Stationäre Verladerampe DCQ-Serie

Produktvorstellung

Die stationäre Verladerampe der Baureihe DCQ ist eine spezielle Hilfseinrichtung für den schnellen Be- und Entladebetrieb. Sie verfügt über eine elektrohydraulische Höhenverstellung und bildet eine stabile Brücke zwischen LKW-Aufbau und Lagerrampe, sodass Gabelstapler und Elektro-Plattformwagen direkt in den LKW fahren und kontinuierlich be- und entladen können. Die gesamte Maschine wird rein hydraulisch angetrieben; der Hauptträger ist als hochfester U-Träger ausgeführt. Die Nenntragfähigkeit beträgt 5–15 t bei dynamischer Last, die Plattformgröße ist wahlweise 2000×2000 mm oder 2500×2000 mm, der Höhenverstellbereich reicht von +400 mm bis −300 mm.

Die stationäre Verladerampe eignet sich für alle Logistik- und Lagerbetriebe. Sie wird bündig in die Vorderkante der Verladerampe eingelassen montiert. Der Gabelstapler muss nicht mehr wiederholt die Rampe hinauf- und hinunterfahren, sondern fährt direkt über die Verladerampe in den LKW-Aufbau. Dadurch lässt sich die Umschlagleistung pro Vorgang um über 50 % steigern, während gleichzeitig der Bedienaufwand und das Sicherheitsrisiko für den Staplerfahrer deutlich reduziert werden. Die Baureihe DCQ wird gemäß der Industriestandard JB/T 11294-2012 „Stationäre Verladerampe" konstruiert & gefertigt.

Produktbilder

DCQBaureihestationäre Verladerampe

Anwendungsbereich

Die stationäre Verladerampe gilt für Werkshallen, Lagerhäuser, Bahnverladebahnhöfe, Hafenanlagen, Logistikzentren, Paketverteilzentren der Post, E-Commerce-Distributionszentren sowie für feste Verladestellen, die mit Hilfseinrichtungen wie SJY-Zugdeichsel-Hubplattformen ausgestattet sind. Sie ist besonders geeignet für Logistikknotenpunkte mit hoher täglicher Umschlagfrequenz und häufigem Staplerverkehr, da sie nach Ankunft des LKW eine sofortige Andockung und zügiges Be- und Entladen ermöglicht. Für alle üblichen Umgebungsbedingungen geeignet; für den Einsatz in Kühlhäusern, Ex-Schutzzonen oder korrosiven Umgebungen sind Sonderausführungen mit entsprechender Schutzart (IP) auf Anfrage erhältlich.

Produktmerkmale

1. Elektrohydraulische Höhenverstellung in beliebigem Bereich, rein hydraulischer Antrieb für einfache Bedienung und zuverlässigen Betrieb.

2. Lippenplatte und Plattform sind über eine durchgehende Welle verbunden – hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit.

3. Kompaktes, modulares Hydraulikaggregat in Importqualität mit hervorragender Abdichtung und langer Lebensdauer.

4. Hochfester U-Träger verhindert Verformung auch bei hoher Last und Dauerbetrieb.

5. Rutschfeste Riffelblech-Oberfläche für ausgezeichneten Halt auf der gesamten Plattform.

6. Seitliche Schutzbleche verhindern das Einklemmen von Füßen und schützen vor Verletzungen.

7. Integrierte Streben sichern das Wartungspersonal bei Arbeiten im Inneren der Verladerampe.

8. Die Übergangsplatte liegt stets dicht am LKW-Aufbau an, sodass Flurförderzeuge eben und sicher überfahren können.

9. Neben den Standard-Gummipuffern sind verschiedene Größen erhältlich, um ein sicheres Andocken des LKW zu gewährleisten.

