Kelude Forschungsteam: 45 % mit Master oder Promotion

Postdoktoranden-Forschungsstation eingeführt: Anteil von Master- und Promotionsabsolventen im F&E-Team von Kelude auf 45 % gestiegen. Kelude Schwerindustrie hat offiziell die Genehmigung zur Einrichtung einer Postdoktoranden-Forschungsstation erhalten und ist damit das erste Unternehmen der regionalen Hebezeugbranche mit einer solchen Station.

Kelude Schwerindustrie hat offiziell die Genehmigung zur Einrichtung einer Postdoktoranden-Forschungsstation erhalten und ist damit das erste Unternehmen der regionalen Hebezeugbranche mit einer solchen Station. Parallel dazu ist der Anteil von Mitarbeitenden mit Master- oder Promotionsabschluss im F&E-Team auf 45 % gestiegen; insgesamt verfügen 58 F&E-Mitarbeitende über einen Hochschulabschluss. Diese kontinuierliche Optimierung der Personalstruktur bildet eine solide Grundlage für die weitere Vertiefung der technologischen Innovation des Unternehmens.

Postdoktoranden-Arbeitsstation

Genehmigung der Postdoktoranden-Forschungsstation

Die Postdoktoranden-Forschungsstation wird vom Büro des Nationalen Verwaltungsausschusses für Postdoktoranden genehmigt und eingerichtet. Sie dient als wichtige Plattform für die gemeinsame Ausbildung von hochqualifizierten Forschungskräften durch Unternehmen und Hochschulen. Die Postdoktoranden-Station von Kelude plant in der ersten Kohorte die Aufnahme von 3 bis 5 Postdoktoranden. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf KI-basierten Vision-Algorithmen für Krane, der Lebensdauervorhersage bei Ermüdung von Metallkonstruktionen sowie intelligenten Steueralgorithmen. Die Station arbeitet mit der Zhengzhou-Universität und der Henan-Universität für Wissenschaft und Technologie im Rahmen eines gemeinsamen Ausbildungsmodells zusammen, bei dem jeweils ein Unternehmens- und ein Hochschulbetreuer eingesetzt werden. Postdoktoranden erhalten während ihrer Beschäftigung ein Jahresgehalt ab 300.000 CNY sowie Forschungsstartmittel von bis zu 500.000 CNY. Nach Abschluss der Station werden sie bevorzugt als technische Kernkräfte des Unternehmens übernommen. Die organisatorische Leitung der Station obliegt dem Postdoktoranden-Verwaltungsbüro im Technologiezentrum des Unternehmens, das mit zwei hauptamtlichen Verwaltungskräften besetzt ist und über detaillierte Verwaltungsrichtlinien sowie ein umfassendes Bewertungssystem verfügt.

Strategie zur Gewinnung von Fachkräften

Seit 2023 verfolgt Kelude Schwerindustrie eine Strategie zur Stärkung des Unternehmens durch qualifizierte Fachkräfte. Bei kontinuierlich steigenden F&E-Ausgaben wurde die Personalakquise deutlich intensiviert. Die Rekrutierung erfolgt über drei parallele Wege: externe Stellenausschreibungen, Hochschulmarketing und flexible Expertenbindung. Externe Ausschreibungen richten sich vor allem an Ingenieure mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Industrieautomation, maschinelles Sehen oder IoT-Entwicklung. Durch wettbewerbsfähige Vergütung und klare Karrierepfade werden erfahrene Fachkräfte der Branche angesprochen. Das Hochschulmarketing konzentriert sich auf regionale Universitäten wie die Zhengzhou-Universität, die Henan-Universität für Wissenschaft und Technologie sowie die Henan Polytechnische Universität. Jedes Jahr finden im Frühjahr und Herbst spezielle Rekrutierungsveranstaltungen an diesen Hochschulen statt. In den Jahren 2024 und 2025 konnten so 18 Absolventen mit Master- oder Promotionsabschluss gewonnen werden. Die flexible Expertenbindung zielt auf kurzfristige Projektbedarfe ab: Hochschulprofessoren und technische Spezialisten werden als technische Berater eingebunden und unterstützen das Unternehmen im Rahmen von Kooperationsprojekten mit externem Fachwissen. Derzeit sind fünf Gastprofessoren und technische Berater tätig, davon drei mit einer ordentlichen Professur.

