JB/T 1307-2012 Elektro-Einträger-Hängekran Normen und Anwendung


Produktklassifizierung und technische Parameter

Die Norm JB/T 1307-2012 gilt für Elektro-Einträger-Hängekrane, die auf der unteren Flanschfläche von I-Träger-Schienen laufen. Der Hängekran wird direkt an der unteren Flanschfläche des Werkshallendachs oder des Kranbahnträgers montiert und benötigt keine separaten Stützpfeiler, wodurch wertvoller Raum in der Werkshalle eingespart wird. Die Nenntragfähigkeit ist in den Stufen 0,5 t, 1 t, 2 t, 3 t und 5 t verfügbar, die Spannweite reicht von 3 bis 12 m.

Die Hubgeschwindigkeit beträgt 8 m/min (eine Geschwindigkeit) oder 8/0,8 m/min (Zweigang), die Fahrgeschwindigkeit 20/5 m/min (Zweigang). Als Kranbahn dienen I-Träger (I20a–I45a), die auf das Dachstuhl der Werkshalle geschweißt werden; die Ebenheitsabweichung darf 1/1000 nicht überschreiten.



Technische Anforderungen und Sicherheitseinrichtungen

Die Norm stellt spezifische Anforderungen an die Konstruktionsteile: Der Hauptträger besteht aus einem I-Träger oder einem kombinierten I-Profil, wobei die untere Flanschfläche als Lauffläche für die Laufkatze des Elektrohebezeugs dient. Die Überhöhung des Hauptträgers beträgt S/1000 bis S/500. Der Kopfträger wird über Hochfeste Schrauben mit dem Hauptträger verbunden. Das Kranfahrwerk verwendet ein Kompaktgetriebe, wobei das Antriebsrad direkt über die Abtriebswelle des Getriebes angetrieben wird.

Die Laufräder bestehen aus Stahlguss ZG310-570 oder Schmiedestahl 65Mn; die Lauffläche wird durch Abschrecken auf eine Härte von HB300–380 gebracht. Zu den Sicherheitseinrichtungen gehören der Traglastbegrenzer (automatische Abschaltung des Hubwerks bei Überschreitung der Nennlast um 110 %), der Hubhöhenbegrenzer (automatischer Stopp bei Erreichen der höchsten Hakenposition), der Kranfahrweg-Endschalter (automatischer Stopp an den Endpositionen der Schiene) sowie Puffer zur Absorption der Aufprallenergie am Schienenende. Die Steuerspannung beträgt Schutzkleinspannung 36 V oder 48 V. Die Norm legt detaillierte Anforderungen an die Konstruktionsteile des Elektro-Einträger-Hängekrans fest.

Der Hauptträger besteht aus einem I-Träger (I20a–I45a) oder einem kombinierten I-Profil; die untere Flanschfläche dient als Lauffläche für die Laufkatze des Elektrohebezeugs. Im Leerlauf muss der Hauptträger eine Überhöhung von S/1000 bis S/500 aufweisen, um sicherzustellen, dass er unter Nennlast keine übermäßige Durchbiegung erfährt. Der Kopfträger ist eine Schweißkonstruktion aus Profilstahl und wird über Hochfeste Schrauben mit dem Hauptträger verbunden.

Die Norm legt fest, dass die Durchbiegung in der Mitte der Spannweite des Hauptträgers unter Nennlast 1/400 der Spannweite nicht überschreiten darf – ein entscheidender Faktor für einen ruhigen Lauf des Hebezeugs und eine hohe Positioniergenauigkeit. Das Kranfahrwerk muss mit einem Drei-in-Eins-Getriebe (integrierter Getriebemotor mit Bremse) ausgestattet sein, das im Kopfträger montiert wird. Das Antriebsrad wird direkt über die Abtriebswelle des Getriebes angetrieben; die Laufräder sind über Radachsen mit dem Kopfträger verbunden.

Die Laufräder bestehen aus Stahlguss ZG310-570 oder Schmiedestahl 65Mn; die Lauffläche wird durch Abschrecken auf eine Härte von HB300–380 gebracht. Der Raddurchmesser richtet sich nach der Tragfähigkeit – für 0,5 bis 5 t werden Räder mit Φ100–Φ200 mm verwendet.

Zu den Sicherheitseinrichtungen gehören der Traglastbegrenzer (automatische Abschaltung des Hubwerks bei Überschreitung der Nennlast um 110 %), der Hubhöhenbegrenzer (automatischer Stopp bei Erreichen der höchsten Hakenposition), der Kranfahrweg-Endschalter (automatischer Stopp an den Endpositionen der Schiene) sowie Puffer zur Absorption der Aufprallenergie am Schienenende. Die Steuerspannung beträgt Schutzkleinspannung 36 V oder 48 V.