Strukturübersicht

stationäre VerladerampeStrukturAbbildung

Technische Parameter

Typdynamische Last(t)Verstellbereich(mm)PlattformAbmessungen(mm)Außenmaße (mm)Hubart
DCQ-5t5t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-6t6t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-8t8t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-10t10t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-12t12t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-15t15t+300-2502000×20002000×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-5t5t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-66t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-8t8t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-10t10t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-12t12t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken
DCQ-15t15t+400-3002500×20002500×2000×600ElektrischHeben und Senken

Arbeitsprinzip

Die stationäre Verladerampe DCQ arbeitet mit einem elektrohydraulischen Antrieb: Per Taster wird der Motor gestartet, der über eine motorgetriebene Hydraulikpumpe Hydrauliköl in den Hauptzylinder fördert. Die ausfahrende Kolbenstange hebt die Plattform der Verladerampe auf die gewünschte Höhe. Über die Bedientaster steuert das Bedienpersonal das Heben und Senken der Plattform, bis die Übergangsplatte (vordere Klappe) dicht auf dem Ladeboden des Lkw aufliegt. Die Übergangsplatte ist über eine durchgehende Welle mit der Plattform verbunden und passt sich beim Heben und Senken automatisch dem jeweiligen Winkel an, sodass immer vollflächiger Kontakt zum Ladeboden besteht.

Zum Be- und Entladen fährt der Gabelstapler (oder ein anderes Flurfördergerät) über die Übergangsplatte auf die Plattform und direkt in den Container bzw. den Ladeboden des Lkw. Die Plattform besteht aus einem hochfesten U-förmigen Hauptträger mit Riffelblech und ist vollverschweißt. Ein integriertes Überdruckventil im hydraulischen System schützt vor Überlast. Beim Senken schaltet das Magnetventil um, das Hydrauliköl fließt über das Rücklauffilterelement zurück in den Öltank, und die Plattform senkt sich langsam in die Grube der Verladerampe ab. Seitliche Schutzplatten (Einstiegsschutz) heben und senken sich synchron mit der Plattform und verhindern, dass Personen unbeabsichtigt unter die Plattform geraten.

Produktstruktur

  • Plattform-Baugruppe – rutschfestes Riffelblech, geschweißte Plattform mit hochfestem U-Hauptträger, rutschhemmende Behandlung der Lauffläche;
  • Übergangsplatten-Mechanismus – vordere Klappe, über eine durchgehende Welle mit der Plattform verbunden, passt sich automatisch an die Ladeboden-Höhe an;
  • Hydraulisches System – modulares Hydraulikaggregat (Motor + Zahnradpumpe + Hydraulikzylinder + Magnetventil) mit Überdruckventil und Rücklauffilterelement;
  • Einstiegsschutz – beidseitig an der Plattform angebrachte Schutzplatten, fahren beim Heben und Senken automatisch mit und verhindern das Betreten des Gefahrenbereichs;
  • Sicherheits-Strebe – wird bei Wartungsarbeiten zwischen Plattform und Fundament eingeschoben, verhindert ein unbeabsichtigtes Absenken und gewährleistet die Sicherheit des Wartungspersonals;
  • Gummipuffer – serienmäßig an der Vorderseite der Verladerampe, schützt die Lkw-Heckpartie und die Plattformkante vor Stößen.

Auswahlleitfaden

Die Auswahl der stationären Verladerampe der DCQ-Serie richtet sich nach drei Parametern: Nennlast (dynamische Last) (5–15 t), Höhenverstellbereich (+300/−250 mm oder +400/−300 mm) und Plattformabmessungen (2000 × 2000 mm oder 2500 × 2000 mm). In Kombination mit einem elektrohydraulischen Lastenaufzug vom Typ HSS lässt sich eine durchgängige Kette für den vertikalen Warentransport vom Lkw bis in die jeweilige Lageretage realisieren. Bei der Auswahl der dynamischen Last sind das maximale tägliche Ladegewicht zuzüglich des Eigengewichts des Gabelstaplers zu berücksichtigen: 5–8 t für Elektro-Palettenhubwagen und kleinere Gabelstapler; 10–12 t für Standard-Gabelstapler mit Verbrennungsmotor (3–5 t); 15 t für schwere Gabelstapler und Arbeiten im Container. Der Höhenverstellbereich richtet sich nach dem Höhenunterschied zwischen Verladerampe und Ladeboden des Lkw: Bei Standard-Kastenwagen liegt die Ladeboden-Höhe bei ca. 1000–1300 mm; bei einer Standard-Rampenhöhe von 1200 mm ist der Bereich +300/−250 mm ausreichend. Für Container und Lkw mit niedrigem Fahrwerk ist der Bereich +400/−300 mm zu wählen. Die Plattformgröße 2000 × 2000 mm eignet sich für beengte Platzverhältnisse, 2500 × 2000 mm für breitere Lkw-Aufbauten.