Systematische Nachwuchsförderung im Unternehmen

Die Gewinnung von Fachkräften ist nur der erste Schritt – entscheidend ist, sie langfristig zu binden und ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Kelude Schwerindustrie hat ein dreistufiges Personalentwicklungssystem etabliert, das auf die Besonderheiten eines Fertigungsunternehmens zugeschnitten ist. Die Einstiegsebene richtet sich an neue Mitarbeitende mit Master- oder Promotionsabschluss und umfasst sechs Monate: drei Monate Grundausbildung (Produktkenntnisse, Fertigungsabläufe, Sicherheitsvorschriften) sowie drei Monate Rotation durch die verschiedenen F&E-Arbeitsgruppen. Die Ebene der Nachwuchskräfte betrifft F&E-Mitarbeitende mit zwei bis drei Jahren Berufserfahrung. Sie übernehmen die Rolle stellvertretender Projektleiter oder technischer Leiter von Teilprojekten, um ihre Fähigkeit zur eigenständigen Bewältigung technischer Herausforderungen zu entwickeln. Jährlich werden mindestens zwei Teilnahmen an Branchenforen oder akademischen Konferenzen ermöglicht. Die Führungsebene richtet sich an leitende Ingenieure und darüber hinaus. Hier werden die Teilnahme an internationalen Konferenzen, technische Auslandsaufenthalte und berufsbegleitende Promotionen unterstützt. Seit 2024 haben drei Mitarbeitende mit Unternehmensförderung an internationalen Konferenzen teilgenommen, zwei haben in renommierten Fachzeitschriften publiziert. Im Technologiezentrum etablierte sich zudem ein internes Wissensaustauschformat: Jeden Freitagnachmittag präsentiert eine Arbeitsgruppe ihre aktuellen Themen – ein Format, das den fachübergreifenden Dialog und die technologische Integration fördert.

Qualifikationsstruktur und Verteilung der Fachkräfte

Das F&E-Team umfasst derzeit 126 Mitarbeitende: 3 Promovierte, 55 Masterabsolventen, 67 Bachelorabsolventen und 1 Mitarbeitenden mit Fachhochschulabschluss. Die Promotionen wurden an der Zhengzhou-Universität (Maschinenbau, 1 Person), der Huazhong-Universität für Wissenschaft und Technologie (Steuerungs- und Systemtechnik, 1 Person) und der Xidian-Universität (Computervisualistik, 1 Person) abgeschlossen. Die Forschungsgebiete decken die drei Kernbereiche Kranstrukturoptimierung, Servoregeling und KI-Vision-Algorithmen ab. Die Masterabsolventen verteilen sich auf fünf Fachrichtungen: Maschinenbau und -theorie (18), Elektrotechnik und Automatisierung (14), Informatik (12), Regelungs- und Steuerungstheorie (8) sowie Instrumentenwissenschaft (3). Die Verteilung der Master- und Promotionsabsolventen auf die einzelnen Institute: Institut für Brücken- und Portalkrane 10, Institut für intelligente Steuerungssysteme 14, Institut für KI-Vision 14, Softwareentwicklungsgruppe 12, Institut für IoT-Plattformen 8. Das Institut für KI-Vision weist mit 78 % den höchsten Anteil an Master- und Promotionsabsolventen auf – ein klares Indiz für die intensive personelle Investition in diesem Bereich.

