Portalkran für U-Bahn-Tunnelbau: TBM, Tübbing & Schiene

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie liefert Kran-Konfigurationslösungen für den U-Bahn-Tunnelbau in vier Kernbereichen – Schildvortrieb, Tübbingfertigung, Gleisverlegung und Lüftungstechnik. Abgedeckt werden Tragfähigkeiten von 5–200 t bei Spannweiten von 8–40 m; die Investition für die gesamte Hebezeug-Ausstattung der Linie liegt bei ca. 50.000–1.000.000 EUR. Im Schildvortriebsbereich kommen Portalkrane (32–100 t) zum Einsatz, im Tübbingwerk Brückenbauart- oder Portalkrane (10–32 t), im Gleisbaubereich schienengebundene Portalkrane (5–16 t) und im Lüftungsbereich Elektroseilzugkrane (5–20 t) – abgestimmt auf alle Hebeanforderungen vom Schildvortrieb bis zur Gleisverlegung.

Kranauswahl für den U-Bahn-Tunnelbau

Schildvortrieb | Tübbingfertigung/-transport | Gleisbau | Lüftung/Technik

Krankonzepte für die vier Bereiche Schildvortrieb, Tübbing, Gleis und Lüftung im U-Bahn-Tunnelbau. Portalkrane und Autokrane von 3 t bis 80 t.

Kranauswahl für den U-Bahn-Tunnelbau – vier Bereiche: Schildvortrieb, Tübbing, Gleis, Lüftung

Bereich 1: Schildvortrieb

• Tragfähigkeit: 45 t–80 t, Portalkran/Autokran

• Schildabsenkung/-montage

• Installation des Startfundaments

• Portalkran für Aushub

Schild/Portalkran | Aushub

Bereich 2: Tübbingfertigung/-transport

• Tragfähigkeit: 16 t–32 t, MH-Portalkran

• Tübbinglager/Be- und Entladung

• Werkzeugwechsel

• Freilager/Windschutz

Tübbing/Portalkran | Lager

Bereich 3: Gleisbau

• Tragfähigkeit: 16 t–50 t, Autokran/Portalbauart

• Anschlagen und Verlegen von Gleisjochen

• Bettungsarbeiten

• Tunnelbau/Platzbeschränkung

Gleisjoch/Verlegung | Platzbeschränkung

Bereich 4: Lüftung/Technik

• Tragfähigkeit: 3 t–10 t, Elektrohebezeug/Auslegerkran

• Installation von Lüftern/Geräten

• Kabel-/Rohrleitungsarbeiten

• Kompakt/Flexibel

Geräteinstallation | Kompakt

Auswahlparameter der vier Bereiche im Vergleich

Kelude Industriekrane – Engineering nach Maß für den DACH-Markt

Kelude Heavy Industry hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Industriekransystemen spezialisiert, die exakt auf die Anforderungen moderner Produktions- und Logistikabläufe zugeschnitten sind. Unsere Systeme werden nach den aktuellen DIN-Normen und den anerkannten Regeln der Technik gefertigt und bieten auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen höchste Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Robuste Brückenkrane für den Dauerbetrieb

Unsere Brückenkrane sind für hohe Lastwechsel und anspruchsvolle Einsatztage konzipiert. Sie überzeugen durch eine massive Bauweise, präzise Verfahrbewegungen und eine lange Lebensdauer. Die Konstruktion erfolgt kundenspezifisch und wird optimal an die jeweilige Hallenstruktur und die logistischen Anforderungen angepasst. Ob als Einzelanfertigung oder für Serienanwendungen – die Systeme sind auf geringen Wartungsaufwand und hohe Energieeffizienz ausgelegt.

Dabei kommen ausschließlich Komponenten namhafter Hersteller zum Einsatz, die ein hohes Maß an Betriebssicherheit gewährleisten. Die Steuerungstechnik ermöglicht feinfühliges Positionieren der Lasten und trägt so zu einem effizienten Arbeitsablauf bei.