Montageanleitung

Für die stationäre Verladerampe muss vor dem Einbau eine Grube am vorderen Ende der Verladerampe vorbereitet werden. Die Grubenabmessungen richten sich nach den Außenmaßen der gewählten Ausführung (2000 × 2000 × 600 mm oder 2500 × 2000 × 600 mm). Die Grube ist mit einer Abdichtung und einer Entwässerungsrinne zu versehen; im Grubenboden werden die Befestigungsschrauben einbetoniert. Bei der Montage wird die Verladerampe in die Grube gehoben, die Schrauben werden ausgerichtet und festgezogen, das Netzkabel (380 V Drehstrom) wird angeschlossen, der Arbeitsdruck des Hydraulikaggregats und der Schwenkwinkel der Übergangsplatte werden eingestellt. Abschließend wird am Grubenrand eine Dichtung aus Gummi montiert, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Die Montagezeit beträgt in der Regel 2–3 Tage (einschließlich Beton-Aushärtung). Es wird empfohlen, die Montage von geschultem Fachpersonal des Herstellers mit Vor-Ort-Einweisung durchführen zu lassen.

Sicherheitshinweise

(1) Vor dem Betrieb ist der Hydraulikölstand im Sollbereich zu prüfen, das Netzkabel auf Beschädigungen zu kontrollieren und der Zustand von Gummipuffern und Einstiegsschutz zu prüfen;

(2) Während des Hebens und Senkens der Verladerampe ist es verboten, sich unter der Plattform aufzuhalten oder vor der Übergangsplatte zu stehen;

(3) Das Be- und Entladen darf erst beginnen, wenn die Übergangsplatte auf dem Ladeboden aufliegt. Eine Überlastung (mehr als 110 % der Nennlast) ist nicht zulässig;

(4) Bevor der Lkw abfährt, muss die Verladerampe zuerst in die unterste Position abgesenkt und sichergestellt werden, dass die Übergangsplatte den Ladeboden nicht mehr berührt;

(5) Bei Wartungsarbeiten darf der Bereich unter der Plattform erst betreten werden, nachdem die Sicherheits-Strebe eingesetzt wurde. Das Ersetzen der Strebe durch Ziegelsteine oder Holzklötze ist strengstens verboten;

(6) Das Hydrauliköl ist alle 500 Betriebsstunden zu wechseln und das Rücklauffilterelement zu reinigen. Die Bolzen der Gelenke und die Schweißnähte des U-Hauptträgers sind im Rahmen der jährlichen Inspektion zu prüfen.

Herstellerservice

Kelude Schwerindustrie (Henan) GmbH ist auf die Fertigung stationärer Verladerampen der DCQ-Serie spezialisiert und bietet Sonderanfertigungen für alle Typen von 5 bis 15 t an. Die Produktionszeit beträgt 10–20 Tage. Vor Auslieferung durchläuft jede Anlage einen Leerlauftest, eine Lastprüfung mit Nennlast sowie einen Sicherheitstest mit 125 % dynamischer Last. Auf die Anlagen wird 1 Jahr Garantie gewährt; Ersatzteile und technische Unterstützung stehen dauerhaft zur Verfügung. Für Angebote zu bestimmten Typen, Grubenpläne und Montageanleitung wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Häufige Fragen

F: Was ist der Unterschied zwischen einer stationären und einer mobilen Verladerampe?

A: Die stationäre Verladerampe wird bündig in die Ladebucht eingelassen und hydraulisch auf Niveau gebracht. Der Gabelstapler kann direkt einfahren – ideal für feste Verladestellen mit hoher Umschlagfrequenz. Die mobile Verladerampe ist ein eigenständig verfahrbares Gerät, das flexibel an verschiedenen Verladestellen einsetzbar ist – geeignet für den wechselnden Einsatz an mehreren Positionen mit geringerer Umschlaghäufigkeit. Die stationäre Ausführung bietet eine höhere Tragfähigkeit (bis 15 t) und eine längere Lebensdauer; die mobile Variante punktet mit Flexibilität, ihre Tragfähigkeit liegt jedoch in der Regel bei maximal 10 t.

