Kranauswahl im Zementwerk: Hebeplan für Rohstoff, Brennen, Mahlen

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie liefert maßgeschneiderte Kranauswahl-Konzepte für Zementwerke – abgedeckt werden die vier Kernbereiche Rohstoffaufbereitung, Rohmehlmahlung, Klinkerbrand und Zementverpackung. Die Lösungen sind ausgelegt für Tragfähigkeiten von 5 bis 50 t und Spannweiten von 12 bis 36 m; das Investitionsvolumen für die gesamte Hebetechnik der Anlage liegt bei ca. 30.000 bis 400.000 EUR. Im Rohstoffbereich kommen schwere Portalkrane (16–32 t) zum Einsatz, im Mahlbereich Brückenkrane (16–50 t), im Brennbereich hitzebeständige Zweiträger-Brückenkrane (20–50 t) und im Verpackungsbereich Greifer- oder Portalkrane (10–20 t). Damit ist der gesamte Hebe- und Anschlagprozess der Zementproduktionslinie vom Steinbruch bis zum Fertigproduktversand abgedeckt.

Kranauswahl für Zementproduktionslinien

Rohstoffbereich | Brennbereich | Mahlbereich | Verpackung/Versand

Kranauswahl für die vier Gewerke einer Zementproduktionslinie: Rohstoffaufbereitung, Brennprozess, Mahlung sowie Verpackung und Versand.

ZementproduktionslinieKranauswahlKonzept——Rohmaterial/Brennprozess/Mahlprozess/vier Verpackungsabschnitte

Bereich 1: Rohstoffaufbereitung

• Tragfähigkeit: 10 t – 32 t, MH-Typ / Greiferbrückenkran

• Kalkstein, Ton, Eisenerz

• Schwerlast-Greifer / Staubschutz

• Staubdichtung

Schwerlast-Greifer | Staubdichtung

Bereich 2: Brennprozess

• Tragfähigkeit: 16 t – 50 t, hitzebeständiger Brückenkran

• Hochtemperaturbeständig bis 120 °C+

• Wartung von Drehrohrofen und Kühler

• Anschlagen für Schamottstein-Wechsel

Hochtemperaturbeständig | Schamottstein-Wechsel

Bereich 3: Mahlprozess

• Tragfähigkeit: 10 t – 32 t, LD-/LH-Typ Brückenkran

• Wechsel der Mühlen-Verschleißplatten

• Wartung von Getriebe und Motor

• Hohe Staubbelastung / Abdichtung

Verschleißplatten | Hohe Staubbelastung

Bereich 4: Verpackung/Versand

• Tragfähigkeit: 3 t – 10 t, LD-Typ / Elektrohebezeug

• Wartung der Verpackungsmaschine

• Schüttgut-Verladesystem

• Staubschutz / Abdichtung

Verpackung/Schüttgut | Staubschutz

Auswahlparameter der vier Anlagenbereiche im Vergleich

Industriekrane für höchste Ansprüche

Maßgeschneiderte Kranlösungen für die anspruchsvolle Prozessindustrie – robust, präzise und langlebig.

In der Schwerindustrie sind Ausfallzeiten und Sicherheitsrisiken keine Option. Unsere Industriekrane sind darauf ausgelegt, unter extremen Bedingungen zuverlässig zu arbeiten – bei hohen Umgebungstemperaturen, staubiger Umgebung oder im Dauerbetrieb. Jede Krananlage wird individuell auf Ihre Prozessanforderungen abgestimmt und erfüllt die strengen Anforderungen der DIN-Normen.

Von der Planung über die Fertigung bis zur Wartung bieten wir Komplettlösungen aus einer Hand. Unsere Brückenkrane, Portalkrane und Prozesskrane überzeugen durch hohe Tragfähigkeit, präzise Steuerung und eine auf Langlebigkeit ausgelegte Konstruktion.

Kranlösungen für die Prozessindustrie

Unsere Krane sind speziell für die Anforderungen der Prozessindustrie konzipiert. Sie gewährleisten einen sicheren und effizienten Materialfluss – auch unter schwierigsten Bedingungen.

Hohe Betriebssicherheit

Redundante Sicherheitssysteme und hochwertige Komponenten minimieren das Risiko von Ausfällen und schützen Personal sowie Material.

Präzises Lastmanagement

Dank feinfühliger Steuerung und moderner Antriebstechnik positionieren unsere Krane auch schwere Lasten millimetergenau.

Robuste Bauweise

Die Konstruktion ist auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und trotzt den Belastungen des industriellen Dauerbetriebs.