Leistungsstarke Portalkrane für flexible Einsatzorte

Für den Einsatz im Freien oder in Bereichen ohne vorhandene Kranbahn bieten wir leistungsstarke Portalkrane in Modulbauweise. Diese Systeme sind flexibel einsetzbar, schnell zu installieren und lassen sich bei Bedarf problemlos an einen anderen Standort verlegen. Die Konstruktion ist robust und witterungsbeständig ausgeführt, um einen zuverlässigen Betrieb über viele Jahre sicherzustellen.

Die Portalkrane von Kelude zeichnen sich durch eine hohe Tragfähigkeit bei gleichzeitig optimiertem Eigengewicht aus. Sie sind ideal für die Verladung, die Lagerhaltung und die Fertigungsversorgung. Auf Wunsch integrieren wir moderne Assistenzsysteme, die die Sicherheit und Effizienz weiter erhöhen.

Präzise Steuerungstechnik für maximale Sicherheit

Die Steuerungstechnik unserer Krane ist das Herzstück für einen sicheren und produktiven Betrieb. Wir setzen auf intelligente Steuerungssysteme, die eine präzise Lastkontrolle ermöglichen und den Kranführer optimal unterstützen. Verschiedene Betriebsarten wie Fein- und Schnellgang erlauben eine exakte Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation.

Umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie Lastbegrenzung, Not-Aus-Schaltungen und Überlastschutz sind selbstverständlich integriert. Die Systeme entsprechen den Anforderungen der EN 60204-32 und gewährleisten so ein Höchstmaß an Anlagen- und Personensicherheit.

Maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Prozesse

Jedes Einsatzgebiet stellt individuelle Anforderungen an das Kransystem. Daher planen und realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen, die sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur einfügen. Von der ersten Konzeption über die Fertigung bis zur Montage und Inbetriebnahme erhalten Sie alles aus einer Hand.

Unser Ingenieursteam berät Sie umfassend und entwickelt mit Ihnen gemeinsam die wirtschaftlichste und technisch überzeugendste Lösung. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die aktuellen Anforderungen, sondern auch zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten.

Zuverlässiger Service und schnelle Ersatzteilversorgung

Ein Kran ist eine langfristige Investition. Deshalb bieten wir einen umfassenden Service, der weit über die Inbetriebnahme hinausgeht. Unser qualifiziertes Serviceteam steht Ihnen bei Wartungsarbeiten, Inspektionen und Reparaturen mit Rat und Tat zur Seite. Eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit und kurze Reaktionszeiten minimieren Stillstandszeiten und sichern Ihre Produktivität.

Wir unterstützen Sie dabei, die Betriebskosten niedrig zu halten und die Lebensdauer Ihrer Anlage zu maximieren. Von der regelmäßigen Wartung bis zur Modernisierung bestehender Anlagen – wir sind Ihr verlässlicher Partner.

Technische Daten im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt exemplarische technische Daten unserer Standard-Brückenkran-Baureihe. Individuelle Anpassungen sind auf Anfrage selbstverständlich möglich.

Merkmal Wert / Bereich
Tragfähigkeit 1 t – 50 t
Spannweite bis zu 35 m
Hubhöhe bis zu 18 m
Arbeitsklasse nach ISO 4301 M3 – M6
Bau- und Prüfnorm DIN 15018, EN 13000

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wie lange ist die Lieferzeit für einen maßgeschneiderten Brückenkran?

A: Die Lieferzeit hängt von der Komplexität und den spezifischen Anforderungen Ihrer Anfrage ab. In der Regel planen wir für Standardanfertigungen eine Lieferzeit von 12 bis 16 Wochen nach Auftragsbestätigung und technischer Klärung ein.

F: Bieten Sie auch Wartungsverträge für bestehende Krane an?

A: Ja, wir bieten flexible Wartungsverträge an, die auf Ihre Einsatzhäufigkeit und betrieblichen Anforderungen zugeschnitten sind. Diese umfassen regelmäßige Inspektionen, Wartungsarbeiten und die Priorisierung bei Störungen.

