Hafenkräne: Container-, Schüttgut- und Stückgut-Lösungen

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie liefert Kranauswahl-Konzepte für Hafenterminals – abgestimmt auf Container-, Schüttgut-, Stückgut- und Mehrzweckterminals. Die Lösungen decken Tragfähigkeiten von 5–100 t und Spannweiten von 18–50 m ab; das Investitionsvolumen für die Gesamtanlage an Hebegeräten liegt bei ca. 50.000–20.000.000 EUR. Containerterminals werden mit Containerbrücken (STS) (40–65 t) und RTG-Kränen ausgestattet, Schüttgutterminals mit Schiffsentladern mit Greifer bzw. Portaldrehkränen (16–40 t), Stückgutterminals mit Mehrzweck-Portaldrehkränen (25–50 t) und Mehrzweckterminals mit universellen Portaldrehkränen (40–100 t) mit Wechsellastaufnahmemitteln – für professionelle, effiziente und multifunktionale Umschlagslösungen im Hafen.

Kranauswahl für Hafenterminals

Containerterminal | Schüttgutterminal | Stückgutterminal | Mehrzweckterminal

Hafenterminals zählen zu den anspruchsvollsten Einsatzbereichen für Krane – von Containerbrücken über Schiffsentlader mit Greifer für Schüttgut bis hin zu Stückgut-Portaldrehkränen und mobilen Mehrzweck-Hafenkränen. Jeder Terminaltyp stellt höchste Anforderungen an Effizienz und Zuverlässigkeit der Hebegeräte. Kelude Schwerindustrie bietet ein vollständiges Sortiment an Hafenkränen und Zubehörlösungen für alle Terminalarten.

HafenterminalKranauswahlKonzept——Container/Schüttgut/Stückgut/Mehrzweckterminal Klasse IV

Szenario 1: Containerterminal

• Tragfähigkeit 40–65 t, Containerbrücke (STS)

• Ausladung 35–65 m

• Hubgeschwindigkeit 30–90 m/min

• GPS-Positionierung von Laufkatze und Lastaufnahmemittel

• Automatisierung / Fernbedienung

• Kelude liefert automatisierte Container-Lastaufnahmemittel für Brückenkrane

40–65 t Automatisierung | GPS-Positionierung | Fernbedienung

Szenario 2: Schüttgutterminal

• Tragfähigkeit 16–50 t, Schiffsentlader mit Greifer / Portaldrehkran

• Greifervolumen 8–40 m³

• Entladeleistung 200–1.500 t/h

• Windschutz-Einrichtungen

• Verknüpfte Sprühnebel-Unterdrückung

• Kelude liefert Greifer mit Windmesser-Kopplung

Greiferentladung | Effizienter Schüttgutumschlag | Sprühnebel-Unterdrückung

Szenario 3: Stückgutterminal

• Tragfähigkeit 16–40 t, Portaldrehkran

• Ausladung 25–45 m

• Flexibles Wippen und Drehen

• Breite Produktpalette

• Kombination aus Haken und Greifer

• Kelude liefert Speziallastaufnahmemittel für Stückgut

Portaldrehkran | Flexible Stückgutlösungen | Haken und Greifer

Szenario 4: Mehrzweckterminal

• Tragfähigkeit 25–50 t, Mehrzweck-Portaldrehkran / mobiler Hafenkran

• Container / Schüttgut / Stückgut

• Schneller Wechsel der Lastaufnahmemittel

• Mobil & flexibel einsetzbar

• Hydraulisches Wippen & Drehen

• Kelude-Ausführung mit multifunktionalem Schnellwechsel-Lastaufnahmemittel

Multifunktional | Schnellwechsel | Mobil einsetzbar

Auswahlparameter im Vergleich: Vier Einsatzbereiche

Parameter PunktContainer KaiSchüttgutterminalStückgutterminalMultipurpose-Terminal
empfohlenes ModellContainerbrücke (STS)Schiffsentlader mit Greifer/PortalhubwerkPortaldrehkranMultipurpose-Portalhubwerk/fahrbar
Tragfähigkeit40t~65t16t~50t16t~40t25t~50t
SpeziallastaufnahmemittelContainer-SpreaderGreiferHaken/GreiferSchnellwechsel Lastaufnahmemittel
BetriebsartAutomatisierung/FernbedienungFührerhaus+FernbedienungFührerhausFührerhaus+Fernbedienung
Kelude-LösungAutomatisierung LastaufnahmemittelWindmesser KoppelbetriebStückgut SpeziallastaufnahmemittelSchnellwechsel Lastaufnahmemittel System
0,5–20 Mio. €
Gesamtinvestition der Anlage
5–100 t
Tragfähigkeitsbereich
18–50 m
Spannweitenbereich
A6–A8
Triebwerksgruppe
Salznebel C5
Maritimer Korrosionsschutz
0,5–5 Mio. TEU/Jahr
Containerumschlag