Anreizsysteme und Mitarbeiterbindung

Die Bindungsquote ist ein zentraler Indikator für den Erfolg des Personalmanagements. Bei Kelude Schwerindustrie liegt die jährliche Fluktuationsrate im F&E-Bereich unter 8 % und damit unter dem Branchendurchschnitt. Das Anreizsystem besteht aus drei Säulen: Vergütung, Projektprämien und Mitarbeiterbeteiligung. Bei der Vergütung liegt das F&E-Team im oberen Viertel des regionalen Fertigungssektors. Leitende Ingenieure verdienen zwischen 180.000 und 250.000 CNY jährlich, technische Kernkräfte partizipieren an einem Gewinnbeteiligungsprogramm. Projektprämien werden an Projektleiter und zentrale Mitglieder von Technologieprojekten nach erfolgreicher Abnahme gestaffelt nach Ergebnisqualität ausgezahlt; die maximale Einzelprämie beträgt 100.000 CNY. Die Mitarbeiterbeteiligung richtet sich an technische Kernkräfte und erfahrene Ingenieure mit mindestens fünf Jahren Betriebszugehörigkeit. Die ersten 26 Mitarbeitenden halten virtuelle Unternehmensanteile; die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2025 lag bei 12 %. Darüber hinaus bietet das Unternehmen kostenlose Werkswohnungen, Zuschüsse zur Kinderbetreuung und eine jährliche Gesundheitsuntersuchung für alle Mitarbeitenden – ein Gesamtpaket, das ein Gefühl der Zugehörigkeit schafft.

Messbare Erfolge der Fachkräfteentwicklung

Die optimierte Personalstruktur schlägt sich unmittelbar in der Innovationsleistung nieder. Zwischen 2024 und dem ersten Halbjahr 2026 reichte das F&E-Team insgesamt 62 Patente ein, davon 18 Erfindungspatente und 44 Gebrauchsmuster; die Genehmigungsquote liegt über 85 %. Im gleichen Zeitraum wurden 12 Softwareurheberrechte registriert und 3 technische Know-how-Schutzrechte dokumentiert. Bei der Normenentwicklung waren Master- und Promotionsabsolventen an 72 % der nationalen und branchenspezifischen Normungsarbeiten beteiligt – sie bilden das Rückgrat der Normungsarbeit des Unternehmens. Das Institut für KI-Vision hat ein Durchschnittsalter von 29,6 Jahren und ist ein junges, dynamisches Team, das in weniger als drei Jahren den Sprung von null zu fünf vollständig einsatzbereiten Fehlererkennungsmodellen geschafft hat. Im Jahr 2025 wurden drei Mitarbeitende mit einem provincialen Wissenschafts- und Technologiepreis ausgezeichnet, zwei wurden in die städtische Expertenliste für technische Spitzenkräfte aufgenommen. Das Technologiezentrum des Unternehmens wurde zuvor bereits als Provinzielles Technologiezentrum anerkannt.

Zukunftsplanung für die Personalentwicklung

Die weitere Personalplanung konzentriert sich auf drei Schwerpunkte. Erstens: Die Postdoktoranden-Forschungsstation soll in den nächsten drei Jahren 5 bis 8 Promovierte anziehen, sodass die Gesamtzahl der Promovierten bei etwa 10 liegt. Über die Postdoktorandenprojekte sollen Durchbrüche bei KI-Vision-Algorithmen und zentralen Steuerungstechnologien erzielt werden. Zweitens: Die Hochschulrekrutierung wird ausgeweitet. Die jährliche Einstellungsquote für Masterabsolventen in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik/Automatisierung und Informatik soll auf 12 bis 15 Personen steigen, um die Innovationskraft und kontinuierliche Erneuerung des Teams zu sichern. Drittens: Es wird eine duale Karriereleiter eingeführt. In der technischen Laufbahn gibt es fünf Stufen: Assistenzingenieur, Ingenieur, Leitender Ingenieur, Senioringenieur und Chefingenieur. In der Managementlaufbahn sind vier Stufen vorgesehen: Projektgruppenleiter, stellvertretender Institutsleiter, Institutsleiter und stellvertretender Leiter des Technologiezentrums. Damit erhalten technische Fachkräfte ohne Wechsel in Managementpositionen gleichwertige Aufstiegs- und Vergütungsperspektiven.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Wie werden die Forschungsthemen der Postdoktoranden-Forschungsstation von Kelude Schwerindustrie festgelegt?

