GB/T 31051.1-2014 Krane Klassifizierung Norm

DIN 15018 – „Krane – Begriffe und Klassifizierung, Teil 1: Allgemeine Begriffe“ ist die Grundnorm für das Terminologiesystem der Kranklassifizierung. Die Norm legt die grundlegende Klassifizierungsmethode, allgemeine Begriffe und Definitionen für Krane fest und umfasst Klassifizierungssysteme nach Bauart, Einsatzweise und Typ des Hubwerks.

DIN 15018 ist die grundlegende allgemeine Norm der Reihe „Krane – Begriffe und Klassifizierung“ und vereinheitlicht die Begriffsdefinitionen und das Klassifizierungssystem für Krane. Die Norm umfasst die Definition, die Grundbauarten und die Klassifizierungsmethoden von Kranen und bildet damit das Fundament aller weiteren Normen der Kranbranche. Dieser Artikel erläutert systematisch die Kerninhalte der Norm.

DIN 15018 – Kranbegriffe und Klassifizierung


Normpositionierung und Klassifizierungssystem

DIN 15018 ist Teil 1 der Reihe „Krane – Begriffe und Klassifizierung“ und ein zentraler Bestandteil des grundlegenden Normensystems für Krane. Im Gegensatz zur Reihe ISO 4306 (die sich auf die Terminologie der einzelnen Krantypen konzentriert) befasst sich DIN 15018 in erster Linie mit der Klassifizierung von Kranen und unterteilt diese systematisch nach mehreren Dimensionen: Nach der Bauart werden Brückenkrane (Brücken-, Portal- und Halbportalkrane), Auslegerkrane (Turmdrehkrane, fahrbare Krane, Portalwippdrehkrane, Mastkrane, Schwimmkrane usw.) und Kabelkrane unterschieden. Nach der Bewegungsart wird zwischen ortsfesten Kranen, Mobilkranen und selbstfahrenden Kranen unterschieden. Nach dem Hubwerk wird zwischen Seilkranen, Hydraulikzylinderkranen und Elektrohebezeugkranen unterschieden.

Klassifizierungsdimensionen von Kranen

Die Norm klassifiziert Krane nach folgenden Dimensionen: Nach der Bauart der Brückenkonstruktion – Einträger-Brückenkran, Zweiträger-Brückenkran (jeweils mit Kastenträger, Fachwerkträger usw.), Einträger-Verfahrkran, Zweiträger-Portalkran. Nach der Bauart der Auslegerkonstruktion – Turmkran mit Wippausleger, Turmkran mit Kletterausleger, Autokran, Raupenkran, All-Terrain-Kran, geländegängiger Mobilkran, Portalwippdrehkran, Mastkran, Schwimmkran, Schienenkran, Deckskran, Schwenkkran. Nach dem Lastaufnahmemittel – Hakenkran, Greiferkran, Elektromagnetkran (mit Hebemagnet), Kombikran für Haken und Greifer, Hüttenkran (mit Mulde, Greifer (Klemme), Beschickung, Gießen usw.). Nach Arbeitsklasse – Krane der Stufen A1 bis A8. Darüber hinaus wird nach Einsatzbereich unterschieden: Werkstattkran, Lagerkran, Umschlagkran, Werftkran, Hafenkran, Baukran usw.

Drei Hauptbauarten
Brücken-/Ausleger- Kabelkran
Nach Bewegungsart
Ortsfest/Mobil Selbstfahrend
Nach Lastaufnahmemittel
Haken/Greifer/Magnet Hüttenkran
Nach Arbeitsklasse
A1~A8 Nutzung+Last
Nach Einsatzbereich
Werkstatt/Lager/Hafen Werft/Bau
Lastvielfaches
Vielfaches = Rollenblock Drahtseil-Stränge