Containerbrücken und Schiffsentlader für Hafenterminals

Das zentrale Hebezeug im Containerterminal ist die Containerbrücke (STS) mit einer Tragfähigkeit von 40 t bis 65 t und einem Ausleger-Arbeitsradius von 35 bis 65 m. Die automatisierten Containerbrücken von Kelude nutzen ein GPS-gestütztes Positionierungssystem für das Container-Spreader, wodurch Container vollautomatisch aufgenommen und abgesetzt werden. In Schüttgutterminals kommen vorwiegend Schiffsentlader mit Greifer oder Portalwippdrehkrane zum Einsatz; eine integrierte Sprühnebel-Berieselung sorgt für die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte.

Kranauswahl für Stückgut- und Mehrzweckterminals

Stückgutterminals zeichnen sich durch ein breites Güterspektrum aus (Stahl, Anlagen, Holz, Coils). Hier bieten sich Portalwippdrehkrane mit ihrer Wipp- und Drehfunktion als besonders flexible Lösung an. Mehrzweckterminals erfordern dagegen die Fähigkeit, schnell zwischen verschiedenen Lastaufnahmemitteln zu wechseln. Das Schnellwechselsystem für Lastaufnahmemittel von Kelude ermöglicht einen raschen Wechsel zwischen Container-Spreader, Greifer und Haken und steigert so die betriebliche Flexibilität des Terminals. Kelude liefert das komplette Sortiment an Hafenkränen und Zubehör – von Containerbrücken über Schiffsentlader bis hin zu Spreader, Drahtseilen und Schienenkomponenten für Portalwippdrehkrane.

Kelude – Servicevorteile für Hafenbetreiber

Kelude ist seit vielen Jahren auf Hebegeräte für Hafen- und Terminalanwendungen spezialisiert. Das Lieferprogramm umfasst die komplette Baureihe an Hafenkränen – von Portalwippdrehkranen über Containerbrücken bis hin zu Portalkranen – für Container-, Schüttgut-, Stückgut- und Mehrzweckterminals. Alle Produkte entsprechen den FEM- und ISO-Normen und sind mit der Korrosionsschutzklasse C5-M für maritime Atmosphäre ausgelegt. Die Exportmärkte umfassen Südostasien, den Nahen Osten und Afrika.