A: Die Themen werden vom Technologiezentrum des Unternehmens auf Basis der strategischen F&E-Planung und des konkreten technischen Bedarfs vorgeschlagen, vom Technischen Komitee geprüft und anschließend öffentlich ausgeschrieben. Die Themenauswahl berücksichtigt sowohl technologische Aktualität als auch industrielle Anwendungsperspektiven. Zu den Kandidaten gehören unter anderem Forschungsarbeiten zu KI-basierten Vision-Algorithmen mit Few-Shot-Learning für Krane, Digitale-Zwilling-Modelle zur Lebensdauervorhersage bei Ermüdung von Kran-Metallkonstruktionen sowie adaptive Antischwing-Steueralgorithmen für Krane. Postdoktoranden wählen innerhalb des vorgegebenen Themenspektrums ihren Schwerpunkt oder können – basierend auf ihrem akademischen Hintergrund – ein alternatives Thema vorschlagen, das zur Unternehmensentwicklung passt.

F: Welche Forschungsinfrastruktur stellt das Unternehmen Promovierenden und Postdoktoranden bereit?

A: Das Technische Zentrum verfügt über zwei NVIDIA A100 80GB GPU-Server, vier RTX 4090 GPU-Workstations, acht Jetson Orin NX/AGX-Entwicklungsboards, zwölf Sensorik-Sets mit Industriekameras und LiDAR sowie ein NAS-Speicherarray mit 200 TB Kapazität. Jeder KI-Forscher erhält eine eigene Workstation mit RTX 4080 GPU. Die Softwareentwicklungsgruppe nutzt einen Code-Server mit 32 Kernen und 64 GB RAM sowie eine GitLab-Plattform zur Versionsverwaltung. Allen Forschungsmitarbeitern steht ein jährliches Weiterbildungsbudget von 5.000 CNY für Fachliteratur und Online-Kurse zur Verfügung.

F: Haben Forscher die Möglichkeit, an internationalem technischem Austausch und Normenentwicklung teilzunehmen?

A: Kelude Schwerindustrie fördert aktiv die Teilnahme seiner Forschungsmitarbeiter an technischem Austausch und Normenentwicklung. Seit 2025 nahm das Forschungsteam an 15 nationalen Branchenkonferenzen teil, darunter das Chinesische Forum für Hebezeugentwicklung und das Nationale Symposium für industrielle Bildverarbeitungstechnik. Zwei Mitarbeiter besuchten internationale Normungssitzungen des ISO/TC 96 (Technisches Komitee für Krane). Vier leitende Ingenieure des Technischen Zentrums sind als Beobachter oder registrierte Experten im Nationalen Technischen Komitee für Hebezeugnormung tätig und wirken direkt an der Überarbeitung nationaler Normen und Branchenspezifikationen mit, wodurch unternehmenseigene Technologieentwicklungen in allgemeingültige Branchenstandards überführt werden.

F: Wem gehören die geistigen Eigentumsrechte bei einer gemeinsamen Postdoc-Ausbildung mit Hochschulen?

A: Die Zuordnung geistiger Eigentumsrechte bei gemeinsamen Postdoc-Programmen richtet sich nach der zwischen beiden Partnern geschlossenen Kooperationsvereinbarung. Grundsätzlich gelten Forschungsergebnisse, die während der Postdoc-Phase unter Nutzung von Unternehmensausstattung, Daten und Technologieplattformen entstehen, als Eigentum des Unternehmens. Ergebnisse rein akademischer Forschung, die mit Laborausstattung der Hochschule erzielt werden, gehören der Hochschule. Bei Projekten mit gemeinsamen Investitionen beider Seiten stehen die Ergebnisse beiden Partnern gemeinschaftlich zu; die konkrete Aufteilung der Nutzungsrechte wird zu Projektbeginn zwischen den Kooperationspartnern vereinbart. Das Recht des Postdoktoranden, als Erfinder namentlich genannt zu werden, bleibt in jedem Fall geschützt.

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