Definition allgemeiner Begriffe

Die Norm definiert die allgemeinen Begriffe für Krane präzise: Nenntragfähigkeit – die maximale Tragfähigkeit, die der Kran heben darf (einschließlich Gewicht des Lastaufnahmemittels). Spannweite – der horizontale Abstand zwischen den Schienenmitten der Kranfahrbahnschiene bei Brückenkranen. Ausladung – der horizontale Abstand zwischen der Drehachse und der vertikalen Lastlinie des Lastaufnahmemittels bei Auslegerkranen. Lastmoment – das Produkt aus Tragfähigkeit und zugehöriger Ausladung; ein umfassender Kennwert für die Tragfähigkeit von Auslegerkranen. Arbeitsklasse – ein kombinierter Klassifizierungskennwert, der den Volllastgrad und die Nutzungshäufigkeit eines Krans widerspiegelt; Kombination aus Nutzungsklasse (U0–U9) und Lastkollektiv (Q1–Q4). Hubhöhe – der vertikale Abstand vom Boden bis zur höchsten Position des Hakens. Lastabsenkungshöhe – der vertikale Abstand vom Boden bis zur tiefsten Position des Hakens (bei Kranen mit Unterflurbereich). Lastvielfaches – die Anzahl der Hubseilstränge, die um den Rollenblock geführt werden; je größer das Lastvielfaches, desto höher die Nenntragfähigkeit, aber desto geringer die Hubgeschwindigkeit.

Verhältnis der Terminologienormen

Das Verhältnis zwischen DIN 15018 und der Reihe ISO 4306: Die Reihe ISO 4306 klassifiziert Krane nach Krantyp (Teil 1: Allgemeine Grundsätze, Teil 2: Fahrbare Krane, Teil 3: Turmkrane, Teil 5: Brücken- und Portalkrane) und definiert schwerpunktmäßig die typspezifischen Begriffe für Konstruktion und Triebwerk. Die Reihe DIN 15018 befasst sich mit dem Klassifizierungssystem und beantwortet die Fragen „Wie werden Krane klassifiziert?“ und „Wo liegen die Abgrenzungen zwischen den einzelnen Krantypen?“. Beide Normen ergänzen einander: Zunächst wird über DIN 15018 die Klassenzugehörigkeit des Krans bestimmt, anschließend können über den entsprechenden Teil der ISO 4306 die spezifischen Begriffsdefinitionen des jeweiligen Krantyps nachgeschlagen werden. Diese beiden Normen bilden die zwei Säulen des Terminologiesystems für Krane. Das technische Team von Kelude Schwerindustrie kommuniziert bei der Produktauswahl mit dem Kunden auf Basis des Klassifizierungssystems dieser Norm, um eine präzise und eindeutige Beschreibung des Krantyps sicherzustellen.


Vergleichstabelle für Kranbegriffe und Klassifizierung

Die folgende Vergleichstabelle zeigt die zentralen Parameter der Kranbegriffe und Klassifizierung als Referenz für Auswahl und Betrieb.

Kelude Portalkrane

Kelude Portalkrane sind für den industriellen Dauerbetrieb konzipiert. Sie bieten hohe Tragfähigkeit, eine große Arbeitsfläche und eine hohe Betriebssicherheit. Dank der robusten Konstruktion und der präzisen Steuerung sind sie ideal für Werkhallen, Logistikzentren und Umschlagplätze.

Robuste Doppelträger-Konstruktion für höchste Belastungen

Der Portalkran ist als Zweiträger-Bauweise mit einer Spannweite von bis zu 35 m ausgelegt. Die Hauptträger sind als Kastenprofil ausgeführt und mit einem Laufsteg sowie einem beidseitigen Geländer ausgestattet. Die Fahrbahn für die Katze ist auf der oberen Flanschfläche der Hauptträger aufgeschweißt. Das gesamte System ist für eine intensive Nutzung bei bis zu A5-Arbeitszyklus (DIN 15018) ausgelegt.

Tragfähigkeit5 t bis 50 t
Spannweitebis 35 m
Hubhöhe6 m bis 18 m
ArbeitszyklusA5 nach DIN 15018

Präzise Steuerung und zuverlässige Sicherheitstechnik

Die Kransteuerung erfolgt über eine funkgesteuerte Fernbedienung mit mehrstufigen Tastern für eine feinfühlige Lastpositionierung. Alle Bewegungen – Heben, Senken, Katzfahrt und Kranfahrt – sind stufenlos regelbar. Ein integriertes Überlastschutzsystem verhindert zuverlässig das Heben von Lasten über der Nenntragfähigkeit. Die Endschalter an allen Bewegungsachsen sowie die Not-Halt-Funktion gewährleisten ein Höchstmaß an Betriebssicherheit.

Einfache Montage und wartungsfreundlicher Aufbau

Die Krananlage wird als vormontierte Baugruppen geliefert, was die Montagezeit auf der Baustelle erheblich reduziert. Die Laufräder der Kranbrücke sind mit wartungsfreien Wälzlagern ausgestattet. Alle relevanten Komponenten wie Getriebe, Bremsen und Elektrik sind über gut zugängliche Wartungsöffnungen erreichbar. Ein optionaler Inspektionsgang entlang der Hauptträger erleichtert die regelmäßige Prüfung gemäß EN 13000.