F: Können Ihre Krane an bestehende Hallenstrukturen angepasst werden?

A: Ja, ein wesentlicher Bestandteil unserer Dienstleistung ist die individuelle Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Unsere Ingenieure führen vor Ort Messungen durch und erstellen ein maßgeschneidertes Konzept, das eine reibungslose Integration gewährleistet.

F: Welche Sicherheitszertifikate sind für Ihre Krane verfügbar?

A: Unsere Krane werden gemäß den einschlägigen europäischen und internationalen Normen gefertigt und geprüft. Sie entsprechen den Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie den Normen EN 13000 und EN 60204-32. Auf Wunsch liefern wir alle notwendigen Konformitätserklärungen und Prüfzertifikate.

Parameter PositionSchildvortriebTübbingproduktionSchiene/GleisverlegungBelüftung/Ausrüstung
empfohlenes ModellPortalkran/AutokranMH-PortalkranAutokran/PortalbauartHebezeug/Auslegerkran
Tragfähigkeit45t~80t16t~32t16t~50t3t~10t
besondere AnforderungenSchildablassTübbinglagerplatzGleisjochverlegungTunnelbegrenzung
500.000–10 Mio. €
Investitionsvolumen
5–200 t
Tragfähigkeit
8–40 m
Spannweite
A4–A6
Triebwerksgruppe
IP54
Schutzart
5–30 km
Streckenlänge

Kransysteme für U-Bahn-Tunnelbereiche

Im U-Bahn-Tunnelbau stellen vier Kernbereiche unterschiedliche Anforderungen an die Kranauslegung: Startschacht für die Tunnelbohrmaschine (TBM), Tübbingfertigungsplatz, Gleisbauzone und Montagebereich für Lüftungstechnik. Der TBM-Startschacht, in dem die Maschine montiert, abgesenkt und der Vortrieb mit Tübbingausbau und Aushub erfolgt, ist der Bereich mit den höchsten Lastanforderungen. Die schwersten Einzelkomponenten der TBM – Schneidrad und Hauptantrieb – wiegen 45–80 t. Hier ist ein Portalkran mit großer Spannweite (Tragfähigkeit 45–100 t, Spannweite 20–30 m, Hubhöhe ≥ 25 m) erforderlich, der den gesamten Schachtbereich abdeckt. Der Portalkran muss mit Doppelhaken ausgestattet sein: Der Haupthaken hebt die schweren TBM-Bauteile, der Hilfshaken transportiert Aushubkästen und Tübbinge. Die Hubgeschwindigkeit sollte frequenzgesteuert regelbar sein (≤ 1 m/min für Präzisionsmontage, ≥ 6 m/min für Aushubmaterial). Zudem ist ein Pendeldämpfungssystem unerlässlich, da der Arbeitsraum im Schacht trotz geringer Windlasten eng ist und die Pendelbewegung ≤ ±30 mm betragen muss. Auf den oberirdischen Tübbingfertigungsplätzen entlang der Tunneltrasse – mit Bereichen für Bewehrungskorbflechten, Betonieren, Dampfhärtung und Lagerung – wiegt ein Tübbingring je nach Tunneldurchmesser (6–12 m) 5–12 t. Die Lagerflächen umfassen typischerweise 5.000–20.000 m². Hier empfiehlt sich ein MH-Portalkran mit 10–20 t Tragfähigkeit und 15–30 m Spannweite, ausgestattet mit einem hydraulischen Lastaufnahmemittel (90°-Drehung für den Übergang von vertikal zu horizontal). Die Triebwerksgruppe A4 (intermittierender Betrieb) und eine Kombination aus Hängetastersteuerung und Funkfernsteuerung sind die empfohlene Konfiguration. Im Gleisbaubereich, der entlang des aufgefahrenen Tunnels verläuft, ist der Raum eng (runder Querschnitt mit 6–8,6 m Durchmesser). Hier sind an der Tunnelinnenseite montierte Einschienenbahnhängebahnen oder Schienentransportwagen mit einem kompakten KBK-System (Tragfähigkeit 1–5 t) die Lösung. Die Schienen werden mit speziellen Spannvorrichtungen an den Bolzenlöchern der Tübbinge befestigt. Für die Montage der Lüftungstechnik (Jet- und Axiallüfter, Luftkanäle) in den einzelnen Stationen – die Maschinenräume umfassen 300–1.000 m², die Lüfter wiegen 1–5 t – bietet sich ein flexibles KBK-Aufhängungssystem (Tragfähigkeit 1–5 t) an, das den gesamten Maschinenraum abdeckt und eine schnelle Montage an verschiedenen Punkten ermöglicht. Kelude Schwerindustrie liefert schlüsselfertige Hebelösungen für alle Phasen des U-Bahn-Tunnelbaus – vom TBM-Startportalkran über den Tübbinglager-Portalkran bis hin zu leichten Systemen für die Schienenmontage und KBK-Anlagen für die Lüftungstechnik – und hat bereits zahlreiche städtische U-Bahn-Projekte ausgestattet.