Typische Einsatzbereiche

Unsere Krane finden in zahlreichen Branchen der Schwerindustrie Anwendung. Sie sind die zuverlässige Schnittstelle für den Transport schwerster Lasten.

Branche Typische Anwendung
Stahl- und Aluminiumwerke Transport von Brammen, Coils und flüssigem Metall
Energieerzeugung Wartung von Turbinen und Generatoren
Abfallentsorgung & Recycling Umschlag von Altlasten und Wertstoffen
Chemische Industrie Handhabung von Rohstoffen und Fertigprodukten

Die genaue Auslegung des Krans hängt von Ihren spezifischen Prozessen, den Lasten und der Umgebungsbedingungen ab. Wir beraten Sie gerne.

Individuelle Beratung für Ihre Krananlage

Ob Neubau, Erweiterung oder Modernisierung – wir finden die passende Lösung. Sprechen Sie mit unseren Ingenieuren über Ihre Anforderungen.

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Parameter PositionRohmaterialBrennenMahlungVerpackung und Versand
empfohlenes ModellMH-Typ/GreiferbrückenkranHochtemperaturbeständig BrückenbauartLD/LH-Typ BrückenbauartLD-Typ/Hebezeug
Tragfähigkeit10t~32t16t~50t10t~32t3t~10t
besondere AnforderungenSchwerlast Greifer/StaubschutzHochtemperaturbeständig120℃+Verschleißplatte Austausch/StaubdichtVerpackungsmaschine/Staubschutz
SteuerungsartBoden FunkfernsteuerungFunkfernsteuerung+FührerhausBoden FunkfernsteuerungBoden Funkfernsteuerung
300.000–4 Mio. €
Gesamtinvestition der Anlage
5–50 t
Tragfähigkeit
12–36 m
Spannweite
A5–A7
Triebwerksgruppe
Temperaturbeständig bis 150 °C
Brennzone
2.500–10.000 t/Tag
Zementproduktionskapazität

Kranspezifische Anforderungen in der Zementproduktion

Im Rohmaterialbereich übernehmen schwere Greiferbrückenkrane das Erfassen und Umschlagen von Kalkstein und anderen Rohstoffen. In der Brennzone herrschen hohe Temperaturen rund um Drehrohrofen und Kühler – hier sind hochtemperaturbeständige Brückenkrane unerlässlich. In der Mahlanlage zählt der Wechsel der Verschleißplatten an den Mühlen zu den zentralen Aufgaben der regelmäßigen Wartung.

Verpackung, Versand und Gesamtwerkslösung

Für die Wartung von Verpackungsmaschinen und der Verladeanlage für losen Zement genügen in der Regel Krane vom LD-Typ oder Elektrohebezeuge. Kelude bietet einheitliche Kranlösungen für die gesamte Fertigungslinie im Zementwerk.

Kelude – Servicevorteile für die Zementindustrie

Kelude ist seit vielen Jahren auf Kransysteme für die Zementherstellung spezialisiert. Für moderne Trockenverfahren-Zementlinien liefern wir durchgängige Kranlösungen – vom Brecher bis zur Zementverpackung. Das Produktprogramm umfasst schwere Portalkrane, hitzebeständige Brückenkrane sowie die komplette Baureihe an Greiferbrückenkranen. Über 50 Zementproduktionslinien in China sind mit unserer Hebetechnik ausgestattet.