Effizienzlösungen für Containerterminals
Das Herzstück eines Containerterminals (Jahresumschlag 0,5–5 Mio. TEU) ist die Containerbrücke (STS) – mit einer Tragfähigkeit von 40 bis 65 t, einem Arbeitsradius von 35 bis 55 m und einer Hubgeschwindigkeit von 60 bis 90 m/min bei Volllast. Die Containerbrücken von Kelude nutzen Frequenzumrichter-Antriebstechnik mit Superkondensator-Energierückspeisung und senken so den Energieverbrauch pro Containerumschlag um 20 % bis 30 %. Das integrierte Pendeldämpfungssystem (Ausschwingwinkel ≤ ±50 mm) in Verbindung mit einem Positionierungssystem für den LKW-Anschlag ermöglicht eine Umschlagleistung von 25 bis 35 natürlichen Containern pro Stunde und Brücke.
Greiferlösungen für Schüttgutterminals
Für Schüttgutterminals (Kohle, Erz, Getreide) empfiehlt Kelude den MQ-Portaldrehkran mit Greifer – Tragfähigkeit 16 bis 40 t, Arbeitsradius 20 bis 35 m. Das Greifervolumen wird anhand der Schüttgutdichte optimiert (Kohle 0,85 t/m³, Eisenerz 2,2 t/m³, Sojabohnen 0,75 t/m³). Der Greiferkörper besteht aus verschleißfestem Stahl NM400 mit Hartmetall-Auftragsschweißung. Hubwerk und Öffnungs- und Schließmechanismus sind als Doppelmotor mit Einzelantrieb ausgeführt; Einseil- und Vierseilgreifer sind schnell wechselbar.
Flexible Lösungen für Mehrzweckterminals
Mehrzweckterminals müssen Container, Stückgut und Schüttgut gleichermaßen effizient umschlagen können. Kelude empfiehlt hierfür die MQ-Baureihe der Universal-Portalwippdrehkrane (Tragfähigkeit 40 bis 100 t, Ausladung 25 bis 45 m) mit Wechsel-Lastaufnahmemitteln – der Umbau zwischen Container-Spreader, Greifer und Haken dauert nur 20 Minuten. Das Hubwerk arbeitet im Zweigang-Modus (5 m/min bei Volllast, 25 m/min im Leerlauf); Wippen und Drehen erfolgen über eine frequenzgesteuerte Drehzahlregelung, die sowohl präzises Anschlagen von Stückgut als auch effizienten Containerumschlag gewährleistet.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Wie werden Tragfähigkeit und Auslegerreichweite einer Containerbrücke (STS) bemessen?
A: Die Tragfähigkeit ergibt sich aus dem maximalen Containergewicht (40-Fuß-Container ca. 30,5 t) zuzüglich des Gewichts des Lastaufnahmemittels (ca. 10–15 t); empfohlen werden 40–65 t. Die Auslegerreichweite wird anhand der Schiffsbreite plus dem Abstand von der Schiene zur Kaimauer bestimmt – bei einer maximalen Schiffsbreite von 43 m (20 Containerreihen) sind 35–40 m erforderlich. Kelude erstellt auf Basis der hydrologischen Hafendaten und der anlaufenden Schiffstypen eine Auswahl- und Auslegungsempfehlung, die sowohl aktuelle als auch künftige Schiffsgenerationen der nächsten 5–10 Jahre abdeckt.
F: Wie wählt man die Greiferform für einen Portalwippdrehkran im Schüttgutterminal?
A: Die Greiferform wird anhand der Schüttgutdichte ausgewählt: ① Kohle (0,85 t/m³) – leichter Mehrschalengreifer (Volumen 3–6 m³); ② Eisenerz (2,2 t/m³) – schwerer Polypgreifer (Volumen 1,5–3 m³); ③ Sojabohnen (0,75 t/m³) – leichter Doppelschalengreifer (Volumen 4–8 m³); ④ Zementklinker (1,4 t/m³) – mittlerer Greifer (Volumen 2–4 m³). Kelude Schwerindustrie passt Greifervolumen und Maulform individuell an Dichte, Korngröße und Feuchtigkeitsgehalt des tatsächlich umgeschlagenen Materials an.
F: Wie funktioniert das Schnellwechselsystem für Lastaufnahmemittel an einem Mehrzweck-Portalkran?
A: Die Mehrzweck-Portalwippdrehkrane von Kelude sind mit einem vollautomatischen Schnellwechselsystem für Lastaufnahmemittel (QCS, Quick Change System) ausgestattet: Nachdem das Bedienpersonal im Führerhaus den Wechselknopf betätigt hat, senkt sich das aktuelle Lastaufnahmemittel automatisch auf den Wechselrahmen ab und wird dort entriegelt. Anschließend hebt das Hubwerk den Kran auf die Wechselhöhe und dreht ihn automatisch über das Ziel-Lastaufnahmemittel. Danach wird das neue Lastaufnahmemittel abgesenkt, verriegelt und die hydraulischen sowie elektrischen Schnittstellen werden automatisch gekoppelt. Nach erfolgreichem Selbsttest des Systems (Kommunikation und Lastsensoren) ist der Kran sofort einsatzbereit. Der gesamte Wechselvorgang dauert höchstens 20 Minuten und kann von einer einzelnen Person durchgeführt werden.
F: Welches Korrosionsschutzsystem wird für Hafenkrane im maritimen Einsatz empfohlen?
A: Hafenterminals sind einer korrosiven Umgebung mit hoher Salzkonzentration und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Das Beschichtungssystem wird gemäß ISO 12944 C5-M (hohe Korrosivität) ausgelegt: ① Sandstrahlen auf Sa2,5 (Oberflächenrauheit 75–100 μm); ② Epoxid-Zinkgrundierung (80 μm) + Epoxid-Eisenglimmer-Zwischenbeschichtung (80 μm) + Polyurethan-Decklack (80 μm), Gesamttrockenschichtdicke ≥ 240 μm; ③ Kritische Verbindungsstellen und Schrauben werden feuerverzinkt oder mit Dacromet beschichtet; ④ Elektrische Steuerkästen werden aus Edelstahl SUS316L oder FRP-GFK gefertigt. Die Auslegungslebensdauer der Beschichtung beträgt 10–15 Jahre.

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