Kelude Schwerindustrie – Servicevorteile

Kelude Schwerindustrie ist auf Kranlösungen für den U-Bahn-Tunnelbau spezialisiert und bietet umfassende Hebesysteme für den gesamten Bauablauf – vom TBM-Start bis zur Gleisverlegung. Unsere Hebegeräte wurden bereits in über 50 U-Bahn-Losprojekten erfolgreich eingesetzt.

Portalkran-Lösungen für den TBM-Vortrieb
Für die vertikale Logistik im Start- und Zielschacht der TBM sind Portalkrane unerlässlich. Sie übernehmen das Absenken der TBM-Komponenten sowie den Transport von Tübbingen und Aushubmaterial. Kelude Schwerindustrie empfiehlt MH- oder MG-Typ Portalkrane (32–100 t, Spannweite 15–30 m), die den gesamten Schachtbereich abdecken. Die Hubgeschwindigkeit ist zweistufig ausgelegt: 3–5 m/min für das Absenken schwerer TBM-Teile unter Volllast und 12–16 m/min für den schnellen Transport von Tübbingen und Aushub im Leerlauf.
Brückenkran-Lösungen für das Tübbingwerk
Die Produktion, Aushärtung und Lagerung von Tübbingen (Betonfertigteile, 6–8 Segmente pro Ring, Einzelsegmentgewicht 3–8 t) erfordert Brücken- oder Portalkrane (10–32 t). Für den Tübbinghärtungsbereich empfiehlt Kelude einen LD-Typ Elektro-Einträgerkran (10–16 t) zum Transport der Tübbingformen. Im Lagerbereich kommt ein MH-Portalkran (16–32 t) zum Einsatz, der das gesamte Lager abdeckt. Als Lastaufnahmemittel werden Vakuumhebegeräte oder hydraulische Spannvorrichtungen verwendet, um die Dichtungsstreifennuten der Tübbinge nicht zu beschädigen.
Portalkran-Lösungen für die Gleisverlegung
Für die Verlegung von U-Bahn-Gleisen wird ein Schienenportalkran (schienengebunden, Tragfähigkeit 5–16 t, Spannweite 10–20 m) eingesetzt, der auf den vorverlegten Schienen im Tunnel fährt. Er hebt 25 m lange Standardschienen (je 1,5 t) und Schwellen (je 0,3 t) vom Flachwagen, transportiert sie nach vorne und setzt sie an der Verlegestelle ab. Der Schienenportalkran von Kelude Schwerindustrie ist mit Funkfernsteuerung und einem Laser-Antikollisionssystem ausgestattet und ermöglicht so sicheres und effizientes Arbeiten auch in engen Tunnelabschnitten.