F: Sind für die Montage der Verladerampe Tiefbauarbeiten erforderlich? Wie lange dauert die Bauzeit?

A: Ja. Bei der stationären Verladerampe muss vor der Ladebucht eine Baugrube ausgehoben werden (Abmessungen gemäß Außenmaße). Der Grubenboden wird wasserdicht abgedichtet und mit Ankerbolzen versehen. Die Tiefbauarbeiten dauern etwa 1–2 Tage; nach 7 Tagen Betonaushärtung kann die Anlage montiert werden. Elektrische Verdrahtung und Inbetriebnahme nehmen etwa einen halben Tag in Anspruch. Wir empfehlen, die Baugrube bereits bei der Planung einer neuen Ladebucht vorzusehen – das spart spätere Umbaukosten. Unser Werk liefert auf Wunsch Grubenpläne und eine Montageanleitung.

F: Sind die Plattformabmessungen beim 5-t- und beim 15-t-Modell identisch?

A: In der Standardausführung der DCQ-Serie sind für alle Tragfähigkeiten von 5 bis 15 t zwei Plattformgrößen wählbar: 2000×2000 mm und 2500×2000 mm. Die Plattformabmessungen richten sich in erster Linie nach der Breite der Ladebucht und den üblichen Fahrzeugtypen – sie stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der Tragfähigkeit. Bei der 15-t-Ausführung sind jedoch der Querschnitt des U-Trägers und der Durchmesser des Hydraulikzylinders größer dimensioniert, um den Anforderungen an die Strukturfestigkeit unter schwerer Last gerecht zu werden.

F: Kann das Hydraulikaggregat der Verladerampe mit 220-V-Stromversorgung betrieben werden?

A: Die DCQ-Serie ist standardmäßig mit einem 380-V-Drehstrommotor ausgestattet, da die Motorleistung der Hydraulikpumpe relativ hoch ist (üblicherweise 2,2–3,0 kW). Drehstrom läuft ruhiger und die Stromaufnahme ist geringer. Für 220-V-Einphasenanschluss ist ein Einphasenmotor oder ein Frequenzumrichter erforderlich – die Sonderanfertigung ist jedoch mit einem höheren Anlaufstrom und einer möglicherweise etwas langsameren Hubgeschwindigkeit verbunden. Wir empfehlen, an der Verladestelle einen 380-V-Stromanschluss vorzusehen.

F: Worauf ist bei der Verwendung in Kaltregionen zu achten?

A: Bei dauerhaft frostigen Bedingungen empfehlen wir ein Tieftemperatureinsatz-Hydrauliköl (L-HV32 oder L-HS32) sowie eine elektrische Heizung am Hydraulikaggregat, um die Fließfähigkeit des Öls bei niedrigen Temperaturen sicherzustellen. Die Baugrube sollte über eine Drainage verfügen, um stehendes Wasser und damit verbundene Eisbildung zu vermeiden, die das Heben der Plattform beeinträchtigen könnte. Stoßdämpfer sollten aus kältebeständigem Gummi gefertigt sein. Für den Einsatz im Kühlhaus (unter –20 °C) ist eine spezielle Kühlhaus-Ausführung erforderlich.

F: Welche Bauteile der Verladerampe müssen regelmäßig gewartet werden?

A: Tägliche Prüfung des Hydraulikölstands und der festen Anzugsmomente aller Verbindungsbolzen. Monatliche Inspektion und Schmierung der Gelenklager der gesamten Lippenwelle mit Fett. Alle 500 Betriebsstunden: Hydrauliköl wechseln sowie Filterelement des Rücklauffilters reinigen bzw. ersetzen. Vierteljährlich: Verschleißprüfung der Führungsschienen der Sicherheits-Schürze und der Stoßdämpfer. Jährliche Prüfung der Schweißnähte am U-förmigen Hauptträger, aller Gelenkbolzen und der Dichtungen der Hydraulikzylinder. Bei regelmäßiger Wartung erreicht die Verladerampe eine Lebensdauer von über 10 Jahren.

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