) erfordert Krane mit Tieftemperatureinsatz (LNG-Tankbereich: –162 °C). Zum Einsatz kommen Tieftemperaturstahl Q345E (Kerbschlagarbeit ≥ 34 J bei –40 °C), Dichtungen für Tieftemperatureinsatz (–196 °C) sowie Schmieröl mit niedrigem Stockpunkt (≤ –50 °C). Kelude deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Schiefergasförderung mit passenden Hebegeräten ab – vom Schwertlast-Spezialkran für die Bohrstufe bis zum explosionsgeschützten Tieftemperatur-Hebezeug für die Verflüssigungsanlage.

Kelude – Ihre Vorteile im Überblick

Kelude ist seit vielen Jahren auf Hebetechnik für die Schiefergas- und Erdgasförderung spezialisiert. Wir liefern maßgeschneiderte Kranlösungen für alle vier Prozessstufen – Bohren, Fracking, Sammeln/Transport und Verflüssigung. Unser Produktprogramm umfasst Spezialkrane für die Erdölindustrie, explosionsgeschützte Elektrozüge, rostfreie Korrosionsschutz-Hubzüge, Brückenkrane vom Typ LD, Portalkrane vom Typ MH sowie KBK-Flexsysteme – für jede individuelle Anforderung beim Anschlagen in der Schiefergas- und Erdgasförderung.

Abdeckung aller Betriebsbedingungen
Vom leichten KBK-System (125 kg) bis zum Schwertlast-Spezialkran für die Erdölindustrie (250 t), von der Standardwerkstatt bis zum Ex-Bereich d IIB T4, von Umgebungstemperatur bis –162 °C: Die Produktlinie von Kelude deckt sämtliche Hebeanforderungen der Schiefergas- und Erdgasförderung ab. Sie bestellen alles aus einer Hand und sparen Koordinationsaufwand mit mehreren Lieferanten.
Qualifikationen und Zertifizierungen
Kelude verfügt über die Fertigungslizenz für Spezialausrüstung (TS2410XXX), die Qualifikation für die Installation explosionsgeschützter elektrischer Ausrüstung sowie die Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001. Alle explosionsgeschützten Produkte sind durch die staatliche Prüfstelle für explosionsgeschützte elektrische Ausrüstung typprüfungspflichtig und werden mit vollständiger Konformitätsbescheinigung und Prüfbericht ausgeliefert.
Komplettservice aus einer Hand
Von der Vor-Ort-Aufnahme über Konzeptplanung, Fertigung und Montage bis hin zu Inbetriebnahme und Abnahme, Schulung sowie Kundendienst und Wartung – Kelude bietet den gesamten Prozess aus einer Hand. Die Garantiezeit für Schlüsselkomponenten beträgt 2 Jahre. Mit 12 Kundendienst-Stützpunkten in ganz Deutschland sind wir im Störungsfall innerhalb von 48 Stunden vor Ort; gängige Ersatzteile werden innerhalb von 48 Stunden versandt.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche Kranleistung wird auf einer Fracking-Anlage für Schiefergas benötigt?
A: Auf einer Fracking-Anlage für Schiefergas wiegt ein einzelner Fracking-Pumpenwagen 35–50 t, ein Mischwagen 25–35 t und ein Messwagen 15–20 t. Die empfohlene Konfiguration umfasst 2 Krane: ① einen 50-t-Autokran als Hauptkran (für das Abladen und Positionieren der Fracking-Pumpenwagen und Mischwagen bei der Anlieferung) und ② einen 20-t-LKW-Ladekran als Hilfskran (für den Transport und die Verbindung von Rohrleitungen und Hochdruckschläuchen). Während der Fracking-Arbeiten muss der Kran vor Ort in Bereitschaft bleiben (zur Behebung plötzlicher Gerätestörungen und für Austauscharbeiten). Bei einer Frackkampagne von 30 Tagen belaufen sich die Kranmietkosten auf ca. 15.000–25.000 EUR.
F: Welche speziellen Materialanforderungen gelten für Tieftemperaturkrane in LNG-Verflüssigungsanlagen?
A: Für LNG-Verflüssigungsanlagen (-162 °C) gelten vier besondere Materialanforderungen: ① Der Hauptstrukturstahl Q345E (Kerbschlagarbeit ≥ 34 J bei -40 °C) oder Q420F (bei -60 °C); ② Edelstahlhaken aus 304L/316L (keine Versprödung bei tiefen Temperaturen); ③ Vollsynthetisches Schmieröl auf PAO-Basis (Stockpunkt ≤ -55 °C), mineralölfrei; ④ Dichtungen aus PTFE/Polyimid (bleiben bei -200 °C elastisch). Alle Schweißnähte müssen einer Kerbschlagzähigkeitsprüfung bei -40 °C unterzogen werden. Kelude Schwerindustrie führt vor Auslieferung einen simulierten Tieftemperatur-Testlauf bei -50 °C durch.
F: Welche Sicherheitsanforderungen gelten für Krane bei Bohrarbeiten in Schiefergasquellen?
A: Horizontalbohrungen in Schiefergasformationen arbeiten mit hohen Drücken (35–70 MPa) und unterliegen strengen Anforderungen an die Bohrlochkontrolle. Für den Kraneinsatz auf der Bohrstelle gelten folgende Konfigurationsvorgaben: ① Der Kran darf nicht direkt über der Bohrlochmündung verfahren werden (um zu verhindern, dass herabfallende Gegenstände den Blowout-Preventer-Stack treffen); ② Der Arbeitsradius des Krans muss mindestens 5 m von der Bohrlochmündung entfernt bleiben; ③ Beim Anschlagen des BOP-Stacks (Gewicht 15–40 t) sind ein spezielles Lastaufnahmemittel sowie vier Hebeketten vorgeschrieben. Vor dem Hub ist ein Probehub durchzuführen (200 mm über dem Boden, 5 Minuten Haltezeit zur Inspektion); ④ Bei einer Frühwarnung auf einen Blowout muss der Kran sofort den Betrieb einstellen und sich in den Sicherheitsbereich zurückziehen.
F: Kann an einer Shale-Gas-Sammelstation ein manuelles KBK-System eingesetzt werden?
A: Ja, und es ist sogar die empfohlene Lösung. Das Erdgas in Shale-Gas-Sammelstationen enthält Methan (Explosionsgrenze 5 %–15 %) sowie möglicherweise H₂S. Je mehr elektrische Komponenten verbaut werden, desto höher sind die Kosten für den Explosionsschutz. Ein manuell betriebenes KBK-System (ohne Motor, ohne elektrischen Steuerkasten, ohne Schleifleitung) erfüllt von Natur aus die Anforderungen der Explosionsschutzklasse Ex d. Vorteile: ① Die Anfangsinvestition beträgt nur 40 %–50 % einer elektrischen Explosionsschutz-Lösung; ② wartungsarm (keine regelmäßige Inspektion der explosionsgeschützten Elektrik erforderlich); ③ flexible Bedienung (der gesamte Gerätebereich der Station kann per Handkraft abgedeckt werden). Bei einer Tragfähigkeit von 500–2.000 kg ist das System von einer einzelnen Person bedienbar.

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