Anpassungsfähig an Ihre Einsatzbedingungen

Der Kelude Portalkran kann in verschiedenen Ausführungen geliefert werden: mit Einzel- oder Doppelträger, als Auflegekran oder mit vollständiger Einbaurahmen-Konstruktion. Auf Wunsch sind Sonderausführungen mit Explosionsschutz (ATEX) oder mit Krankenhaus-Ausstattung für den Einsatz in sensiblen Bereichen erhältlich. Die Steuerung kann wahlweise als Funkfernbedienung oder über eine hängende Steuerstation ausgeführt werden.

Technische Daten im Überblick

AntriebsartElektrisch, 380 V / 50 Hz
SteuerungFunkfernbedienung oder hängende Steuerstation
HubwerkElektroseilzug mit zweistufiger Getriebeübersetzung
Katzfahrgeschwindigkeit0,5 – 20 m/min (stufenlos)
Kranfahrgeschwindigkeit0,5 – 40 m/min (stufenlos)
SchutzartIP55
IsolationsklasseF

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F:
Welche Garantie bietet Kelude auf Portalkrane?A: Kelude gewährt eine Garantie von 24 Monaten auf alle mechanischen und elektrischen Komponenten. Die Garantie umfasst Material- und Verarbeitungsfehler, jedoch keine Verschleißteile.

F:
Kann der Portalkran im Außenbereich eingesetzt werden?A: Ja, mit der optionalen Wetterschutzausführung (Schutzart IP56) und einer speziellen Korrosionsschutzbeschichtung ist der Kran für den Einsatz im Freien geeignet.

F:
Wie lange dauert die Lieferung eines Standard-Portalkrans?A: Die Lieferzeit für einen Standardkran beträgt in der Regel 6–8 Wochen nach Auftragsbestätigung. Sonderanfertigungen können je nach Aufwand länger dauern.

F:
Bietet Kelude auch Wartungsverträge an?A: Ja, wir bieten maßgeschneiderte Wartungsverträge an, die regelmäßige Inspektionen, Wartung und vorbeugende Instandhaltung gemäß den Herstellervorgaben und EN 13000 umfassen.

← Tabelle seitlich wischen →
KlassifizierungsdimensionKategorieBezeichnungDefinitionsbeschreibungTypische Bauart
nachBauartBrückenkran/Portalkran/Turmdrehkran/AuslegerHauptträgerKonstruktion+AbstützungsartQD/LH/MG/QTZ
nach EinsatzbereichAllzweck-/Hütten-/explosionsgeschützt/IsolationSonder-UmgebungsanpassungsfähigkeitYZB/BQ/BY
nach VerfahrartBefestigungBrückenkran/fahrbarFahrbarkeitPortalkran/Mobilkran auf Gummibereifung
nachHubwerkHebezeugBrückenkran/HubwerkBrückenkranHeben / AnhebenAntriebsartCD1/QD

