Kranauswahl Brückenbau: Pfahlgründung, Pfeiler & Träger

Kurzfassung: Kelude Schwerindustrie bietet Konfigurationslösungen für Hebegeräte im Brückenbau, die alle vier Bauabschnitte abdecken – Gründungspfähle, Pfeiler, Tragwerk und Fahrbahnplatte. Mit Tragfähigkeiten von 8–300 t (Autokran/Raupenkran) und einem Arbeitsradius von 10–50 m liegen die Investitionskosten für die gesamte Brückenbaustelle bei ca. 50–800 Mio. EUR. Im Pfahlgründungsabschnitt kommen 25–80-t-Autokrane zum Anschlagen von Bewehrungskörben zum Einsatz, im Pfeilerabschnitt 50–100-t-Raupen- oder Autokrane, im Tragwerksabschnitt 80–300-t-Brückenlegegeräte oder schwere Autokrane und im Fahrbahnabschnitt 25–50-t-Autokrane oder LKW-Ladekrane – damit ist der gesamte Hebe- und Montageprozess vom Fundament bis zur Fahrbahnausstattung abgedeckt.

Konfigurationslösungen für Hebegeräte im Brückenbau

Pfahlgründung | Pfeilerbau | Tragwerk-Fertigung/Montage | Fahrbahn/Ausstattung

Hebekonzepte für die vier Bauabschnitte im Brückenbau: Pfahlgründung, Pfeiler, Tragwerk und Fahrbahn. Autokrane, Raupenkrane und Brückenlegegeräte mit Tragfähigkeiten von 12 t bis 200 t.

BrückenbauarbeitenKranKonfigurationslösung——Pfahlgründung/Pfeiler/Trägerkörper/Fahrbahn Abschnitt 4

Einsatzszenario 1: Pfahlgründung

• Tragfähigkeit: 25 t – 80 t, Autokran/Raupenkran

• Wenden und Einführen von Bewehrungskörben

• Umsetzen und Montage von Bohranlagen

• Heben von Leitungen und Einfülltrichtern

Bewehrungskorb | Bohranlage/Raupen

Einsatzszenario 2: Pfeilerbau

• Tragfähigkeit: 50 t – 200 t, Autokran/Turmdrehkran

• Pfeilerbewehrung und Schalung

• Montage von Querträgern und Lagerblöcken

• Speziell für den Brückenbau

Pfeiler/Querträger | Schalung

Einsatzszenario 3: Tragwerk-Fertigung/Montage

• Tragfähigkeit: 40 t – 200 t, Brückenlegegerät/Portalkran

• Fertigung von T-Trägern und Hohlkastenträgern

• Montage und Ausrichtung der Träger

• Spezialausrüstung für die Trägermontage

Trägerfertigung | Montage

Einsatzszenario 4: Fahrbahn/Ausstattung

• Tragfähigkeit: 12 t – 50 t, Autokran/LKW-Ladekran

• Geländer und Dehnungsfugen

• Fahrbahnbelagsmaterialien

• Flexibel und vielseitig einsetzbar

Fahrbahn | Flexibilität

Auswahlparameter der vier Bauabschnitte im Vergleich

Industriekrane: Effiziente Lastenlösungen für anspruchsvolle Fertigungsprozesse

In der modernen Fertigungsindustrie sind maßgeschneiderte Kranlösungen entscheidend für die Optimierung von Produktionsabläufen. Unsere Industriekrane werden speziell für anspruchsvolle Umgebungen entwickelt und bieten eine hohe Betriebssicherheit sowie eine bemerkenswerte Effizienzsteigerung. Sie sind die ideale Wahl für Unternehmen, die auf eine zuverlässige und leistungsstarke Materialflusslogistik setzen.

Robuste Konstruktion für höchste Beanspruchung

Das Design unserer Kransysteme folgt strengen Auslegungsnormen wie DIN 15018 und EN 13000. Die Hauptträger werden in einer speziellen Schweißkonstruktion gefertigt, die eine außergewöhnliche Steifigkeit und eine minimale Verformung unter Volllast gewährleistet. Dies resultiert in einer herausragenden Laufruhe und einer langen Lebensdauer der gesamten Krananlage – auch bei Dauerbetrieb im Mehrschichtsystem.

Technische Ausstattung und Sicherheitsstandards

Die Krane sind mit modernsten Komponenten ausgestattet, die den aktuellen Sicherheitsrichtlinien gemäß EN 60204-32 entsprechen. Ein präzises Lastmomentbegrenzungssystem mit digitaler Anzeige schützt vor Überlastung. Die Fahrwerke verfügen über sanfte Anlauf- und Bremsfunktionen, die ein exaktes Positionieren der Last ermöglichen. Zusätzlich sorgt eine redundante Steuerungselektronik für höchste Betriebssicherheit.