Schwere Portalkrane für das Rohstofflager
Für das Be- und Entladen von Zementrohstoffen (Kalkstein, Schieferton, Sandstein usw.) empfehlen sich MG-Portalkrane (16–50 t) oder Greiferbrückenkrane. Kalkstein hat eine Schüttdichte von 1,5–1,7 t/m³; das Greifervolumen wird auf die Aufgabelleistung des Brechers ausgelegt. Die Portalkrane von Kelude sind mit Frequenzumrichtern und Pendeldämpfungssystem ausgestattet und arbeiten koordiniert mit den Rückladegeräten im Vormischbett.
Hitzebeständige Krane für die Brennzone
Die Wartung von Drehrohrofen (Φ3–6 m, Länge 40–100 m) und Vorwärmerstufen C1–C5 erfordert hitzebeständige Brückenkrane (20–50 t). Die Umgebungstemperatur liegt bei 80–120 °C, in der Nähe der Ofenhaube können bis zu 200 °C erreicht werden. Kelude setzt auf isolierte Motoren der Klasse H, wassergekühlte elektrische Steuerkästen und eine keramische Faserisolierung als Wärmeschutz für den Hauptträger. Das Drahtseil ist bis 200 °C temperaturbeständig, die Bremsen sind mit hochtemperaturfesten Reibbelägen ausgestattet.
Verpackung und Verladebereich
Im Verpackungs- und Versandbereich (Sack- und Silozement) empfehlen sich MH-Portalkrane (10–20 t) oder Greiferbrückenkrane zur Abdeckung der Verladestellplätze. Das Palettieren von Sackzement (50 kg pro Sack, 1,5 t pro Palette) sowie das Verladen von Silozement erfordern Kranunterstützung. Kelude bietet automatische Lastaufnahmemittel zum Palettieren an – damit sind 60–100 Paletten pro Stunde verladebar.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche Tragfähigkeit ist für die Wartung von Brechern in der Zementproduktionslinie erforderlich?
A: Die Wartung von Brechern im Kalksteinbergbau (Prall- oder Hammerbrecher, Rotordurchmesser Φ1,5–2,5 m, Gewicht 15–40 t) umfasst das Ziehen des Rotors (8–25 t), den Austausch der Hammerreihen (0,5–2 t pro Reihe) sowie den Wechsel der Verschleißplatten. Kelude empfiehlt für die Brecherwerkstatt einen schweren Brückenkran mit 16/3,2 t oder 32/5 t Tragfähigkeit: Der Haupthaken dient zum Ziehen des Rotors, der Hilfshaken zum Heben und Transportieren von Hämmern und Verschleißplatten. Da die Staubkonzentration im Rohstoffbereich der Zementproduktionslinie extrem hoch ist (50–100 mg/m³), ist eine Staubschutz-Konfiguration des Krans unverzichtbar.
F: Welches Hebekonzept wird für den Austausch des Reifens eines Zementdrehrohrofens empfohlen?
A: Der Austausch des Ofenreifens (Φ3–6 m, Breite 400–800 mm, Gewicht 15–40 t) erfordert den Einsatz von Kränen mit großer Tragfähigkeit. Dieser Austausch wird in der Regel im Rahmen des Generalüberholungsintervalls des Drehrohrofens durchgeführt (Bauzeit 7–15 Tage). Kelude Schwerindustrie empfiehlt einen 50–100-t-Autokran oder einen 200–500-t-Raupenkran als Haupthebezeug, ergänzt durch Hydraulikwinden für die Positionierung und Feinkorrektur des Reifens. Der Reifenwechsel zählt zu den anspruchsvollsten Anschlagarbeiten in einer Zementproduktionslinie und erfordert einen detailliert ausgearbeiteten Hebeplan.
F: Welche Anforderungen gelten für die Verladekrane von Zementverpackungsmaschinen?
A: Für den Verladebereich von Zementverpackungsmaschinen (Drehtyp mit 8–12 Ausläufen, Produktionskapazität 80–120 t/h) empfehlen wir einen MH-Portalkran (10–20 t) oder einen mobilen Verlader. Die Verladegeschwindigkeit von Sackzement (50 kg/Sack, 1,5 t pro Palette) und Big Bags (500–1000 kg/Sack) wirkt sich direkt auf die Versandeffizienz aus. Kelude empfiehlt ein automatisches Palettier- und Verladesystem: Der Sackzement durchläuft Verpackungsmaschine, Sackbegradiger, Sackreiniger und Palettierer vollautomatisch – mit einer Verladeleistung von 120–160 t/h.
F: Welche Korrosionsschutzanforderungen gelten für Krane in Zementproduktionslinien?
A: Eine Zementproduktionslinie umfasst vier Fertigungsabschnitte mit stark unterschiedlichen Umgebungsbedingungen: Rohmaterialaufbereitung (hohe Staubbelastung), Brennprozess (hohe Temperaturen + saure Gase wie SO₂/NOx), Mahlprozess (hohe Temperaturen + alkalische Umgebung) sowie Verpackung (Staub und Feuchtigkeit). Kelude bietet eine bereichsspezifische Korrosionsschutzlösung: Im Rohmaterialbereich kommen feuerverzinkte Komponenten mit Epoxid-Zinkgrundierung (80 μm) und Polyurethan-Decklack (60 μm) zum Einsatz; im Brennbereich werden hitzebeständige Beschichtungen und Edelstahl-Schaltkästen verwendet; im Mahlbereich sorgen Polyurethan-Decklack und Staubschutz-Abdichtung für Schutz; im Verpackungsbereich werden Edelstahl-Elektrohebezeuge auf feuerverzinkten Schienen eingesetzt. Die Korrosionsschutzlebensdauer ist für alle Fertigungsabschnitte auf mindestens 8 Jahre ausgelegt.

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