Häufige Fragen

F: Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Brückenkran und einem Auslegerkran?
A: Der Brückenkran (Brückenkran oder Portalkran) zeichnet sich konstruktiv dadurch aus, dass der Brückenträger an beiden Enden entweder direkt über das Fahrwerk auf der Schiene aufliegt (Brückenkran) oder über Stützbeine auf bodenverlegten Schienen abgestützt wird (Portalkran). Die Last wird senkrecht unterhalb der Kranbrücke angehoben und kann über die Laufkatze horizontal entlang des Hauptträgers verfahren werden. Der Auslegerkran (Turmdrehkran, Mobilkran, Wippdrehkran usw.) hingegen nutzt den Ausleger zum Heben und Wippen der Last; der Ausleger kann dabei um 360° um die Drehachse rotieren. Der wesentliche Unterschied in der Praxis: Der Brückenkran bewegt die Last nur in zwei Richtungen entlang der Schienen (Heben + Laufkatze + Kranbrücke), während der Auslegerkran die Last im dreidimensionalen Raum an jeder beliebigen Position positionieren kann (Heben + Drehen + Wippen). Für die Auswahl gilt: Ist eine geradlinige Lastaufnahme in einer begrenzten Werkshalle gefragt, ist der Brückenkran die richtige Wahl; sind Hubarbeiten im offenen Gelände mit voller Bewegungsfreiheit erforderlich, empfiehlt sich der Auslegerkran.
F: Wie wird die Triebwerksgruppe A1–A8 eines Krans bestimmt?
A: Die Triebwerksgruppe ergibt sich aus der Kombination von Nutzungsklasse und Lastkollektiv. Die Nutzungsklasse U0–U9 beschreibt die Häufigkeit der Nutzung des Krans und wird anhand der Gesamtzahl der Arbeitszyklen eingeteilt (U0: ≤ 16.000 Zyklen, U9: ≥ 5 Mio. Zyklen). Das Lastkollektiv Q1–Q4 gibt an, wie stark der Kran im Betrieb belastet wird – von Q1 (selten Volllast) bis Q4 (häufig Volllast). Aus der Kombination beider Faktoren wird die Triebwerksgruppe über eine Tabelle ermittelt. Beispiel: U5 (320.000–630.000 Zyklen) × Q2 (durchschnittliche Last zwischen 1/8 und 1/3 der Nennlast) ergibt die Gruppe A4. Übliche Zuordnungen: A3 und darunter für Wartung und Montage, A4–A5 für allgemeine Werkstatt- und Lageranwendungen, A6 für schwere Betriebe (z. B. Metallurgie) sowie A7–A8 für besonders schwere Einsätze (Hafen und kontinuierliche Produktion). Je höher die Triebwerksgruppe, desto länger ist die Ermüdungslebensdauer der Bauteile ausgelegt – und desto höher der Preis.
F: Was versteht man unter dem „Lastvielfachen“ und wie wird es gewählt?
A: Das Lastvielfache (m) bezeichnet die Anzahl der tragenden Hubseilstränge, die über die Hakenflaschenrollen der Unterflasche geführt werden. Es ergibt sich aus der Anzahl der Seilstränge zwischen der festen Seilbefestigung an der Trommel und der Hakenflasche. Je größer das Lastvielfache, desto geringer die Zugkraft pro Seilstrang (F=Q/m·η), wodurch schwerere Lasten gehoben werden können – allerdings sinkt die Hubgeschwindigkeit entsprechend (v_Haken=v_Seil/m). Ein kleines Lastvielfaches (m=2~4) gilt für leichte Lasten und schnelles Anschlagen, z. B. beim Be- und Entladen. Ein großes Lastvielfaches (m=6~10) eignet sich für schwere Lasten und langsames Heben, etwa in der Metallurgie oder beim Gießen. Bei Brücken- und Portalkranen liegt das Lastvielfaches des Haupthubwerks üblicherweise zwischen 4 und 10, das des Hilfshubwerks zwischen 2 und 4. Die Auswahl erfolgt in Abstimmung auf die geforderte Tragfähigkeit und Hubgeschwindigkeit des jeweiligen Einsatzfalls.
F: Wie lässt sich die erforderliche Hubhöhe bei der Kranauswahl bestimmen?
A: Die Hubhöhe bezeichnet den vertikalen Abstand zwischen dem Boden (bzw. der Kranfahrbahn) und der höchsten Arbeitsstellung des Hakens. Zur Ermittlung der Hubhöhe gilt folgende Berechnungsformel: H ≥ h1 + h2 + h3 + h4 + h5. Dabei steht h1 für die maximale Höhe des Lastguts, h2 für die Anschlaghöhe (Abstand zwischen der Lastoberkante und der Hakenunterkante), h3 für die Höhe des höchsten zu überwindenden Hindernisses, h4 für die Sicherheitsmarge (üblicherweise 500–1000 mm) und h5 für den verbleibenden Abstand zwischen dem Haken in höchster Stellung und der Trommelunterkante (sichere Höhe). Bei Brückenkranen wird die Hubhöhe durch die lichte Höhe der Werkshalle begrenzt: Die lichte Hallenhöhe muss mindestens der Summe aus Hubhöhe, eingefahrener Hakenflasche, Bauhöhe der Laufkatze und dem Einbauraum zwischen Schiene und Hallendach entsprechen. Bei Turmkranen sind bei der Hubhöhe sowohl die freistehende Höhe als auch die Ankerhöhe zu berücksichtigen.

Verwandte Beiträge

contact

contact us

phone:
+86 13903802779

mail:3915269@qq.com

Working hours: Monday to Friday

Wechat
Wechat
SHARE
TOP