Die gesamte Elektroausrüstung ist nach IP55 geschützt und für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen konzipiert. Die Steuerung über eine handelsübliche Funkfernbedienung ermöglicht dem Bediener eine flexible und sichere Steuerung aus sicherer Entfernung.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie

Unsere Industriekrane finden in zahlreichen Branchen Anwendung, darunter Maschinenbau, Automobilindustrie, Stahlbau und Logistikzentren. Sie eignen sich hervorragend für den Transport von Werkstücken, Formen und anderen schweren Lasten. Die Krane können sowohl als Einzelanlage als auch in komplexen Materialflusssystemen integriert werden.

Qualitätssicherung und Service

Jeder Kran durchläuft vor der Auslieferung eine umfassende Qualitätskontrolle, die eine Abnahmeprüfung nach ISO 4306 beinhaltet. Unser erfahrenes Serviceteam steht Ihnen für Wartung, Inspektion und Reparatur zur Verfügung, um eine dauerhaft hohe Verfügbarkeit Ihrer Anlage zu gewährleisten. Wir bieten maßgeschneiderte Wartungsverträge an, die auf die spezifischen Anforderungen Ihres Betriebes zugeschnitten sind.

Häufig gestellte Fragen zu Industriekranen

F: Welche Tragfähigkeiten sind für Industriekrane verfügbar?

A: Unsere Industriekrane werden je nach Anforderung für Tragfähigkeiten von einigen Tonnen bis zu mehreren Hundert Tonnen ausgelegt. Die genaue Spezifikation wird individuell auf Basis Ihrer Lasten und Einsatzbedingungen festgelegt.

F: Wie lange ist die Lieferzeit für ein maßgeschneidertes Kransystem?

A: Die Lieferzeit hängt von der Komplexität der Anlage und der aktuellen Auftragslage ab. In der Regel beträgt sie zwischen 12 und 20 Wochen nach Auftragsbestätigung und technischer Klärung.

F: Bieten Sie auch Wartungs- und Inspektionsservices an?

A: Ja, wir bieten umfassende Serviceleistungen an, die von regelmäßigen Wartungsarbeiten bis hin zu Hauptinspektionen nach DIN-Normen reichen. Unser Ziel ist es, die Sicherheit und Effizienz Ihrer Krananlage über die gesamte Lebensdauer zu maximieren.

Benötigen Sie eine individuelle Beratung für Ihre Anwendung? Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Angebot.

Parameter PositionPfahlgründungPfeilerTrägermontageBrückenausstattung
empfohlenes ModellAutokran/RaupenkranAutokran/TurmdrehkranBrückenlegegerät/PortalkranAutokran/LKW-Ladekran
Tragfähigkeit25t~80t50t~200t40t~200t12t~50t
besondere AnforderungenBewehrungskorb/BohrgerätPfeiler/PfahlkopfplatteTPfahlkopfplatte/HohlkastenmontageGeländer/Fahrbahnbelag
500.000–8 Mio. €
Investition pro Brücke
8–300 t
Tragfähigkeit
10–50 m
Ausladung
A3–A5
Triebwerksgruppe
80–300 t
Brückenlegegerät
30–300 m
Brückenspannweite

Hebelösungen für jeden Bauabschnitt im Brückenbau

Das Einführen des Bewehrungskorbs in den Bohrpfahl ist der zentrale Hebevorgang im Pfahlgründungsbereich. Bei den Pfeilerköpfen erfordert die Montage der Querträger hohe Traglasten. Für das Verlegen der Brückenträger sind spezielle Brückenlegegeräte erforderlich.

Kelude Schwerindustrie – Servicevorteile

Kelude Schwerindustrie ist seit vielen Jahren auf Hebelösungen für den Brückenbau spezialisiert. Für Straßen-, Eisenbahn- und Stadtbrücken bieten wir durchgängige Lösungskonzepte – vom Pfahlfundament bis zur Fahrbahnplatte. Der Maschinenpark umfasst Autokrane und Raupenkrane von 8 bis 300 t Tragfähigkeit. Über 100 Brückenbauprojekte in China wurden bislang mit unseren Hebezeugen und Dienstleistungen realisiert.