Tragfähigkeit
Tragfähigkeit(t) Spannweite(m) I-Träger Hebezeug Typ Betriebsart
0.5 ≤6 I20a CD1-05 Manuell/Elektrisch
1 ≤8 I25a CD1-10 Elektrisch
2 ≤10 I28a CD1-20 Elektrisch
3 ≤12 I32a CD1-30 Elektrisch
5 ≤12 I45a CD1-50 Elektrisch

Prüf- und Inspektionsanforderungen

Die Werksabnahme umfasst die Leerlaufprüfung (mindestens 5 vollständige Fahrzyklen), die Nennlastprüfung (jeweils 3 Hub- und Kranfahrvorgänge), die statische Belastungsprüfung mit 1,25-facher Nennlast (Haltezeit 10 Minuten) sowie die elektrische Isolationsprüfung (Isolationswiderstand ≥ 1 MΩ). Die Typprüfung wird alle 2 Jahre durchgeführt und umfasst sämtliche Werksabnahmepunkte sowie die Dauerprüfung. Während des Betriebs ist alle sechs Monate eine umfassende Sicherheitsprüfung erforderlich. Ab einer Tragfähigkeit von ≥ 3 t unterliegt der Kran der behördlichen Überwachung als Spezialausrüstung.

Die normgemäße Werksabnahme umfasst die Leerlaufprüfung (mindestens 5 vollständige Fahrzyklen zur Kontrolle der Laufruhe), die Nennlastprüfung (jeweils 3 Hub- und Kranfahrvorgänge), die statische Belastungsprüfung mit 1,25-facher Nennlast (Haltezeit 10 Minuten, Prüfung auf bleibende Verformung) sowie die elektrische Isolationsprüfung (Isolationswiderstand ≥ 1 MΩ). Die Typprüfung erfolgt alle 2 Jahre und beinhaltet sämtliche Werksabnahmepunkte sowie die Dauerprüfung (mindestens 100 Stunden Dauerbetrieb zur Beurteilung der Zuverlässigkeit aller Antriebskomponenten).

Im laufenden Betrieb ist alle sechs Monate eine umfassende Sicherheitsprüfung durchzuführen, einschließlich Funktionstest der Sicherheitseinrichtungen und Inspektion der Hauptstruktur. Ab einer Tragfähigkeit von ≥ 3 t unterliegt der Kran der behördlichen Überwachung als Spezialausrüstung – die Nutzungsregistrierung ist vor der Inbetriebnahme bzw. innerhalb von 30 Tagen nach Inbetriebnahme bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für Spezialausrüstung zu beantragen. Alle zwei Jahre ist eine umfassende Inspektion vorgeschrieben.

Die tägliche Wartung konzentriert sich auf die Kontrolle der Verbindungsbolzen der Schienen, den Verschleiß der Laufräder der Laufkatze sowie die Ansprechempfindlichkeit der Endschalter. Kelude Schwerindustrie bietet begleitende Dienstleistungen für Hängekrane gemäß der Norm an.

Prüfpositionen technische Anforderungen Zyklus Norm
Leerlaufprüfung Gesamthub≥5Spiel Werksabnahme §6.1
Nennlast Heben / Anheben/Betriebs-3Spiel Werksabnahme §6.2
Statische Belastungsprüfung 1.25fach×10min jährlich §6.3
Isolationsprüfung ≥1MΩ halbjährlich §6.4
Sicherheitsprüfung gründliche Untersuchung halbjährlich §7.1

Häufige Fragen

F: Worin unterscheidet sich der Elektro-Einträger-Hängekran vom Standard-LD-Typ?

A: Der Hängekran wird direkt am Unterflansch des Kranbahnträgers oder der Dachkonstruktion der Werkshalle montiert. Eine separate Kranbahn mit Stützen ist nicht erforderlich, was wertvolle Hallenfläche spart. Die Tragfähigkeit beträgt ≤ 5 t, die Spannweite ≤ 12 m. Der LD-Typ verfügt über eine eigene Kranbahn und erreicht Tragfähigkeiten bis 20 t. Der Hängekran eignet sich für leichte Anschlagarbeiten, der LD-Typ für den allgemeinen Hebezeugbetrieb.

F: Welche Anforderungen gelten für die Schienenmontage bei Hängekranen?

A: Die Schiene besteht aus einem I-Träger (I20a–I45a), der mit der Dachkonstruktion der Werkshalle verschweißt wird. Die Ebenheit darf maximal 1/1000 betragen, die Geradheit maximal ± 3 mm über die gesamte Länge. Der Stoßspalt zwischen den Schienenstößen ist auf ≤ 2 mm und der Höhenversatz auf ≤ 1 mm zu begrenzen. Die Schiene muss zuverlässig geerdet sein. Der Unterflansch dient als Lauffläche für die Laufräder und ist sauber und ölfrei zu halten.

F: Welche Sicherheitseinrichtungen sind bei Hängekranen vorgeschrieben?

A: Der Traglastbegrenzer (unterbricht das Heben bei ≥ 110 % der Nennlast), der Hubhöhenbegrenzer sowie der Kranfahrweg-Endschalter mit Puffer. Ab einer Tragfähigkeit von 3 t gilt der Kran als Spezialausrüstung. Der Steuerknüppel arbeitet mit Niederspannungssteuerung (36 V oder 48 V). Bei Fernbedienung ist ein Not-Aus-Taster integriert.

F: Wie wird das Elektrohebezeug am Hängekran befestigt?

A: Das Elektrohebezeug wird über eine Laufkatze am Unterflansch des I-Trägers montiert. Die Radlauffläche liegt vollflächig am Unterflansch an, seitliche Führungsrollen begrenzen das horizontale Pendeln. Vor der Montage ist sicherzustellen, dass der I-Träger-Typ zur Laufkatze passt. Die Katzenfahrt muss ruhig und ohne Klemmen an der Schiene erfolgen.

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