Häufige Fragen zum Schienenportalkran

F: Warum ist die Hubgeschwindigkeit des Portalkrans im U-Bahn-Tunnelbau zweistufig ausgelegt?
A: Der Portalkran im Tunnelbau benötigt einen Zweigeschwindigkeitshub, um zwei grundlegend unterschiedliche Betriebsbedingungen abzudecken: ① Langsame Geschwindigkeit (3~5 m/min) für das Absenken von TBM-Bauteilen (30~80 t) in den Schacht – hier müssen Senkgeschwindigkeit und Stoßbelastung kontrolliert werden, um Schäden an der Führungsschiene im Startschacht zu vermeiden; ② Schnelle Geschwindigkeit (12~16 m/min) für den täglichen Umschlag von Tübbingen (20~40 t pro Ring) und Ausbruchmaterial (5~10 t pro Kübel) – hier steht die Effizienz im Vordergrund. Der Zweigang-Elektroseilzug von Kelude ist mit einem polumschaltbaren Motor (6/1,5 oder 8/2 Pole) ausgestattet; das Übersetzungsverhältnis zwischen schneller und langsamer Stufe beträgt etwa 3~4.
F: Kranauswahl für die Fertigungslinie von Tübbingsegmenten?
A: Im Tübbingform-Nachbehandlungsbereich (Nachbehandlungskammer bei 60–80 °C, Dampfumgebung) wird ein LD-Typ Elektro-Einträgerkran (10–16 t) mit IP55-feuchtigkeitsgeschütztem Motor und Edelstahl-Steuerkasten eingesetzt. Auf dem Fertiglagerplatz für Tübbingsegmente kommt ein MH-Portalkran (16–32 t) zum Einsatz, dessen Spannweite sich nach der Breite des Lagerbereichs (20–40 m) richtet. Der Kran im Bereich der Wendevorrichtung (10–16 t) dient zum Umsetzen der Segmente vom Formwerkzeug auf das Lagergestell. Für ein Tübbingwerk mit einer Jahresproduktionskapazität von 5.000–20.000 Ringen beläuft sich die Gesamtinvestition für Krane auf ca. 38.000–102.000 EUR.
F: Wie erfolgt die Stromversorgung von Portalkranen für die Schienenverlegung im U-Bahn-Tunnel?
A: Für die Stromversorgung von Portalkranen im Tunnel gibt es zwei Stromversorgungsarten: ① Batteriebetrieb (Lithium-Ionen-Akkupack, Laufzeit 8–12 Stunden, Ladezeit 2–4 Stunden) – Vorteile: kein Kabel nachziehen, keine Stromschlaggefahr; ② Niederspannungs-Schleifleitung (Schutzkleinspannung 36V oder 48V) – kein Aufladen erforderlich, jedoch muss die Schleifleitung an der Tunnelwand verlegt werden. Kelude empfiehlt für Strecken unter 5 km die Batterielösung, für Strecken über 5 km die Schleifleitungslösung. Beide Varianten können optional mit Schnelllade- bzw. Schnellwechsel-Schnittstellen für die Batterie ausgestattet werden.
F: Welche Sicherheitsschutzmaßnahmen sind bei Kranen für den U-Bahn-Tunnelbau erforderlich?
A: Besondere Sicherheitsanforderungen für Krane im U-Bahn-Bau (unter Tage und im Tunnel): ① Höhenbegrenzung – Da der Innendurchmesser der Tübbinge begrenzt ist (in der Regel Φ5,4–Φ6,6 m), wird der Kran mit einer Höhenbegrenzung ausgestattet, um eine Kollision mit der Tübbing-Oberseite zu vermeiden. ② Feuchtigkeitsschutz – Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 90 % unter Tage muss der Elektroschrank beheizt und entfeuchtet werden. ③ Beleuchtung – Da die Beleuchtung unter Tage unzureichend ist, muss der Kran mit einer eigenen LED-Arbeitsleuchte ausgestattet sein. ④ Kommunikation – Aufgrund der schlechten Kommunikationssignale unter Tage ist eine kabelgebundene Gegensprechanlage oder ein Leckkabel-Kommunikationssystem erforderlich. ⑤ Notausstieg – Die Kranfahrwege dürfen den Notausstieg nicht blockieren.

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