Spezial-Lastaufnahmemittel für Bewehrungskörbe
Bewehrungskörbe für Brückenpfähle sind 12–30 m lang und wiegen 5–20 t pro Segment. Kelude bietet spezielle Wendetraversen für Bewehrungskörbe sowie Tandemhub-Lösungen. Die Wendetraverse arbeitet mit einem hydraulischen Selbstwendemechanismus: Zwei Autokrane führen den Korb sicher von der horizontalen in die vertikale Position. Während des Wendevorgangs wird die Last an jedem Anschlagpunkt in Echtzeit erfasst; bei einer Abweichung von mehr als 10 % erfolgt automatisch eine Warnung und Einstellung.
Hebekonzepte für die Trägermontage
Das Verlegen von Fertigteil-Hohlkästen und T-Trägern (80–200 t, 20–40 m lang) ist der anspruchsvollste und risikoreichste Hebevorgang im Brückenbau. Kelude setzt dafür Brückenlegegeräte von 80–300 t oder Tandemhub-Lösungen mit speziellen Balancierhebern und Mehrpunkt-Anschlagssystemen ein. Die Positioniergenauigkeit beim Verlegen der Träger liegt bei ±20 mm; die Montagezeit pro Träger beträgt ≤2 Stunden.
Leichte Hebezeuge für den Fahrbahnausbau
Für den Fahrbahnausbau (Schutzplanken, Fahrbahnbelag, Dehnungsfugen) sind leichte Hebezeuge gefragt. Kelude bietet dafür Autokrane von 25–50 t oder spezielle Auslegerkrane für die Brückenkante. Der Auslegerkran wird direkt am Geländer der Fahrbahnplatte befestigt und verfährt entlang der Brücke – er deckt die gesamte Fahrbahnbreite ab, ohne den Raum unter der Brücke zu beanspruchen. Ein elektrisches Hebezeug übernimmt den vertikalen Transport des Brückenzubehörs.

Häufige Fragen (FAQ)

F: Welche Tragfähigkeit ist für das Heben von Bewehrungskörben im Brückenbau erforderlich?
A: Bewehrungskörbe haben einen Durchmesser von 1–2,5 m, eine Länge von 12–30 m und ein Einzelgewicht von 5–20 t. Die Tragfähigkeit wird anhand des schwersten Korbsegments × 1,25-fachem Sicherheitsfaktor bestimmt – ein 30 m langer Korb mit Φ2,5 m wiegt ca. 20 t und erfordert einen 25-t-Autokran. Beim Anschlagen der Bewehrungskörbe ist ein spezieller Wendetraversen-Hub mit Tandemhub zweier Krane erforderlich. Während des Wendevorgangs muss die Lastverteilung zwischen Haupt- und Hilfskran in Echtzeit überwacht werden. Kelude bietet die Erstellung spezieller Hubkonzepte sowie die Lastnachweisführung für Bewehrungskorb-Hebungen an.
F: Brückenlegegerät oder Autokran für die Verlegung von Fertigteil-Hohlkastenträgern?
A: Bei kleinen Spannweiten (≤30 m) und niedrigen Pfeilerhöhen (≤15 m) ist der Autokran die erste Wahl – als Einzel- oder Tandemhub. Er bietet maximale Flexibilität und benötigt keine speziellen Schienen. Für mittlere bis große Spannweiten (30–50 m) und hohe Pfeiler (>15 m) empfiehlt sich das Brückenlegegerät: Dank der integrierten Überführungsfähigkeit wird der Träger direkt vom Transportfahrzeug unter das Gerät geführt, was eine hohe Verlegeleistung ermöglicht (≤2 Stunden pro Träger). Kelude bietet sowohl Autokran-Vermietung als auch Brückenlegegeräte-Dienstleistungen an.
F: Welche weiteren Aspekte sind bei der Kranauswahl für den Brückenbau zu berücksichtigen?
A: Neben Tragfähigkeit und Ausladung sind folgende Punkte entscheidend: ① die Geländebedingungen an der Brückenposition (bei engen Tälern oder Flussquerungen ist ein Superlift-Gegengewicht erforderlich); ② die lichte Höhe und der Kurvenradius des Zugangssystems für den Transport der Träger; ③ die Tragfähigkeit des Fundaments an den Aufstellpunkten des Krans (bei weichem Untergrund sind Bodenverbesserungsmaßnahmen erforderlich); ④ die Windgeschwindigkeit während der Bauphase (bei Windstärke 6 oder mehr ist das Anschlagen einzustellen); ⑤ die Beleuchtung für Nachtarbeiten sowie die Organisation der Verkehrssicherheit auf der Baustelle. Kelude Schwerindustrie bietet umfassende technische Unterstützung für den gesamten Hebeplan im Brückenbau.
F: Welcher Kran wird für den Brückenüberbau empfohlen?
A: Für Fahrbahnbelagsarbeiten und den Bau von Schutzeinrichtungen werden Autokrane mit 25–50 t Tragfähigkeit oder spezielle Auslegerkrane für den Brückenüberbau empfohlen. Der Autokran ist flexibel einsetzbar und kann unterhalb oder seitlich der Brücke arbeiten, während der Auslegerkran am Geländer befestigt wird und sich entlang der Brückenfahrbahn bewegt. Charakteristisch für Brückenarbeiten sind viele einzelne Einsatzstellen, eine lineare Verteilung und geringe Lasten pro Anschlagpunkt. Kelude empfiehlt, pro 200–300 m Brückenlänge einen Autokran vorzusehen und diesen mit einem kleinen elektrischen Hebezeug für den vertikalen Lasttransport zu kombinieren.

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